Das kummervolle Kuscheltier - Ein Bilderbuch über sexuellen Missbrauch


Referat (Ausarbeitung), 2003

18 Seiten, Note: gut


Leseprobe

Inhaltsangabe

1. Zum Buch

2. Gestaltung des Buches

3. Inhaltsangabe

4. Inhaltsanalyse
4.1.Figuren
4.1.1. Britt
4.1.2. „Landolin“
4.1.3. Frau Fröhlich
4.1.4. Mutter von Britt
4.1.5. „Lebensgefährte“
4.2. Thematik
4.3. Milieu
4.4. Sozialverhalten
4.5. Handlungsführung
4.6. Zeit und Ort der Handlung
4.7. Zeit und Erzählform
4.8. Realitätsbezug
4.9. Vermitteltes Weltbild

5. Sprachanalyse
5.1.Schwierigkeitsgrad des Textes
5.2. Analyse einer Doppelseite (Fotokopie siehe Anhang)

6. Bildanalyse
6.1. Zur Illustratorin
6.2. Gestaltung der Seiten
6.3. Zusammenhang von Bild und Text

7. Vermuteter Leserbezug

8. Eigene Stellungnahme

9. Anmerkung

10. Verwendete Literatur

1. Zum Buch

Text: Katrin Meier

Illustrationen: Anette Bley

„Das kummervolle Kuscheltier – Ein Bilderbuch über sexuellen Missbrauch“

Verlag: arsEdition

Ort: München

1. Auflage 1996

2. Gestaltung des Buches

Das Buch liegt im Hardcover vor und ist etwas kleiner als Din A4. Es besitzt 24 nicht nummerierte, bunt illustrierte Seiten, wobei sich meistens mehrere Bilder auf einer Doppelseite befinden. Auf jeder Doppelseite ist mindestens einmal Landolin abgebildet. Die verwendeten Farben sind den Stimmungen der Hauptpersonen angepasst. Zum Beispiel ist der Hintergrund bei Landolins Wutausbruch rot.

Es befinden sich auf jeder Doppelseite mindestens zwei kurze Texte. Teilweise, wenn mehrere Bilder auf einer Seite sind, besitzt jedes einen eigenen Text. Der Text besteht wenigstens aus einer Zeile und maximal aus 11 Zeilen. Dieser befindet sich entweder neben oder unter dem Bild. Teilweise befindet er sich auch zwischen zwei Bildern, wenn diese sich auf einer Seite befinden.

3. Inhaltsangabe

In dem Buch geht es um sexuellen Missbrauch von Kindern. Die Hauptthematik ist, dass Betroffene den Mut finden sollen, sich anderen anzuvertrauen.

Britt ist die Hauptfigur des Buches und wird von dem Lebensgefährten ihrer Mutter sexuell missbraucht. Den einzigen, den sie alle ihre Geheimnisse anvertraut ist Landolin, ihr Kuscheltier. Landolin wird in dem Buch personifiziert und fühlt genauso wie Britt. Er möchte ihr gerne helfen, ist aber „nur“ ein Kuscheltier. Eines Abends bricht die Wut aus ihm heraus und er redet zu ihr, um ihr Mut zu machen, sich jemanden anzuvertrauen. Gleichzeitig berät er mit ihr, wer dieser jemand sein könnte. Sie entscheiden sich schließlich für die Nachbarin Frau Fröhlich, bei der sie öfters spielen. Diese ruft mit ihr bei einer Beratungstelle in der Stadt an, die ihr helfen kann. Am Ende des Buches sind Landolin und Britt wieder fröhlich.

4. Inhaltsanalyse

4.1.Figuren

4.1.1. Britt

Britt ist ein kleines Mädchen, das zwischen 3 und 6 Jahren alt ist und noch in den Kindergarten geht. Sie lebt mit ihrer Mutter und deren neuen Lebensgefährten in einer Wohnung. Ihr Lieblingskuscheltier ist Landolin, mit dem sie alle ihre Geheimnisse teilt, sowohl die guten, als auch die schlechten. Sie ist eigentlich ein normales, fröhliches Mädchen, das aber von dem Freund der Mutter sexuell missbraucht wird, was sie sehr traurig macht. Nachmittags geht sie öfters zur Nachbarin Frau Fröhlich, mit der sie immer viel Spaß hat. An sie wendet sie sich zum Schluss und erzählt ihr alles. Über ihren Vater oder weitere Geschwister wird nichts gesagt.

