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Preispolitik eines Fahrwegunternehmens und Auswirkungen auf die Nachfrage am Beispiel Railtrack und Royal Mail

Title: Preispolitik eines Fahrwegunternehmens und Auswirkungen auf die Nachfrage am Beispiel Railtrack und Royal Mail

Diploma Thesis , 1998 , 79 Pages , Grade: 1.8

Autor:in: Astrid Beier (Author)

Economics - Case Scenarios
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An sich ist das Thema dieser Diplomarbeit dem vorangehenden Themenblatt zu entnehmen. Es erscheint dennoch sinnvoll, zu Beginn dieser Arbeit noch einmal eine Fragestellung zu formulieren, die das Hauptanliegen dieses Aufsatzes aufzeigen und wenigstens teilweise in dessen Verlauf beantwortet werden soll.
Gibt es bereits ein preispolitisches Modell zur Trassenpreissetzung für Schienenwegeunternehmen, das als optimal gelten kann und somit Vorbildfunktion hat? Dazu werden Empfehlungen von Wissenschaftlern und in der Praxis angewandte Modelle vorgestellt.
Begonnen wird im nächsten Kapitel mit dem Hintergrund bzw. den Gründen und Ursachen, die das Nachdenken über eine Preispolitik eines Fahrwegunternehmens nötig machten. Anschließend werden kurz theoretische Grundlagen, die bei einer Trassenpreisbildung von Bedeutung sind, aufgeführt. In den folgenden Kapiteln werden verschiedene Vorgehensweisen aus aller Welt, vor allem Großbritannien und natürlich Deutschland vorgestellt. Dabei wird der britischen Situation besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Im letzten Abschnitt sollen mögliche Erkenntnisse zusammengefaßt werden. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick zu schaffen und mögliche Lösungen oder eventuell nötigen Forschungsbedarf aufzuzeigen.
Eingangs muß darauf verwiesen werden, daß sich die Beschaffung von entsprechender Literatur über die britische Situation als sehr schwierig herausstellte. Neben einer generell geringen Auswahl an Literatur zu diesem Thema waren die Unternehmen nicht bereit, diese Arbeit zu unterstützen. Während Railtrack wenigstens sehr allgemeine Broschüren zum Firmenprofil und Geschäftsberichte bereitstellte, lieferte Royal Mail trotz Zusagen keinerlei Informationen. Da sich auch die Beschaffung von Artikeln und Büchern über die britische Preispolitik selbst per Fernleihe als problematisch erwies, mußte per E-Mail Kontakt zu verschiedenen Verkehrsfakultäten gesucht werden. Die große Resonanz hat geholfen, viele wichtige Informationen zusammentragen. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ausgangssituation

3 Theoretische Grundlagen für die Preispolitik eines Fahrwegunternehmens

4 Infrastrukturunternehmen und ihre Preisbildung in der Praxis

4.1 Weltweit

4.2 Schweden

4.3 UK

4.3.1 Geschichtlicher Hintergrund

4.3.2 Railtrack PLC

4.3.2.1 Allgemeine Firmeninformationen

4.3.2.2 Access Charges

4.3.3 Royal Mail als Nachfrager von Bahntransportleistungen/Trassen

4.3.4 Erstes Resümee

4.4 Deutschland

4.4.1 Geschichtlicher Hintergrund

4.4.2 Vorschläge zu deutschen Trassenpreisen

4.4.2.1 Principal Agent Ansatz nach Rothengatter

4.4.2.2 Gespaltener Tarif nach Aberle/Brenner/Hedderich

4.4.2.3 Preisbildung nach Ilgmann/Miethner

4.4.2.4 Preise nach Schwanhäußer/Heimerl

4.4.2.5 Trassenpreise der Deutschen Bahn AG

4.4.3 Weitere Diskussionspunkte

5 Schlußbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Preispolitik von Schieneninfrastrukturunternehmen vor dem Hintergrund der vertikalen Trennung von Fahrweg und Betrieb. Das primäre Ziel besteht darin, bestehende Modelle zur Trassenpreissetzung kritisch zu beleuchten, ihre Anwendbarkeit zu prüfen und mögliche Lösungen für ein effizientes Preissystem im Kontext eines natürlichen Monopols zu erörtern.

  • Volkswirtschaftliche Preispolitikregeln für natürliche Monopole
  • Strukturelle Analyse der Eisenbahnliberalisierung in UK und Deutschland
  • Kritische Untersuchung der Preisbildungsmodelle bei Railtrack und der Deutschen Bahn AG
  • Vergleich von theoretischen Ansätzen (Ramsey, Principal-Agent) mit der Praxis
  • Diskussion über externe Effekte und Allokationseffizienz bei der Trassenbepreisung

Auszug aus dem Buch

4.3.2.2 Access Charges

Durch die Splittung von Infrastruktur und Betrieb ist ein neuer Markt für die Schienenwege entstanden. Die Betreiberunternehmen müssen nun dem Fahrwegunternehmen ein Entgelt für die Benutzung der Trassen zahlen. Diese Access Charges oder Zutrittsentgelte sind die Haupteinnahmequelle für Railtrack und sollen entsprechend dem Thema dieser Diplomarbeit im Vordergrund stehen. Etwa 90% des Einkommens aus Zugangsgebühren stammen von den Train Operating Companies (TOCs).

