Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Sport, Sportpädagogik

Leistung fordern ohne Konkurrenz zu fördern

Inwieweit wirken sich kooperative Spielformen im Sportunterricht einer vierten Klasse positiv auf Zusammenhalt und Rücksichtnahme aus?

Titel: Leistung fordern ohne Konkurrenz zu fördern

Examensarbeit , 2011 , 45 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Christian Leppin (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Gegenstand der vorliegenden Arbeit ergab sich aus meinen Unterrichtsbeobachtungen der vergangenen Wochen. Im Sportunterricht fiel auf, dass sich das kooperative Verhalten der Klasse 4b in vielen Situationen als verbesserungswürdig darstellt. Einige Kinder besitzen bereits eine gut ausgeprägte Kooperationsfähigkeit , anderen fällt es schwer, sich innerhalb der Klasse angemessen zu verhalten. Anstatt sich abzusprechen, rücksichtsvoll miteinander umzugehen oder sich gegenseitig zu helfen, kommt es des Öfteren zu Konflikten . Nicht selten spielen die Schülerinnen und Schüler sogar unfair, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Regeln werden in den Spielen oft missachtet – es wird geschummelt –, um siegreich zu sein. Die Mädchen und Jungen, die sich an die vereinbarten Regeln halten, können nicht mit den Anderen konkurrieren und verlieren schnell die Lust am Sport. Ein Spielfluss kommt nicht zustande, da ich Regelverletzungen so oft wie möglich ahnde. Kleinere Konflikte begannen bereits beim Einteilen der Mannschaften. Eine Diskriminierung schwächerer sportlicher SuS war dabei keine Seltenheit. Es war zu beobachten, dass dieser Egoismus der Kinder besonders ausgeprägt ist, wenn es in Spielen um Gewinnen und Verlieren geht. Die eigenen Bedürfnisse scheinen ihnen auch in Mannschaftsspielen wichtiger als die ihrer Gruppe zu sein. Den Transfer, dass der eigene Erfolg oft auch mit dem Gruppenerfolg zusammen hängt, können viele Kinder noch nicht erbringen.
Bei den Beobachtungen, Streitschlichtungsgesprächen und Stundenreflexionen fiel auf, dass Defizite hinsichtlich der Aspekte Zusammenhalt und Rücksichtnahme besonders ausgeprägt zu sein scheinen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffsbestimmungen

2.2 Kooperative Spielformen

2.2.1 Legimitation im Sportunterricht

2.2.2 Merkmale

3. Planung der Unterrichtseinheit

3.1 Allgemeine Lernvoraussetzungen

3.2 Spezielle Lernvoraussetzungen

3.3 Didaktische Analyse

3.4 Methodische Analyse

3.5 Übersicht Unterrichtseinheit

3.6 Lernziele

4. Dokumentation und Auswertung

4.1 Darstellung ausgewählter Unterrichtsstunden

4.1.1 Darstellung und Reflexion der Stunde „Laufspiele, in denen man nur zusammen Erfolg haben kann“

4.1.2 Darstellung und Reflexion der Stunde „Wir holen uns den Schatz und erleben dabei so einige Abenteuer“

5. Resümee und Ausblick

6. Formalia

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit kooperativer Spielformen im Sportunterricht einer vierten Grundschulklasse, um den Zusammenhalt und die Rücksichtnahme der Schülerinnen und Schüler ohne den Fokus auf reinen Konkurrenzkampf zu fördern.

  • Förderung der Sozialkompetenz durch kooperatives Lernen.
  • Analyse von Zusammenhalt und Rücksichtnahme als zentrale Teilaspekte.
  • Implementierung von Abenteuer- und Kooperationsspielen im Grundschulsport.
  • Reflexionsprozesse als wesentliches Element zur Persönlichkeitsentwicklung.
  • Übertragbarkeit der Kooperationsfähigkeit auf schulische Alltagssituationen.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Der Gegenstand der vorliegenden Arbeit ergab sich aus meinen Unterrichtsbeobachtungen der vergangenen Wochen. Im Sportunterricht fiel auf, dass sich das kooperative Verhalten der Klasse 4b in vielen Situationen als verbesserungswürdig darstellt. Einige Kinder besitzen bereits eine gut ausgeprägte Kooperationsfähigkeit, anderen fällt es schwer, sich innerhalb der Klasse angemessen zu verhalten. Anstatt sich abzusprechen, rücksichtsvoll miteinander umzugehen oder sich gegenseitig zu helfen, kommt es des Öfteren zu Konflikten. Nicht selten spielen die Schülerinnen und Schüler sogar unfair, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Regeln werden in den Spielen oft missachtet – es wird geschummelt –, um siegreich zu sein. Die Mädchen und Jungen, die sich an die vereinbarten Regeln halten, können nicht mit den Anderen konkurrieren und verlieren schnell die Lust am Sport. Ein Spielfluss kommt nicht zustande, da ich Regelverletzungen so oft wie möglich ahnde.

