Theorie-Theorie und Simulationstheorie - Widerspruch oder Ergänzung?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008

26 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Zur Theorie-Theorie
1.1 Theorie-Theorie bei Gopnik und Meltzoff

2. Zur Simulationstheorie
2.1 Die kognitive Entwicklung bei Kindern aus Sicht der Simulationstheorie
2.2 Die Simulationstheorie bei Alvin Goldman

3. Theorie-Theorie und Simulationstheorie - Ein Résumé

4. Wofür spricht die Empirie?
4.1 Spiegelneuronen
4.2 Simulation und Theorie als Parallelphänomene

5. Fazit
- Zusammenfassung
- Versuch eigener Positionierung
- Ausblick

Literaturverzeichnis

Einleitung

Auf die Frage, wie es uns geht, antworten wir mit Selbstverständlichkeit. Es geht uns gut oder nicht. Wir sind traurig, wütend, aufgeregt oder glücklich. Doch woher weiß man das? Manch einer schaut dazu „in sich hinein“, „fühlt nach“ oder ist sich ganz einfach seiner Empfindung stets bewusst. Aber wie sieht es aus, wenn man anderen Menschen Emotionen oder Handlungsabsichten zuschreibt? Die Zuschreibung von Intentionen anderer ist nicht ganz so leicht und eindeutig. Bei der Selbstzuschreibung hat man gewissermaßen Hoheitsrecht, wer sollte besser wissen als man selbst, wie es einem geht. Bei der Fremdzuschreibung gibt es dieses Hoheitsrecht nicht mehr. Dennoch sind Menschen zumeist sehr erfolgreich in ihren Vorraussagen über das Verhalten ihrer Mitmenschen. Ähnlich zuverlässig wie bei sich selbst können Menschen das Verhalten anderer erklären und verstehen. Sie besitzen eine alltagspsychologische Theorie über das Verhalten von Menschen. Doch wie genau sieht diese Theorie aus? Wie entsteht sie und worauf gründet sie?

Seit dem Jahre 1978 prägt der auf die Primatologen David Premack und Guy Woodruff zurückgehende Begriff der Theory of Mind die Diskussion von Selbst- und Fremdzuschreibung. Der Begriff der Theory of Mind bezeichnet allgemein die Fähigkeit, die Gefühle, Bedürfnisse und Absichten anderer Personen zu erkennen, und dadurch deren Verhalten verstehen und voraussagen zu können. Mit einer Reihe aufschlussreicher und bis heute viel diskutierter Versuche, gingen die beiden Wissenschaftler der Frage nach, ob Schimpansen eine solche Theory of Mind besitzen.[1] Im Anschluss an die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse entbrannte unter Psychologen, Philosophen und anderen Wissenschaftlern eine hitzige Debatte über die Frage, was es überhaupt bedeute, eine Theory of Mind zu besitzen und woran man dies erkennen könne.

Die damals gängigste Ansicht lautete, Menschen besäßen eine Theorie über das Verhalten anderer Personen. Diese Theorie, so die Vertreter, sei einer wissenschaftlichen Theorie ähnlich, gar gleich und gebe dem Menschen die Möglichkeit, Aussagen über das Verhalten Dritter zu machen. Zu den prominentesten Vertretern der sogenannten Theorie-Theorie gehören zweifelsfrei Alison Gopnik und Andrew Meltzoff, deren Annahmen im weiteren Verlauf besondere Beachtung finden werden.

Im Zuge neuerer Forschungsergebnisse in der Psychologie und Neurologie gewann innerhalb der letzten Jahre eine als Simulationstheorie bezeichnete „Konkurrenztheorie“ zunehmend an Bedeutung. Die Simulationstheorie basiert auf der Annahme, dass eine Simulation der Situation des anderen unmittelbares intuitives Verstehen ermöglicht, eine Theorie also zunächst nicht nötig ist. Beide Theorien werden vorwiegend als Antagonismen, also als einander ausschließende Theorien behandelt.

Ziel dieses Aufsatzes ist es, beide Theorien exemplarisch vorzustellen, die jeweiligen Probleme und Schwachpunkte aufzuzeigen und anhand verschiedener empirischer Beispiele schließlich darzulegen, dass Theorie-Theorie und Simulationstheorie sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern mitunter parallel auftreten und sich dabei ergänzen.

Im ersten Kapitel werden zunächst die Grundgedanken der Theorie-Theoretiker erläutert. Als Beispiel sollen hierfür die Annahmen von Alison Gopnik und Andrew Meltzoff dienen.