4.1.2. „Landolin“

Landolin ist das Lieblingskuscheltier von Britt und wird in dem Buch personifiziert. Ihm vertraut Britt alle Geheimnisse an, sowohl die guten wie auch die schlechten. Gleichzeitig ist er der ständige Begleiter von ihr und möchte ihr gerne helfen, da er es nicht mehr ertragen, sie so traurig zu sehen. Seine Stimmungslage ist meistens dieselbe wie die von Britt. Wenn sie traurig ist, ist auch er traurig und wenn sie fröhlich ist, ist er es auch.

In der Mitte des Buches bricht die Wut aus ihm heraus und er fängt auf märchenhafte Weise plötzlich an mit ihr zu sprechen. Hierbei verdeutlicht er ihr den Unterschied zwischen „guten“ und „schlechten“ Geheimnissen. Gemeinsam gehen sie danach zur Nachbarin Frau Fröhlich und erzählen ihr alles.

4.1.3. Frau Fröhlich

Frau Fröhlich ist eine Nachbarin von Britt und gleichzeitig eine gute Freundin von ihr. Sie besitzt ein Atelier und malt Bühnenbilder für das Theater. Nachmittags besucht Britt sie meistens, um zu spielen oder ihr bei der Arbeit zu helfen. Ihr Name spiegelt ihre Figur wieder. Sie ist immer fröhlich und Landolin und Britt haben immer viel Spaß bei ihr. Gegen Ende macht sie beide wieder fröhlich und gibt ihnen neue Hoffnung.

Am Ende des Buches geht Britt zu ihr und erzählt ihr alles. Frau Fröhlich glaubt ihr und weiß was zu tun ist. Sie ruft mit ihr bei einer Beratungsstelle in der Stadt an, die ihr helfen kann.

4.1.4. Mutter von Britt

Britts Mutter wird in dem Buch nicht weiter erwähnt. Man erfährt nur über sie, dass sie eine Tochter hat (Britt) und dass ihr neuer Lebensgefährte bei ihr eingezogen ist. Von dem Missbrauch bekommt sie selber nichts mit.

4.1.5. „Lebensgefährte“

Der neue Freund von Britts Mutter war anfangs sehr nett zu ihr und hat ihr immer Geschenke mitgebracht. Nachdem er aber bei ihnen eingezogen ist, hat er angefangen sie zu missbrauchen. Um sie dazu zu kriegen, niemanden was zu sagen, hat er ihr gesagt, dass er sie lieb hat und dass es ein Geheimnis zwischen ihnen bleiben soll.

4.2. Thematik

Die Thematik des Buches ist sexueller Missbrauch von Kindern und wie und wo sie Hilfe erhalten können. Durch das Buch sollen betroffene ermutigt werden, in so einem Fall nicht einfach nur zu schweigen, sondern Hilfe bei anderen zu suchen, auch wenn der Täter sagt, dass es ein Geheimnis zwischen ihnen bleiben soll.

Das Buch ist ziemlich real, da Missbrauch von Kindern in der eigenen Familie vorkommen kann. Meistens werden die Kinder so eingeschüchtert, dass sie sich nicht trauen, sich jemanden anzuvertrauen. Das Buch soll betroffenen Kindern Mut machen, Hilfe auch außerhalb der eigenen Familie zu suchen, da sie in ihr eher selten welche finden, wie auch in diesem Fall. Die Hilfe bekommt Britt erst von einer Außenstehenden, nämlich von der Nachbarin Frau Fröhlich.

Das einzige unrealistische, fast märchenhafte in dem Buch ist, dass das Kuscheltier Landolin personifiziert wird. Er wird als handelnde, denkende und mitfühlende Figur dargestellt. Als er es nicht mehr erträgt, dass Britt so traurig ist, fängt er an mit ihr zu sprechen und ihr Tipps zu geben, wie sie sich weiter verhalten soll.

[...]

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Das kummervolle Kuscheltier - Ein Bilderbuch über sexuellen Missbrauch
Hochschule
Technische Universität Dortmund  (Institut für deutsche Sprache und Literatur)
Note
gut
Autor
Jahr
2003
Seiten
18
Katalognummer
V18477
ISBN (eBook)
9783638228183
ISBN (Buch)
9783640318957
Dateigröße
605 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Komplette Ausarbeitung zum Buch &quot,Das kummervolle Kuscheltier&quot, von Katrin Meier
Schlagworte
Kuscheltier, Bilderbuch, Missbrauch
Arbeit zitieren
Stefanie Bratke (Autor:in), 2003, Das kummervolle Kuscheltier - Ein Bilderbuch über sexuellen Missbrauch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18477

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