Vom Positivismus zum Neopositivismus

Ansichten zur Erkenntnisphilosophie nach John Stuart Mill und Vertretern des Wiener Kreises


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009
26 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

I. Die begriffliche Basis
I.1 Positivismus und Neopositivismus
I.2 Erkenntnistheorie

II. Die Verbreitung des Positivismus im 19. Jahrhundert
II.1 John Stuart Mill zum Positivismus

III. Der Neopositivismus im 20. Jahrhundert
III.1 Der Wiener Kreis
III.2 Rudolf Carnap als Vertreter des Neopositivismus
III.3 Karl Popper und seine Kritik am Neopositivismus

IV. Stellungnahmen zur Erkenntnisphilosophie und zu den Geistes- und Seite 22 Sozialwissenschaften
IV.1 John Stuart Mills Logik der Geisteswissenschaften und die
Verknüpfung des logischen Empirismus des Wiener Kreises mit der empirisch-positivistischen „Tradition“ nach John Stuart Mill
IV.2 Rudolf Carnap über Mills Theorien der Logik

Schlussbetrachtung

Vorwort

Diese Hausarbeit wurde im Wintersemester 2008 / 2009 unter der Leitung von Herrn Dr. Thomas Fiegle im Rahmen des Seminars „Der Gesetzesbegriff in den Sozialwissenschaften - historisch- semantische Perspektiven auf ein erkenntnistheoretisches Problem“ geschrieben. Das Thema der vorliegenden Arbeit soll im Kern die chronologische Entwicklung des Positivismus hin zum Neopositivismus beschreiben und darüber hinaus die unterschiedlichen Standpunkte ausgewählter Vertreter des Positivismus und Neopositivismus zu den Fragen der Erkenntnis- philosophie und des Gesetzesbegriffs in den Sozialwissenschaften erläutern. Hierbei stehen die Ansichten zur Erkenntnisphilosophie nach John Stuart Mill im Mittelpunkt der sozialwissenschaftlichen Analyse. Mit John Stuart Mill und der Frage nach der Entstehung und der europäischen Verbreitung des Positivismus soll auch das Kapitel II eingeleitet werden. Um eine Diskussionsgrundlage zu schaffen, sollen zuvor im ersten Kapitel die Begriffe Positivismus, Neopositivismus, Erkenntnisphilosophie und der Begriff des positiven Rechts eine Definition erhalten. In Kapitel III werden die Theorieansätze und Untersuchungen zum Naturalismus bzw. zur Erkenntnisphilosophie im Sinne des Wiener Kreises erläutert. Aus diesem Kreise zahlreicher Mathematiker, Philosophen, Natur- und Geisteswissenschaftler soll in dieser Darstellung die Wissenschaftslogik nach Rudolf Carnap, Mitbegründer des Wiener Kreises und somit des Neopositivismus, in die Untersuchung der Fragestellung mit einbezogen werden. Ferner sollen im dritten Kapitel die Aussagen und Kritiken zum Neopositivismus seitens des Philosophen und bekanntesten Vertreters des kritischen Rationalismus im 20. Jahrhundert, Karl Popper1, in den sozialwissenschaftlichen Vergleich integriert werden. Im Anschluss werden in Kapitel IV die Grundannahmen zur Erkenntnisphilosophie und zu den Geistes- und Sozialwissenschaften seitens des hier ausgewählten Personenkreises hervorgehoben. Daran anknüpfend soll anhand der für diese Arbeit ausgewählten Quellen geklärt werden, wie der Einfluss John Stuart Mills auf den Neopositivismus in den Sozialwissenschaften beurteilt wird. Dabei steht die Verknüpfung des logischen Empirismus des Wiener Kreises mit der empirisch-positivistischen Tradition nach John Stuart Mill im Focus der Analyse. Des Weiteren sollen die Verbindungen zwischen den Theorien von John Stuart Mill zu den Theorien von Rudolf Carnap verdeutlicht werden. Im letzten Abschnitt soll die Frage aufgegriffen werden, inwieweit John Stuart Mill noch heute eine Rolle in den Geisteswissenschaften spielt. Ferner soll ein Resümee erscheinen, das den Kontext zwischen dem Positivismus und dem Neopositivismus zu bewerten versucht.

