Der Fachkräftemangel als Folge des demografischen Wandels

Eine kritische Analyse


Diplomarbeit, 2010
92 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit

2 Der demografische Wandel
2.1 Sinkende Geburtenraten
2.1.1 Entwicklung der Geburtenraten im Zeitverlauf
2.1.2 Die Ursachen sinkender Geburtenraten
2.1.3 Bevölkerungsentwicklung
2.2 Steigende Lebenserwartung
2.2.1 Entwicklung der Lebenserwartung im Zeitverlauf
2.2.2 Veränderung des Altersaufbaus
2.3 Wandel der Lebensformen
2.4 Migration

3 Der Fachkräftemangel in Deutschland
3.1 Das Ausmaß des Fachkräftemangels
3.1.1 Die Entwicklung der Erwerbsbevölkerung
3.1.2 Fachkräftemangel versus Arbeitslosigkeit
3.1.3 Die Entwicklung des Fachkräftemangels
3.2 Ursachen des Fachkräftemangels
3.2.1 Mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf
3.2.2 Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter
3.2.3 Mangelnde Qualifikation
3.3 Handlungsoptionen
3.3.1 Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
3.3.2 Verlängerung der Lebensarbeitszeit
3.3.3 Qualifizierung und gezielte Zuwanderung

4 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Durchschnittliche Kinderzahl der Frauenjahrgänge 1933 bis 1973

Abbildung 2: Entwicklung der Geburtenrate von 1990 bis 2008

Abbildung 3: Kinderverteilung der westdeutschen Frauenjahrgänge 1933 bis 1973

Abbildung 4: Kinderverteilung der ostdeutschen Frauenjahrgänge 1933 bis 1973

Abbildung 5: Durchschnittliche Kinderzahl nach Bildungsstand

Abbildung 6: Anteil kinderloser Frauen nach Jahrgängen

Abbildung 7: Kinderwünsche west- und ostdeutscher Frauen und Männer

Abbildung 8: Bevölkerungsentwicklung von 1871 bis 2008

Abbildung 9: Bevölkerungsentwicklung von 2000 bis 2060

Abbildung 10: Entwicklung der Lebenserwartung

Abbildung 11: Entwicklung der Altersgruppenrelation

Abbildung 12: Entwicklung des Jugend-, Alten- und Gesamtquotienten

Abbildung 13: Altersaufbau von 1950 bis 2060

Abbildung 14: Entwicklung der Haushaltsgröße

Abbildung 15: Wanderungsbewegungen im Jahr 2005

Abbildung 16: Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzials bis 2025

Abbildung 17: Entwicklung der Erwerbsbevölkerung von 2008 bis 2060

Abbildung 18: Arbeitslosenquoten im Jahresdurchschnitt 2009

Abbildung 19: Branchen mit Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen

Abbildung 20: Erfolglos gesuchte Berufe

Abbildung 21: Fachkräftelücken im MINT-Bereich im Jahr 2008

Abbildung 22: Kinderbetreuungsquoten für unter 3-Jährige und für 3- bis 5-Jährige

Abbildung 23: Ganztagskinderbetreuungsquoten für unter 3- und für 3-bis 5-Jährige

Abbildung 24: Anteil der Erwerbsbevölkerung an der Gesamtbevölkerung bis 2050

Abbildung 25: Veränderungen der Fähigkeiten und Eigenschaften im Alter

Abbildung 26: Qualifikationsstruktur des Erwerbspersonenpotenzials 2005 (West)

Abbildung 27: Qualifikationsstruktur des Erwerbspersonenpotenzials 2005 (Ost)

Abbildung 28: Komponenten des Erwerbspersonenpotenzials 2005 (West)

Abbildung 29: Komponenten des Erwerbspersonenpotenzials 2005 (Ost)

Abbildung 30: Erfolglose Stellenbesetzung nach gesuchtem Qualifikationsniveau

Abbildung 31: Erwerbstätige nach Wirtschaftsbereichen

Abbildung 32: Geplante Maßnahmen der Unternehmen gegen den Fachkräftemangel

Abbildung 33: Erwerbsstatus nach Geschlecht

Abbildung 34: Wunsch, mehr oder weniger zu arbeiten

Abbildung 35: Bereitschaft zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit

Abbildung 36: Anteil der Erwerbsbevölkerung an der Gesamtbevölkerung

1 Einleitung

Die Deutschen sterben aus.

Die Deutschen werden immer älter.

Deutschland gehen die Fachkräfte aus.

Solche und ähnliche Hiobsbotschaften dominierten in den vergangenen Jahren häufig die Schlagzeilen. Der demografische Wandel und der Fachkräftemangel sind in aller Munde.

