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Möglichkeiten zur Gestaltung des Übergangs von der Grundschule in die weiterführende Schule im Fach Englisch

Titel: Möglichkeiten zur Gestaltung des Übergangs von der Grundschule in die weiterführende Schule im Fach Englisch

Examensarbeit , 2007 , 37 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Daniela Schunk (Autor:in)

Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bislang galt der Beginn des Fremdsprachenunterrichts als eine Domäne der Sekundarstufe I. Seit Beginn des Schuljahrs 2005/2006 kommen die ersten Grundschülerinnen und Grundschüler mit Vorkenntnissen in dieser Sprache in die weiterführenden Schulen, die sich jedoch dann mit der Situation konfrontiert sehen, ihren bisherigen Anfangsunterricht den Kenntnissen und Fähigkeiten der Kinder anzupassen und zu verändern. Demzufolge stehen wir, Fachkräfte der Grundschulen und Schulen der Sekundarstufe I, die von der Weiterführung des Faches in den aufnehmenden Schulen betroffen sind, vor einem Übergang und daraus resultierenden notwendigen Veränderungen und Adaptionen. Hierbei entstehende Hindernisse und Schwierigkeiten gilt es zu überwinden.
Ziel meiner Arbeit ist die Entwicklung eines Konzepts der Kooperation und effektiven Gestaltung des Übergangs im Fach Englisch zwischen Grundschulen und weiterführenden Schulen. Es liegt in besonderem Interesse, ein bisher fehlendes Konzept im Fach Englisch zu entwickeln, da sich die Grundschule zum einen bewusst ist über die Notwendigkeit einer solchen Institution und des Weiteren ihre Schülerinnen und Schüler optimal auf den Wechsel in die weiterführende Schule vorbereiten möchte. Zusätzlich ist ein enger Kontakt mit den einziehenden Schulen auf diesem Themengebiet wünschenswert, um sich in der Vorgehensweise zu bestimmten Themen (Leistungsbewertung, Übernahme) auszutauschen und gemeinsame Maßnahmen zu treffen. Das Ziel des gewonnenen Konzepts ist daher, den Kompetenzförderbedarf aller Schulformen im Bereich Kooperation zu decken und zu erweitern.
Im Fokus des Konzepts stehen daher die Annäherung der Schulen und die Entwicklung einer Kooperation. Gelingt es, diese zu verwirklichen, ist es möglich, den Kindern mit Vorwissen in der englischen Sprache einen Bruch durch den Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule zu ersparen sowie ihnen gleichzeitig eine Kontinuität im Fremdsprachenlernen zu gewährleisten, die es ihnen möglich macht, den Spracherwerb ohne Zäsur verfolgen und vertiefen zu können. Speziell im Hinblick auf die kommenden Veränderungen im Englischunterricht der Grundschule, nämlich der Vorziehung des Unterrichts in die 1. Klasse, ist es essentiell, dass Grundschulen und weiterführende Schulen Möglichkeiten der Zusammenarbeit und des Informationsaustauschs finden und dabei Konzepte der Übergangsgestaltung entwickeln und nutzen, um sich einander anzunähern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis der Arbeit

1. Theoretische Grundlagen

1.1 Der Übergang

1.2 Die Übergangsproblematik

1.3 Schwierigkeiten in der Gestaltung des Übergangs

1.4 Möglichkeiten zur Gestaltung des Übergangs

2. Die Entstehung eines Kooperationskonzept und seine Durchführung

2.1 Fragebogen an die Sekundarstufe I-Fachkräfte

2.2 Auswertung des Fragebogens

2.3 Informationsveranstaltung Englisch in der Grundschule

2.4 Hospitationen der Fachkräfte der Sekundarstufe I

2.5 Steckbriefe der Lerngruppen

2.6 Gemeinsames Unterrichtsthema

3. Chronik des Gesamtkonzepts

4. Reflexion und Evaluation des Gesamtkonzepts

5. Lehrerfunktionen

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit zielt auf die Entwicklung und Implementierung eines Kooperationskonzepts ab, um den Übergang im Fach Englisch von der Grundschule zur Sekundarstufe I bruchlos zu gestalten, die Kontinuität des Fremdsprachenlernens zu sichern und die Lehrkräfte beider Schulformen durch gegenseitigen Austausch und Transparenz bei der Vorbereitung und Weiterführung zu unterstützen.

  • Entwicklung eines schulübergreifenden Kooperationskonzepts.
  • Analyse der Problematik des Übergangs und bestehender Hemmnisse.
  • Etablierung von Maßnahmen wie Hospitationen, Informationsveranstaltungen und Steckbriefen.
  • Förderung der Kommunikation und des Austauschs zwischen Grundschullehrkräften und Sekundarstufenlehrkräften.
  • Integration von Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler in den Anfangsunterricht der Sekundarstufe I.

