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Regionale Wirtschaftsförderung durch Technologie- und Gründerzentren. Empirische Untersuchung zu Firmenbestand und Leitbranchenkonzeption in Nordrhein-Westfalen

Title: Regionale Wirtschaftsförderung durch Technologie- und Gründerzentren. Empirische Untersuchung zu Firmenbestand und Leitbranchenkonzeption in Nordrhein-Westfalen

Thesis (M.A.) , 1999 , 67 Pages , Grade: 1

Autor:in: Andreas Ufer (Author)

Business economics - Economic Policy
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Magisterarbeit beschäftigt sich mit regionaler Wirtschaftsförderung durch Technologie- und Gründerzentren (TGZ) in Nordrhein-Westfalen. Hierzu wird zunächst die wirtschaftliche und politische Ausgangslage skizziert, die dem Aufbau der TGZ voranging. Thema ist die Entwicklung der nordrhein-westfälischen Technologiepolitik und des Konzepts der regionalisierten Strukturpolitik. Hier-bei wird die Entwicklung hin zu Technologie- und Gründerzentren als landesspezifisches Instrumentarium zur Bewältigung der andauernden Strukturkrise und als ein wichtiges Element einer innovationsorientierten Infrastruktur beschrieben.

Anschließend werden die empirischen Ergebnisse dieser Untersuchung zu den o.g. Fragestellungen dargestellt. Dazu wird als erstes kurz auf die Abwicklung der Befragung eingegangen, bevor anschließend statistische Probleme zur Sprache kommen. Die eigentlichen empirischen Ergebnisse werden dann aufbauend auf die vorherigen Abschnitte in den folgenden Kapiteln dargelegt. Erst hier wird näher auf die zu Beginn aufgeworfenen Fragen eingegangen. Dazu befaßt sich Kapitel 3.2 zuerst mit Fragen zur Leitbranchenkonzeption, bevor in dem folgenden Passus 3.3 der Firmenbestand nordrhein-westfälischer TGZ erörtert wird. Kapitel 3.4 – 3.6 widmen sich schließlich verschiedenen Fragen rund um die Themen ‘Finanzierung’, ‘Wettbewerb’ und ‘Alltagsprobleme’.

Im letzten werden noch einmal die wichtigsten empirisch Erkenntnisse, die bei der Evaluierung der Zentren gewonnen wurden, in einem kurzen Abriß wiedergegeben. Nach der Zusammenfassung der Befunde folgen abschließend einige Schlußfolgerungen, die hinsichtlich der hier aufgeworfenen Fragestellungen zu ziehen sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Methodik und Aufbau der Arbeit

1.3 Begriffliche Abgrenzungen

1.3.1 Der Begriff des Technologie- und Gründerzentrums

1.3.2 Der Begriff der technologieorientierten Unternehmensgründung

1.4 Forschungsstand und Literaturlage

2. Die Technologiepolitik in Nordrhein-Westfalen: Ein Überblick

2.1 Ursachen und Ziele

2.2 Entwicklung seit 1970

3. Ergebnisse der Befragung

3.1 Die empirische Befragung

3.1.1 Durchführung und Rücklauf der Befragung

3.1.2 Statistische Auswertungsverfahren der Datenanalyse

3.2 Leitbranchen

3.2.1 Motivation für die Leitbranchenkonzeption

3.2.2 Branchenspezifische Zentrenausstattung

3.2.3 Änderungen der ursprünglichen Konzeption

3.3 Firmenbestand

3.4 Finanzierung

3.5 Konkurrenz zu anderen Fördereinrichtungen?

3.6 Interne Defizite und aktuelle Probleme

4. Zusammenfassung

5. Schlußfolgerungen und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Technologie- und Gründerzentren (TGZ) in Nordrhein-Westfalen als Instrument der regionalen Wirtschaftsförderung, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Leitbranchenkonzeption und dem tatsächlichen Firmenbestand liegt, um zu klären, ob die gesetzten wirtschaftspolitischen Ziele in der Praxis erreicht werden.

  • Analyse der Beweggründe und Strategien zur Wahl von Schwerpunktbranchen in TGZ.
  • Untersuchung des Unternehmensbestands und dessen Kompatibilität mit der Leitbranchenkonzeption.
  • Evaluierung der Finanzierungssituation und interner Defizite der Zentren.
  • Bewertung des Wettbewerbs zwischen verschiedenen Fördereinrichtungen.
  • Erfassung von Problemen im Zentrenalltag und Ableitung von Handlungsalternativen.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Durchführung und Rücklauf der Befragung

Ziel der Studie ist die Querschnittsanalyse und Bewertung von TGZ anhand der Leitbranchenkonzeption und des Firmenbestandes. Nach der vorgeschalteten Literaturanalyse wurde dazu auf das Mittel der empirischen Erhebung per Fragebogen zurückgegriffen. Zunächst mußten hierzu die Standorte und Adressen der Technologiezentren in Nordrhein-Westfalen ermittelt werden. Dazu erwies sich eine Adressbeilage in der Zeitschrift "Synergie Journal" als hilfreich. Ein neueres Adressenverzeichnis bot ein Flyer des Vereins "TZ-NRW"; weitere aktualisierte Adresslisten (z.B. der Arbeitsgemeinschaft deutscher Technologiezentren [ADT]) fanden sich im Internet.

