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Amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert

Titel: Amerikanische Außen- und  Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Heiko Suhr (Autor:in)

Politik - Region: USA
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Das Thema dieser Hausarbeit ist die amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert. Zuerst wird kurz Amerikas Status im globalen Gefüge aufgezeigt. Darauf aufbauend sollen dann zuerst die theoretischen Aspekte der Geopolitik der USA, speziell die der Administration von George Walker Bush, herausgearbeitet werden. Hier sollen auch die unterschiedlichen Strömungen der Politik sowie ihr Einfluss beleuchtet werden. In diesem Zusammenhang soll dann in einem weiteren Schritt geprüft werden, inwieweit die Anschläge des 11. September 2001 für einen Wandel in der Außen- und Sicherheitspolitik der USA stehen und was sie für Wirkungen auf das Alltagsleben der Amerikaner hatten.
Im dritten Schritt wird dann anhand von ausgewählten Beispielen die Übereinstimmung von Theorie und Praxis überprüft. Hierzu kommen vor allem die Kriege in Afghanistan (2001) und im Irak (ab 2003) in Frage. Weiterhin soll vor allem der Einfluss der Energiepolitik im Allgemeinen und der von geostrategischen Ressourcen im Speziellen analysiert werden. Als Fallbeispiel soll hier der sogenannte Cheney-Plan, der vor allem die Bedeutung der Energiesicherheit für die Nationale Sicherheit der USA unterstreicht, dienen. Dieses Beispiel soll dann wiederum dazu genutzt werden, die Implikationen der Energiepolitik auf die Geostrategie im Persischen Golf und im Gebiet rund um das Kaspische Meer aufzuzeigen, den Kernbereichen amerikanischer Außen- und Sicherheitspolitik. Der Bogen wird schließlich mit dem Aufzeigen von Problemen dieser Politik sowie dem Herausarbeiten möglichen Handlungsalternativen geschlossen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Vereinigten Staaten von Amerika im 21. Jahrhundert

2.1 Einordnung der USA in das globale System

2.2 Machterhaltungsstrategien

2.3 Geopolitische Strömungen innerhalb der Bush-Administration

2.4 Außen- und Sicherheitspolitik in der Theorie

3. Die Terroranschläge des 11. Septembers 2001

4. Geopolitik und Geostrategie in der Praxis

4.1 Der Cheney-Plan und die Rolle der Energiepolitik

4.2 Der Kampf gegen den Terrorismus / Krieg in Afghanistan

4.3 Geopolitik am Persischen Golf und der zweite Irakkrieg

4.4 Das große Spiel im Kaukasus

4.5 Zwischenfazit – „Geopolitics of Resource Wars“

5. Problemfelder und Ausblick

5.1 Antiamerikanismus und der Fluch der Ressourcen

5.2 Strategien für regionale Stabilität und Erdölunabhängigkeit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die US-Außen- und Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Ära George W. Bush. Ziel ist es zu analysieren, inwiefern geopolitische Interessen und die Sicherung strategischer Energieressourcen die militärische Strategie und den Wandel zur Unilateralität beeinflusst haben.

  • Analyse der US-Hegemonie und geostrategischer Ordnungssysteme.
  • Untersuchung der Auswirkungen der Terroranschläge vom 11. September 2001.
  • Evaluierung des Einflusses der Energiepolitik auf militärische Interventionen.
  • Diskussion von Problemfeldern wie Antiamerikanismus und politischer Instabilität.

Auszug aus dem Buch

4.1 Der Cheney-Plan und die Rolle der Energiepolitik

Einen wichtigen Einschnitt der Energiepolitik stellt der Monat April 1998 dar. Zum ersten Male in der Geschichte der USA überstieg der Anteil des importierten Erdöls die psychologisch wichtige Hürde von 50 Prozent (vgl. Abb. 3). Der Einzug von George Walker Bush in das Weiße Haus fand also in einem Moment statt, den man als durchaus kritisch bezeichnen kann:

Die Abhängigkeit von ausländischen Erdölimporten war noch weiter gewachsen, die Vereinigten Staaten mutierten mehr und mehr zum Öl-Junkie, der ein Drittel des weltweiten Energieverbrauchs auf sich vereinte. Steigender Bedarf verbunden mit wachsenden Preisen führten rasch zu ersten Versorgungsengpässen im Osten der USA, im Bundesstaat Kalifornien kam es gar zu einer ganzen Serie von flächendeckenden Stromausfällen.