Einleitung

Um John Stuart Mills Verständnis des Positivismus sowie seine Bestrebungen hin zu einer europäischen Verbreitung des Positivismus und der Ideen von Auguste Comte nachvollziehen zu können und um den hiesigen Forschungsgegenstand, nämlich die Lehre des Positivismus greifbarer zu machen, scheint zunächst eine kurze Einführung in den von Auguste Comte begründeten Positivismus als Grundvoraussetzung für die weitere Analyse sinnvoll zu sein. Der von Auguste Comte im 19. Jahrhundert institutionalisierte Positivismus kann der neuzeitlichen Wissenschaftsgeschichte zugeordnet werden, dessen eigentlicher Beginn schon mit der Renaissance um 1500 beschrieben werden kann. Comte befürwortet eine „positive“, also nicht mehr kritische Orientierung der Philosophie an den Wissenschaften.2 Als positiv definiert Comte zum einen den „Gegebenheitsstandpunkt“, d.h. diejenige Richtung der Philosophie und Wissenschaft, welche vom Positiven, Gegebenen und Erfassbaren ausgeht und nur in diesem Abschnitt eine exakte Beschreibung des Forschungsobjektes erblicken lässt. Eine metaphysische Transzendenz des Forschungsobjektes soll vermieden werden.3 Anlehnend an die Naturwissenschaften sollen räumliche und zeitliche Abhängigkeiten, Erscheinungen und Empfindungen „möglichst“ mathematisch formuliert werden. Notwendige Ergänzungen und Erneuerungen seien hier gemäß den Worten des Empirikers David Hume über Erfahrungen, Erkenntnis und Forschungsobjekte mit einzubeziehen. Humes Worte lauten: „Es gibt ja keine wichtigere Forderung für einen wahrhaften Philosophen als die, dass er das ungezügelte Verlangen, nach Ursachen zu forschen, unterdrückt und, wenn er eine Lehre auf eine genügende Anzahl von Beobachtungen aufgebaut hat, sich damit zufrieden gibt, sobald er sieht, dass eine weitere Untersuchung ihn in dunkle und ungewisse Spekulationen führen muss.“4

Comte geht nun einen Schritt weiter, indem er Kritik übt an der Metaphysik. Seine Kritik besagt, dass die Metaphysik nur als „Anfangsstadium des menschlichen Wissens von der Metaphysik“ zu überwinden sei, und das neue Stadium ein Zeitalter der positiven Wissenschaft von Natur und Gesellschaft sein müsse.5 Im Werk von Ernst Cassirer zur Thematik der philosophischen Erkenntnis werden hierzu u.a. die Auffassungen von Wilhelm von Humboldt und Leopold von Ranke6 eingebunden; diese plädieren, die „Achtung für die Wirklichkeit“als höchstes Gebot anzusehen, wobei jedoch das Physische (das Materielle) zugleich verbunden ist mit dem Sinnlichen. Folglich sei ein bloßes Auflösen in Naturkausalitäten nicht ausreichend.

Eine Erklärung zu gewissen Erscheinungen (gesellschaftlichen Erscheinungen) könne auf diese Art und Weise nicht entwickelt werden. An diesem Punkt, so Cassirer, setze Comte und der Positivismus an. Comte propagiere einen „hierarchischen“ Aufbau der Wissenschaften, welcher zu den ersten Prinzipien aller „positiven“ Philosophien gehöre. Bestandteile dieser Prinzipien seien vor allem die Mathematik und weitere anorganische Naturwissenschaften wie z.B. die Astronomie, die Physik und die Chemie. Diese Prinzipien einer „positiven“ Philosophie bilden laut Comte nicht das Ziel des Wissens; das Ziel liege in der Wissenschaft selbst, welche von Comte mit dem neuen Namen der „Soziologie“ benannt wird. Cassirer meint, dass für Comte diese neue Wissenschaft die eigentliche Substanz der echten philosophischen Erkenntnis ausmache.7

Daran anknüpfend sei das Hauptziel der positivistischen Philosophie eine erweiterte Form der naturwissenschaftlichen Physik, nämlich die sogenannte „soziale Physik“. Die Hauptaufgabe der positivistischen Philosophie sei es nun, diese soziale Physik aufzubauen. Laut Cassirer wird Comte hinsichtlich der Unterscheidung von Geistes- und Naturwissenschaften oftmals missverstanden. Comte habe stets eine Unterscheidung beider Wissenschaften bejaht; eine Fusionierung beider Wissenschaften sei nicht die Meinung von Comte. Laut Comte besteht der Wesenszug der hierarchischen Wissenschaften darin, dass eine fortlaufende Entwicklung besteht, in der jedes Glied der Wissenschaft seine „spezifische Eigenart“ besitzt. Eine Rückführung auf frühere Glieder der Wissenschaft sei ausgeschlossen. Der Entwicklungsgedanke von Comte bezüglich des Übergangs zur Lehre vom Menschen, zur Anthropologie sowie zur Soziologie steht parallel zu den „Stufen der naturwissenschaftlichen Erkenntnis“, nämlich des wissenschaftlichen Aufstieges von der Physik über die Chemie hin zur Biologie. Ein Ausscheiden des menschlichen Wesens aus den Gesetzen sei nicht möglich, da auch der Mensch ein Lebewesen sei, und die organische Natur ihn somit beherrsche. Laut Comte sei die spirituelle Natur des Menschen reiner Schein, von der sich die Metaphysik täuschen lasse.8