In Großbritannien ist mit der Umstrukturierung - wie bereits gezeigt - ein Fahrwegmonopol entstanden. In der Literatur wird dabei von einem natürlichen Monopol ausgegangen. Speziell in der britischen Literatur wird oft die Frage gestellt, warum nicht eine horizontale Aufteilung des Netzes durchgeführt wurde. Zum einen hat sich die Regierung dagegen entschieden, da auf diesem Weg aus einem landesweiten Monopol nur regionale kleinere entstehen würden, und weil andererseits die Netzökonomien eines großen Netzwerkes verloren gingen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung formuliert die Forschungsfrage nach einem optimalen preispolitischen Modell für Schienenwegeunternehmen und beschreibt die methodische Vorgehensweise sowie die Herausforderungen bei der Literaturbeschaffung.

2 Ausgangssituation: Dieses Kapitel erläutert die ökonomischen Gründe für die Aufspaltung von Infrastruktur und Transport, insbesondere durch EU-Richtlinien, und definiert das Schieneninfrastrukturunternehmen als natürliches Monopol.

3 Theoretische Grundlagen für die Preispolitik eines Fahrwegunternehmens: Der Abschnitt stellt volkswirtschaftliche Theorien zur Preissetzung bei natürlichen Monopolen dar, inklusive Ansätze zur Preisdiskriminierung und der Theorie bestreitbarer Märkte.

4 Infrastrukturunternehmen und ihre Preisbildung in der Praxis: Dieses Kapitel analysiert detailliert internationale Beispiele (Japan, USA, Argentinien, Schweden) und vertieft die Situation in UK (Railtrack) sowie Deutschland (DB AG) hinsichtlich ihrer spezifischen Trassenpreissysteme.

5 Schlußbemerkung: Die Schlussbemerkung fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass bisher kein allgemein optimales Modell existiert, weshalb weiterhin erheblicher Forschungsbedarf zur effizienten Preisgestaltung besteht.

Schlüsselwörter

Trassenpreis, Fahrwegunternehmen, Schieneninfrastruktur, natürliches Monopol, Railtrack, Deutsche Bahn AG, Access Charges, Netzöffnung, Preisdiskriminierung, Ramsey-Preisregel, Preiselastizität, Allokationseffizienz, Infrastrukturprivatisierung, Grenzkostenpreisbildung, Verkehrswirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Preispolitik von Infrastrukturunternehmen im Schienenverkehr unter Berücksichtigung von Theorie und praktischer Anwendung, insbesondere nach der erfolgten Trennung von Fahrweg und Betrieb.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das natürliche Monopol, die staatliche Regulierung, der Netzzugang und die Entwicklung effizienter Entgeltmodelle für die Trassennutzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ergründen, ob ein „optimales“ Preismodell für die Trassenpreissetzung existiert, das sowohl die Kostendeckung sichert als auch allokative Effizienz ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine vergleichende Analyse theoretischer Ansätze (z.B. Ramsey-Regel, Principal-Agent-Modelle) mit der tatsächlichen Praxis in Großbritannien und Deutschland durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den spezifischen Trassenpreissystemen von Railtrack (UK) und der DB AG (Deutschland) sowie diversen theoretischen Vorschlägen aus der Fachliteratur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Trassenpreis, natürliches Monopol, Railtrack, DB AG, Access Charges und allokative Effizienz charakterisiert.

Warum ist Railtrack für die Analyse so bedeutend?

Railtrack stellt ein besonders interessantes Beispiel dar, da Großbritannien die vertikale Trennung durch eine vollständige Privatisierung des Fahrwegbetreibers radikaler umgesetzt hat als viele andere Länder.

Welche Probleme bestehen bei der Umsetzung der "Lehrbuchlösungen"?

In der Praxis sind die notwendigen Informationen (wie Kostenstrukturen und Nachfrageelastizitäten) oft unzureichend oder unzugänglich, was die Umsetzung theoretisch effizienter Modelle erschwert.

Warum ist der Vergleich mit der Straße so relevant für die deutschen Modelle?

Die deutsche Debatte ist stark von der Forderung nach „gleichen Wettbewerbsbedingungen“ zwischen den Verkehrsträgern geprägt, um eine faire Konkurrenz zwischen Schiene und Straße zu ermöglichen.

Welche Rolle spielen externe Effekte?

Externe Effekte wie Umweltbelastungen oder Unfälle sind bei einer sozial optimalen Preissetzung zu berücksichtigen, werden aber in vielen bestehenden Systemen aufgrund betriebswirtschaftlicher Prioritäten nur unzureichend integriert.

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Details

Title
Preispolitik eines Fahrwegunternehmens und Auswirkungen auf die Nachfrage am Beispiel Railtrack und Royal Mail
College
Dresden Technical University
Grade
1.8
Author
Astrid Beier (Author)
Publication Year
1998
Pages
79
Catalog Number
V185152
ISBN (eBook)
9783656996248
ISBN (Book)
9783867460576
Language
German
Tags
preispolitik fahrwegunternehmens auswirkungen nachfrage beispiel railtrack royal mail
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Astrid Beier (Author), 1998, Preispolitik eines Fahrwegunternehmens und Auswirkungen auf die Nachfrage am Beispiel Railtrack und Royal Mail, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185152
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