Im Anschluss werden in Kapitel zwei die Simulationstheorien von Paul Harris und Alvin Goldman vorgestellt. Die Theorien der jeweiligen Vertreter zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie sich gegenseitig stark voneinander abgrenzen.

In einem Rückblick sollen im dritten Kapitel die beiden Theorien mit ihren jeweiligen Schwachpunkten noch einmal resümiert werden. Der vierte Teil dieses Aufsatzes beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit empirische Studien es ermöglichen, sich klar für eine der beiden Theorien zu entscheiden.

In einem abschließenden Fazit werden sämtliche Untersuchungsergebnisse erneut zusammengefasst. Diese Zusammenfassung soll dem Leser verdeutlichen, dass weder die Theorie-Theorie, noch die Simulationstheorie Alleingültigkeit beanspruchen kann, sie in einer jeweils abgeschwächten Form allerdings ihre Berechtigung besitzen. Schließlich soll die eingangs gestellte Frage, nach dem Funktionieren unserer alltagspsychologischen Theorie unter Einbeziehung der gewonnen Erkenntnisse erneut diskutiert werden.[2] die alltagspsychologische Theorie demnach auch. Doch wodurch zeichnet sich eine wissenschaftliche Theorie überhaupt aus? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, denn bis heute gibt es in der Wissenschaftstheorie keine einheitliche Auffassung darüber, welches die Kernkriterien einer wissenschaftlichen Theorie sind und wie wissenschaftliche Forschung vor sich geht. Auch zwischen den Vertretern der Theorie-Theorie gibt es unterschiedlich starke Definitionen. Manche Theoriebegriffe weichen dabei so weit vom allgemeinen Verständnis einer wissenschaftlichen Theorie ab, dass man sich fragen kann, wieso dann noch von einer Theorie gesprochen werden sollte.

Wissenschaftliche Theorien sind äußerst komplexe Gebilde, die nicht unbedingt durch ihre einfache Handhabung bestechen. Würde man Passanten auf der Straße nach ihren alltagspsychologischen Theorien befragen, wüsste wohl kaum jemand etwas damit anzufangen. Es ist schwer vorstellbar, die alltagspsychologischen Fähigkeiten so umfassend beschreiben zu können, wie es gewöhnlich mit wissenschaftlichen Theorien getan wird. Übertreiben Theorie-Theoretiker mit ihrer Vorstellung von einer umfassenden alltagspsychologischen Theorie?

Die Antwort der meisten Theorie-Theoretiker lautet, dass die alltagspsychologische Theorie implizit und unbewusst angewandt wird und folglich schwer überprüfbar ist.[3] Dieses Argument bringt jedoch auch einen Nachteil mit sich, denn die Vorstellung von einer „stillen“ alltagspsychologischen Theorie führt zu einer Art Blackbox. Theorie-Theoretiker müssen davon ausgehen, dass innerhalb dieser Blackbox auf theorieförmige Strukturen zurückgegriffen wird, können ihre Annahmen aber schwerlich überprüfen.

„Unter dem Gebot der Sparsamkeit theoretischer Annahmen ist es problematisch, ein ganzes Gebäude theoretischen Wissens in der Sphäre des Unbewussten zu postulieren. Die Beweislast liegt hier beim Theorieverfechter.“[4]

Der offensichtlichste Unterschied zwischen einer wissenschaftlichen Theorie und der alltagspsychologischen Theorie liegt in ihrer Vermittelbarkeit. Wissenschaftliche Theorien werden formuliert, postuliert, publiziert und diskutiert. Sie können von anderen Menschen überprüft und gelehrt werden. Mit der alltagspsychologischen Theorie verhält es sich dagegen ganz anders. Zwar kennen wir gewissen Faustregeln nach dem Prinzip: „Wenn du dies tust, wird das passieren“. Eltern lehren ihre Kinder mit Sätzen wie, „wenn du immer die schönsten Bauklötze für dich haben willst, wird bald keiner mehr mit dir spielen“ oder „ das hat sie gar nicht so gemeint, sie ist nur so wütend, weil...!“ Die Frage die sich dabei stellt ist aber, inwiefern solche Sätze einer systematischen Vermittlung einer Theorie gleichen und ob der Begriff der Theorie hier seine Berechtigung hat.

