In der Arbeit wird aufgrund der kritischen Literatur aus dem englisch- und deutschsprachigen Raum mit den Hauptproblemen der Theorie der indirekten Sprechakte von Searle auseinandergesetzt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Theorie der indirekten Sprechakte von Searle
- Die Entwicklungs- und Modifizierungsvorschläge
- Die Weiterentwicklung der Theorie
- Ehrich/Saile
- Frank
- Die Modifizierungsvorschläge
- Sökeland
- Meibauer
- Die Weiterentwicklung der Theorie
- Die alternativen Theorien
- Die Zweifel an der Kategorie der sekundären Illokution
- Meyer-Hermann
- Bertolet
- Der Kontext als Grundlage (Levinson)
- Die Zweifel an der Kategorie der sekundären Illokution
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Hauptprobleme der Theorie der indirekten Sprechakte von Searle anhand kritischer Literatur aus dem englisch- und deutschsprachigen Raum. Die Arbeit beginnt mit einer kurzen Darstellung von Searles Theorie und setzt Grundkenntnisse der Sprechakttheorie voraus. Anschließend werden verschiedene Probleme im Zusammenhang mit indirekten Sprechakten und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Abschließend werden alternative Theorien vorgestellt, die Searles Theorie widerlegen.
- Searles Theorie der indirekten Sprechakte
- Kritikpunkte an Searles Theorie
- Modifizierungs- und Weiterentwicklungsvorschläge
- Alternative Theorien zur Indirektheit
- Der Einfluss des Kontextes auf indirekte Sprechakte
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beschreibt die Zielsetzung der Arbeit: die Analyse der Hauptprobleme in Searles Theorie indirekter Sprechakte. Das Kapitel über Searles Theorie erläutert sein Konzept des primären und sekundären Illokutionsakts und die Rolle von Schlussfolgerungen bei der Interpretation indirekter Äußerungen. Die darauf folgenden Kapitel behandeln verschiedene Ansätze zur Erweiterung und Modifikation von Searles Theorie, inklusive der Beiträge von Ehrich/Saile, Frank, Sökeland und Meibauer. Abschließend werden alternative Theorien präsentiert, welche die Kategorie der sekundären Illokution hinterfragen (Meyer-Hermann, Bertolet) und die Bedeutung des Kontextes hervorheben (Levinson).
Schlüsselwörter
Indirekte Sprechakte, Sprechakttheorie, Searle, Illokution, Pragmatik, Kontext, Höflichkeit, Konventionalität, Interpretation, Kritik, Alternative Theorien.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Searles Theorie der indirekten Sprechakte?
Searle beschreibt Äußerungen, bei denen der Sprecher eine Illokution (Absicht) indirekt durch die Ausführung einer anderen ausdrückt (z.B. „Kannst du mir das Salz reichen?“ als Bitte).
Was sind die Hauptkritikpunkte an Searles Theorie?
Kritiker bemängeln die starre Trennung in primäre und sekundäre Illokutionen sowie die Vernachlässigung des Kontextes und der Konventionalität.
Welche Modifizierungsvorschläge gibt es?
Autoren wie Sökeland und Meibauer schlagen Erweiterungen vor, um die Vielschichtigkeit indirekter Kommunikation besser abzubilden.
Welche Rolle spielt der Kontext nach Levinson?
Levinson betont, dass die Bedeutung indirekter Sprechakte primär aus dem Kontext und pragmatischen Schlussfolgerungen resultiert, statt aus festen linguistischen Kategorien.
Was ist eine sekundäre Illokution?
Nach Searle ist dies der wörtlich ausgedrückte Sprechakt, der als Vehikel dient, um die eigentliche (primäre) Absicht zu transportieren.
- Arbeit zitieren
- Tamara Shvetsova (Autor:in), 2008, Die Kritik an der Theorie der indirekten Sprechakte von Searle, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183290