In Zeiten von immer näher zusammenrückenden internationalen Märkten, ist es für Unternehmen immer wichtiger geworden, das Unternehmenswachstum immer weiter voran zu treiben. Dadurch kommen immer mehr Unternehmenskäufe oder Fusionen zustande.
Der größte Differenzpunkt zwischen Käufer und Verkäufer ist immer der Wert des Unternehmens. Da es in der Natur der Sache, liegt wird das Unternehmen vom Käufer meistens Unterbewertet und vom Verkäufer überbewertet. Um einen realistischen Wert für das Unternehmen zu finden gibt es in der Theorie verschiedene Ansätze diesen zu berechnen. Diese Ansätze bieten alle gewisse Vor- und Nachteile.
Desweiteren können Unternehmen nicht nur anhand der harten Zahlen bewertet werden, sondern auch anhand von vorhandenem Know-How, dem Firmenumfeld usw..
Es gibt in der Unternehmensbewertung kein allheilbringendes Mittel um den Unternehmenswert zu berechnen. Der endgültige Wert des Unternehmens wird erst am Verhandlungstisch zwischen Käufer und Verkäufer gefunden.
Inhaltsverzeichnis
1 Anmerkungen zur Seminararbeit
2 Zusammenfassung
3 Wann macht Unternehmenswachstum Sinn?
3.1 Zwänge zum Unternehmenswachstum
4 Mergers & Acquisitions
4.1 Ablauf einer M&A Transaktion
4.2 Die größten M&A Transaktionen
5 Bewertungsmöglichkeiten
5.1 Das Substanzwertverfahren
5.2 Das Ertragswertverfahren
5.3 Das Multiplikatorverfahren
5.4 Das Kobinationswertverfahren
5.4.1 Das Mittelwertverfahren
6 Wachstumsstrategien
6.1 Horizontales Unternehmenswachstum
6.2 Vertikales Unternehmenswachstum
6.2.1 Rückwärtsintegration
6.2.2 Vorwärtsintegration
6.3 Diagonales Unternehmenswachstum
6.4 Unternehmenswachstum in welche Richtung?
7 Fazit & Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die betriebswirtschaftlichen Hintergründe und methodischen Ansätze zur Bewertung von Unternehmen im Kontext von Mergers & Acquisitions, um die Frage nach der wertorientierten Entscheidungsfindung bei Unternehmenswachstum zu beantworten.
- Gründe und Zwänge für Unternehmenswachstum
- Prozessablauf bei M&A-Transaktionen
- Methoden der Unternehmensbewertung (Substanz-, Ertrags- und Multiplikatorverfahren)
- Kombinationsansätze der Bewertung
- Strategische Ausrichtungen von Unternehmensverbindungen
Auszug aus dem Buch
3.1 Zwänge zum Unternehmenswachstum
Ein Unternehmen kann sich aus verschiedenen Gründen für die Übernahme oder Fusion mit einem anderen Unternehmen entscheiden. Zum einen kann es der Expansionsdrang eines gesunden und gut wirtschaftenden Unternehmens sein, um die Marktmacht oder die Kompetenzen zu erweitern, zum anderen kann der Grund zum Unternehmenswachstum aber auch aus einer Krise des Unternehmens hervorgehen und somit das Unternehmen wieder zurück auf die Erfolgsspur bringen.
Egal aus welchen der beiden Situationen heraus ein Unternehmenswachstum angestrebt wird, ist dieses meistens auf die nachfolgenden fünf „Zwänge“ zurückzuführen.
Besonders das Zusammenrücken von bisher isolierten Märkten verursacht ein besonders hohen Druck. Doch dieses Zusammenrücken bringt auch Chancen mit sich, so können Unternehmen ihre Produktionsstätten in Billiglohnländer auslagern und somit ihre Produktionskosten senken.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Anmerkungen zur Seminararbeit: Formale Einleitung und Erklärung zur eigenständigen Erstellung der Arbeit.
2 Zusammenfassung: Kurzer Überblick über die Problematik der Unternehmensbewertung im Spannungsfeld zwischen Käufer und Verkäufer.
3 Wann macht Unternehmenswachstum Sinn?: Analyse der Gründe, warum Unternehmen durch Fusionen oder Übernahmen wachsen wollen.
4 Mergers & Acquisitions: Darstellung des Ablaufs von Unternehmenstransaktionen und statistische Einordnung großer Deals.
5 Bewertungsmöglichkeiten: Erläuterung der verschiedenen mathematischen und ökonomischen Verfahren zur Ermittlung des Unternehmenswertes.
6 Wachstumsstrategien: Kategorisierung der Verbindungsarten in horizontales, vertikales und diagonales Wachstum.
7 Fazit & Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Bewertungsmethodik und der Erkenntnis, dass der Wert eines Unternehmens primär in Verhandlungen entsteht.
Schlüsselwörter
Unternehmensbewertung, Mergers & Acquisitions, Unternehmenswachstum, Substanzwertverfahren, Ertragswertverfahren, Multiplikatorverfahren, Marktmacht, Expansionsdrang, Rückwärtsintegration, Vorwärtsintegration, Transaktionswert, Unternehmensfusion, Kapitalisierungszinsfuß, Strategische Planung, Finanzkennzahlen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt das Thema Unternehmensbewertung und -wachstum im Kontext von Mergers & Acquisitions aus einer entscheidungsorientierten Perspektive.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf den Motiven für Unternehmenswachstum, dem Ablauf von M&A-Transaktionen und den gängigen Bewertungsverfahren.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen den Wert eines Zielobjekts bestimmen und welche strategischen Wachstumsoptionen dabei verfolgt werden können.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zu Bewertungsverfahren wie dem Substanzwert-, Ertragswert- und Multiplikatorverfahren sowie deren Kombination.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Wachstumsmotiven, den M&A-Prozess, die mathematische Unternehmensbewertung und strategische Wachstumsformen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen zählen insbesondere Unternehmensbewertung, M&A, Marktmacht und diverse Bewertungsverfahren.
Warum ist das Substanzwertverfahren in der heutigen Zeit begrenzt aussagekräftig?
Da es lediglich das investierte Kapital betrachtet und keine zukünftigen Ertragspotenziale oder immaterielle Werte berücksichtigt, dient es primär als Untergrenze der Bewertung.
Welche Rolle spielt der Kapitalisierungszinsfuß beim Ertragswertverfahren?
Er ist eine kritische Komponente, um zukünftige Erträge auf den heutigen Zeitpunkt abzuzinsen, und setzt sich meist aus dem Basiszinssatz und einem Risikoaufschlag zusammen.
Was unterscheidet vertikales von horizontalem Wachstum?
Während horizontales Wachstum die Marktstellung auf der gleichen Produktionsstufe stärkt, zielt vertikales Wachstum auf die Verschmelzung von aufeinanderfolgenden Produktionsstufen ab.
- Arbeit zitieren
- Florian Kurtz (Autor:in), 2010, Mergers & Acquisitions - Wieviel ist ein Unternehmen Wert?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183576