Der Autor Wolfgang Bunzel fasst die wissenschaftliche Verfahrensweise von Auguste Comte wie folgt zusammen. Comte verwerfe in seinem Grundlagenwerk (Cours de philosophie positive)9 die bis dahin allgemein anerkannten Instrumente zur Gewinnung von Erkenntnis sowie die von der idealistischen Philosophie legitimierte spekulative Methode. Wie auch bei Cassirer beschrieben, betont Bunzel die ablehnende Haltung Comtes bezüglich der Heranziehung metaphysischer Erklärungsprinzipien.10 Comte lasse nur zwei Erklärungsmodi zu: die minutiöse Beobachtung und das kontrollierte Experiment, so Bunzel. Folglich habe „jegliche Wissenschaft“ vom positiv, d.h. tatsächlich Gegebenen auszugehen. Eine Überprüfung der Ergebnisse der Erkenntnisforschung müsse durch genaue Beobachtungen ermöglicht werden.

Nach Bunzel ist das Hauptziel des Positivismus das Aufspüren unveränderlicher Gesetze und Gesetzmäßigkeiten im Bereich der sozialen Phänomene. Wie bei Cassirer taucht bei Bunzel der Begriff der „sozialen Physik“ auf. Bunzel schreibt, dass Comte eine „soziale Physik“ anstrebe, die den Menschen als Basiseinheit der Gesellschaft begreife und die Beziehungen zu seinen Mitmenschen in einer Weise vergleichbar den Elementen in den Naturwissenschaften untersuche.11 Sowohl Cassirer als auch Bunzel bestätigen Auguste Comte als Gründungsfigur der Soziologie aufgrund seiner Schriften, u.a. „Système de politique positive, ou traité de sociologie“ (1851-1854). Für die weitere Entwicklung des von Auguste Comte begründeten Positivismus von besonderer Bedeutung ist John Stuart Mill12, der auf den Thesen Comtes seine Erkenntnistheorie aufbaut. Mill untermauert die Annahmen von Comte, indem er Erfahrungswerte als legitime Erkenntnisquelle definiert; ein rein spekulatives Denken ohne eine empirische Basis lehnt Mill ab. Mill verknüpft den Positivismus aber auch mit einem Rückgriff auf den Begriff des Gesetzes.

Mills Weg der europäischen Verbreitung des Positivismus und seine Auswirkungen auf den Neopositivismus sowie die Diskussionen in der Zeit des Wiener Kreises soll in der vorliegenden Arbeit im Fokus der Analyse stehen. Desweiteren soll analysiert werden, welche Auswirkungen John Stuart Mills Definition des Gesetzesbegriffs auf die Erkenntnisphilosophie bzw. den logischen Empirismus in der Zeit des Neopositivismus hatte?

Um die Diskussionen zum logischen Empirismus greifbarer zu machen, werden die Theorien von Rudolf Carnap und Karl Popper aus der Zeit des 20. Jahrhunderts aufgegriffen (Wiener Kreis). Darüber hinaus sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten hinsichtlich des Positivismus nach John Stuart Mill (19. Jahrhundert) herausgearbeitet werden, d.h. es soll zunächst der Neopositivismus unter Einbeziehung der Aussagen von Rudolf Carnap und Karl Popper definiert werden, anschließend geht es um die Kritik von Karl Popper am Neopositivismus. Schließlich soll eine Verknüpfung des logischen Empirismus des Wiener Kreises mit der empirisch-positivistischen „Tradition“ nach John Stuart Mill erfolgen.

Auf welche Art und Weise die Theorien von John Stuart Mill während und nach den Diskussionen des Wiener Kreises eine Rolle spielen, soll in den Kernkapiteln beschrieben und erläutert werden. Welche Auswirkungen die Geschichte des Positivismus auf die heutige Erkenntnis hat bzw. haben kann, soll im abschließenden Teil kurz aufgeführt werden.

