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Strategische Analyse der Qualitätswissenschaft im Hinblick auf eine Reformulierung ihrer Kernkompetenzen

Título: Strategische Analyse der Qualitätswissenschaft im Hinblick auf eine Reformulierung ihrer Kernkompetenzen

Tesis , 2003 , 173 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Alireza Sigaroudi (Autor)

Economía de las empresas - Gestión de empresas industriales
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Gesellschaft, Technik und Wirtschaft unterliegen einem ständigen Wandlungsprozess. Innovation und wissenschaftliche Forschung bewirken, dass nur der Wandel beständig ist. Es sind nicht nur Märkte, die sich wandeln, sondern auch Technologien, gesetzliche Rahmenbedingung und v. a. Wertvorstellungen, die zu einem anderen, oft kritischen Bewusstsein führen. Damit wird die Bewältigung der Komplexität des Wandels selbst zur Aufgabe. In dieser Situation, welche durch eine einer Vielzahl dynamischer Entwicklungen geprägt ist, hat die Qualitätswissenschaft als Handlungsziele u. a. das Ideal der Fehlerfreiheit, die ständige Verbesserung und die Berücksichtigung der menschlichen und gesellschaftlichen Interessen eingebracht. 1

Standardisierung und Normung werden durch die Komplexität und Dynamik des Wandels in Frage gestellt. Wissenschaftliche Klärungsprozesse, die von der praxisbezogenen Betrachtung der Zusammenhänge und Abhängigkeiten zur überblickenden und abstrahierenden Systematik führen, können oft nur schrittweise erfolgen und bedürfen der Diskussion. 2 So ist auch der Status der Qualitätswissenschaft als eigenständige Disziplin wenig klar. Schon die Betrachtung der mit Qualitätswissenschaft assoziierten Fachbegriffe zeigt, dass unscharfe Abgrenzungen und subjektive Bewertungen nicht ausgeschlossen werden können.

Kann überhaupt von einer Wissenschaft gesprochen werden, die sich mit Qualität beschäftigt? Wird im Grunde mit Qualitätswissenschaft das Qualitätsmanagement assoziiert oder verhält es sich umgekehrt? Ist Qualitätssicherung oder Total Quality Management (TQM) eine Teilmenge der Qualitätswissenschaft oder des Qualitätsmanagements?

Sowohl in der Literatur als auch in der Praxis wurden nur wenige Versuche unternommen, um den Begriff „Qualitätswissenschaft“ als solchen zu definieren. 3 Häufig, insbesondere in der Praxis, wird „Qualitätswissenschaft“ inhaltlich mit „Qualitätsmanagement“ gleichgesetzt. Eine präzise Abgrenzung zwischen diesen beiden Begriffen ist selbst unter den Experten nicht eindeutig. [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Qualitätswissenschaft – die Wissenschaft von der Qualität

