.Im Rahmen des Moduls „Schulpraktische Studien“ habe ich im Wintersemester 2010/2011 in der vorlesungsfreien Zeit vom xxx bis xxxx mein erstes Schulpraktikum absolviert. Mein Praktikum habe ich gemeinsam mit meiner Kommilitonin Sarah Bastemeyer an der Berufsbildenden Schule Winsen (Luhe) (BBS X) durchgeführt.
Im Rahmen der Lehramtstudiengänge sind Praktika ein unerlässlicher Bestandteil, da Studierende sich frühzeitig mit dem späteren Berufsfeld vertraut machen müssen, um herauszufinden, ob die Berufswahl für sie geeignet ist oder nicht. In der Lehrerausbildung wird daher „[...] eine Vermittlung von Theorie und Praxis angestrebt, die es den Studierenden ermöglicht, ihre eigenen Wahrnehmungsmuster vom Beruf des Lehrers, [...] kritisch zu reflektieren [...]. “ Im Schulalltag wird es den Studierenden möglich, Praxiserfahrung zu sammeln und die Realität des Lehrerberufs kennenzulernen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Rahmenbedingungen
2.1 Die Schule
2.2 Die Berufsfachschule Wirtschaft
3. Die Unterrichtsplanung für die Unterrichtsstunde am 16.03.2011 von 11:35 - 13:05 Uhr
3.1 Bedingungsfeldfaktoren
3.1.1 Schülerbezogene Faktoren
3.1.2 Lehrerbezogene Faktoren
3.2 Entscheidungsfeldfaktoren
3.2.1 Stellung der Lektion im Unterricht
3.3 Inhalts- und Zielentscheidungen
3.3.1 Sachanalyse
3.3.2 Inhaltsentscheidungen
3.3.3 Groblernziel
3.4 Methodische Entscheidungen
3.4.1 Stoffanordnung
3.4.2 Methodik
3.4.3 Aktions- und Sozialformen
3.4.4 Medien
3.4.5 Lehr- und Lernzielkontrolle
3.5 Tabellarische Verlaufsplanung
3.7 Kritische Stellungnahme zur Durchführung des Unterrichtsversuchs
4. Erkundungsabsicht
4.1 Zielsetzung
4.2 Analyse
4.2.1 Vorstellung des Beobachtungsbogens
4.2.2 Auswertung der Beobachtungsbögen
4.3 Erörterung der Ergebnisse
4.4 Reflexion der Erkundungsabsicht
5. Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit reflektiert die Erfahrungen eines Schulpraktikums an einer Berufsbildenden Schule und zielt darauf ab, die Eignung des Lehrberufs für die Autorin kritisch zu prüfen sowie den konstruktiven Umgang mit Unterrichtsstörungen zu untersuchen.
- Praktische Erprobung und Reflexion der Rolle als Lehrkraft im Unterricht
- Analyse von Rahmenbedingungen und Schulformen der beruflichen Bildung
- Methodische Planung und Durchführung einer Unterrichtsstunde zum Thema Mehrwertsteuer
- Erkundung des Umgangs mit Unterrichtsstörungen und deren Auswirkungen auf den Lehr-Lern-Prozess
Auszug aus dem Buch
3.4.2 Methodik
Zu Beginn des Unterrichts begrüße ich die SuS und stelle mich nochmal vor. Ich überprüfe zunächst die Anwesenheit und bitte die Schüler, währenddessen Namensschilder aufzustellen. Nach dem der organisatorische Teil abgeschlossen ist, stelle ich das Stundenthema vor und schreibe es an die Tafel. In einem kurzen Vortrag versuche ich den Schülern, den Kerninhalt des Themas deutlich zu machen und warum das Verständnis für die Praxis so wichtig ist.
Damit die Schüler nicht gleich mit Inhalten überfordert werden, teile ich den ersten Arbeitsbogen aus und bearbeite ihn gemeinsam mit der Klasse. Ich gebe den Nettopreis und die Menge vor. Danach füllen die SuS den Arbeitszettel aus und besprechen gemeinsam im LSG die Ergebnisse. Da die Schüler Rechnungen dieser Art aus dem Alltag kennen, können die folgenden Inhalte auf die Lebenswelt der Lernenden bezogen werden. Im Anschluss wird gemeinsam mit meiner Hilfestellung ein Tafelbild erarbeitet, dass den Kreislauf der Mehrwertsteuerentwicklung veranschaulicht und beispielhaft werden die Buchungssätze für die Geschäftsvorfälle entwickelt. Im Anschluss bekommen die Schüler genügend Zeit, um das Tafelbild abzuschreiben und weitere Fragen zu stellen.