I. Die begriffliche Basis

I.1 Positivismus und Neopositivismus

Positivismus und die Erkenntnistheorie des Positivismus (siehe Kapitel I.2) basiert auf der Interpretation „positiver Befunde“ bzw. auf das „positive Recht“. Das Wort „positiv“ wird wie in den Naturwissenschaften gebraucht und bedeutet „durch Rechtsetzung entstanden“ oder „durch Rechtsprechung entstanden“ bzw. „der von der Natur gesetzte Ist-Zustand“. Das positivistische Denken entwickelte sich in drei Phasen. Die erste Phase geht auf den französischen Philosophen Auguste Comte zurück, der die metaphysische Denkweise als überholt ansieht. Im Laufe seiner philosophischen Arbeiten versucht Comte zudem, den Positivismus als eigene Religion der Menschlichkeit gegenüber der traditionellen christlichen Religion voranzutreiben. Die zweite Phase war das empirisch-kritische Werk des österreichischen Physikers Ernst Mach, wonach alle Erkenntnisse von Sinneswahrnehmungen ableitbar sein müssen. Ferner müssen nach Mach alle Aussagen in der Wissenschaft empirisch verifizierbar sein. Mach lehnt die Vorstellungen der Metaphysik ebenfalls ab, d.h. jede metaphysische Vorstellung wie etwa die Absolutheit von Raum oder Zeit ist für ihn vollständig hinfällig. Mit Machs eindeutiger Ablehnung der Metaphysik bringt er Einstein auf den Gedanken seiner Allgemeinen Relativitätstheorie. Die dritte Entwicklung des Positivismus (Neopositivismus) entstand im Wiener Kreis, dessen Diskussionsstränge eine besondere Ausprägung erfuhren aufgrund der Kritik am Positivismus durch Karl Popper.13

Der von Auguste Comte begründete Positivismus ist eine namentlich der Metaphysik entgegengesetzte philosophische Richtung des Empirismus, für die nur wirklich ist, was unmittelbar in der Erfahrung positiv, also gegeben ist.14 Diese Standarddefinition wird von Timm Lampert in seinem Script zum Thema „Logischer Positivismus - Wiener und Berliner Kreis“ erweitert. Lampert beschreibt den Positivismus ebenfalls als eine philosophische Richtung, die vom Gegebenen ausgehe. Er erläutert diese Definition, indem er als gegebene, unmittelbare Erlebnisse eine Aufzählung von konkreten Beispielen macht: Vorstellungen, Willensakte, Sinnesdaten. Auch Lampert verbindet den Positivismus mit dem Empirismus, wonach alle Erkenntnis auf Erfahrung beruhe, wodurch sich auch die Begrifflichkeit „logischer Empirismus“ erklären lässt.15 Der Positivismus bildet u.a. eine Grundlage für die materialistische Weltanschauung.16

Eine Erneuerung des Positivismus bildet der besonders in angelsächsischen Ländern verbreitete Neupositivismus, bzw. auch Neopositivismus oder logischer Empirismus genannt, der eine Verbindung von empiristischer Erkenntnistheorie und mathematischer Logik anstrebt. Der Neopositivismus ist eine sich in Wien (Wiener Kreis) und Berlin (Berliner Kreis) nach dem Ende des Ersten Weltkriegs formierende Richtung der Wissenschaftstheorie, die sich an den Naturwissenschaften orientiert.17

Bezüglich des Neopositivismus erweitert Lampert in seinen Ausführungen, welche Bedeutung der Wiener Kreis für den Neopositivismus hat. Der Wiener Kreis, ein, wie bereits in der Einleitung kurz angedeutet, Zirkel von Wissenschaftlern und Philosophen, erarbeitet u.a. die Ansicht, dass eine Unterscheidung von analytischen und synthetischen Aussagen den logischen Positivismus bzw. logischen Empirismus ausmacht. Die analytischen Aussagen sind Aussagen, deren Wahrheit unabhängig von Erfahrung ist, die synthetischen Aussagen sind solche, die nach dem logischen Positivismus ausschließlich auf die logische Wahrheit zurückzuführen sind. Logische Wahrheiten werden durch einen logischen Formalismus18 definiert bzw. festgesetzt.19

Neben dem Positivismus und dem Neopositivismus gibt es einige Begriffserweiterungen, wie z.B. den Rechtspositivismus über die Lehre vom Naturrecht und der Bedeutung des positiven (gesetzten) Rechts. Der Positivismus findet auch Zugang zu anderen Wissenschaften, wie z.B. den Kultur- und Geschichtswissenschaften.20

I.2 Erkenntnistheorie

In dieser komprimierten Begriffsdefinition soll der Begriff der Erkenntnisphilosophie (im Verständnis der Positivisten in der Regel mit dem Begriff der Erkenntnistheorie gleichgesetzt) im Zusammenhang mit dem Positivismus bzw. im Kontext der positivistischen Erkenntnistheorie bzw.