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Aufgrund sinkender Geburtenraten und der steigenden Lebenserwartung ist die Bevölkerung Deutschlands innerhalb von 150 Jahren rapide gealtert. Nachdem die Bevölkerungszahlen im selben Zeitraum förmlich explodierten, beginnt nun die Zeit der Schrumpfung. Deutschland altert und schrumpft gleichzeitig. Derzeit hat Deutschland relativ zur Einwohnerzahl die niedrigste Geburtenzahl weltweit.1

Dies bleibt natürlich auch für die Entwicklung der Erwerbsbevölkerung nicht folgenlos. Auch diese wird schrumpfen und altern. Infolgedessen wird sich auch der Anteil der Fachkräfte verringern. Bereits heute beklagen einige Branchen einen Fachkräftemangel. Aufgrund der zu erwartenden und sich bereits heute abzeichnenden demografischen Entwicklungen wird sich dieser weiter verschärfen.

Ziel der Arbeit ist es, das Ausmaß des Fachkräftemangels darzustellen, dessen Ursachen zu analysieren sowie Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um einer Verschärfung des Fachkräftemangels in Zukunft entgegenzuwirken. Zudem sollen Zusammenhänge zwischen den beiden Aspekten demografischer Wandel und Fachkräftemangel aufgedeckt werden.

1.2 Aufbau der Arbeit

Das zweite Kapitel widmet sich den wichtigsten Aspekten des demografischen Wandels. Die sinkende Geburtenrate als Hauptursache der demografischen Veränderungen sowie der damit verbundene Bevölkerungsrückgang werden im Punkt 2.1 behandelt. Im folgenden Abschnitt 2.2 geht es um die steigende Lebenserwartung und die daraus folgende Veränderung im Altersaufbau Deutschlands. 2.3 zeigt Veränderungen in den Lebensformen der Deutschen auf, die zum Teil auch das Geburtenverhalten beeinflussen. Das Kapitel 2 schließt mit Ausführungen zu den Migrationsbewegungen ab, die einen entscheidenden Einfluss auf die vergangene und künftige Entwicklung des Landes hatten und haben werden.

Kapitel 3 beschäftigt sich eingehend mit dem Fachkräftemangel in Deutschland. In Abschnitt 3.1 werden aktuelle Zahlen zur Erwerbsbevölkerung sowie zu deren künftigen Entwicklungsmöglichkeiten vorgestellt. Auch wird die Frage beantwortet, ob der Fachkräftemangel das Problem der Arbeitslosigkeit lösen kann. Abschließend wird insbesondere am Beispiel des MINT-Bereichs2 untersucht, wie sich in Zukunft der Fachkräftemangel entwickeln wird.

Im Punkt 3.2 werden die Hauptursachen des Fachkräftemangels - die mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter sowie mangelnde Qualifikation - vorgestellt. Abgestimmt auf diese Aspekte bietet Abschnitt 3.3 Handlungsoptionen an, um dem Fachkräftemangel v.a. durch eine bessere Ausschöpfung vorhandener Ressourcen zu begegnen.

Die Arbeit schließt mit einem Fazit in Kapitel 4 ab.

2 Der demografische Wandel

Hauptursache des demografischen Wandels ist die seit etwa 150 Jahren sinkende Geburtenrate. Diese führt zur Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung. Der Effekt wird durch die permanent steigende Lebenserwartung weiter verstärkt. Doch auch die sich verändernden Lebensformen und Werte sowie die Außen- und Binnenmigration haben Einfluss auf die demografischen Entwicklungen.

2.1 Sinkende Geburtenraten

Für die Überalterung der Gesellschaft ist weniger die steigende Lebenserwartung als vielmehr der Mangel an Geburten verantwortlich. Zu geringe Geburtenraten führen einerseits zur Schrumpfung, andererseits zur Alterung der Bevölkerung.

2.1.1 Entwicklung der Geburtenraten im Zeitverlauf

Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts sinken die Geburtenraten kontinuierlich. Ein wichtiger Grund für die damals hohe durchschnittliche Geburtenrate von fünf Kindern je Frau war, dass nur etwa jedes zweite Kind das Erwachsenenalter erreichte.3 Mit der Einführung der Rentenversicherung durch Bismarck im Jahr 1889 brachen die Geburtenraten ein und gingen innerhalb kürzester Zeit von fünf auf zwei Kinder je Frau zurück4. Dieses Geburtenniveau blieb bis in die 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts konstant. Auch die beiden Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise im Jahre 1932 führten wiederum zu sinkenden Geburtenraten.5 Der Babyboom der 50er und 60er Jahre resultierte aus der „Nachkriegseuphorie“6, die mit einer hohen Anzahl an Eheschließungen und Geburten einherging.

