In dieser Hausarbeit soll es darum gehen, die charakteristischen Merkmale der Posttraumatischen Belastungsstörung bei Kindern darzustellen. Eine Posttraumatische Belastungsstörung (im Weiteren mit PTBS abgekürzt) entwickelt sich, wenn das Kind über längere Zeit extremen Stressereignissen bzw. einer Traumatisierung ausgesetzt wurde. Interesse für diese Thematik entstand in dem Seminar „Opferhilfe“, welches sowohl die Traumatisierung als kritisches Lebensereignis als auch die möglichen Folgestörungen wie die PTBS behandelte. In diesem Zusammenhang wurden auch verschiedene Therapiemethoden vorgestellt. Besonders prägnant erwies sich für mich der Kinder- und Jugendtherapeut Andreas Krüger. Seine traumatherapeutische Arbeit wurde in einem kurzen Film dargestellt. Die Tatsache, dass Andreas Krüger sogar mit einem 3 jährigen Jungen eine Traumatherapie erfolgreich abschließen konnte, beeindruckte mich am meisten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- 1. Definition der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)
- 2. Merkmale eines traumatischen Ereignisses
- 3. Diagnose der PTBS
- 4. Alternative Diagnosekriterien für Kinder
- 5. Zusammenfassung und Ausblick
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) bei Kindern. Ziel ist es, die charakteristischen Merkmale dieser Störung zu beschreiben und die Besonderheiten ihrer Diagnose bei Kindern zu beleuchten. Die Arbeit analysiert die Entstehung der PTBS im Kontext traumatischer Ereignisse und untersucht die spezifischen Herausforderungen bei der Diagnose und Behandlung von Kindern.
- Definition und Abgrenzung der PTBS von der Akuten Belastungsstörung
- Merkmale traumatischer Ereignisse und die Rolle von Schutzfaktoren
- Diagnose der PTBS bei Kindern und die Herausforderungen der sprachlichen und kognitiven Entwicklung
- Alternative Diagnosekriterien für Kinder und ihre Anwendung in der Praxis
- Zusammenfassung der Erkenntnisse und Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der PTBS bei Kindern ein und erläutert die Relevanz des Themas. Sie beleuchtet die Entstehung der Störung im Kontext traumatischer Ereignisse und die Herausforderungen bei der Diagnose und Behandlung von Kindern.
Kapitel 1 definiert die PTBS und grenzt sie von der Akuten Belastungsstörung ab. Es werden die wichtigsten Symptome und Kriterien der PTBS vorgestellt und die Unterschiede zwischen den beiden Störungsbildern herausgestellt.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Merkmalen eines traumatischen Ereignisses. Es werden verschiedene Definitionen und Kriterien für traumatisierende Situationen vorgestellt und die Rolle von Schutzfaktoren bei der Bewältigung traumatischer Erfahrungen beleuchtet.
Kapitel 3 behandelt die Problematik der Diagnose der PTBS bei Kindern. Es werden die Herausforderungen bei der Anwendung von Diagnoseinstrumenten auf Kinder und die Notwendigkeit von spezifischen Diagnosekriterien für diese Altersgruppe diskutiert.
Kapitel 4 stellt alternative Diagnosekriterien für Kinder vor, die speziell auf die Bedürfnisse und Entwicklungsstufen von Kindern zugeschnitten sind. Es werden verschiedene Ansätze und Methoden zur Diagnose der PTBS bei Kindern erläutert.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Traumatisierung, Kinder, Diagnose, alternative Diagnosekriterien, Schutzfaktoren, Therapie, Entwicklungspsychologie, klinische Psychologie.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) bei Kindern?
Eine PTBS entwickelt sich bei Kindern als Reaktion auf extreme Stressereignisse oder Traumatisierungen. Sie äußert sich durch spezifische psychische und körperliche Symptome, die über einen längeren Zeitraum anhalten.
Wie unterscheidet sich PTBS von einer Akuten Belastungsstörung?
Die Akute Belastungsstörung tritt unmittelbar nach dem Ereignis auf und hält nur kurz an, während die PTBS eine chronische Folgestörung ist, die oft erst mit Verzögerung auftritt.
Warum ist die Diagnose von PTBS bei Kindern schwierig?
Kinder können ihre Erlebnisse und Gefühle oft noch nicht sprachlich oder kognitiv so präzise ausdrücken wie Erwachsene. Daher müssen Therapeuten oft auf Verhaltensbeobachtungen und spielerische Methoden zurückgreifen.
Welche alternativen Diagnosekriterien gibt es für Kinder?
Es gibt spezielle Kriterien, die die Entwicklungsstufen von Kindern berücksichtigen, wie etwa Veränderungen im Spielverhalten, Albträume ohne klaren Inhalt oder soziale Rückzugstendenzen.
Können auch Kleinkinder erfolgreich therapiert werden?
Ja, wie das Beispiel des Therapeuten Andreas Krüger zeigt, können sogar 3-jährige Kinder erfolgreich eine Traumatherapie abschließen, wenn die Methoden kindgerecht angepasst sind.
- Quote paper
- Bachelor of Arts Anastasia Baumtrog (Author), 2011, Charakteristik der Posttraumatischen Belastungsstörung bei Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184662