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Methoden zur Erfassung und Messung des Wissenstransfers zwischen Hochschulen und der Wirtschaft

Title: Methoden zur Erfassung und Messung des Wissenstransfers zwischen Hochschulen und der Wirtschaft

Diploma Thesis , 1999 , 46 Pages , Grade: 0

Autor:in: Frank Löschky (Author)

Business economics - Information Management
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Ziel dieser Arbeit ist es, eine Bestandsaufnahme und Klassifizierung der Mess- und Erfassungsmethoden des Wissenstransfers von Hochschulen zur Wirtschaft zu erarbeiten. Dafür werden in Kapitel 2 zuerst die notwendigen Begriffe, wie Wissenstransfer und Hochschulen definiert. So soll versucht werden den Begriff Wissenstransfer und die Umgebung, in der er stattfindet, so genau als möglich unter Berücksichtigung der gebotenen Kürze einer solchen Arbeit darzustellen. Nach einer kurzen Begriffsdefinition unter 2.1 und einer Darstellung welche Teilbereiche der Wissenstransfer umfaßt in Kapitel 2.2, werden unter 2.3 die am Wissenstransfer beteiligten Institutionen genauer beleuchtet. Abgeschlossen wird das Kapitel 2 mit einer kurzen Präsentation des ökonomischen Nutzens des Wissenstransfers. Nur wenn dieser zentrale Begriff klar her-ausgearbeitet ist, kann in Kapitel 3 dazu übergegangen werden, die eigentlichen Methoden des Wissenstransfers zu präsentieren und zu klassifizieren. Vorangestellt ist dem Kapitel unter 3.1. eine kurze Übersicht über die Methoden, damit die Zusammen-hänge und Überschneidungen zwischen den Methoden zum Ausdruck kommen. Ein kritischer Vergleich der Methoden untereinander findet unter Kapitel 3.4 statt. Auf diese Weise sollen Gründe für eventuelle Ergebnisunterschiede zwischen den Methoden aufgedeckt werden.
Die Methoden selber sind unterteilt in empirische und deskriptive Methoden. Unter dem ersten Punkt werden alle Methoden zusammengefaßt, welche mittels direkter Befragung oder der Analyse von Daten, statistischer oder sonstiger Art, also mit unmittelbar vergleichbaren Datenmaterial umgehen. Die deskriptiven Methoden stellen hingegen ausschließlich Methoden der reinen Beschreibung dar, welche so das Ziel haben, den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Wirtschaft zu erfassen.
Alle Methoden, ob empirisch oder deskriptiv, werden zuerst beschrieben. Danach wird ein Überblick über Studien und deren Ergebnisse zum Wissenstransfer gegeben, welche diese Methode verwendet haben. Zu jeder Methode folgt eine kritische Würdigung, in der die Relevanz der Methode für die Erfassung und Messung des Wissenstransfers sowie die Gründe für eventuelle Ergebnisunterschiede zwischen den Studien einer Methode bewertet werden sollen. Auch die Funktionalität und Aussagekraft der Methoden wird hier bewertet.
Abschließend folgt eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Wissenstransfer ?

2.1. Definition und Eingrenzung

2.2. Definition und Eingrenzung

2.3. Die vier Ebenen des Wissenstransfers

2.4. Kurze Darstellung des ökonomischen Nutzens des Wissenstransfers

3. Methoden zur Erfassung und Messung des Wissenstransfers

3.1. Einführende Bemerkungen

3.2. Empirische Methoden

3.2.1. Befragung

3.2.1.1. Darstellung der Methode

3.2.1.2. Auswertung der Studien

3.2.1.3. Kritische Würdigung der Methode

3.2.2. Ökonometrische Methoden

3.2.2.1. Darstellung der Methode

3.2.2.2. Auswertung der Studien

3.2.2.3. Kritische Würdigung der Methode

3.2.3 Bibliometrische Patentzitationen

3.2.3.1. Darstellung der Methode

3.2.3.2. Auswertung der Studien

3.2.3.3. Kritische Würdigung der Methode

3.2.4 Fallstudien

3.2.4.1. Darstellung der Methode

3.2.4.2. Auswertung der Studien

3.2.4.3. Kritische Würdigung der Methode

3.3. Deskriptive Methode

3.3.1. Darstellung der Methode

3.3.2. Auswertung der Studien

3.3.3. Kritische Würdigung der Methode

3.4. Kritischer Vergleich der Methoden

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist eine fundierte Bestandsaufnahme und Klassifizierung der verschiedenen Mess- und Erfassungsmethoden für den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und der Wirtschaft. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie Wissenstransferprozesse wissenschaftlich erfasst werden können, welche verschiedenen Ansätze (empirisch vs. deskriptiv) in der Literatur existieren und wie diese hinsichtlich ihrer Aussagekraft und methodischen Grenzen kritisch zu bewerten sind.