Mit der Einführung der Anti-Baby-Pille kam es zum so genannten „Pillenknick“ in den Jahren 1968 bis 1978, als die Kinderzahl von 2,4 auf 1,4 sank.7 Auch die Wiedervereinigung Deutschlands führte in den neuen Bundesländern vorübergehend zu einem dramatischen Geburtenrückgang. Von 1989 bis 1994 brach die Geburtenrate von 1,57 auf gerade einmal 0,77 ein.8 Durch solch einschneidende Ereignisse halbierten sich die Geburtenraten zum Teil und erreichten auch in der Erholungsphase nie wieder das alte Niveau.9

Die durchschnittliche Geburtenrate lag 2008 im Bundesdurchschnitt bei 1,38.10 Dabei bekamen Frauen in den alten Bundesländern im Mittel 1,40 Kinder, Frauen in den neuen Ländern 1,37 Kinder.

Das Bestandserhaltungsniveau liegt derzeit jedoch bei 2,08.11 Das bedeutet, dass jede Frau im Durchschnitt 2,08 Kinder bekommen müsste, damit die Bevölkerungszahl konstant gehalten wird. Aufgrund hoher Sterberaten bei Säuglingen und Kindern lag das Reproduktionsniveau im Jahre 1865 noch bei 3,49.12 Die Deutschen bekommen jedoch bereits seit 1973 so wenige Kinder, dass die Kindergeneration jeweils um ein Drittel kleiner ist als die Elterngeneration.13 SCHMID14 spricht in diesem Zusammenhang von einer „Bevölkerungsimplosion“, womit die schrumpfende Bevölkerung infolge dauerhaft unter dem Bestandserhaltungsniveau liegender Geburtenraten gemeint ist. Solange die durchschnittliche Kinderzahl je Frau unter dem Bestandserhaltungsniveau liegt, wird die Bevölkerung weiter schrumpfen, es sei denn, die fehlenden Geburten werden durch entsprechend hohe Zuwanderungen kompensiert.

Doch selbst wenn die Geburtenrate auf das Bestandserhaltungsniveau von 2,08 Kindern pro Frau ansteigen würde, könnte dies nicht einmal bis 2060 den Bevölkerungsrückgang kompensieren.15 Um den Altenquotient auf dem derzeitigen Niveau zu halten, müsste jede Frau im Durchschnitt sogar 3,8 Kinder bekommen.16 Eine niedrige Geburtenrate verringert zeitgleich auch die Zahl potentieller Eltern.

Abbildung 1 illustriert den Rückgang der Kinderzahl anhand der Frauenjahrgänge zwischen 1933 und 1973 von 2,04 auf 1,37 Kinder je Frau in Westdeutschland und von 2,01 auf 1,41 Kinder je Frau in Ostdeutschland. Die Geburtenraten lagen in Ostdeutschland seit den 40er Jahren über jenen in den alten Bundesländern. Allmählich gleichen sich diese aber dem westdeutschen Niveau an.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Durchschnittliche Kinderzahl der Frauenjahrgänge 1933 bis 197317

Aus Abbildung 2 ist deutlich zu erkennen, dass ausländische Frauen nach wie vor deutlich mehr Kinder bekommen als deutsche Frauen. Allerdings wird auch sichtbar, dass sich die Geburtenraten der ausländischen Frauen immer mehr an jene der deutschen angleichen. Innerhalb von 18 Jahren ist die Geburtenrate der Ausländerinnen in den alten Bundesländern von 2,18 auf 1,61 gefallen. Auch den bereits erwähnten Geburteneinbruch bei den ostdeutschen Frauen in der ersten Hälfte der 1990er Jahre illustriert die Abbildung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Entwicklung der Geburtenrate von 1990 bis 200818

Die Abbildungen 3 und 4 zeigen für West- und Ostdeutschland, wie viele Kinder die verschiedenen Frauenjahrgänge bekamen. Dabei fällt auf, dass der Anteil der Frauen, die zwei Kinder bekommen, über die Jahre relativ konstant bei etwas über 35% blieb. Dagegen bekommen immer weniger Frauen drei, vier oder mehr Kinder. In beiden Teilen Deutschlands ist ein klarer Trend zur Kinderlosigkeit und in den neuen Bundesländern ebenfalls zur Ein-Kind-Familie zu beobachten. In Westdeutschland ist die Zahl kinderloser Frauen von 11,5 auf 27,9% gestiegen. Im Osten dagegen beruht der Geburtenrückgang insbesondere auf dem Anstieg der Frauen, die lediglich ein Kind bekommen, von 25,9% auf 38,0%. Und schließlich entscheiden sich immer weniger Frauen für drei oder mehr Kinder.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Kinderverteilung der westdeutschen Frauenjahrgänge 1933 bis 197319