Auszug aus dem Buch

1.2 Die Übergangsproblematik

„Der Erfolg des Englischunterrichts ab Klasse 3 hängt also wesentlich davon ab, wie flexibel die Lehrer/-innen in den Klassen 5 und 6 auf die veränderten Voraussetzungen eingehen können.“ Dabei wird die Grundschule oft als Zuliefererbetrieb für die weiterführenden Schulen gesehen. Vor dem Hintergrund der fehlenden Weiterführung des Fremdsprachenlernens in den 70er Jahren und der aufkeimenden Forderung nach bruchloser Kontinuität im Übergang in den 90er Jahren kann diese mangelnde Weiterführung besonders auf die fehlende Kommunikation zwischen den verschiedenen Schulformen zurückgeführt werden. Zudem entwickelten sich Probleme beim Übergang aus kommunikations- und handlungsorientierten Unterrichtsformen der Grundschule in einen oftmals stärker grammatisch bestimmten Unterricht der Sekundarstufe I. Die Problematik wird auch durch die folgenden Faktoren unterstützt:

• ein fehlendes schulisches Fremdsprachenkontinuum mit aufeinander abgestimmten Zielen und Inhalten

• ein fehlendes fremdsprachendidaktisches Übergangskonzept inklusive diagnostischer Verfahren

• ein fehlendes System des Informationsaustausches über stufenspezifische Ziele, Inhalte und Methoden des Fremdsprachenunterrichts.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die aktuelle Situation, die Problematik sowie theoretische Ansätze und Möglichkeiten zur Gestaltung eines erfolgreichen Übergangs im Fremdsprachenunterricht.

2. Die Entstehung eines Kooperationskonzept und seine Durchführung: Hier wird der praktische Entwicklungsprozess des Konzepts detailliert dargestellt, einschließlich der Befragung von Lehrkräften, der Durchführung von Informationsveranstaltungen, Hospitationen und der Erarbeitung spezifischer Instrumente wie Steckbriefen.

3. Chronik des Gesamtkonzepts: In diesem Kapitel wird eine grafische Zusammenfassung der entwickelten Übergangsmaßnahmen und ihres zeitlichen Ablaufs gegeben.

4. Reflexion und Evaluation des Gesamtkonzepts: Dieser Abschnitt bietet eine kritische Analyse der Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen und diskutiert deren Umsetzbarkeit und erste Erfolge.

5. Lehrerfunktionen: Das Kapitel reflektiert die Rolle der Lehrkraft im Kontext der Übergangsgestaltung, unterteilt in die Funktionen des Beratens, Organisierens und Verwaltens sowie des Evaluierens, Innovierens und Kooperierens.

6. Ausblick: Der abschließende Teil fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und formuliert Perspektiven für die zukünftige Gestaltung eines kontinuierlichen Fremdsprachenlernens über Schulstufengrenzen hinweg.

Schlüsselwörter

Übergang, Fremdsprachenunterricht, Grundschule, Sekundarstufe I, Kooperation, Kontinuität, Kooperationskonzept, Sprachkompetenz, Unterrichtshospitation, Leistungsbewertung, Informationsaustausch, Steckbriefe, Vorstellungsbogen, Frühbeginn, Schulentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Gestaltung eines bruchlosen Übergangs im Fach Englisch von der Grundschule zur weiterführenden Schule, um das in der Grundschule begonnene Fremdsprachenlernen kontinuierlich fortzusetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Problemanalyse der aktuellen Übergangssituation, die Entwicklung eines Kooperationskonzepts, die Förderung der Kommunikation zwischen Schulformen sowie die methodische und inhaltliche Abstimmung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines Konzepts, das durch Kooperationsmaßnahmen sicherstellt, dass Kinder mit Vorkenntnissen im Englischunterricht in der Sekundarstufe I dort abgeholt werden, wo sie stehen, um eine bruchlose Fortsetzung zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung und der praktischen Erprobung und Evaluation eines Konzepts (Interessenabfrage mittels Fragebogen, Durchführung von Veranstaltungen, qualitative Evaluation der Maßnahmen).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beschreibt die theoretischen Hintergründe, die konkrete Entstehung und Durchführung des Kooperationskonzepts (Befragungen, Infoveranstaltungen, Hospitationen, Lerngruppensteckbriefe und gemeinsames Unterrichtsthema) sowie die Auswertung dieser Schritte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Übergang, Kooperation, Fremdsprachenunterricht, Kontinuität, Sekundarstufe I, Grundschule und Kompetenzentwicklung.

Warum ist die Kommunikation zwischen den Lehrkräften so essenziell für den Übergang?

Die Kommunikation baut Vorurteile ab und beseitigt Informationsdefizite über die jeweils anderen Schulformen, was für ein abgestimmtes, effizientes und schülerorientiertes Vorgehen bei der Unterrichtsgestaltung zwingend erforderlich ist.

Welchen Zweck erfüllen die entwickelten „Steckbriefe der Lerngruppen“?

Die Steckbriefe dienen dazu, den weiterführenden Schulen wichtige Informationen über die gelernten Themen, Methoden, Sozialformen und Lernstände der Kinder bereitzustellen, damit diese ihren Unterricht effektiv daran anknüpfen können.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Möglichkeiten zur Gestaltung des Übergangs von der Grundschule in die weiterführende Schule im Fach Englisch
Note
1,7
Autor
Daniela Schunk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
37
Katalognummer
V183525
ISBN (eBook)
9783656079101
Sprache
Deutsch
Schlagworte
möglichkeiten gestaltung übergangs grundschule schule fach englisch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniela Schunk (Autor:in), 2007, Möglichkeiten zur Gestaltung des Übergangs von der Grundschule in die weiterführende Schule im Fach Englisch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183525
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Leseprobe aus  37  Seiten
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