„Fest steht lediglich, dass Menschen mehr oder weniger plausible und mehr oder weniger zusammenhängende Sätze zusammenbringen, wenn sie nach ihrer alltagspsychologischen Theorie gefragt werden, in denen sich eigene Erfahrungen, Erwartungen und auch bisweilen Wissensbestände aus der wissenschaftlichen Psychologie, wie etwa zahlreiche Termini der Freudschen Psychoanalyse, versammeln.“[5]

Ì.Ì Theorie-Theorie nach Gopnik und Meltzoff

Nach Ansicht der Entwicklungspsychologen Alison Gopnik und Andrew Meltzoff lässt nicht nur das Verhalten Erwachsener, sondern auch das von Kindern darauf schließen, dass sie systematische Forschung betreiben. Schon kleine Kinder entwickeln demnach Hypothesen, die sie experimentell überprüfen. Sie sind unzufrieden, wenn ihre Erklärungsstrategien sich als erfolglos erweisen und machen sich alsbald von neuem ans Werk. Kinder, so argumentieren Gopnik und Meltzoff, erlangen ihr gesamtes Wissen von der Welt auf diese Weise. Einziger Unterschied zu den Erwachsenen ist dabei, dass zumindest Kleinkinder sich nicht sprachlich mitteilen können.[6]

Die Tatsache, dass Kleinkinder keine Auskünfte über ihre Forschungstätigkeiten geben, spricht allerdings nicht dagegen, dass sie sich Theorien bilden, denn gerade ihr Verhalten spricht laut Gopnik und Meltzoff dafür, dass sie eben dies tun. So vergleichen die Autoren Gestik und Mimik von Kleinkindern mit dem Verhalten konzentriert arbeitender Wissenschaftler.

We don’t know precisely what sort of internal phenomenology accompanies these expressions, but it seems at least plausible to us that some of what it is like to be an infant with an object- permanence problem is not, after all, so different from what it is like to be a scientist.[7]

Die Unterscheidung von expliziter und impliziter Theoriebildung spielt für Gopnik und Meltzoff kaum eine Rolle, sie sehen einen eher schwachen Zusammenhang von Bewusstsein und kognitiver Aktivität. Bei Wissenschaftlern, Kindern und Menschen im Allgemeinen funktioniere der größte Teil der Kognition ohne dass man davon etwas mitbekomme.

Nach Gopnik und Meltzoff ist es überhaupt kein Zufall, dass die kindliche Entwicklung der Arbeit eines theoriebildenden Wissenschaftlers gleicht. Vielmehr beruhe die Arbeit eines Wissenschaftlers auf eben den Fähigkeiten, die der kindlichen Forschungstätigkeit entsprechen.

On this view we could think of organized science as a special cultural practice that puts these cognitive capacities to use to solve all kinds of problems, problems that go beyond the fundamental problems we all solve in the first 10 years or so of life.[8]

Ausgehend von dieser Annahme skizzieren die beiden Autoren eine eigene Definition vom Begriff der Theorie und stellen eine Liste mit Eigenschaften auf, die ebenso wie die wissenschaftliche Theorie auch die alltagspsychologische Theorie kennzeichnen sollen.

Dabei unterscheiden Gopnik und Meltzoff zwischen Struktureigenschaften, funktionalen Eigenschaften und dynamischen Eigenschaften von Theorien.[9] Als erste von vier

Struktureigenschaften nennen sie das Postulieren theoretischer Konstrukte oder Terme. Demnach werden unbeobachtbare Entitäten mit theoretischen Termen bezeichnet, um sie zu erklären. Für die Alltagspsychologie bedeutet dies, dass mentale Entitäten, wie Meinungen, Wünsche, usw. als theoretische Konstrukte postuliert werden, deren Bedeutung sich nur im Zusammenhang mit der alltagspsychologischen Gesamttheorie erschließt. Konsequenterweise folgt als zweite Struktureigenschaft von Theorien deren Kohärenz, das heißt, dass die postulierten Entitäten gesetzmäßig miteinander und mit empirischen Evidenzen verbunden sind. Dieser Zusammenhang ermöglicht es, zwischen den beobachtbaren Phänomenen und deren theoretischer Struktur Kausalrelationen aufzustellen, was Gopnik und Meltzoff als dritte Struktureigenschaft nennen. Vierte und letzte Struktureigenschaft von Theorien ist die durch das Aufstellen von Kausalrelationen bedingte Möglichkeit auch kontrafaktische Konditionale postulieren zu können: Hätte er gewusst, dass sie keine Pizza mag, hätte er ihr keine mitgebracht.

Unter funktionalen Eigenschaften von Theorien verstehen Gopnik und Meltzoff die Möglichkeit, Phänomene voraussagen zu können, das heißt, alltagspsychologische Gesetze müssten auch für das Verhalten zukünftiger Generationen von Menschen gelten. Theorien ermöglichen zweitens aber nicht nur Voraussagen, sondern können die Phänomene auch erklären. Drittens ermöglichen Theorien es, zwischen wichtigen und unwichtigen Phänomenen zu unterscheiden, wenn es darum geht Erklärungen zu liefern.