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Kinderverteilung der ostdeutschen Frauenjahrgänge 1933 bis 197320

Dass die Anzahl der Kinder je Frau stark mit ihrem Bildungsniveau verknüpft ist, zeigt Abbildung 5. Frauen mit hohem Bildungsniveau bekommen überdurchschnittlich oft keine Kinder oder nur ein Kind. Frauen des niedrigeren Bildungsstandes dagegen haben auffallend häufig drei Kinder. Im Durchschnitt bekommen geringer qualifizierte Frauen 0,58 Kinder mehr als höher qualifizierte Frauen. Der Zusammenhang zwischen Bildungsstand und Kinderzahl konnte allerdings nur für die alten Bundesländer aufgedeckt werden. Dies kann damit begründet werden, dass sich in den neuen Bundesländern aufgrund der guten Kinderbetreuungsmöglichkeiten auch qualifizierte Frauen häufiger für Kinder entscheiden als westdeutsche Frauen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Durchschnittliche Kinderzahl nach Bildungsstand21

2.1.2 Die Ursachen sinkender Geburtenraten

Für die sinkenden Geburtenraten gibt es vielfältige Ursachen. Einige, etwa historische Ereignisse wie die beiden Weltkriege und die Weltwirtschaftskrise sowie Möglichkeiten zur Empfängnisverhütung und damit zur kontrollierten Familienplanung, wurden bereits angesprochen.

Früher galten Kinder als Sicherheit vor der Altersarmut. Mit der Einführung der Rentenversicherung durch Bismarck wurde diese Art der Absicherung hinfällig, denn egal, ob man Kinder hatte oder nicht: Für den Lebensabend war vorgesorgt. „Eines der wichtigsten ökonomischen Motive für den Kinderwunsch ist unter dem Schutze der Rentenversicherung erloschen, weil der Kinderreichtum sozialisiert wurde.“ 22 Aus wirtschaftlichen Gründen „musste“ man also keine Kinder mehr bekommen. Daher brach innerhalb weniger Jahrzehnte die Geburtenrate drastisch ein.

Eine recht einseitige und pessimistische Sicht auf der Dinge offenbahrt SINNs23 folgende Aussage: „Früher galten Kinder als ein Zeichen von Reichtum und Wohlstand. […] Heute sind Kinder in Deutschland zum Störfaktor geworden. Sie kosten Geld, schränken Konsumfreiheit ein und führen zum sozialen Abstieg.“ Es lässt sich nicht bestreiten, dass diese Perspektive mitunter weit verbreitet ist und zum Teil Konsum- und Freiheitsstreben junge Menschen davon abhalten, Kinder zu bekommen. Doch ob Kinder allgemein als „Störfaktor“ gesehen werden, kann bezweifelt werden. Auch wenn die Geburtenraten insgesamt gesunken sind, so gibt es immer noch viele Paare, die aus freien Stücken eine Familie gründen. Und Deutschland ist sicher kein kinderfeindliches Land. Jedoch hält nur jeder vierte Deutsche sein Land für kinderfreundlich. 24 Bei den Franzosen dagegen sind es 80%.

Auch das veränderte Rollenbild der Frau und die damit verbundene höhere Erwerbstätigkeit sowie neue Einstellungen zu Arbeit und Familie hatten und haben Einfluss auf das Geburtenverhalten.25 Insbesondere die Selbstverwirklichung im Beruf trat mehr und mehr in den Vordergrund. Immer häufiger bleibt kein Platz mehr für Kinder und Familie.

Dass auch ökonomische Gründe für sinkende Geburtenraten verantwortlich sein können, zeigt die folgende Argumentation: Je höher das Einkommen ist, desto höher sind auch die Opportunitätskosten, die Kinder verursachen würden26. Diese entstehen unter anderem durch Einkommensverluste und entgangene Karrieremöglichkeiten. Mit steigendem Einkommen und mit höherem Bildungsniveau haben Männer mehr, Frauen dagegen weniger Kinder.

Die deutschen Frauen bekommen nicht nur immer weniger Kinder, sondern auch immer später. Das STATISTISCHEN BUNDESAMT erklärt das „Aufschieben der Familiengründung auf ein höheres Lebensalter der Frau“ 27 sogar zur Hauptursache für den Rückgang der Geburtenraten. Auch die steigende Frauenerwerbsquote führt dazu, dass immer mehr Frauen die Familiengründung nach hinten verlagern. Im Schnitt bekamen die Frauen in Deutschland im Jahr 2008 ihr Kind mit 30,0 Jahren und damit bereits 2,4 Jahre später als noch 1990 (27,6 Jahre).28 Dabei lag das Gebäralter ostdeutscher Frauen mit 29,1 Jahren etwa ein Jahr unter jenem der westdeutschen Frauen mit 30,2 Jahren. Zudem bekommen immer mehr Frauen Kinder erst im vierten Lebensjahrzehnt.