  • Grundlagen und Definitionen des Begriffs Wissenstransfer
  • Klassifizierung in Informations-, Personal- und Sachmitteltransfer
  • Empirische Messmethoden: Befragungen, ökonometrische Ansätze und Patentzitationen
  • Deskriptive Methoden und Fallstudien als komplementäre Ansätze
  • Kritischer Vergleich der Methoden zur Identifikation von Ergebnisunterschieden

Auszug aus dem Buch

3.2.1.3. Kritische Würdigung der Methode

Wie schon unter 3.2.1.1 angeführt sind Studien, welche hier unter den Oberbegriff Befragungen zusammengefaßt wurden, zumeist mithilfe eines Methodenmixes durchgeführt worden. Befragungen haben dabei den Vorteil, daß sie in ihren Möglichkeiten sehr variabel sind und sich durch ein Mix der verschiedenen Befragungsarten eine relativ repräsentative Grundmenge erfragen läßt. Jedoch stellt die Repräsentativität einer Befragung auch ein großes Problem dar. Die Frage, ab wann eine Befragung repräsentativ ist und ob sie nach der Rücksendung der Fragebögen es auch tatsächlich noch ist, falls sie es je war, stellt sich bei jeder Studie. Rücklaufquoten von 20 v.H. bis 30 v.H. aller ausgeschickten Fragebögen stellen dabei keine Seltenheit dar.

Am deutlichsten wird die Fragwürdigkeit der Befragung in der Studie von Schröter (1990). Sie wurde durchgeführt unter allen C2 und C4 Professoren der Universität Tübingen. Nachdem alle Professoren angeschrieben worden sind und 80 v.H. der angeschriebenen positiv auf die Frage nach einem Interview geantwortet hatten, wurde aus dieser Menge aller bereiten Professoren die Gruppe von Professoren ausgewählt, welche schon mit dem Wissenstransfer Erfahrung hatte. Zu kritisieren ist bei einer solchen Art der Befragung, daß die Menge von 80 v.H. aller Professoren nicht die Gesamtheit aller Professoren ausmacht. Die Frage, ob nicht genau die Professoren vor einem Interview zurückschreckten, welche schon schlechte Erfahrungen mit dem Wissenstransfer gemacht hatten, stellt sich aber bei jeder Studie bei der die Rücklaufquote ungleich 100 v.H. ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Wissenstransfer in einer globalisierten Wirtschaft ein und umreißt das Ziel der Arbeit sowie den Aufbau der Untersuchung.

2. Was ist Wissenstransfer ?: Dieses Kapitel definiert den Begriff Wissenstransfer, grenzt ihn von verwandten Konzepten wie Technologie- und Forschungstransfer ab und erläutert Ebenen sowie den ökonomischen Nutzen.

3. Methoden zur Erfassung und Messung des Wissenstransfers: Das Hauptkapitel klassifiziert und analysiert empirische (Befragung, Ökonometrie, Patente, Fallstudien) sowie deskriptive Methoden und vergleicht diese kritisch.

4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert die Erkenntnisse zur Messbarkeit des Wissenstransfers und betont die Notwendigkeit einer methodischen Kombination für fundierte Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Wissenstransfer, Hochschulen, Wirtschaft, Forschungstransfer, Technologietransfer, Innovation, Empirische Methoden, Deskriptive Methoden, Informationstransfer, Personaltransfer, Sachmitteltransfer, Patentzitationen, Fallstudien, Ökonometrie, Grundlagenforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht methodische Ansätze zur Erfassung und Messung von Wissenstransfer zwischen akademischen Einrichtungen und der Wirtschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten gehören die begriffliche Definition des Wissenstransfers, seine ökonomische Bedeutung und die detaillierte Klassifizierung verschiedener Messinstrumente.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist eine umfassende Bestandsaufnahme der Erfassungsmethoden, um die Qualität und die methodischen Limitationen der Forschung in diesem Bereich kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und einen kritischen Vergleich bereits existierender Studien, um die Vor- und Nachteile empirischer und deskriptiver Forschungsdesigns herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Analyse von Befragungstechniken, ökonometrischen Analysen, bibliometrischen Patentzitationen sowie deskriptiven Studien und Fallstudien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Wissenstransfer, Innovationsmanagement, Forschungstransfer, empirische Forschungsmethodik und die Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis.

Wie unterscheiden sich empirische von deskriptiven Methoden laut dem Autor?

Empirische Methoden arbeiten direkt mit Datenmaterial, während deskriptive Ansätze theoretisch argumentieren und den Ist-Zustand ohne Primärdatenerhebung beschreiben.

Warum ist die Messung von Wissenstransfer laut Autor problematisch?

Der Autor verweist auf Probleme wie Zeitverzögerungen (Time-Lags), mangelnde Repräsentativität in Befragungsstudien und die Schwierigkeit, Grundlagenforschung direkt in ökonomischen Output zu übersetzen.

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Details

Title
Methoden zur Erfassung und Messung des Wissenstransfers zwischen Hochschulen und der Wirtschaft
College
University of Hamburg
Grade
0
Author
Frank Löschky (Author)
Publication Year
1999
Pages
46
Catalog Number
V185296
ISBN (eBook)
9783656983354
ISBN (Book)
9783867462327
Language
German
Tags
methoden erfassung messung wissenstransfers hochschulen wirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frank Löschky (Author), 1999, Methoden zur Erfassung und Messung des Wissenstransfers zwischen Hochschulen und der Wirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185296
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