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Die gottesdienstliche Versammlung der christlichen Gemeinde - Elemente, Gehalt, Gestalt

Title: Die gottesdienstliche Versammlung der christlichen Gemeinde - Elemente, Gehalt, Gestalt

Diploma Thesis , 1975 , 50 Pages , Grade: gut

Autor:in: Andreas Volkmann (Author)

Theology - Systematic Theology
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Summary Excerpt Details

Gegenstand dieser Arbeit soll der christliche Gottesdienst sein. Gemeint ist der Haupt¬gottesdienst mit Predigt und Abendmahl, denn die gottesdienstliche Versammlung der christlichen Gemeinde ist bestimmt von den zwei Formen göttlicher Anrede: dem Wort und dem Sakrament des Altares.

Die Formulierung des Themas versucht einem Mißverständnis auszuweichen, demzufolge der Gottesdienst als unser Dienst für Gott verstanden wird, wiewohl auch unser Handeln im Gottesdienst zur Ehre Gottes nicht gering geachtet werden soll.

Die Arbeit ist zur Untersuchung den Themas aus sytematisch-theologischer Sicht vergeben worden. Sie will deshalb versuchen, den Stoff in dieser Weise zu durchdringen. Sie läßt aber dem praktisch theologischen Bezug einen gewissen Raum, durch den die intradisziplinäre Handhabung gerechtfertigt ist. Die kirchengeschichtliche Her¬leitung der “Elemente“ scheint der Traditionsgebundenheit des Gottesdienstes wegen notwendig zu sein.

Der Stoff ist wiederholt behandelt worden. Das zeigt das Interesse, das ihm von jeher entgegengebracht worden ist. Diese Untersuchung muß sich an diese, meist sekundären Quellen halten. Sie vermeidet aber die bloße Rezension einiger Standardwerke, weil sie sich nicht jeder in ihnen über den Gottesdienst gemachten Aussage anschließen will.

Die Bearbeitung des Themas erfolgt in drei Abschnitten. In einem ersten wird die geschichtliche Entwickelung des Gottesdienstes verfolgt. Dabei steht die Hinführung auf den derzeit in der evangelischen Kirche der Union praktizierten Gottesdienst im Vordergrund. Jedoch ist auf die neutestamentliche Grundlegung und die Entwickelung bis zur Reformation keineswegs verzichtet worden.

Ein weiterer Abschnitt versucht, die wesentlichen Bestand¬teile des Gottesdienstes darzustellen und zu erläutern. Er behandelt in diesem Sinne die Wortverkündigung, das Abendmahl und das Gebet.

Zum Letzten will eine Untersuchung der gottesdienstlichen Formen das Finden tragfähiger Ordnungen der gottesdienstlichen Versammlung christlicher Gemeinde erleichtern. Dies geschieht vorrangig unter dem Gesichtspunkt evangelischer Freiheit. Das gilt besonders für die die Arbeit abschließende Betrachtung der Liturgie des evangelischen Gottesdienstes.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

A. Das werden des christlichen Gottesdienstes und seiner Gestalt (-Elemente-)

1. Jesus und der alttestamentliche Gottesdienst

2. Die neutestamentliche Grundlegung des Gottesdienstes und seine Gestalt bis in das dritte Jahrhundert

3. Die Gestalt des Gottesdienstes von der konstantinischen Zeit bis zur Reformation

4. Die Kritik der Reformatoren am römischen Gottesdienst und ihre Auswirkungen auf seine Gestalt

B. Der Bestand des christlichen Gottesdienstes (-Gehalt-)

1. Das Wort

2. Das Abendmahl

3. Das Gebet

C. Die Bedeutung des christlichen Gottesdienstes und seiner Form (-Gestalt-)

1. Die Gestalt in ihrer Gesamtheit

2. Die Betrachtung der Liturgie

Zielsetzung und thematischer Fokus

Die vorliegende Arbeit untersucht den christlichen Gottesdienst aus systematisch-theologischer Sicht, um dessen Sinnhaftigkeit im Kontext der aktuellen Glaubenskrise neu zu erschließen. Dabei steht die Versammlung der Gemeinde als Ort der göttlichen Anrede durch Wort und Sakrament im Mittelpunkt, wobei die historische Herleitung der gottesdienstlichen Elemente als notwendig für das Verständnis der gegenwärtigen Praxis erachtet wird.

  • Historische Entwicklung des christlichen Gottesdienstes von der neutestamentlichen Zeit bis zur Reformation.
  • Analyse der zentralen Bestandteile: Wortverkündigung, Abendmahl und Gebet als tragende Säulen der Gemeinde.
  • Reflexion über die liturgische Form unter dem Gesichtspunkt evangelischer Freiheit.
  • Diskussion der Bedeutung von Gottesdienstordnungen für die gemeindliche Beteiligung.
  • Betrachtung der Rolle der Liturgie als Antwort der Gläubigen auf das Heilshandeln Gottes.

