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Antennentechnik und Modulation

Physikalische und mathematische Betrachtung von Antennen in Theorie und Praxis

Titel: Antennentechnik und Modulation

Facharbeit (Schule) , 2010 , 36 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lorenz Morper (Autor:in)

Physik - Technische Physik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Facharbeit werden die Funktionsweise von Antennen sowie die analogen Modulationsverfahren physikalisch erklärt und anschließend auch mathematisch behandelt. Neben der theoretischen Darstellung von Antennen und elektromagnetischen Wellen sowie der Aufstellung mathematischer Funktionen für die Modulationsverfahren werden Antennen auch in der Praxis untersucht und dabei deren Funktionsweise mit verrückten Experimenten demonstriert. Von allen Versuchen wurden ausführliche Dokumentationsfilme erstellt.

Diese Facharbeit erzielte eine Gesamtnote von 29 von maximal 30 erreichbaren Punkten und wurde für den Facharbeitspreis der Physik 2010 nominiert. Sie umfasst mit Anhang 36 Seiten (davon 16 der Textteil; die Filme zu den Versuchen sind im Internet verfügbar und im Dokument verlinkt).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1) Elektromagnetische Wellen

1.1 Der elektrische Schwingkreis

1.2 Die Zeitfunktionen im Schwingkreis

1.3 Vom Schwingkreis zum Dipol

1.4 Die Ausstrahlung von Funkwellen

1.5 Der Empfang

1.6 Die Polarisation der Wellen

1.7 Wellenausbreitungsphänomene

2) Antennen im Einsatz

2.1 Die Bandbreite

2.2 Die Impedanz

2.3 Der Antennengewinn

2.4 Die Richtcharakteristik

2.5 Weitere wichtige Antennenbauarten

2.5.1 Der Faltdipol

2.5.2 Die Yagi-Antenne

2.5.3 Reflektor- und Hornantennen

2.5.4 Der isotrope Strahler

2.5.5 Strahlergruppen

3) Modulation

3.1 Die Grundlage zum Informationsaustausch

3.2 Amplitudenmodulation

3.3 Winkelmodulation

3.4 Der Radioempfänger

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die physikalischen Grundlagen der Antennentechnik sowie die Methoden der Nachrichtenübertragung durch Modulation. Das primäre Ziel ist es, die Funktionsweise von Antennen und Signalübertragung mittels theoretischer Erläuterungen, mathematischer Herleitungen und praktischer Experimente anschaulich zu vermitteln.

  • Physikalische Grundlagen elektromagnetischer Schwingkreise und Wellen.
  • Kennzahlen und Eigenschaften von Antennen (Impedanz, Gewinn, Richtcharakteristik).
  • Vergleich verschiedener Antennenbauarten und deren Einsatzgebiete.
  • Verfahren der analogen Modulation (AM, FM, PM) zur Nachrichtenübermittlung.
  • Konstruktion und Funktionsweise eines einfachen Radioempfängers als praktisches Beispiel.

Auszug aus dem Buch

1.3 Vom Schwingkreis zum Dipol

Um die Frequenz zu beeinflussen, werden die Werte für die Induktivität und die Kapazität verändert. Deren Verringerung hat eine kürzere Periodendauer und somit eine höhere Frequenz zur Folge. Dies kann etwa durch Verringerung der Spulenwindungszahl, Verringerung der Plattengröße des Kondensators oder Erhöhen von deren Abstand erreicht werden. Führt man diese Schritte bis ins Extremum aus, so erhält man einen Stab mit null Windungen, den sogenannten Dipol. Auch die Stabenden weisen noch eine Kapazität mit entsprechendem E -Feld auf, und es ist weiterhin eine kleine Induktivität vorhanden, da der Stab auch ohne Windungen bei Stromfluss von einem Magnetfeld umgeben ist. Somit erfolgen auch am Dipol elektromagnetische Schwingungen, hier allerdings mit erheblich höheren Frequenzen.