Diese Methodik bietet die Möglichkeit, die Lernenden besser kennenzulernen. Die Form der Modellentwicklung ermöglicht den SuS einen einfachen Einstieg in dieses Thema und die Lehrerin erkennt, welche Aspekte den Schülern noch nicht klar sind und kann dadurch im späteren Unterrichtsverlauf gezielter auf die Probleme eingehen. Danach wird das nächste Arbeitsblatt ausgeteilt, das die SuS alleine oder in Partnerarbeit selbständig bearbeiten sollen. Es wird darauf hingewiesen, dass alle Ergebnisse an der Tafel zu finden sind. Durch die Wiederholung des Erarbeiteten soll sich der Inhalt bei den Schülern verfestigen und die Lehrerin erkennt, an welchen Stellen noch Probleme beim Verständnis auftauchen. Im LSG werden die Ergebnisse nach der Bearbeitungsphase besprochen. An den Stellen, die Einigen unklar sind, bitte ich jeweils einen Schüler zu erklären, wie er auf das Ergebnis gekommen ist. Diese Methodik bietet sich an, damit alle ein gemeinsames Ergebnis haben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Autorin beschreibt ihre Motivation und Ziele für das Schulpraktikum an der BBS Winsen, insbesondere den Rollenwechsel von der Schülerin zur Lehrkraft.
2. Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel stellt die BBS X als Institution vor und beschreibt die Bildungsangebote sowie die spezifischen Strukturen der Berufsfachschule Wirtschaft.
3. Die Unterrichtsplanung für die Unterrichtsstunde am 16.03.2011 von 11:35 - 13:05 Uhr: Hier erfolgt eine detaillierte Planung und Analyse der Unterrichtsstunde zum Thema Mehrwertsteuer unter Berücksichtigung von Bedingungsfeldfaktoren, Methoden und Zielen.
4. Erkundungsabsicht: Dieser Teil widmet sich der Forschungsfrage zum Umgang mit Unterrichtsstörungen, inklusive der Auswertung von Beobachtungsbögen und einer Reflexion der Erkenntnisse.
5. Schlussbetrachtung: Die Autorin resümiert ihre Entwicklung während des Praktikums und bekräftigt ihr Vorhaben, den Beruf der Berufsschullehrerin anzustreben.
Schlüsselwörter
Schulpraktikum, Berufsbildende Schule, Unterrichtsplanung, Mehrwertsteuer, Rechnungswesen, Unterrichtsstörungen, Lehrerausbildung, Reflexion, Berufsfeld, Fachdidaktik, Beobachtungsbogen, Unterrichtsmethode, Sozialformen, Schulpraktische Studien, Rollenwechsel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?
Der Bericht dokumentiert ein Schulpraktikum der Autorin an der Berufsbildenden Schule Winsen und reflektiert ihre Erfahrungen im Hinblick auf ihre Eignung für den Lehrberuf.
Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?
Die zentralen Themen sind die schulischen Rahmenbedingungen, die didaktische Planung und Durchführung einer Unterrichtsstunde im Fach Rechnungswesen sowie die Analyse von Unterrichtsstörungen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Überprüfung des Berufswunsches "Berufsschullehrerin" durch den Rollenwechsel von der Schülerin zur lehrenden Person und die kritische Auseinandersetzung mit der Unterrichtspraxis.
Welche wissenschaftliche Methode wurde zur Erkundung verwendet?
Die Autorin hat teilformalisierte Beobachtungsbögen eingesetzt, um den Umgang von Lehrkräften mit Unterrichtsstörungen in verschiedenen Klassen systematisch zu erfassen und zu erörtern.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Planung und Reflexion einer eigenen Unterrichtsstunde zum Thema Mehrwertsteuer sowie die theoretische und praktische Analyse von Unterrichtsstörungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Schlüsselwörter sind unter anderem Schulpraktikum, Berufsbildende Schule, Unterrichtsplanung, Rechnungswesen, Unterrichtsstörungen und Lehrerausbildung.
Wie bewertet die Autorin den Umgang mit Unterrichtsstörungen?
Sie stellt fest, dass ein konsequentes Eingehen der Lehrkraft auf störende Schüler durch direkte Ansprache bei gleichzeitigem Aufbau einer persönlichen Beziehung am wirksamsten ist.
Welchen Einfluss hatte das Praktikum auf die Berufswahl der Autorin?
Das Praktikum hat die Autorin in ihrem Wunsch bestärkt, Berufsschullehrerin zu werden, da sie sowohl positive Unterrichtserfahrungen sammeln konnte als auch konstruktive Reflexionen über ihre Lehrerrolle vollzog.
- Citar trabajo
- Jennifer Reimer (Autor), 2011, Praktikumsbericht über ein Schulpraktikum an einer Berufsbildenden Schule Winsen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183655