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Medien und Politik: Politikvermittlung durch Massenmedien am Beispiel des dualen Rundfunksystems und der Printmedien.

Title: Medien und Politik: Politikvermittlung durch Massenmedien am Beispiel des dualen Rundfunksystems und der Printmedien.

Seminar Paper , 2003 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Andreas Janowski (Author)

Sociology - Media, Art, Music
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Summary Excerpt Details

Politisches Interesse gehört heutzutage in fast allen sozialen Schichten zum guten Ton, sei es aus beruflichen Gründen, aus privatem Interesse oder einfach nur aus dem Grund, über das politische Geschehen im eigenen Land beziehungsweise auf der ganzen Welt informiert zu sein, und somit auch die Zusammenhänge der Politik zu verstehen. Dabei bedienen sich die politisch Interessierten meist der Massenmedien, die als Vermittler von Politik fungieren. Wie die Massenmedien mit dieser Rolle als Vermittlungsinstanz umgehen und wie Politikvermittlung funktioniert, soll im folgenden erläutert werden.

Im ersten Teil soll zunächst einmal das Verhältnis von Politik und Medien beleuchtet werden. Es werden zwei Thesen vorgestellt, die Dependenzthese und die Instrumentalisierungsthese. Wie Politikvermittlung durch die Medien geschieht beziehungsweise funktioniert, wird im Punkt 3 dargestellt. Zunächst wird dabei auf die massenmediale Politikvermittlung im Allgemeinen eingegangen. Auch der Frage zur Notwendigkeit der Politikvermittlung wird an dieser Stelle nachgegangen.

Den Hauptteil der Arbeit bildet dann die Betrachtung zweier Massenmedientypen: dem Fernsehen und den Printmedien. Bei der Betrachtung des Massenmediums Fernsehen, wird zunächst auf das duale Rundfunksystem eingegangen, bevor an zwei Beispielen versucht wird aufzuzeigen, wie Politik durch das Fernsehen vermittelt wird. Bei der Analyse der Politikvermittlung durch Printmedien werden nach einer allgemeinen Betrachtung ebenfalls zwei Beispiele vorgestellt um den Politikvermittlungsprozess zu erläutern. Zur Literaturlage ist zu sagen, dass das Thema der Politikvermittlung durch Massenmedien zwar häufig Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen ist, man diese aber zum Großteil nicht mehr als aktuell bezeichnen kann. Daher beschränkt sich diese Arbeit auf die wenigen aktuellen Quellen zu diesem Thema.

Excerpt


Gliederung

1. Einleitung

2. Zum Verhältnis von Politik und Medien

3. Politikvermittlung durch Massenmedien

3.1 Politikvermittlung durch das Fernsehen

3.1.1 Das duale Rundfunksystem

3.1.2 Nachrichtensendungen und –magazine

3.1.3 Politische Magazine und Infotainment

3.2 Politikvermittlung durch Printmedien

3.2.1 Überregionale Qualitätszeitungen

3.2.2 Politische Wochenzeitungen

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle der Massenmedien als zentrale Vermittlungsinstanzen zwischen dem politischen System und den Bürgern in einer funktional differenzierten Gesellschaft. Das primäre Ziel ist es, den Politikvermittlungsprozess in Deutschland anhand des dualen Rundfunksystems und ausgewählter Printmedien zu analysieren und dabei die Bedeutung unterschiedlicher Kommunikationskanäle für das Verständnis politischer Prozesse zu beleuchten.

  • Analyse des Abhängigkeitsverhältnisses zwischen Politik und Medien.
  • Untersuchung der Struktur des dualen Rundfunksystems und dessen Auswirkungen auf die Politikvermittlung.
  • Vergleichende Betrachtung von Nachrichtensendungen, Magazinen und Infotainment-Formaten.
  • Analyse der Rolle von Printmedien, insbesondere überregionaler Qualitätszeitungen und politischer Wochenzeitungen.
  • Reflexion über die Qualität und die Divergenz medialer Politikvermittlung in der modernen Demokratie.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Das duale Rundfunksystem

Wenn man die Politikvermittlung durch das Fernsehen betrachten will, muss man unweigerlich auf das in der Fachsprache bezeichnete duale Rundfunksystem eingehen. Gemeint sind mit dieser Dualisierung die beiden Teilsysteme des Rundfunks, also privates, quotenorientiertes Fernsehen auf der einen Seite und öffentliches Fernsehen, mit dem Auftrag politisch zu informieren, kulturell zu bilden und anspruchsvoll zu unterhalten auf der anderen Seite. (vgl. Marcinkowski 1998, S. 169) Während die öffentlich-rechtlichen Sender weiterhin an die Erfüllung ihrer gesellschaftlichen und politischen Funktion gebunden bleiben, können sich die nach wirtschaftlichen Kriterien handelnden privaten Sender den rechtlich definierten Anforderungen an eine „ausgewogene und vielfältige Berichterstattung“ (Tenscher 1998, S. 192) weitgehend entziehen. Somit haben es die privaten Programmalternativen einer steigenden Zahl an Zuschauern ermöglicht, ihr individuelles Fernsehprogramm stark mit Unterhaltungssendungen anzureichern. Mit der wachsenden privaten Konkurrenz hat sich jedoch auch bei ARD und ZDF zunehmend das Publikum als relevante Planungsgröße etabliert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Massenmedien als notwendige Vermittler politischer Informationen für den mündigen Bürger ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Zum Verhältnis von Politik und Medien: Dieses Kapitel erörtert die Dependenz- und die Instrumentalisierungsthese, um das komplexe Spannungsfeld zwischen politischen Institutionen und den Medien zu definieren.