Kleinere Konflikte begannen bereits beim Einteilen der Mannschaften. Eine Diskriminierung schwächerer sportlicher SuS war dabei keine Seltenheit. Es war zu beobachten, dass dieser Egoismus der Kinder besonders ausgeprägt ist, wenn es in Spielen um Gewinnen und Verlieren geht. Die eigenen Bedürfnisse scheinen ihnen auch in Mannschaftsspielen wichtiger als die ihrer Gruppe zu sein. Den Transfer, dass der eigene Erfolg oft auch mit dem Gruppenerfolg zusammen hängt, können viele Kinder noch nicht erbringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation und die beobachteten Defizite im Sozialverhalten der Klasse 4b sowie die daraus resultierende Fragestellung.

2. Theoretische Grundlagen: Definiert die zentralen Begriffe Kooperationsfähigkeit, Zusammenhalt und Rücksichtnahme und begründet die Wahl kooperativer Spielformen.

3. Planung der Unterrichtseinheit: Analysiert die Lernvoraussetzungen, didaktischen und methodischen Entscheidungen sowie die Übersicht der Unterrichtsreihe.

4. Dokumentation und Auswertung: Detaillierte Reflexion und Analyse zweier ausgewählter Unterrichtsstunden hinsichtlich der Zielerreichung.

5. Resümee und Ausblick: Bewertet die Arbeitshypothese und gibt Empfehlungen für die zukünftige Förderung kooperativer Kompetenzen im Schulalltag.

6. Formalia: Enthält das Literaturverzeichnis sowie die Verzeichnisse für Tabellen und Abbildungen.

Schlüsselwörter

Kooperation, Sportunterricht, Sozialkompetenz, Rücksichtnahme, Zusammenhalt, Grundschule, kooperative Spielformen, Gruppenarbeit, Reflexion, Konfliktlösung, motorische Förderung, Lernprozess, Teamfähigkeit, Konkurrenzvermeidung, Schulsport.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Es geht um die Förderung der sozialen Kompetenzen Zusammenhalt und Rücksichtnahme durch den gezielten Einsatz kooperativer Spiele im Sportunterricht einer vierten Klasse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Kooperationspädagogik, soziales Lernen in der Grundschule, die Reduzierung von Konkurrenzdenken und die methodische Gestaltung von Sportstunden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu untersuchen, ob durch kooperative Spielformen die kooperative Grundhaltung der Schülerinnen und Schüler nachhaltig verbessert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine praxisorientierte Unterrichtsanalyse durchgeführt, die durch Beobachtungen, Reflexionsgespräche mit den Kindern und Selbsteinschätzungsbögen gestützt wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Planung, der Durchführung und der reflexiven Auswertung spezifischer Sportstunden, wie etwa Lauf- und Abenteuerspielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kooperation, Sozialkompetenz, Rücksichtnahme, Zusammenhalt, Gruppenarbeit und Reflexion prägen den Kern dieser Arbeit.

Warum ist das "Atomspiel" ein wichtiger Teil der Einheit?

Das Atomspiel dient der schnellen Aktivierung, fördert die Kommunikation innerhalb der Gruppe und dient als Einstieg in die Thematik des Zusammenhalts.

Welche Rolle spielten die "Blinden" im Spiel "Moorlauf"?

Die Rolle der Blinden war zentral, um Vertrauen aufzubauen und rücksichtsvolles, geführtes Handeln in der Gruppe zu erproben und zu festigen.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leistung fordern ohne Konkurrenz zu fördern
Untertitel
Inwieweit wirken sich kooperative Spielformen im Sportunterricht einer vierten Klasse positiv auf Zusammenhalt und Rücksichtnahme aus?
Note
1,7
Autor
Christian Leppin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
45
Katalognummer
V184505
ISBN (eBook)
9783656093527
Sprache
Deutsch
Schlagworte
leistung konkurrenz inwieweit spielformen sportunterricht klasse zusammenhalt rücksichtnahme
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Leppin (Autor:in), 2011, Leistung fordern ohne Konkurrenz zu fördern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184505
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  45  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum