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Kooperationsfelder zwischen Handel und Banken

Title: Kooperationsfelder zwischen Handel und Banken

Diploma Thesis , 1999 , 95 Pages , Grade: 2

Autor:in: Thomas Vogel (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Technischer Fortschritt und globale Arbeitsteilung sowie gestiegene Qualitätsanforderungen der Verbraucher an die ihnen zur Verfügung stehenden Produkte stellen Handel und Banken vor wachsende Leistungsansprüche hinsichtlich der von ihnen zu erbringenden Dienste. Vor dem Hintergrund einer zu steigernden betrieblichen Effizienz und der Notwendigkeit zu senkender Produktionskosten wird eine Zusammenarbeit verschiedener Branchen immer wichtiger.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass solchen Kooperationsbeziehungen ein entsprechender zeitlicher Rahmen einzuräumen ist. Austauschbeziehungen, die auf kurze Frist ausgelegt sind oder auf eine einmalige Zusammenarbeit abzielen, könnten von beiden Partnern lediglich zur jeweiligen Nutzenmaximierung herangezogen werden, bei der es auf kurzfristige Vorteilserlangung ankommen kann. Sie unterliegen der Gefahr der einseitigen Übervorteilung eines Partners.

Mit zunehmender Dauer solcher Beziehungen wird deutlich, dass die stets vorherrschende, latente Gefahr des kurzfristigen Opportunismus, welcher durch das Gefangenendilemma gut vergegenwärtigt wird, einem stabilen Verhältnis weicht. Fremdbestimmte Sicherheitsrisiken, die sich aus solchen Kooperationen ergeben könnten, werden hingenommen, um eine langfristige Vorteilsnahme aller beteiligten Betriebe sicherzustellen; alle Partner wären schlechter gestellt, würden sie nicht kooperieren.

In dieser Arbeit wird untersucht, wie sich die Zusammenarbeit von Banken und Handel darstellen kann, welche Herausforderungen eine solche Kooperation beinhalten kann und welche konkreten Projekte es gibt. Abschließend werden Kooperationskonzeptionen in der Unternehmenspraxis vorgestellt und analysiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Leistungen in Handel und Banken

2.1 Die Funktionen der beiden Sektoren

2.1.1 Handelsfunktionen

2.1.2 Bankenfunktionen

2.2 Strukturierung der Betriebsausprägungen

2.2.1 Handelsbetriebsformen

2.2.2 Handelsbetriebstypen

2.2.3 Bankbetriebliche Systematisierung

2.2.3.1 Kreditbanken

2.2.3.2 Sparkassen

2.2.3.3 Genossenschaftsbanken

2.2.3.4 Spezialbanken

3. Die zwischenbetriebliche Zusammenarbeit

3.1 Grundlagen einer Kooperation

3.2 Theoretisches Spektrum

3.2.1 Effizienz als Kooperationskriterium

3.2.2 Produktions- und Transaktionskostenansatz

3.2.3 Synergieeffekte

3.3 Koordinationserfordernis

3.4 Ausprägungen der betrieblichen Zusammenarbeit

3.4.1 Richtungen einer Kooperation

3.4.1.1 Horizontale Ausprägung

3.4.1.2 Vertikale Ausprägung

3.4.1.3 Laterale Kooperation

3.4.2 Kooperationsmodalitäten

3.4.3. Bindungsintensität

3.5 Ziele einer Kooperation

4. Herausforderungen an die Branchen

4.1 Veränderte Wettbewerbsstrukturen

4.2 Veränderte Leistungsanforderung

4.3 Betriebstypendynamik

4.4 Technologische Innovationsprozesse

4.5 Der Faktor Zeit

4.6 Determinanten der Internationalisierung

4.6.1 Ökonomische Faktoren

4.6.2 Nicht-ökonomische Faktoren

4.7 Konsumentenverhalten und gestiegene Anforderungen

5. Reaktion der Branchen

5.1 Unternehmungsberatung

5.2 Engagement von Non-Banks am Bankenmarkt

5.3 Store in the Store

5.3.1 Konzeption

5.3.2 Mögliche Problemfelder

5.3.3 Ausblick

5.4 Elektronische Zahlungssysteme

5.4.1 Arten der Zahlungskarten

5.4.1.1 Hochgeprägte Karten

5.4.1.2 Magnetstreifenkarten

5.4.1.3 Chipkarten

5.4.1.4 Optische Speicherkarten

5.4.2 Co-Branding-Karte

5.4.3 Electronic Cash

5.5 Netzwerke

5.5.1 Charakteristika von Netzwerken

5.5.2 Keiretsu

5.5.3 Künstliche neuronale Netze

5.5.3.1 Theorie der neuronalen Netze

5.5.3.2 Anwendungsgebiete Neuronaler Netzwerke

5.6 Outsourcing

5.6.1 Rahmenbedingungen des Outsourcing

5.6.2 Gestaltungsprozess der Auslagerung

5.6.3 Shared Service Center

5.7 Besonderheiten internationaler Wirtschaftstätigkeit

5.7.1 Strategien des Markteintritts

5.7.2 Länderrisikoanalyse

5.7.3 Partnerschaftsgestaltung

5.7.4 Auswahl spezifischer internationaler Partnerschaften

5.7.4.1 Modaraba

5.7.4.2 Sharikat

5.7.4.3 Murabaha

6. Kooperationskonzeption in der Unternehmenspraxis

6.1 Auswahl einzelner Kooperationsformen

6.1.1 Joint Venture

6.1.2 Konzern

6.2 Modell der Kooperationsgestaltung

6.3 Gestaltungsprozess in der Unternehmenspraxis

6.4 Kooperation in einer Net Community

6.4.1 Einsatz von Informationssystemen

6.4.2 Virtuelle Unternehmensnetze

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zunehmende Bedeutung kooperativer Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus dem Handels- und Bankensektor vor dem Hintergrund steigenden Wettbewerbsdrucks und globaler Veränderungen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie Unternehmen durch strategische Partnerschaften ihre Leistungsfähigkeit durch Synergieeffekte und arbeitsteilige Organisationsformen steigern können.

  • Analyse der Funktionsweisen und Strukturen von Handels- und Bankbetrieben.
  • Untersuchung theoretischer Ansätze zur zwischenbetrieblichen Kooperation (Effizienz, Transaktionskosten).
  • Bewertung moderner Strategien wie Outsourcing, Netzwerkbildung und Store-in-the-Store-Konzepte.
  • Diskussion internationaler Markteintrittsstrategien und besonderer Herausforderungen in unterschiedlichen Rechts- und Kulturräumen.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Effizienz als Kooperationskriterium

Im Zusammenhang mit einer höheren Effizienz verfolgt jedes Unternehmen das Ziel, seine Kosten zu reduzieren70. Mit einhergehenden Kostenreduktionsprogrammen sind neben Produktänderungsprogrammen und optimierten Prozessen und Verbräuchen insbesondere kooperative Programme von Bedeutung. Die kooperative Zusammenarbeit wird gewählt, weil sich für die beteiligten Partner Wettbewerbsvorteile ergeben. Sie "can improve efficiency and can make a great deal of short-, medium- and long-term strategic sense in a wide range of environments and circumstances"71.

Die Allianz erlaubt eine Konzentration auf Felder, in denen Mehrproduktvorteile bestehen können, indem auf komplementären Ressourcen der Partner aufgebaut wird72. Hierdurch ergeben sich Möglichkeiten der Effizienzverbesserung73. Effizienz als Relation von erzieltem Output und eingebrachtem Input beschreibt den Realisationsgrad der verfolgten wirtschaftlichen Unternehmensziele sowie den Wirkungsgrad der verwendeten Instrumente74. Man kann Effizienzmerkmale in prozessorientierte und resultatsorientierte Merkmale unterteilen, die nicht isoliert voneinander zu betrachten sind. Prozessorientierte Merkmale fokussieren den Prozess, für den ideale Zustände beschrieben werden. Es sollten Handlungsalternativen benannt, Wirkungen geschildert und eventuelle Lösungsalgorithmen gezeigt werden. Resultatsorientierte Effizienz richtet sich in konkreter Weise an dem Ausmaß der Zielerreichung aus, dabei muss eine nähere Betrachtung hinsichtlich des notwendigen Inputs aus qualitäts- und quantitätsorientierter Sicht erfolgen75. Da unternehmensinterne Ressourcen auf spezifische, unternehmensstarke Bereiche fokussiert werden können, erhöht sich zudem die Flexibilität jedes einzelnen Partners, bedingt durch geringere Einbindungsintensität. Eine Effizienzmessung kann allerdings erst mit zeitlicher Verzögerung vorgenommen werden. Neben der organisatorischen Effizienz sei hier auf eine anwendungsorientierte Position hingewiesen, den Management-Audit-Ansatz. Bei diesem dominiert die Suche nach quantifizierbaren ökonomischen Größen. Es erfolgt zumeist in Form von Soll-Ist-Vergleichen durch Kennzahlen und Kennzahlensysteme76. Der Betriebsvergleich ist darüber hinaus Möglichkeit der Darstellung zwischenbetrieblicher Kosten-, Ertrags- sowie Leistungsverhältnisse anhand relevanter Betriebskennzahlen77.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den wachsenden Leistungsdruck auf Handel und Banken durch technologischen Fortschritt und globale Arbeitsteilung, was eine vertiefte Zusammenarbeit der Branchen notwendig macht.