3. Politikvermittlung durch Massenmedien: Hier wird die grundlegende Vermittlungsfunktion der Medien erläutert, die die Kluft zwischen der individuellen Lebenswelt und dem politischen Entscheidungssystem überbrückt.

3.1 Politikvermittlung durch das Fernsehen: Dieses Kapitel analysiert das Fernsehen als zentrales Medium und beleuchtet die spezifischen Mechanismen und Entwicklungen innerhalb der TV-Landschaft.

3.1.1 Das duale Rundfunksystem: Die Sektion untersucht das Zusammenspiel und den Wettbewerb zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern hinsichtlich ihrer politischen Berichterstattung.

3.1.2 Nachrichtensendungen und –magazine: Hier wird die Entwicklung der Nachrichtenformate als Prototyp der Informationsvermittlung seit Einführung des dualen Rundfunks betrachtet.

3.1.3 Politische Magazine und Infotainment: Dieses Kapitel diskutiert die zunehmende Vermischung von Information und Unterhaltung und die unterschiedlichen gesellschaftlichen Funktionen verschiedener TV-Formate.

3.2 Politikvermittlung durch Printmedien: Es werden die theoretischen und praktischen Bedingungen der Politikvermittlung in der Presse analysiert, wobei der Fokus auf sprachlicher Kodierung und journalistischen Selektionsregeln liegt.

3.2.1 Überregionale Qualitätszeitungen: Die Sektion beleuchtet die Rolle von Leitmedien wie FAZ und Die Welt und deren Bedeutung für die Abbildung des politischen Spektrums.

3.2.2 Politische Wochenzeitungen: Hier wird die ergänzende Rolle von Wochenzeitungen analysiert, die sich durch tiefgreifende Analysen und Interpretationen vom aktuellen Tagesgeschäft abheben.

4. Fazit: Die Schlussbetrachtung fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit für den Bürger, verschiedene Informationsquellen kritisch zu nutzen.

Schlüsselwörter

Politikvermittlung, Massenmedien, duales Rundfunksystem, Dependenzthese, Instrumentalisierungsthese, Fernsehen, Presse, politische Kommunikation, Nachrichtensendungen, Infotainment, Qualitätszeitungen, politische Wochenzeitungen, Mediensoziologie, Öffentlichkeit, Politikberichterstattung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Massenmedien als Mittler zwischen dem politischen System und den Bürgern fungieren und wie sie politische Inhalte aufbereiten und vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis von Politik und Medien, die Funktionsweise des dualen Rundfunksystems in Deutschland sowie die Rolle von Printmedien in der politischen Meinungsbildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Politik durch unterschiedliche Medientypen vermittelt wird und inwieweit diese Vermittlung durch ökonomische oder institutionelle Faktoren geprägt ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse auf Basis medienwissenschaftlicher und soziologischer Fachliteratur, um die Mechanismen der Politikvermittlung zu durchleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Politikvermittlung durch das Fernsehen (duales System, Nachrichten, Magazine) sowie eine Untersuchung der Printmedien (Qualitätszeitungen, Wochenzeitungen).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Politikvermittlung, duales Rundfunksystem, Massenmedien, politische Kommunikation und Mediensoziologie.

Inwiefern hat sich das Verhältnis zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern verändert?

Die Arbeit stellt fest, dass es eine zunehmende Angleichung in Inhalt und Präsentation gibt, da auch öffentlich-rechtliche Sender unter den Druck der Konkurrenz und des Publikumsinteresses geraten sind.

Welche Rolle spielen politische Wochenzeitungen im Vergleich zu Tageszeitungen?

Im Gegensatz zur aktuellen Berichterstattung von Tageszeitungen fokussieren sich Wochenzeitungen stärker auf die Ausleuchtung von Hintergründen, vertiefte Interpretation und Kommentierung politischer Zusammenhänge.

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Details

Title
Medien und Politik: Politikvermittlung durch Massenmedien am Beispiel des dualen Rundfunksystems und der Printmedien.
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut für Soziologie)
Course
Proseminar: Einführung in die Mediensoziologie
Grade
1,0
Author
Andreas Janowski (Author)
Publication Year
2003
Pages
15
Catalog Number
V18415
ISBN (eBook)
9783638227704
Language
German
Tags
Medien Politik Politikvermittlung Massenmedien Beispiel Rundfunksystems Printmedien Proseminar Einführung Mediensoziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Janowski (Author), 2003, Medien und Politik: Politikvermittlung durch Massenmedien am Beispiel des dualen Rundfunksystems und der Printmedien., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18415
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