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Impfungen. Vertretbar oder nicht?

Ideen, die die Welt verändern

Titel: Impfungen. Vertretbar oder nicht?

Seminararbeit , 2011 , 26 Seiten , Note: 12

Autor:in: Benjamin Geiger (Autor:in)

Biologie - Krankheiten, Gesundheit, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In früheren Jahrhunderten starben regelmäßig tausende von Menschen an epidemieartig auftretenden Krankheiten.
Auf Grund der hohen Infektionsgefahr einiger Krankheiten erkrankten ganze Dörfer und Städte an tödlichen Krankheiten und wurden teilweise vollständig ausgerottet. Durch einen großartigen Zufall wurde im 18. Jahrhundert entdeckt, dass bei einigen Krankheiten die Menschen, die die Krankheit überlebten, ein Leben lang immun gegen die Krankheit waren.

Erst auf Grund dieser Entdeckung konnten die ersten Impfstoffe entwickelt werden. Dadurch ist der Mensch
heutzutage in der Lage sich gegen einige Krankheiten, die schwere Folgeschäden hinterlassen oder sogar zum Tod führen, zu schützen. Trotzdem hat es der Mensch bis heute nicht geschafft gegen alle gefährlichen, teilweise zum Tode führenden Krankheiten wirksame Impfstoffe zu entwickeln, zum Beispiel gegen den HI-Virus. Impfungen sind jedoch nach wie vor auch umstritten. Es gibt Menschen, die es auf Grund ihrer persönlichen oder religiösen Einstellungen ablehnen sich und ihre Kinder impfen zu lassen.
Dadurch können diese Krankheiten weiterhin übertragen werden. Andererseits sind aber auch manche Krankheiten durch die Erfindung der Impfung ausgerottet worden. Impfungen waren auch, gerade in den Anfängen, nicht ganz ungefährlich. Durch den Versuch der Immunisierung durch Impfstoffe erkrankten manche Menschen und trugen bleibende Schäden davon. Durch die Verbesserung der Impfstoffe konnte man auch hier deutliche Erfolge erzielen.

Heutzutage kann man auch eine gewisse „Impfhysterie“ beobachten, was uns das Beispiel der Schweinegrippe gezeigt hat. Darüber hinaus diskutieren einige Wissenschaftler ernsthaft darüber, ob und wie Impfungen möglicherweise daran beteiligt sind Autoimmunerkrankungen beim Menschen auszulösen, wie zum Beispiel Multiple Sklerose.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und kurzer geschichtlicher Hintergrund

3. Ausrottung von Krankheiten als Folgen der Erfindung der Impfung

4. Die Verbesserung der Impfstoffe / Die Entdeckung neuer Impfstoffe

5. Impfschäden infolge von Impfungen

6. Beispiele für Impfgegner und ihre Theorien

7. Impfmüdigkeit

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit befasst sich mit der Bedeutung von Impfungen in der modernen Medizin, untersucht die historische Entwicklung sowie die Herausforderungen der Impfprävention und setzt sich kritisch mit den Argumenten von Impfgegnern und dem Phänomen der Impfmüdigkeit auseinander.

  • Historische Entwicklung und Grundlagen der Impfung
  • Die Rolle von Impfungen bei der Ausrottung von Infektionskrankheiten
  • Analyse impfkritischer Argumente und Gruppierungen
  • Untersuchung der Impfmüdigkeit und ihrer gesellschaftlichen Ursachen
  • Nutzen-Risiko-Abwägung in der medizinischen Prävention

Auszug aus dem Buch

3. Ausrottung von Krankheiten als Folgen der Erfindung der Impfung

Impfungen tragen zu einem erheblichen Anteil dazu bei, dass inzwischen einzelne gefährliche Krankheiten sogar als ausgerottet gelten wie beispielsweise die Pocken, eine gefährliche Krankheit, die oft tödlich endete. Gegen diese Krankheit wird inzwischen in Deutschland gar nicht mehr geimpft. Auch die Masern sollten eigentlich bis 2010 eliminiert sein, was aber bisher nicht gelungen ist, wie wir später anhand aktueller Zeitungsberichte noch erfahren. Hier hat selbst Deutschland, welches zu den Ländern mit einem guten Gesundheitssystem zählt, zusammen mit einigen anderen europäischen Staaten, das Ziel verpasst. Es erkranken trotz einer funktionierenden Impfstruktur in Deutschland jährlich mehrere hundert Kinder an Masern. Darüber hinaus stieg die Zahl der Erkrankten im Jahr 2010 noch über die des Vorjahres. Das Robert-Koch-Institut registrierte 2009 571 Erkrankungen, doch im Jahr 2010 sind es bereits 777. Das entspricht einem Anstieg von 36 Prozent, wobei die Zahl der Erkrankten im allgemeinen stark schwankt und dies nicht die Verbreitung der Masern bedeutet.3 Nun wurde die Zielmarke für Deutschland auf 2015 erhöht.4 Grund der schlechten Impfquote in Deutschland sind wohl impfskeptische Eltern, die anhand kursierender negativer Gerüchte über den Masernimpfstoff, die Impfung ihrer Kinder ablehnen. Um die Ausrottung einer Krankheit zu erreichen ist eine Impfquote von mindestens 95 Prozent erforderlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Relevanz von Impfungen als medizinische Präventionsmaßnahme und der persönlichen Motivation des Autors zur Auseinandersetzung mit dem Thema.