Aufgrund längerer Schul- und Ausbildungszeiten und der damit verbundenen finanziellen Abhängigkeit vom Elternhaus29 werden viele junge Menschen und unter ihnen insbesondere Studenten erst mit Mitte oder Ende Zwanzig wirtschaftlich selbstständig. Zudem möchten viele Frauen (und Männer) zunächst einige Jahre arbeiten und sich selbst verwirklichen, bevor sie die Verpflichtungen, die eine Familiengründung nach sich zieht, eingehen. Sich finanziell abzusichern, um dem Kind eine sichere Zukunft zu bieten, ist vielen jungen Menschen wichtig. Mittlerweile wird jedoch der Kinderwunsch zum Teil so lange aufgeschoben, bis er irgendwann nicht mehr realisiert wird oder werden kann.30

Ein weiterer wichtiger Grund für die sinkenden Geburtenraten ist das unzureichende Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen insbesondere in den alten Bundes- ländern. Da viele junge Frauen arbeiten wollen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht gegeben ist, entscheiden sie sich zunächst gegen Kinder und / oder schieben den Kinderwunsch auf. Auf dieses Thema wird im Punkt 3.2.1 noch näher eingegangen.

Die sinkenden Geburtenraten können auch mit der wachsenden Kinderlosigkeit erklärt werden. Wie Abbildung 6 zeigt und in den Abbildungen 3 und 4 erkennbar ist, bleiben in Deutschland immer mehr Frauen kinderlos. Innerhalb weniger Jahrzehnte verdoppelte sich die Zahl kinderloser Frauen. Heutzutage entscheiden sich viele Paare bewusst gegen Kinder.

Als Gründe für die zunehmende Kinderlosigkeit in Deutschland nennt PEUCKERT31 die fehlende berufliche Vereinbarkeit, die Sorge um Freizeit und Lebensstandard und Freiheits- und Unabhängigkeitsbedürfnisse.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Anteil kinderloser Frauen nach Jahrgängen32

Akademikerinnen bleiben überdurchschnittlich häufig kinderlos. Nach derzeitigen Berechnungen werden 30% der westdeutschen Frauen des Jahrgangs 1960 mit Hochschulabschluss und 38% des Jahrgangs 1965 kinderlos bleiben.33 Viele Frauen mit Hochschulabschluss bekommen jedoch auch zwei Kinder. Gutgebildete Frauen leiden besonders unter der unzureichenden Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Zahl der gewünschten Kinder unterscheidet sich nämlich kaum von jenen aus anderen Bildungsschichten.34 Allerdings stellen viele Akademikerinnen die Gründung einer Familie zunächst zugunsten ihrer Karriere hinten an und bekommen daher auch erst später Kinder als der Durchschnitt. Wie Abbildung 7 beweist, liegen die Kinderwünsche im Allgemeinen über den tatsächlich realisierten Geburten. Frauen wünschen sich im Durchschnitt etwa 1,74 Kinder, Männer 1,57 Kinder.35 Dabei wird von den meisten eine Zwei-Kind-Familie angestrebt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Kinderwünsche west- und ostdeutscher Frauen und Männer36

2.1.3 Bevölkerungsentwicklung

Folge der sinkenden Geburtenraten ist ein massiver Bevölkerungsrückgang. Abbildung 8 zeigt für einige ausgewählte Jahre die Bevölkerungszahlen Deutschlands auf. Es ist klar zu erkennen, dass die Bevölkerungszahl gegen Ende des 19. Jahrhunderts geradezu explodierte und innerhalb von nur vier Jahrzehnten von 40 Mio. auf 65 Mio. anstieg. In dieser Zeit sank die Säuglingssterblichkeit und nahm die Lebenserwartung zu. Nach den beiden Weltkriegen stagnierte die Bevölkerungszahl beziehungsweise ging leicht zurück. Von den 50er bis 70er Jahren wuchs die Bevölkerung infolge des Babybooms und der zunehmenden Zuwanderung rasch an. Dass die Bevölkerungszahl danach trotzdem weiter anstieg, ist zum Großteil auf Einwanderungen zurückzuführen, denn die Geburtenzahlen liegen bereits seit Mitte der 70er Jahre unter dem Bestandserhaltungsniveau und die Zahl der Gestorbenen stetig über der Zahl der Geborenen.37 Es ist erkennbar, dass die Bevölkerungszahl seit 2003 wieder leicht abnimmt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8: Bevölkerungsentwicklung von 1871 bis 200838

Am 31.12.2008 lebten in Deutschland rund 82 Mio. Menschen.39 Die letzten Volkszählungen wurden allerdings in der BRD 1987 und in der DDR 1981 durchgeführt40. Die aktuellen Zahlen beruhen also lediglich auf Fortschreibungen und werden daher mit jedem Jahr ungenauer.