Auszug aus dem Buch

1. Das Wort

Im Gottesdienst erfahren wir das Heilshandeln Gottes an uns. Nicht das Tun des Liturgen und seiner Helfer als solches steht deshalb im Mittelpunkt den Geschehens, sondern das, was in diesem Tun zum Ausdruck kommt. Im Gottesdienst will der Herr sich und sein Heilshandeln an uns immer wieder neu offenbaren. Deshalb ist es nicht der Lektor oder der Prediger, der in seiner Verkündigung zu uns spricht, sondern der Erhöhte selbst kommt in seinem Evangelium zu Wort. Mit Hilfe dieses Worts hat der Herr durch die Jahrhunderte hindurch an der Kirche gewirkt. Dieses Wort, das uns durch die Schriften der Apostel überliefert ist, hat die Gemeinde Christi aufgebaut und erhalten. Ihm allein müssen wir es auch heute überlassen, Gemeinde zu bauen und zu erhalten.

Insofern kommt ihm sowohl im Leben des einzelnen Christen als auch in deren gottesdienstlichen Versammlungen eine besondere Stellung zu. Das Wort Gottes und das Abendmahl sind die zwei den evangelischen Gottesdienst bestimmenden Schwerpunkte, um die herum alles weitere Geschehen und Handeln geordnet ist. Indem wir diesem Wort jene herausragende Stellung in unserem Gottesdienst einräumen, tragen wir seinen göttlichen Charakter Rechnung. Als das Zeugnis derer, die es direkt aus den Munde Jesu bzw. der Urgemeinde empfangen haben, ist es die Möglichkeit, der Weg, Gottes Wollen zu erfahren.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorbemerkung: Die Arbeit definiert den christlichen Gottesdienst als Hauptgottesdienst mit Predigt und Abendmahl und begründet die Untersuchung durch die bestehende Gottesdienstnot in den Gemeinden.

A. Das werden des christlichen Gottesdienstes und seiner Gestalt (-Elemente-): Dieser Teil analysiert die historische Entwicklung der Gottesdienstform von den jüdischen Wurzeln Jesu über die Urkirche bis hin zur reformatorischen Kritik am römischen Messe-Verständnis.

B. Der Bestand des christlichen Gottesdienstes (-Gehalt-): Die drei zentralen Elemente der christlichen Versammlung – das Wort, das Abendmahl und das Gebet – werden als Antwort auf das Heilshandeln Gottes analysiert.

C. Die Bedeutung des christlichen Gottesdienstes und seiner Form (-Gestalt-): Der abschließende Teil behandelt die gottesdienstliche Gestalt in ihrer Gesamtheit und reflektiert über die Notwendigkeit von Ordnungen sowie die praktische Bedeutung der Liturgie.

Schlüsselwörter

Christlicher Gottesdienst, Wortverkündigung, Abendmahl, Gebet, Heilshandeln Gottes, Liturgie, Reformation, Gemeinde, Apostolische Tradition, Gottesdienstordnung, Christuszeugnis, Eucharistie, Glaubenskrise, Predigt, Heilsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit widmet sich dem christlichen Hauptgottesdienst und untersucht, wie die gottesdienstliche Versammlung als Ort der Begegnung mit Gott durch Wort und Sakrament gestaltet sein sollte.

Welche Themenfelder sind zentral?

Die Arbeit fokussiert sich auf die historische Herleitung der Gottesdienstgestalt, die theologischen Hauptbestandteile Wort, Abendmahl und Gebet sowie die Bedeutung liturgischer Ordnungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Sinn des gottesdienstlichen Handelns zu klären und den Theologen sowie der Gemeinde Hilfe zur Gestaltung tragfähiger Gottesdienstformen im Sinne evangelischer Freiheit zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine systematisch-theologische Untersuchung, die durch praktisch-theologische Bezüge und kirchengeschichtliche Herleitungen ergänzt wird.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Der Hauptteil behandelt ausführlich die „Elemente“ (Geschichte), den „Gehalt“ (Wort, Abendmahl, Gebet) und die „Gestalt“ (Liturgie und ihre Bedeutung) des Gottesdienstes.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind die „Heilsgeschichte“, „göttliche Anrede“, „Wortverkündigung“, „Eucharistie“ und die „Freiheit des Evangeliums“.

Wie bewertet der Autor die Bedeutung des Abendmahls?

Das Abendmahl wird als zentrales Geschehen angesehen, in dem das Opfer Jesu und die Gegenwart des erhöhten Herrn für die Gemeinde neu Wirklichkeit werden.

Welche Rolle spielt die Ordnung im Gottesdienst?

Ordnung wird als unumgänglich betrachtet, um der gesamten Gemeinde eine Beteiligung zu ermöglichen und sicherzustellen, dass das Geschehen für alle verständlich und nachvollziehbar bleibt.

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Details

Title
Die gottesdienstliche Versammlung der christlichen Gemeinde - Elemente, Gehalt, Gestalt
College
Martin Luther University  (Theologische Fakultät)
Grade
gut
Author
Andreas Volkmann (Author)
Publication Year
1975
Pages
50
Catalog Number
V18384
ISBN (eBook)
9783638227438
ISBN (Book)
9783638700092
Language
German
Tags
Versammlung Gemeinde Elemente Gehalt Gestalt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Volkmann (Author), 1975, Die gottesdienstliche Versammlung der christlichen Gemeinde - Elemente, Gehalt, Gestalt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18384
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