Hinsichtlich des Erhebungsumfangs kann man zwischen Vollerhebungen, Teilerhebungen und Fallstudien unterscheiden. Letztere bieten den Vorteil der eingehenden Schilderung komplexer Kontexte, eigen sich aber kaum für die Gewinnung repräsentativer Aussagen. Totalerhebungen sind teuer und bei großer statistisch zu untersuchender Einheitenmasse langwierig - sie eignen sich daher nur für kleine und überschaubare Grundgesamtheiten. Vor dem Hintergrund der Fragestellungen dieser Studie und einer vorderhand taxierten Grundgesamtheit von 63 TGZ wurde die Befragung als Vollerhebung angelegt.

Wegen des Zeit- und Kostenaufwands wurden dabei mündliche Interviews nur in Ausnahmefällen angestrebt, der Schwerpunkt lag dabei auf der postalisch-schriftlichen Erhebungsform. Das hatte den Vorteil, daß die Beeinflussung des Befragten durch den Interviewer vermieden wurde. Auch Zeitdruck trat weniger auf, wodurch unter Umständen leichter Antworten zu sensiblen Bereichen zu erhalten waren. Dem steht als gravierendster Nachteil die mangelnde Situationskontrolle gegenüber, zum Beispiel bezüglich der Identität zwischen angeschriebener und den Fragebogen ausfüllender Person. Durch persönliche Anschreiben, entsprechende Gestaltung des Fragebogens und zugesicherte Anonymität wurde versucht, dem entgegenzuwirken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Rolle der nordrhein-westfälischen Technologiezentren als Instrument zur Bewältigung des Strukturwandels und formuliert zentrale Forschungsfragen zur Branchenkonzeption und Effektivität.

2. Die Technologiepolitik in Nordrhein-Westfalen: Ein Überblick: Dieses Kapitel skizziert die wirtschaftlichen Ursachen der Strukturkrise ab den 1970er Jahren und die Entwicklung technologiepolitischer Förderprogramme des Landes.

3. Ergebnisse der Befragung: Hier werden die empirischen Erkenntnisse zur Konzeption, zum Firmenbestand, zur Finanzierung und zu den alltäglichen Problemen der Zentren detailliert ausgewertet.

4. Zusammenfassung: Das Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Befragung zusammen, insbesondere hinsichtlich der Leitbranchenwahl und der Zielerreichung der Zentren.

5. Schlußfolgerungen und Ausblick: Der Autor bewertet die strategische Ausrichtung der Zentren kritisch und gibt Empfehlungen zur Verbesserung der Effizienz und Praxisnähe.

Schlüsselwörter

Technologiezentren, Gründerzentren, Nordrhein-Westfalen, Wirtschaftsförderung, Leitbranchen, Strukturwandel, technologieorientierte Unternehmen, Existenzgründung, Innovationsförderung, Firmenbestand, Finanzierung, Betriebskosten, Technologietransfer, Empirische Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Magisterarbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von Technologie- und Gründerzentren (TGZ) in Nordrhein-Westfalen als Instrumente der regionalen Struktur- und Wirtschaftspolitik.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Leitbranchenkonzeption der Zentren, die Zusammensetzung des Firmenbestands, die Finanzierungssituation und die Wettbewerbsbeziehungen zwischen verschiedenen Fördereinrichtungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, ob die TGZ ihre selbstgesteckten Ziele bei der Auswahl von Schwerpunktbranchen erreicht haben und ob eine solche Ausrichtung für die Unternehmensförderung in der Praxis sinnvoll ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?

Der Autor führt eine empirische Querschnittsanalyse durch, die auf einer schriftlichen Vollerhebung mittels Fragebogen unter 63 Technologiezentren in Nordrhein-Westfalen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen Überblick über die Technologiepolitik des Landes und die detaillierte Darstellung und Auswertung der empirischen Ergebnisse, inklusive der Analyse von internen Defiziten und Standorthemmnissen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wesentliche Begriffe sind Technologie- und Gründerzentren, Strukturwandel, technologieorientierte Unternehmensgründungen, Technologietransfer und Wirtschaftsförderung.

Warum haben viele Zentren ihre Leitbranchenkonzeption angepasst?

Die Anpassungen erfolgten primär aufgrund von stagnierenden oder degressiven Marktentwicklungen in gewählten Branchen, um das Zentrum durch die Akquise neuer Unternehmenstypen auszulasten.

Welche Bedeutung haben die Standortfaktoren für den Erfolg eines Zentrums?

Standorte in der Nähe von Hochschulen mit einem vorhandenen industriellen Umfeld zeigen laut Arbeit deutlich bessere Erfolgsaussichten als ländlich-periphere Zentren ohne ausreichendes Gründerpotential.

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Details

Title
Regionale Wirtschaftsförderung durch Technologie- und Gründerzentren. Empirische Untersuchung zu Firmenbestand und Leitbranchenkonzeption in Nordrhein-Westfalen
College
University of Bonn
Grade
1
Author
Andreas Ufer (Author)
Publication Year
1999
Pages
67
Catalog Number
V185314
ISBN (eBook)
9783668270947
ISBN (Book)
9783869430102
Language
German
Tags
regionaler wirtschaftsförderung technologie- gründerzentren empirische untersuchung firmenbestand leitbranchenkonzeption nordrhein-westfalen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Ufer (Author), 1999, Regionale Wirtschaftsförderung durch Technologie- und Gründerzentren. Empirische Untersuchung zu Firmenbestand und Leitbranchenkonzeption in Nordrhein-Westfalen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185314
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