Im Rahmen der 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung41 modellierte das STATISTISCHE BUNDESAMT zwölf verschiedene Varianten der künftigen Entwicklung Deutschlands bis zum Jahr 2060. Die Varianten unterscheiden sich in ihren Annahmen bezüglich der Geburtenhäufigkeit, der Lebenserwartung und des Wanderungssaldos.

Eine „relativ junge“ Bevölkerung etwa zeichnet sich durch eine hohe Geburtenhäufigkeit, eine moderat zunehmende Lebenserwartung und einen jährlichen Wanderungssaldo von 200.000 aus. Bei einer „relativ alten“ Bevölkerung dagegen wäre die Geburtenhäufigkeit niedrig, die Lebenserwartung würde stark zunehmen und der Wanderungssaldo wäre verhältnismäßig niedrig. Diese beiden Extreme bilden den Rahmen der Vorausberechnung und zeigen auf, wie sich die Bevölkerung besten- oder schlimmstenfalls entwickeln könnte. Als wahrscheinlicher werden jedoch die beiden mittleren Varianten angesehen, welche beide eine konstante Geburtenhäufigkeit von 1,4 sowie eine steigende Lebenserwartung um sieben (Frauen) beziehungsweise acht Jahre (Männer) sowie einen jährlichen Wanderungssaldo von 100.000 (Untergrenze) beziehungsweise 200.000 (Obergrenze) annehmen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 9: Bevölkerungsentwicklung von 2000 bis 206042

Abbildung 9 zeigt die Ergebnisse der beiden mittleren Varianten sowie für die relativ junge und die relativ alte Bevölkerung. Selbst bei einer äußerst günstigen Entwicklung mit einem Anstieg der Geburtenzahlen und hohen Nettozuwanderungen würde die Bevölkerungszahl bis 2060 deutlich von 82,3 Mio. auf 74,5 Mio. sinken. Eine relativ alte Bevölkerung ließe die Bevölkerungszahl auf 64,0 Mio. absinken. Das entspräche einem Rückgang von 18,3 Mio. (-22%). Die beiden mittleren Varianten ergäben die Werte 70,1 Mio. (Obergrenze) sowie 64,7 Mio. (Untergrenze). Es fällt auf, dass die Untergrenze der mittleren Variante und die pessimistischste Variante der relativ alten Bevölkerung zumindest zahlenmäßig zu einem fast identischen Ergebnis führen. Der Unterschied zwischen relativ junger und relativ alter Bevölkerung betrüge im Jahr 2060 10 Mio., jener zwischen den Ober- und Untergrenze der mittleren Variante immerhin noch 5 Mio. Der Entwicklungsspielraum ist also recht groß. Die Tendenz nach unten bleibt jedoch bei allen Varianten gleich.

Nach FUCHS und SÖHNLEIN43 könnte die Einwohnerzahl Deutschlands bereits bis 2050 auf 58,4 Mio. sinken, wenn es keinerlei Zuwanderung mehr gäbe.

Es ist darauf hinzuweisen, dass Bevölkerungsvorausberechnungen niemals einen sicheren Blick in die Zukunft gewähren können, sondern lediglich Entwicklungs- möglichkeiten unter bestimmten Annahmen aufzeigen. Letztendlich kann es aufgrund unerwarteter Ereignisse auch zu völlig andere Entwicklungen kommen.

2.2 Steigende Lebenserwartung

Hauptursache für die demografische Alterung ist zwar das niedrige Geburtenniveau. Die immer höhere Lebenserwartung verstärkt diese jedoch zusätzlich.

2.2.1 Entwicklung der Lebenserwartung im Zeitverlauf

Abbildung 10 zeigt, dass sich die Lebenserwartung in den vergangenen 140 Jahren mehr als verdoppelt hat und auch in Zukunft weiter ansteigen wird. Während um 1871 geborene Männer und Frauen eine durchschnittliche Lebenserwartung von 35,58 beziehungsweise 38,45 Jahren hatten, liegt diese für 2005 geborene Männer bei 76,89 und für Frauen bei 82,25 Jahren. Für die im Jahr 2060 geborenen Mädchen wird eine Lebenserwartung von 91,20 Jahren und für neugeborene Jungen eine Lebenserwartung von 87,70 Jahren prognostiziert. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern werden sich also voraussichtlich weiter minimieren.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 10: Entwicklung der Lebenserwartung44

Nicht nur die Lebenserwartung der Neugeborenen, sondern auch die fernere Lebenserwartung hat sich weiter erhöht. Heute 70-jährige Frauen haben noch etwa 16,1 Jahre und 70-jährige Männer noch 13,4 Jahre zu leben.45 Bei den 80-Jährigen sind es 8,9 Jahre (Frauen) und 7,6 Jahre (Männer).

