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Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz

Mit Zeichnungen von Friederike Hilscher-Ehlert

Title: Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz

Textbook , 2011 , 113 Pages

Autor:in: Ernst Probst (Author)

Archaeology
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Summary Excerpt Details

Rund 500 Jahre Urgeschichte passieren in dem
Taschenbuch »Die Urnenfelder-Kultur in der
Schweiz« in Wort und Bild Revue. Geschildert werden
die Krankheiten der damaligen Ackerbauern, Viehzüchter
und Bronzegießer, ihre Siedlungen, Kleidung,
ihr Schmuck, ihre Keramik, Werkzeuge, Waffen, Haustiere,
Jagdtiere, ihr Verkehrswesen, Handel, ihre
Kunstwerke und Religion.
Verfasser ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst
Probst. Er hat sich vor allem durch seine Werke
»Deutschland in der Urzeit« (1986), »Deutschland in
der Steinzeit« (1991) und »Deutschland in der Bronzezeit
« (1996) einen Namen gemacht.
Das Taschenbuch »Die Urnenfelder-Kultur in der
Schweiz« ist Dr. Gretel Gallay (heute Callesen), Dr.
Albert Hafner und Dr. Jürg Rageth gewidmet, die den
Autor mit Rat und Tat bei seinen Recherchen über
Kulturen der Bronzezeit in der Schweiz unterstützt
haben. Es enthält Lebensbilder der wissenschaftlichen
Graphikerin Friederike Hilscher-Ehlert aus Königswinter.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort / Seite 11

Die Spätbronzezeit in der Schweiz

Abfolge und Verbreitung der Kulturen und Gruppen / Seite 13

Das Leben in den Seeufersiedlungen

Die Urnenfelder-Kultur von etwa 1300/1200 bis 800 v. Chr. / Seite 15

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der wissenschaftlichen Untersuchung der Spätbronzezeit in der Schweiz, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Urnenfelder-Kultur. Ziel ist es, das tägliche Leben, die materielle Kultur, die soziale Struktur und die technologischen Errungenschaften dieser Epoche anhand archäologischer Funde und Siedlungsbelege nachvollziehbar zu machen.

  • Lebensbedingungen und Siedlungsstrukturen in den spätbronzezeitlichen Seeufersiedlungen
  • Technologische Fortschritte im Metallhandwerk und der Werkzeugherstellung
  • Soziale Differenzierung anhand von Bestattungssitten und Beigaben
  • Regionale Ausprägungen und kulturelle Einflüsse der Urnenfelder-Kultur
  • Handel und Austauschbeziehungen im Alpenraum

Auszug aus dem Buch

Die Spätbronzezeit in der Schweiz

Die Spätbronzezeit begann in der Schweiz etwa um 1300/1200 v. Chr. und endete um 800 v. Chr. Sie umfasst die Stufen Bronzezeit D (etwa 1300 bis 1200 v. Chr.) sowie Hallstatt A und B (etwa 1200 bis 800 v. Chr.). Die Funde aus den Seeufersiedlungen stammen aus den Stufen Hallstatt A 2, B 1 und B 2.

In den meisten Kantonen der Schweiz war von etwa 1300/1200 bis 800 v. Chr. die Urnenfelder-Kultur (s. S. 15) verbreitet.1 Das beweisen Funde aus Seeufersiedlungen (»Pfahlbauten«), Gräberfeldern und Depots.

In Teilen von Graubünden und Sankt Gallen wanderten zwischen etwa 1300 bis 1100 v. Chr. Angehörige dreier verschiedener Kulturen in das Gebiet der Ineralpinen Bronzezeit-Kultur ein. In Nord- und Mittelbünden lebten Menschen der Urnenfelder-Kultur und der Laugen-Melaun-Gruppe. Im Unterengadin behauptete sich nur die Laugen-Melaun-Gruppe. In Südwestbünden (Misox) gab es eine Kultur südalpiner Herkunft.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort / Seite 11: Einleitender Überblick über die behandelten 500 Jahre Urgeschichte und die Schwerpunkte des Taschenbuchs.

Die Spätbronzezeit in der Schweiz: Analyse der zeitlichen Abfolge und der geografischen Verbreitung der verschiedenen Kulturen und Bevölkerungsgruppen in der Schweiz.

Das Leben in den Seeufersiedlungen: Detaillierte Darstellung des täglichen Lebens, der handwerklichen Tätigkeiten, des Ackerbaus, der Fischerei sowie der metallurgischen Fertigkeiten während der Urnenfelder-Kultur.

Schlüsselwörter

Spätbronzezeit, Schweiz, Urnenfelder-Kultur, Seeufersiedlungen, Pfahlbauten, Metallhandwerk, Archäologie, Bestattungssitten, Bronze, Handel, Siedlungsgeschichte, Materielle Kultur, Prähistorik, Siedlungsareal, Bronzeguss.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen Überblick über die Spätbronzezeit in der Schweiz und konzentriert sich dabei auf die Lebensweise und die kulturellen Hinterlassenschaften der Urnenfelder-Kultur.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Siedlungsstruktur, insbesondere die Seeufersiedlungen, das fortgeschrittene Metallhandwerk, der Ackerbau sowie die sozialen und religiösen Aspekte der damaligen Bevölkerung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, basierend auf archäologischen Grabungsergebnissen, ein fundiertes Bild über das Leben, die Techniken und die Handelsbeziehungen der Menschen zwischen 1300 und 800 v. Chr. in der Schweiz zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Synthese archäologischer Berichte, Dendrochronologie, Ausgrabungsergebnisse und kulturwissenschaftliche Analysen der Funde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die geografische Ausbreitung der Kulturen, die Bauweise der Häuser, die Ernährung, die Herstellung von Schmuck und Waffen sowie die Bestattungsbräuche und den frühen Handel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Urnenfelder-Kultur, Spätbronzezeit, Seeufersiedlungen, Metallhandwerk und archäologische Fundstellen charakterisiert.

Welche Rolle spielten Seeufersiedlungen in der Spätbronzezeit?

Sie waren zentrale Lebensräume, die für eine dichtere Besiedlung sprechen und durch spezielle Bauweisen sowie eine Fülle an erhaltenen Fundstücken eine präzise Einsicht in den Alltag ermöglichen.

Welchen Stellenwert hatte das Metallhandwerk?

Es stand in hoher Blüte und diente sowohl der Herstellung notwendiger Werkzeuge wie Sicheln und Äxte als auch der Anfertigung prächtiger Waffen und Schmuckgegenstände.

Was deuten Funde wie Wagenreste oder Zaumzeug an?

Sie belegen, dass Pferde als Reit- und Zugtiere genutzt wurden und dass der Transport von Waren sowie eine prunkvolle Inszenierung bei politischen oder religiösen Anlässen eine Rolle spielten.

Gibt es Anzeichen für Handelsbeziehungen?

Ja, der Austausch von Materialien wie Bernstein, Glas oder spezifischen Metallobjekten lässt auf weitreichende Handelsbeziehungen schließen, die sogar den Alpenraum miteinbezogen.

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Details

Title
Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz
Subtitle
Mit Zeichnungen von Friederike Hilscher-Ehlert
Author
Ernst Probst (Author)
Publication Year
2011
Pages
113
Catalog Number
V183914
ISBN (eBook)
9783656085713
ISBN (Book)
9783656085577
Language
German
Tags
Urnenfelder-Kultur Urnenfelderkultur Spätbronzezeit Bronzezeit Archäologie Schweiz Ernst Probst
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ernst Probst (Author), 2011, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183914
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