-philosophie beschrieben werden.

Als Erkenntnistheorie kann grundsätzlich die philosophische Lehre vom Wesen, von der Struktur und von den Gesetzmäßigkeiten des Erkenntnisprozesses und der Erkenntnis angenommen werden. Die Erkenntnistheorie (griechisch: Gnoseologie) bildet in der Philosophie einen besonderen Bestandteil, nämlich eine relativ selbstständige Disziplin mit einem relativ abgegrenzten Gegenstandsbereich.

[...]


1 vollständiger Name: Sir Karl Raimund Popper (* 28. Juli 1902; † 17. September 1994)

2 vgl. Geschichte der Philosophie in Text und Darstellung - 19. Jahrhundert (Positivismus, Historismus, Hermeneutik), S. 266-267

3 Die klassischen Fragen der Metaphysik, u.a. Sinnfragen, werden hier ausgenommen bzw. von den Positivisten kritisiert oder grundsätzlich abgelehnt.

4 Eisler, Rudolf: „Wörterbuch der philosophischen Begriffe“, 1904, URL: http://www.textlog.de/4871.html (aufgerufen am 05.03.2009)

5 vgl. Geschichte der Philosophie in Text und Darstellung - 19. Jahrhundert (Positivismus, Historismus, Hermeneutik), S. 268

6 Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand von Humboldt (dt. Gelehrter und Staatsmann, * 22. Juni 1767; † 8. April 1835); Franz Leopold von Ranke (Historiker und preußischer Staatsmann, * 21. Dezember 1795; † 23. Mai 1886)

7 vgl. Cassirer, 3. Kap., S. 250 f.

8 Ebd., S. 252

9 Grundlagenwerk von Auguste Comte in sechs Bänden: „Cours de philosophie positive“ (1830 - 1842)

10 Mit Hilfe metaphysischer Erklärungsprinzipien lassen sich auf dem Weg der Deduktion Ergebnisse gewinnen, vgl. Bunzel, S. 21

11 vgl. Bunzel, 2. Kap., S. 21

12 weitere wichtige Personen für die Entwicklung, Verbreitung und Anwendung des Positivismus in den Wissenschaftsbereichen: Claude Bernard, Henry Thomas Buckle und Hippolyte Taine

13 vgl. Eisler, Rudolf: „Wörterbuch der philosophischen Begriffe“, 1904, URL: http://www.textlog.de/4871.html (aufgerufen am 09.03.2009)

14 abgeleitet nach dem Universal-Lexikon des Lingen-Verlags sowie dem Brockhaus (Stichwort: Positivismus)

15 vgl. Lampert, Kap. 1, Definition und Erläuterung

16 abgeleitet nach dem Universal-Lexikon des Lingen-Verlags sowie dem Brockhaus (Stichwort: Positivismus)

17 vgl. Meyers Lexikon Online, URL: http://lexikon.meyers.de/wissen/Neopositivismus+%28Sachartikel%29 (aufgerufen am 07.03.2009)

18 als Beispiel führt Lampert den Formalismus nach Russell und Whiteheads auf. Formalismus bezieht sich in diesem Fall auf die Philosophie über die Mathematik und die Frage, ob Mathematik in der Lage ist, Wahrheiten zu definieren bzw. ob Mathematik geeignet ist, um über Wahrheiten zu befinden, vgl.: Philosophie der Mathematik, URL: http://www.mathematik.de/ger/information/philosophie/formalismus.html (aufgerufen am 09.03.2009)

19 vgl. Lampert, Kap. 1, Definition und Erläuterung

20 vgl. Oexle, S. 21

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Vom Positivismus zum Neopositivismus
Untertitel
Ansichten zur Erkenntnisphilosophie nach John Stuart Mill und Vertretern des Wiener Kreises
Hochschule
Universität Potsdam  (Politische Theorie und Philosophie)
Veranstaltung
Der Gesetzesbegriff in den Sozialwissenschaften – historisch-semantische Perspektiven auf ein erkenntnistheoretisches Problem
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
26
Katalognummer
V183309
ISBN (eBook)
9783656075127
ISBN (Buch)
9783656075523
Dateigröße
545 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Politik, Politische Theorie, Philosophie, John Stuart Mill, Positivismus, Neopositivismus, Erkenntnistheorie, Wiener Kreis, historisch
Arbeit zitieren
Dipl.-Pol. Carl-Martin Hißler (Autor), 2009, Vom Positivismus zum Neopositivismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183309

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