2. Leistungen in Handel und Banken: Das Kapitel strukturiert die spezifischen Funktionen und betrieblichen Ausprägungen von Handels- und Bankbetrieben, um Grundlagen für mögliche Kooperationen zu schaffen.

3. Die zwischenbetriebliche Zusammenarbeit: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Kooperation, einschließlich des Transaktionskostenansatzes und verschiedener Koordinationsinstrumente, analysiert.

4. Herausforderungen an die Branchen: Dieses Kapitel identifiziert veränderte Wettbewerbsstrukturen, den Innovationsdruck und den steigenden Einfluss des Faktors Zeit als maßgebliche Treiber für strategische Veränderungen.

5. Reaktion der Branchen: Untersucht werden konkrete strategische Antworten wie Unternehmensberatung, Outsourcing und innovative Zahlungssysteme, mit denen die Akteure auf die Marktanforderungen reagieren.

6. Kooperationskonzeption in der Unternehmenspraxis: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Auswahl von Kooperationsformen wie Joint Ventures und der praktischen Gestaltung solcher Partnerschaften.

7. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Relevanz von IT-gestützten strategischen Partnerschaften für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit zusammen.

Schlüsselwörter

Kooperation, Bankwesen, Handel, strategische Allianz, Outsourcing, Effizienz, Transaktionskosten, Wettbewerbsvorteil, Netzwerk, Internationalisierung, Markteintritt, Electronic Cash, Kundenbindung, Unternehmensberatung, Synergieeffekte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die kooperative Zusammenarbeit zwischen Handels- und Bankunternehmen, um Synergien zu nutzen und den gestiegenen Leistungsanforderungen der Märkte zu begegnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der betriebswirtschaftlichen Strukturierung von Dienstleistungen, der Theorie strategischer Netzwerke, Outsourcing-Modellen sowie internationalen Markteintrittsstrategien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Erfolgsvoraussetzungen für Kooperationen zu klären und zu untersuchen, wie Unternehmen durch arbeitsteilige Strukturen ihre Effizienz steigern und Wettbewerbsvorteile erzielen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse betriebswirtschaftlicher Theorien, die durch praxisnahe Beispiele aus dem Handels- und Bankensektor sowie empirische Beobachtungen ergänzt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die theoretischen Grundlagen der Kooperation, die Herausforderungen durch den digitalen Wandel und die Globalisierung sowie praktische Umsetzungsstrategien wie Joint Ventures.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Kooperation, strategische Allianz, Outsourcing, Effizienz, Netzwerke und Marktbearbeitungsstrategien.

Warum spielt die IT eine so große Rolle in der Kooperation?

Informationstechnologie ist das Rückgrat moderner Netzwerke, da sie den Datenaustausch optimiert, komplexe Prozesse in Echtzeit koordiniert und als Basis für neue digitale Geschäftsmodelle dient.

Was besagt die Länderrisikoanalyse?

Sie ist ein systematisches Verfahren, um politische und wirtschaftliche Risiken bei internationalen Engagements zu bewerten, um unerwartete Verluste zu minimieren.

Was ist der Kern der "Keiretsu"-Strukturen?

Es handelt sich um japanische Verbundgruppen, die eine enge strategische Verzahnung von Industrieunternehmen, Handelshäusern und Banken bei gleichzeitigem Erhalt der rechtlichen Selbstständigkeit der Partner ermöglichen.

Warum sind islamische Länder eine Herausforderung für Kooperationen?

Das dort geltende Zinsverbot der Scharia erfordert alternative Finanzierungsinstrumente wie Risikobeteiligungen, was eine Anpassung der klassischen westlichen Kooperationsmodelle nötig macht.

Excerpt out of 95 pages  - scroll top

Details

Title
Kooperationsfelder zwischen Handel und Banken
College
University of Duisburg-Essen
Grade
2
Author
Thomas Vogel (Author)
Publication Year
1999
Pages
95
Catalog Number
V185312
ISBN (eBook)
9783656983378
ISBN (Book)
9783867462464
Language
German
Tags
kooperationsfelder handel banken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Vogel (Author), 1999, Kooperationsfelder zwischen Handel und Banken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185312
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