Atomabsorptionsspektroskopie ist eine gängige Analysemethode die zur quantitativen Bestimmung der Elementkonszentrationen verwendet wird. Vor allem findet sie bei den Metallen und einigen Halbmetallen Anwendung. Die Ursachen dafür werden im Folgenden näher erörtert.
Inhaltsverzeichnis
1. Theoretische Grundlagen
2. Versuchsdurchführung und Auswertung
3. Quellen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die theoretischen Grundlagen der Atomabsorptionsspektroskopie (AAS) zu erläutern und diese Methode anhand einer praktischen Bestimmung von Kupfer- und Zinkkonzentrationen in Leitungswasserproben anzuwenden.
- Physikalische Prinzipien der Atomspektroskopie und Absorption
- Aufbau und Funktionsweise eines Atomspektrometers
- Analyse von spektralen und nicht-spektralen Interferenzen
- Methodik der Kalibrierung und Quantifizierung von Elementkonzentrationen
Auszug aus dem Buch
Atomabsorptionsspektroskopie
Atomabsoptionsspektroskopie nutzt die Strahlungsabsorption (Resonanzabsorption) im optischen Spektrum. Gemessen wird die Intensitätsschwächung der Strahlung durch den Analyten.
Trifft polychromatisches Licht auf einen atomaren Gas, wird von diesem Gas die Strahlung einer elementspezifischen Wellenlänge absorbiert. Eine Hohlkathodenlampe (s. Anregungsquellen) liefert als Folge der elektrischen Glimmentladung das Licht einer elementspezifischen Wellenlänge. Dabei trifft dieses Licht auf den atomisierten Analyten (s. Atomizer), der im Bereich des darauftreffenden Lichts absorbiert. Die Primärlichtintensität wird dabei geschwächt. Alle andere Spektrallinien werden nicht geschwächt und müssen mit Hilfe eines Monochromators (s. Spektrometeraufbau) gefiltert werden. Anschließen registriert der Detektor die Intensitätsschwächung des ankommenden Lichts.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die physikalischen Prozesse der Atomspektroskopie, die Gesetzmäßigkeiten der Absorption sowie den Aufbau und die Funktionsweise verschiedener Komponenten eines Atomspektrometers.
2. Versuchsdurchführung und Auswertung: Hier wird die praktische Bestimmung von Kupfer- und Zinkkonzentrationen in Wasserproben mittels Flammen-AAS beschrieben, inklusive der Kalibrierung und der Fehlerbetrachtung.
3. Quellen: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Online-Ressourcen zur Erstellung des Protokolls.
Schlüsselwörter
Atomabsorptionsspektroskopie, AAS, Flammentechnik, Kalibrierung, Resonanzabsorption, Hohlkathodenlampe, Interferenzen, Quantifizierung, Extinktion, Atomisierung, Graphitrohrofen, Elementbestimmung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Praktikumsprotokoll?
Das Protokoll behandelt die Methode der Atomabsorptionsspektroskopie (AAS) zur quantitativen Bestimmung von Metallkonzentrationen in wässrigen Proben.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Spektroskopie, der instrumentelle Aufbau eines Atomspektrometers sowie die praktische Anwendung zur Analyse von Leitungswasser.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Bestimmung der Kupfer- und Zinkkonzentrationen in zwei verschiedenen Leitungswasserproben mittels Flammen-AAS.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird die Flammen-Atomabsorptionsspektroskopie (F-AAS) unter Verwendung von Hohlkathodenlampen als Strahlungsquellen angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Absorptionsgesetze, die Beschreibung der Störeinflüsse (Interferenzen) und die praktische Auswertung der Messdaten.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Atomabsorptionsspektroskopie, Kalibrierkurve, Extinktionskoeffizient, Interferenzen und Atomisierung.
Warum wird eine Deuteriumlampe verwendet?
Die Deuteriumlampe dient der Untergrundkorrektur, um nicht-strahlungsspezifische Intensitätsschwächungen zu kompensieren.
Warum weicht die Kalibriergerade für Zink ab?
Der Abknickpunkt bei hohen Konzentrationen ist auf Ionisationsgleichgewichte in der Flamme zurückzuführen, die eine lineare Auswertung erschweren.
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- Alexandra Tchernook (Author), 2009, Protokoll zur Atomabsorptionsspektroskopie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184152