2. Definition und kurzer geschichtlicher Hintergrund: Erläuterung der Wirkweise von Impfungen sowie ein kurzer Überblick über die geschichtliche Entwicklung von den Anfängen bis zur modernen Tier- und Humanmedizin.

3. Ausrottung von Krankheiten als Folgen der Erfindung der Impfung: Analyse des Erfolgs von Impfungen bei der Ausrottung von Krankheiten sowie die Problematik sinkender Impfquoten am Beispiel der Masern in Deutschland.

4. Die Verbesserung der Impfstoffe / Die Entdeckung neuer Impfstoffe: Diskussion der Bedeutung intensiver Forschung für die Entwicklung neuer Impfstoffe und Herausforderungen bei deren Lagerung und Verfügbarkeit.

5. Impfschäden infolge von Impfungen: Auseinandersetzung mit der Definition von Impfschäden sowie eine kritische Betrachtung extremistischer impfkritischer Positionen.

6. Beispiele für Impfgegner und ihre Theorien: Kategorisierung verschiedener impfkritischer Gruppierungen und Analyse ihrer Argumentationsweisen sowie Kommunikationswege.

7. Impfmüdigkeit: Untersuchung der Gründe für das Desinteresse an Impfungen und die Rolle von Informationsquellen wie dem Internet.

8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Impfung als Segen für die Menschheit trotz vorhandener Impfskepsis und Aufruf zur besseren Aufklärung.

Schlüsselwörter

Impfung, Schutzimpfung, Impfgegner, Impfmüdigkeit, Masern, Ausrottung, Infektionskrankheiten, Impfquote, Pharmaindustrie, Herdenschutz, Gesundheitsvorsorge, Impfschäden, Prävention, Immunisierung, Epidemiologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Impfungen für die moderne Gesellschaft, beleuchtet ihre historischen Erfolge und diskutiert aktuelle Herausforderungen wie Impfskepsis und Impfmüdigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die medizinischen Grundlagen, der Erfolg bei der Krankheitsausrottung, die Argumentation impfkritischer Gruppen und die Bedeutung der Kommunikation bei Impfkampagnen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die positive Bedeutung von Impfungen aufzuzeigen, während gleichzeitig die Gründe für die wachsende Skepsis in Teilen der Bevölkerung kritisch hinterfragt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller Berichte, Statistiken und Publikationen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in historische Hintergründe, die Bedeutung der Impfquoten, die wissenschaftliche Entwicklung neuer Impfstoffe, die Analyse von Impfkritik und das Phänomen der Impfmüdigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Impfung, Impfgegner, Impfmüdigkeit, Masern, Herdenschutz und Prävention.

Warum steigen trotz medizinischer Möglichkeiten die Masernzahlen in Deutschland?

Die Zunahme ist vor allem auf impfskeptische Eltern zurückzuführen, die durch negative Gerüchte und Informationen im Internet beeinflusst werden, was zu einer unzureichenden Impfquote von unter 95 Prozent führt.

Welchen Einfluss haben impfkritische Gruppierungen?

Sie sind lautstark und gut vernetzt, nutzen das Internet als Hauptkommunikationsweg und können durch die Verbreitung von (Pseudo-)Informationen das Vertrauen in medizinische Maßnahmen mindern.

Was versteht man unter dem in der Arbeit genannten Herdenschutz?

Herdenschutz bedeutet, dass auch nicht geimpfte Personen von einer hohen Impfquote in ihrem Umfeld profitieren, da die Ausbreitung von Erregern durch die Geimpften massiv gehemmt wird.

Welche Rolle spielt das Internet bei der Impfentscheidung?

Das Internet fungiert als eine der am häufigsten genutzten Informationsquellen für Eltern, wobei dort verbreitete impfkritische Seiten oft leichter zugänglich sind als fundierte medizinische Aufklärung.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Impfungen. Vertretbar oder nicht?
Untertitel
Ideen, die die Welt verändern
Note
12
Autor
Benjamin Geiger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
26
Katalognummer
V184651
ISBN (eBook)
9783656930747
ISBN (Buch)
9783656930754
Sprache
Deutsch
Schlagworte
impfungen vertretbar ideen welt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Geiger (Autor:in), 2011, Impfungen. Vertretbar oder nicht?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184651
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Leseprobe aus  26  Seiten
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