Die Säuglingssterblichkeit, welche 1875 noch bei 24,3% lag und die Hauptursache für die niedrige Lebenserwartung im 19. Jahrhundert war, ist derzeit mit 0,35% verschwindend gering.46 Daher ist die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage sehr viel höher als damals.

Weitere Gründe für die gestiegene und immer noch steigende Lebenserwartung sind unter anderem Fortschritte in der medizinischen Versorgung und Hygiene, gesunde Ernährung und ein gesünderer Lebensstil, bessere Arbeits- und Lebensbedingungen sowie der gestiegene materielle Wohlstand.47 Dominierten im 19. Jahrhundert noch exogene Todesursachen wie Hunger, Seuchen, Kriege und Infektionskrankheiten, so stirbt heute ein Großteil der Menschen an Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen. 48

Die steigende Lebenserwartung führt unweigerlich zu einem immer höheren Durchschnittsalter der Deutschen. 2008 lag es für Frauen bereits bei 44,6 Jahren, für Männer bei 41,7 Jahren.49 Das Medianalter50 der Frauen betrug im Jahre 2008 44,4 Jahre, das der Männer 42,1 Jahre.51 Bis 2060 wird es insgesamt auf 52 Jahre ansteigen.52 Dann wird also jeweils die Hälfte der Bevölkerung über bzw. unter 52 Jahre alt sein.

2.2.2 Veränderung des Altersaufbaus

Infolge der sinkenden Geburtenraten und der steigenden Lebenserwartung hat sich der Altersaufbau drastisch verändert.

In Abbildungen 11 ist das Verhältnis der Altersgruppen im Zeitverlauf dargestellt. Der Anteil der unter 20-Jährigen ist innerhalb der letzten 140 Jahre um 25 Prozentpunkte abgesunken und wird 2050 voraussichtlich mit 15% einen neuen Tiefpunkt erreichen. Im Gegenzug sind die Anteile der über 65-Jährigen und insbesondere der Hochbetagten (ab 80 Jahre) im Zeitverlauf permanent angestiegen und werden auch weiterhin kontinuierlich ansteigen.

[...]


1 Vgl. SINN, HANS-WERNER (2004): Ist Deutschland noch zu retten?, 6. Aufl., Berlin, S. 384

2 Dieser umfasst die Berufsgruppen Mathematiker, Ingenieure, Naturwissenschaftler und Techniker.

3 Vgl. EHMER, JOSEF (2004): Bevölkerungsgeschichte und historische Demographie 1800 - 2000, München, S. 42

4 Vgl. EBENDA: S. 44

5 Vgl. BIRG, HERWIG (2006): Die ausgefallene Generation, Was die Demographie über unsere Zukunft sagt, 2. Aufl., München, S. 82

6 Vgl. BUNDESINSTITUT FÜR BEVÖLKERUNGSFORSCHUNG (2009): 1973 - 2008, 35 Jahre bevölkerungswissenschaftliche Forschung am BiB, Ein öffentlicher Tätigkeitsbericht, Wiesbaden, S. 24

7 Vgl. EHMER (2004): S. 45

8 Vgl. EBENDA

9 Vgl. BIRG (2006): S. 82

10 Vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT (2009a): Bevölkerung Deutschlands bis 2060, 12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 18. November 2009 in Berlin, Wiesbaden, S. 24

11 Vgl. PEUCKERT, RÜDIGER (2008): Familienformen im sozialen Wandel, 7. Aufl., Wiesbaden, S. 99

12 Vgl. EBENDA

13 Vgl. KRÖHNERT, STEFFEN / HOßMANN, IRIS / KLINGHOLZ, REINER (2008): Die demografische Zukunft von Europa, Wie sich die Regionen verändern, Berlin, S. 154

14 Vgl. SCHMID, JOSEF (2006): Daten, Fakten, Prognosen - Demografische Probleme des 21. Jahrhunderts aus deutscher Sicht, In: FAHRENSCHOEN, GEORG / HILDMANN, PHILIPP W. (Hrsg.) (2006): Globalisierung und demografischer Wandel, Fakten und Konsequenzen zweier Megatrends, München,

S. 31-48, S. 35

15 Vgl. MICHEEL (2005): Die demographische Entwicklung in Deutschland und ihre Implikationen für Wirtschaft und Soziales, In: KERSCHBAUMER, JUDITH / SCHROEDER, WOLFGANG (Hrsg.) (2005): Sozialstaat und demographischer Wandel, Herausforderungen für Arbeitsmarkt und Sozialversicherung, Wiesbaden, S. 43-65, S. 58

