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Hans Christoph Kaergel - Hockewanzel

Title: Hans Christoph Kaergel - Hockewanzel

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 15 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Matthias Krause (Author)

Theater Studies, Dance
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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit setzt sich mit dem Volksstück „Hockewanzel“ von Hans Christoph Kaergel auseinander, welches 1934 entstand.

Im ersten Hauptteil wird der Autor vorgestellt. Außerdem wird zum besseren Verständnis auf die politische Situation zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingegangen, da das Volksstück „Hockewanzel“ in der Zeit von 1806 bis 1809 spielt. Im zweiten Hauptteil wird der Inhalt des Stückes „Hockewanzel“ und die Hauptfigur „Wenzel Hocke“ genauer betrachtet. Zum Schluss folgt eine Interpretation des Werkes. Dabei stellt sich die Frage, wie sehr die politische Situation während des Entstehungsjahres auf den Autor einwirkte? Diese Frage soll bei der Interpretation genauer betrachtet und beantwortet werden.

Die komplette Ausarbeitung wurde nach den Hinweisen von Tobias Liebert „Zitieren und Belegen von Quellen - Hinweise zur formalen Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten“ geschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

Hauptteil 1

2.1 Das Leben von Hans Christoph Kaergel

2.2 Einige Werke von Hans Christoph Kaergel

3. Geschichtlicher Hintergrund zu Beginn des 19. Jahrhundert

Hauptteil 2

4. Das Werk „Hockewanzel“

4.1 Inhalt

4.2 Charakterisierung Wenzel Hocke

4.3 Interpretation von Matthias Krause

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das 1934 entstandene Volksstück „Hockewanzel“ von Hans Christoph Kaergel im Kontext seiner Entstehungszeit. Das primäre Ziel ist die Analyse der literarischen Darstellung von Nationalstolz und ideologischen Strömungen der NS-Zeit innerhalb des Werkes sowie die Untersuchung des Einflusses der politischen Situation auf den Autor.

  • Biografie und Werkübersicht von Hans Christoph Kaergel
  • Geschichtlicher Kontext der napoleonischen Zeit (1806–1809)
  • Inhaltliche Analyse und Charakterisierung der Hauptfigur Wenzel Hocke
  • Interpretation des Werkes unter Berücksichtigung der NS-Ideologie

Auszug aus dem Buch

4.2 Charakterisierung Wenzel Hocke

Nachdem der Inhalt des Werkes vorgestellt wurde, soll nun näher auf die Hauptperson Wenzel Hocke eingegangen werden. Wenzel Hocke, auch genannt „Hockewanzel“, ist der Erzdechant von Politz und ungefähr im Alter von 60 Jahren. Dabei ist er in seinem Denken sehr konservativ und nationalistisch eingestellt. Das zeigt sich darin, dass Hockewanzel als Antwort auf das erste Angebot, Bischof zu werden, wenn er in Politz böhmisch betet, sagt: „Unsere heilige Mutter legt keene Krone ab, die kann auch nicht österreichisch werden. Die bleibt deutsch in alle Ewigkeit – Amen!“

Außerdem zeigt sich, dass Wenzel Hocke sehr selbstsicher in seinem Auftreten ist und sich von niemanden etwas sagen lässt. Er sagt zum Kanzler, als dieser sich in seine Kirchenangelegenheiten einmischen will: „Ich werde für Gerechtigkeit sorgen und nicht Sie!“ Damit verweißt er ihn in seine Schranken.

Aus dem Werk wird deutlich, dass Wenzel Hocke sehr grobe Umgangsformen besitzt, die er auch nur schwer zügeln kann. Mit den Worten „Kommst du mir böhmisch, so komme ich Dir deutsch! Raus mit dir aus meinem deutschen Hause! Dort ist die Tür – dort hat der Zimmermann das Loch gelassen!“ schmeißt er den Kanzler aus seinem Haus, nachdem dieser bewirkte, dass Wenzel Hocke bis zur Entscheidung des Konsistoriums aus seinem Amt als Erzdechant enthoben wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Die Einleitung erläutert die Zielsetzung der Arbeit, das Volksstück „Hockewanzel“ und dessen Entstehungszusammenhang im Jahr 1934 zu untersuchen.

2.1 Das Leben von Hans Christoph Kaergel: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Lebensweg des Autors, seine Herkunft und seine berufliche Laufbahn als Lehrer und Schriftsteller.

2.2 Einige Werke von Hans Christoph Kaergel: Hier wird das literarische Schaffen Kaergels, das verschiedene Gattungen wie Romane, Schauspiele und Volksstücke umfasst, kurz skizziert.

3. Geschichtlicher Hintergrund zu Beginn des 19. Jahrhundert: Das Kapitel beleuchtet die politische Situation in den Jahren 1806 bis 1809, insbesondere die Gründung des Rheinbundes und die Auswirkungen der Napoleonischen Kriege.

4. Das Werk „Hockewanzel“: Dieser Abschnitt widmet sich der inhaltlichen Zusammenfassung des Stückes, der Analyse der Hauptfigur und einer Interpretation unter Berücksichtigung zeitgenössischer Ideologien.

Schlüsselwörter

Hockewanzel, Hans Christoph Kaergel, Nationalismus, Volksstück, Wenzel Hocke, NS-Ideologie, Heimatdichtung, Literaturanalyse, napoleonische Zeit, Deutschtum, Kirchengeschichte, nationalsozialistischer Einfluss, literarische Interpretation, 1934, deutsch-böhmische Gemeinde.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert das Volksstück „Hockewanzel“ des Autors Hans Christoph Kaergel vor dem Hintergrund der Entstehungszeit im Jahr 1934.

Welche Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Biografie des Autors, der historische Kontext zu Beginn des 19. Jahrhunderts und die ideologische Durchdringung des Werkes durch nationalsozialistisches Gedankengut.

Was ist das Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Hauptfigur Wenzel Hocke zu charakterisieren und zu interpretieren, inwiefern der Autor von der politischen Situation seiner Zeit beeinflusst wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse sowie den historischen Abgleich, um die Intention des Autors und die nationalsozialistische Instrumentalisierung des Stoffes aufzudecken.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung des Autors und seines Werkes sowie eine detaillierte Charakterisierung der Figur Wenzel Hocke als Prototyp eines deutschen Nationalisten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Nationalstolz, Heimatdichtung, Ideologie, Widerstand gegen Fremdherrschaft und die ideologische Vereinnahmung durch die NS-Zeit.

Warum wird Wenzel Hocke als „Held“ des Stückes dargestellt?

Hocke wird als unnachgiebiger Verteidiger der deutschen Sprache und nationalen Identität gezeichnet, der persönliche Vorteile (den Bischofsposten) ablehnt, um seiner Ideologie treu zu bleiben.

Welche Rolle spielt die Kirche im Stück?

Die Kirche wird in dem Stück explizit mit der deutschen Nationalität verknüpft, wobei der Autor einen Gegensatz zwischen der „deutschen“ katholischen Kirche und anderen religiösen Strömungen konstruiert.

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Details

Title
Hans Christoph Kaergel - Hockewanzel
College
University of Leipzig  (Theaterwissenschaft)
Grade
1,5
Author
Matthias Krause (Author)
Publication Year
2002
Pages
15
Catalog Number
V18380
ISBN (eBook)
9783638227391
ISBN (Book)
9783656525370
Language
German
Tags
Hans Christoph Kaergel Hockewanzel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Krause (Author), 2002, Hans Christoph Kaergel - Hockewanzel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18380
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