2.1 Der Begriff „Wissenschaft"

2.1.1 Definition des Begriffes „Wissen“

2.1.2 Allgemeine Definitionen des Wissenschaftsbegriffes

2.1.3 Klassifizierung von Wissenschaften

2.1.4 Paradigma-Theorie von KUHN

2.2 Das Phänomen Qualität

2.2.1 Qualität – Ein theoretischer Begriff

2.2.2 Qualität – Ein moderner technisch-ökonomischer Begriff

2.2.2.1 Qualität in der Umgangs- und Fachsprache

2.2.2.2 Partialanalytisches Qualitätsverständnis von Garvin

2.2.2.3 Subjektive, teleologische und objektive Auffassung von Qualität

2.2.3 Historischer Rückblick der Qualitätskonzeptionen

2.2.3.1 Qualität von Anfang an

2.2.3.2 Qualität im 20. Jahrhundert

2.2.4 Résumé

2.3 Rekonstruktion der Qualitätswissenschaft

2.4 Inhalte und Teilgebiete der Qualitätswissenschaft

3 Institutionalisierung des Qualitätsmanagements

3.1 Institutionalismus und Resource Mobilization Theory

3.2 Social Movement Organizations in der QM- Bewegung

3.3 Verankerung der Qualitätsmanagementkonzepte in der Gesellschaft

3.4 Résumé

4 Angebotsanalyse der Lehr- und Forschungseinrichtungen der Qualitätswissenschaft in Deutschland

4.1 Lehrangebot der deutschen Hochschulen

4.2 Forschungsaktivitäten

4.2.1 Forschungsschwerpunkte der deutschen Hochschulen

4.2.2 Forschungsprojekte der FQS (DGQ)

4.3 Résumé

5 Die Europäische Kommission

5.1 Die Lissabon-Strategie

5.2 Das Grünbuch der EU-Kommission

5.3 Soziale Verantwortung der Unternehmen (CSR) in Deutschland

5.4 Bewertung, Kritik und Vorschläge

5.5 Bedeutung der CSR für die Qualitätswissenschaft

6 Abgrenzung der Qualitätswissenschaft

6.1 Erneute Rekonstruktion der Qualitätswissenschaft

6.2 Kernkompetenzen der Qualitätswissenschaft

7 Exkurs – Globalisierung und Nachhaltigkeit

8 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu analysieren, ob und inwieweit zu Recht von einer eigenständigen Disziplin "Qualitätswissenschaft" gesprochen werden kann, indem ihre theoretischen Grundlagen, ihre Institutionalisierung sowie ihre strategische Ausrichtung in Deutschland kritisch untersucht werden.

  • Definitionsproblematik und wissenschaftstheoretische Fundierung der Qualitätswissenschaft
  • Analyse der Institutionalisierung des Qualitätsmanagements (Soziale Bewegungen)
  • Bestandsaufnahme von Lehr- und Forschungseinrichtungen in Deutschland
  • Rolle der Europäischen Kommission bei der strategischen Ausrichtung
  • Identifikation von Kernkompetenzen der Qualitätswissenschaft

Auszug aus dem Buch

Qualität – Ein theoretischer Begriff

Um ein Verständnis davon zu erlangen, was der Begriff Qualität aussagt, haben sich die Menschen schon immer bemüht. Schon seit Jahrtausenden ist er im Sprachgebrauch eines jeden, und doch gibt es bis heute noch kein einheitliches Verständnis dafür. „Qualität“ ist ein Begriff, der in vielen Wissenschaften Einzug gefunden hat. Aus der Praxis kam das Verlangen, ihn zu normen, was sogar international gelang (z. B. DIN ISO 9000er Reihe). In diesem Abschnitt wird der begriffliche Wandel aufgezeigt.

Bereits bei der Betrachtung der Wortherkunft von Qualität zeigt sich die Ambivalenz des Begriffs: Im Lateinischen bedeutet „Qualis“ Beschaffenheit, während „Qualitas“ das Verhältnis zu Dingen ausdrückt. Das Wortstamm Qualis fragt nach der Art und Weise der Beschaffenheit, Qualitas bezieht sich sowohl auf die Eigenschaftlichkeit als auch auf ein Verhältnis zu Dingen oder Prozessen. Demzufolge trägt Qualität eine substantielle und prozessuale Dimension in sich.

Eine historische Rekonstruktion soll den Wandel des Qualitätsbegriffs deutlich machen und die verschiedenen Perspektiven, d. h. was im Laufe der Zeit unter Qualität verstanden wurde, aufzeigen. Dabei gilt es im Bewusstsein zu halten, dass die historischen Episteme jeweils kulturspezifische Bedingungen definieren, unter denen das jeweilige Wissen von Qualität möglich war. Episteme der untersuchten Epochen sind die im alltäglichen Wissen von Qualität zugrundeliegenden, kognitiven, diskontinuierlichen Ordnungsstrukturen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung, die Zielsetzung sowie den Aufbau der Diplomarbeit und definiert den wissenschaftlichen Rahmen der Untersuchung.

2 Qualitätswissenschaft – die Wissenschaft von der Qualität: Hier werden der Wissenschaftsbegriff, die philosophischen Wurzeln des Qualitätsbegriffs und die theoretische Fundierung der Qualitätswissenschaft analysiert.

3 Institutionalisierung des Qualitätsmanagements: Dieses Kapitel untersucht mithilfe der Resource Mobilization Theory, wie sich Qualitätsmanagement als soziale Bewegung in Deutschland etabliert hat.

4 Angebotsanalyse der Lehr- und Forschungseinrichtungen der Qualitätswissenschaft in Deutschland: Es folgt eine empirische Ist-Analyse der Lehr- und Forschungslandschaft an deutschen Hochschulen im Bereich Qualitätsmanagement.