16 Vgl. EBENDA

17 Vgl. DORBRITZ, JÜRGEN (2010): Kinderzahlen und Lebensformen im West-Ost-Vergleich - Ergebnisse des Mikrozensus 2008, Wiesbaden, BEVÖLKERUNGSFORSCHUNG AKTUELL 01/2010, S. 11

18 Vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT (2009a): S. 24

19 Vgl. DORBRITZ (2010): S. 11

20 Vgl. EBENDA

21 Vgl. EBENDA: S. 14

22 Vgl. SINN (2004): S. 419

23 Vgl. EBENDA: S. 385f.

24 Vgl. KRÖHNERT / HOßMANN / KLINGHOLZ (2008): S. 121

25 Vgl. INSTITUT DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT KÖLN (2008): Wachstums- und Fiskaleffekte von Maßnahmen gegen Fachkräftemangel in Deutschland - Bildungsökonomische Analyse und politische Handlungsempfehlungen insbesondere im MINT-Bereich, Köln, S. 10

26 Vgl. EBENDA

27 STATISTISCHES BUNDESAMT (2009a): S. 26

28 Vgl. EBENDA: S. 24

29 Vgl. PEUCKERT (2008): S. 122f.

30 Vgl. MICHEEL (2005): S. 48

31 Vgl. PEUCKERT (2008): S. 136

32 Vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT (2009a): S. 26

33 Vgl. BUNDESINSTITUT FÜR BEVÖLKERUNGSFORSCHUNG (2009): S. 48

34 Vgl. HRADIL, STEFFEN / MASSON, SILKE (2008): Familie und Sozialstruktur, In: SCHNEIDER, NORBERT F. (Hrsg.) (2008): Lehrbuch Moderne Familiensoziologie, Theorien, Methoden, empirische Befunde, Ulm,

S. 197-217, S. 208

35 Vgl. BUNDESINSTITUT FÜR BEVÖLKERUNGSFORSCHUNG (2009): S. 51

36 Vgl. EBENDA: S. 52

37 Vgl. EHMER (2004): S. 16

38 Vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT (2009b): Bevölkerungspyramide, Wiesbaden; URL: http://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/ [Stand: 23.06.2010]; STATISTISCHES BUNDESAMT (2009c): Statistisches Jahrbuch 2009, Für die Bundesrepublik Deutschland, Wiesbaden

39 Vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT (2009c): S. 34

40 Vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT (2009a): S. 9

41 Vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT (2009a)

42 Vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT (2009b)

43 Vgl. Fuchs, Johann / Söhnlein, Doris (2005): Vorausschätzung der Erwerbsbevölkerung bis 2050, Nürnberg, IAB-Forschungsbericht Nr. 16/2005, S. 21

44 Vgl. BUNDESINSTITUT FÜR BEVÖLKERUNGSFORSCHUNG (2009): S. 91; STATISTISCHES BUNDESAMT (2009a): S. 30

45 Vgl. BUNDESINSTITUT FÜR BEVÖLKERUNGSFORSCHUNG (2009): S. 90

46 Vgl. EBENDA S. 92

47 Vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT (2009a): S. 29

48 Vgl. EHMER (2004): S. 41

49 Vgl. BUNDESINSTITUT FÜR BEVÖLKERUNGSFORSCHUNG (2010a): Durchschnittsalter, Wiesbaden, URL: http://www.bib-demografie.de/nn_1645598/SharedDocs/Glossareintraege/DE/D/durchschnittsalter.html [Stand: 26.06.2010]

50 Das Medianalter teilt die Bevölkerung nach dem Alter. Eine Hälfte ist älter, die andere Hälfte jünger als das Medianalter.

51 Vgl. BUNDESINSTITUT FÜR BEVÖLKERUNGSFORSCHUNG (2010b): Medianalter, Wiesbaden, URL: http://www.bibdemografie.de/nn_1645598/SharedDocs/Glossareintraege/DE/M/medianalter.html [Stand: 26.06.2010]

52 Vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT (2009a): S. 16

Ende der Leseprobe aus 92 Seiten

Details

Titel
Der Fachkräftemangel als Folge des demografischen Wandels
Untertitel
Eine kritische Analyse
Hochschule
Technische Universität Chemnitz
Note
2,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
92
Katalognummer
V183366
ISBN (eBook)
9783656078395
ISBN (Buch)
9783656078784
Dateigröße
1998 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Alterung der Gesellschaft
Arbeit zitieren
Christiane Bingel (Autor), 2010, Der Fachkräftemangel als Folge des demografischen Wandels, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183366

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