Von den zwei dynamischen Eigenschaften, die Theorien haben, ist für Gopnik und Meltzoff deren Korrigierbarkeit die Wichtigste. Bei sich widersprechenden Evidenzen muss es möglich sein, Teile oder die gesamte Theorie zu ändern, oder sie durch eine andere zu ersetzen.

Die zweite dynamische Eigenschaft betrifft die Struktur, nach der Korrekturprozesse einer Theorie ablaufen. Danach sprechen gehäuft auftretende falsche Voraussagen gegen eine Theorie. Mehrfache Nachbesserungen, Zusatzannahmen und spontane Anpassungen machen eine Theorie kompliziert und hässlich. Ist es soweit, muss eine neue Theorie entwickelt werden, die die alte ablöst oder als Spezialfall weiterbestehen lässt. Anzeichen des Übergangs zu einer neuen Theorie ist dabei eine Phase intensiver Experimente und Beobachtungen.

Nach Ansicht der Autoren treffen sämtliche genannten Struktureigenschaften bereits auf die kognitiven Strukturen von Kleinkindern zu.[10]

Wie sehen diese „cognitive structures“ genau aus und wo sind sie zu finden?

Bei der Zuschreibung von Intentionen und der Erklärung von Verhalten greifen Menschen auf eine Vielzahl mentaler Termini zurück. Der Theorie von Gopnik und Meltzoff zufolge müssen diese mentalen Begriffe als theoretische Terme verstanden werden, die zum einen interne, subjektive Zustände beschreiben[11] und zum anderen über die eigenen Erfahrungen hinausgehen können.[12]

[...]


[1] Premack und Woodruff: “Does the chimpanzee have a theory of mind?”

[2] Zur Theorie-Theorie

Theorie-Theoretiker gehen davon aus, dass Menschen eine Theorie darüber besitzen, wie andere Menschen handeln und wie ihre Handlungen zu deuten sind. Dieser alltagspsychologischen Theorie wird dabei derselbe Status wie wissenschaftlichen Theorien zugesprochen. Sämtliche Kriterien, die eine wissenschaftliche Theorie auszeichnen, besitze

[3] „ In some cases, the theory may be partly accessible to consciousness; the agent can tell us of some of the rules or principles he is using. More often, however, the agent has no conscious access to the knowledge guiding his behaviour. “ (Stich und Nichols 1992 S.35f.)

[4] Lenzen S. 27.

[5] Lenzen S. 34f.

[6] For example, 18-month-olds don’t talk about the fact that they are formulating or evaluating theories, and they certainly don’t publish journal articles, present conference papers, attend seminars, or attempt to torpedo the reputation of those who disagree with them. (Gopnik u. Meltzoff, S.13)

[7] Gopnik u. Meltzoff, S.23.

[8] Gopnik u. Meltzoff, S.20.

[9] Ebd., S.32ff

[10] We want to claim that infants and young children have cognitive structures like those we have just been describing. All these characteristics of theories ought also to apply to children’s early cognitive structures if these structures are really theoretical. (Gopnik u. Meltzoff, S.41)

[11] The contents and states of the mind are internal, mental, and subjective, whereas the contents and states of the world are external, substantial and objective. (Wellman 1993, S.12)

[12] The child’s understanding involves general constructs about the mind that go far beyond the focal evidential phenomena. These constructs feature importantly in explanation. They allow children to make predictions about behaviour in a wide variety of circumstances, including predications about behaviour they have never actually experienced and incorrect predictions. (Gopnik u. Wellman 1992, S.153)

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Theorie-Theorie und Simulationstheorie - Widerspruch oder Ergänzung?
Hochschule
Universität Potsdam  (Philosophische Fakultät)
Veranstaltung
Neues zum sogenannten "problem of other minds"
Note
1,7
Autor
Jahr
2008
Seiten
26
Katalognummer
V184770
ISBN (eBook)
9783656098188
ISBN (Buch)
9783656098232
Dateigröße
466 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Theorie-Theorie, Simulationstheorie, Spiegelneuronen, Theory of Mind, Philosophie, Alltagspsychologie, Alison Gopnik, Andrew Meltzoff, Paul Harris, Alvin Goldman, Manuela Lenzen
Arbeit zitieren
Sascha Wolff (Autor), 2008, Theorie-Theorie und Simulationstheorie - Widerspruch oder Ergänzung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184770

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