5 Die Europäische Kommission: Dieses Kapitel analysiert die strategische Rolle der EU-Politik, insbesondere der Lissabon-Strategie und des Grünbuchs zu Corporate Social Responsibility (CSR), für die Qualitätswissenschaft.

6 Abgrenzung der Qualitätswissenschaft: Hier wird die Qualitätswissenschaft auf wissenschaftstheoretischer Basis erneut rekonstruiert und ihre spezifischen Kernkompetenzen werden herausgearbeitet.

7 Exkurs – Globalisierung und Nachhaltigkeit: Dieser Abschnitt erweitert den Blickwinkel auf die globale Herausforderung der Nachhaltigkeit und die Rolle, die die Qualitätswissenschaft hierbei spielen kann.

8 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel resümiert die gewonnenen Erkenntnisse und leitet Handlungsempfehlungen für die Zukunft ab.

Schlüsselwörter

Qualitätswissenschaft, Qualitätsmanagement, Institutionalismus, Resource Mobilization Theory, Wissenschaftstheorie, Paradigma, Corporate Social Responsibility, CSR, Europäische Kommission, Kernkompetenzen, Nachhaltigkeit, Globalisierung, Lehre und Forschung, Zertifizierung, Standardisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch den Status der „Qualitätswissenschaft“ als eigenständige wissenschaftliche Disziplin, insbesondere unter Berücksichtigung ihrer theoretischen Fundierung und ihrer institutionellen Entwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen Wissenschaftstheorie, historische Qualitätskonzeptionen, die Institutionalisierung des Qualitätsmanagements als soziale Bewegung, hochschulische Lehre und Forschung sowie strategische Einflüsse durch die EU-Politik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, ob eine theoretisch saubere Trennung und Begründung für den Begriff „Qualitätswissenschaft“ existiert oder ob dieser primär als Praxiskonstrukt im Qualitätsmanagement zu verstehen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen wissenschaftstheoretischen Ansatz, kombiniert mit einer historischen Rekonstruktion und einer institutionalistischen Analyse ("Resource Mobilization Theory"), um die Entwicklung und Etablierung des Qualitätsmanagements nachzuzeichnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die begriffliche Genese von Wissenschaft und Qualität, die institutionalistischen Treiber der Qualitätsbewegung (wie DGQ oder DIN), eine Ist-Analyse des Lehrangebots an Hochschulen sowie die strategische Bedeutung von CSR-Initiativen der Europäischen Kommission.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Qualitätswissenschaft, Institutionalismus, Wissenschaftstheorie, Corporate Social Responsibility, Paradigma-Theorie nach Kuhn und Kernkompetenzen charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen „Qualität“ und „Qualitätsmanagement“ für den Autor so wichtig?

Der Autor argumentiert, dass in der Praxis beide Begriffe häufig unpräzise vermischt werden, was die wissenschaftliche Abgrenzung erschwert. Eine präzise Trennung ist notwendig, um zu entscheiden, ob die Qualitätswissenschaft als eigenständige Disziplin existiert oder eine angewandte Management-Teildisziplin darstellt.

Welche Rolle spielt die Europäische Kommission bei der Strategie der Qualitätswissenschaft?

Die Europäische Kommission fungiert als maßgeblicher „Social Movement Entrepreneur“, der durch die Etablierung von Normen wie der ISO 9000er Reihe und der Förderung von CSR-Strategien die Institutionalisierung und Professionalisierung des Qualitätsmanagements in Europa massiv vorangetrieben hat.

Final del extracto de 173 páginas  - subir

Detalles

Título
Strategische Analyse der Qualitätswissenschaft im Hinblick auf eine Reformulierung ihrer Kernkompetenzen
Universidad
Technical University of Berlin  (Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb)
Calificación
1,0
Autor
Alireza Sigaroudi (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
173
No. de catálogo
V18491
ISBN (Ebook)
9783638228268
Idioma
Alemán
Etiqueta
Strategische Analyse Qualitätswissenschaft Hinblick Reformulierung Kernkompetenzen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alireza Sigaroudi (Autor), 2003, Strategische Analyse der Qualitätswissenschaft im Hinblick auf eine Reformulierung ihrer Kernkompetenzen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18491
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