Präsident Bush jun. kam also nicht umhin, im März 2001 öffentlich von einer Energiekrise mit möglichen Auswirkungen auf die nationale Sicherheit zu sprechen. Prognosen für das Jahr 2020 gingen mittlerweile für einen auf 75 Prozent gewachsenen Importanteil am gesamten Erdöl aus. Umgehendes Handeln war erforderlich.

Erste Maßnahme war die Einsetzung einer Entwicklungsgruppe für nationale Energiepolitik, kurz NEPDG, aus Vertretern der Ministerien für Äußeres, Energie und Wirtschaft unter der Leitung von Vize-Präsident Richard „Dick“ Cheney. Durch die Berufung Cheneys als Vorsitzenden der Task Force gelangte das Thema Energiesicherheit in höchste Regierungskreise.

Zwei denkbare Alternativen standen zur Diskussion. Erstens eine Reduktion des Ölverbrauchs in Kombination mit Förderprogrammen für regenerative Energien oder zweitens eine weitere Fokussierung auf importiertes Erdöl inklusive der Konsequenz der weiter wachsenden Abhängigkeit von Förderstaaten. Wenn man allerdings bedenkt, dass ein Großteil von George Bushs Wahlkampfkampagne von Firmen getragen wurde, die dem Sektor der Verarbeitung fossiler Brennstoffe zuzurechnen sind, und weiterhin im Blick hat, dass Dick Cheney ehemaliger CEO von einer der größten Erdölzuliefererfirmen, Halliburton, war, kann man wohl kaum von einer offenen Diskussion der beiden Alternativen sprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert und legt die Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen fest.

2. Die Vereinigten Staaten von Amerika im 21. Jahrhundert: Dieses Kapitel erläutert den Status der USA als „Hypermacht“ und diskutiert verschiedene geopolitische Szenarien sowie Ansätze der Machterhaltung.

3. Die Terroranschläge des 11. Septembers 2001: Das Kapitel analysiert die Anschläge als Zäsur und ihre Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl sowie die strategische Ausrichtung der Bush-Administration.

4. Geopolitik und Geostrategie in der Praxis: Hier wird der Zusammenhang zwischen dem Cheney-Plan, Energiepolitik und militärischen Einsätzen wie im Irak und in Afghanistan untersucht.

5. Problemfelder und Ausblick: Das letzte Kapitel erörtert die negativen Folgen der US-Geopolitik, wie den Antiamerikanismus, und schlägt alternative Strategien für eine stabilere Zukunft vor.

Schlüsselwörter

Außenpolitik, Sicherheitspolitik, Geopolitik, USA, George W. Bush, Hegemonie, Energiepolitik, Cheney-Plan, Ressourcen, Terrorismus, Afghanistan, Irakkrieg, Kaukasus, Pipeline, Unilateralismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert unter der Administration von George W. Bush.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Geopolitik, Energieabhängigkeit, globale Hegemonie der USA und der Kampf gegen den Terrorismus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie geopolitische Strategien und die Sicherung strategischer Ressourcen die Außenpolitik der Bush-Administration determiniert haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine politikwissenschaftliche Analyse der außenpolitischen Strategie anhand von Dokumenten (wie dem Cheney-Plan) und historischen Ereignissen vorgenommen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Ereignissen des 11. Septembers, dem Cheney-Plan, den Kriegen in Afghanistan und dem Irak sowie der Geopolitik im Kaukasus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Geopolitik, Hegemonie, Energiesicherheit, Unilateralismus und Ressourcenkriege sind für diese Untersuchung zentral.

Welche Bedeutung hatte der „Cheney-Plan“ für die US-Außenpolitik?

Der Plan rückte die Energiesicherheit in den Fokus und legitimierte eine offensivere Außen- und Militärpolitik zur Absicherung von Erdölimporten.

Warum wird der Begriff „Geopolitics of Resource Wars“ verwendet?

Er beschreibt den Prozess, in dem die Sicherung von Erdölressourcen zur zentralen Triebfeder für regionale Konflikte und militärische Interventionen wird.

Wie bewertet der Autor die Erfolgschancen einer „neuen Strategie“?

Der Autor betont, dass eine neue Strategie zwar unabdingbar ist, deren Umsetzung jedoch aufgrund politischer Widerstände und des Erfordernisses langfristiger Nachhaltigkeit sehr schwierig bleibt.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta  (Institut für Bildungs- und Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Geopolitik – Theorien des politischen Raumes
Note
1,0
Autor
Heiko Suhr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
27
Katalognummer
V184955
ISBN (eBook)
9783656097792
ISBN (Buch)
9783656097631
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geopolitik; USA; Irak; Afghanistan; George W. Bush;
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Heiko Suhr (Autor:in), 2007, Amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/184955
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Leseprobe aus  27  Seiten
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