Die Elektronen bewegen sich mit jeder Schwingung im Dipol längs hin und her. Je nach Amplitude fällt die Auslenkung dabei stärker oder geringer aus. Zu den Zeitpunkten mit maximalem elektrischen Feld liegt eine Spannungsverteilung wie in Bild 3 vor; auf der Seite, die als Feldquelle fungiert, herrscht ein Elektronenüberschuss, während auf der Seite der Feldsenke ein Elektronenmangel vorliegt.

Wie die Verteilung der Ladung ist auch die des Stromes in jedem Punkt unterschiedlich. Wenn sich die Elektronen bewegen, ergeben sich die Stromkurve aus Bild 4 und ein entsprechendes Magnetfeld.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Elektromagnetische Wellen: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung elektromagnetischer Wellen ausgehend vom elektrischen Schwingkreis über den Dipol bis hin zu Ausbreitungsphänomenen und der Polarisation.

2) Antennen im Einsatz: Hier werden zentrale Kenngrößen wie Bandbreite, Impedanz, Antennengewinn und Richtcharakteristik definiert sowie verschiedene Bauformen wie Yagi- oder Hornantennen vorgestellt.

3) Modulation: Dieses Kapitel beschreibt die Grundlagen der Nachrichtenübermittlung durch Veränderung von Trägersignalen mittels Amplituden- und Winkelmodulation sowie den Aufbau eines einfachen Radioempfängers.

Schlüsselwörter

Antennentechnik, Elektromagnetische Wellen, Schwingkreis, Dipol, Modulation, Amplitudenmodulation, Winkelmodulation, Antennengewinn, Richtcharakteristik, Impedanz, Frequenz, Signalübertragung, Feldstärke, Resonanzfrequenz, Radioempfänger.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den physikalischen Grundlagen der Antennentechnik und der methodischen Umsetzung der Informationsübertragung per Funk.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder sind die Physik elektromagnetischer Wellen, die technischen Parameter von Antennen und die verschiedenen Verfahren der Signalmodulation.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach der physikalischen Funktionsweise von Antennen und wie Geräusche, Bilder oder Buchstaben mittels „Insektenfühlern“ in Funksignale gewandelt und übermittelt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert theoretische physikalische Herleitungen mit mathematischen Formeln und veranschaulicht diese durch Computersimulationen sowie einen selbst konstruierten Radioempfänger.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die physikalischen Grundlagen der Wellenausstrahlung, die Analyse von Antennenparametern im Einsatz sowie die verschiedenen analogen Modulationsverfahren.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Elektromagnetische Wellen, Dipol, Modulation, Impedanz, Antennengewinn und Richtcharakteristik.

Warum ist die Wahl der Polarisation für den Empfang so wichtig?

Die Polarisation bestimmt, ob die Feldlinien der Welle zur Antenne ausgerichtet sind; bei falscher Polarisation erfolgt keine ausreichende Induktion in der Antenne, was den Empfang stark dämpft.

Welchen Vorteil bietet die Winkelmodulation gegenüber der Amplitudenmodulation?

Ein wesentlicher Vorteil ist die deutlich geringere Anfälligkeit für Störungen wie Rauschen, da die Information in der Frequenz bzw. Phase des Trägers liegt.

Was zeigt der im Anhang beschriebene Radioempfänger?

Er dient als praktische Demonstration für den Empfang von Funksignalen, die Auswahl einer bestimmten Frequenz via Schwingkreis und die Demodulation des empfangenen AM-Signals.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Antennentechnik und Modulation
Untertitel
Physikalische und mathematische Betrachtung von Antennen in Theorie und Praxis
Hochschule
Maria-Theresia-Gymnasium München
Note
1,0
Autor
Lorenz Morper (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
36
Katalognummer
V184638
ISBN (eBook)
9783656112204
ISBN (Buch)
9783656112389
Sprache
Deutsch
Schlagworte
antennentechnik modulation physikalische betrachtung antennen theorie praxis
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lorenz Morper (Autor:in), 2010, Antennentechnik und Modulation , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184638
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  36  Seiten
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