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Steuerliche Gestaltung bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland

Título: Steuerliche Gestaltung bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland

Tesis , 1999 , 70 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Oliver Mathis (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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International tätige Konzerne stehen heutzutage häufig vor dem Problem, daß neben der globalen Verfügbarkeit von Kapital auch ein immer größer werdender Bedarf an weltweit verfügbaren Fach- und Führungskräften besteht. Aus diesem Grund ist es für solche
Unternehmen wichtig, den Produktionsfaktor Arbeit überall ohne Einschränkungen einsetzen zu können. Die Entsendung von Führungs- und Spitzenkräften in ausländische unselbständige Betriebstätten oder rechtlich selbständige Tochtergesellschaften hat in
den letzten Jahrzehnten stark an Bedeutung gewonnen. Die Öffnung des europäischen Arbeitsmarktes für Einwohner ihrer Mitgliedsstaaten hat sein übriges dazu getan. So kann es für einen inländischen Arbeitgeber von Interesse sein, seine Arbeitnehmer für
einen befristeten Zeitraum in seine ausländischen Betriebsstätten oder Beteiligungsgesellschaften zu entsenden, damit das im Unternehmen vorhandene Wissen weltweit effektiv
eingesetzt werden kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

3. Einleitung

3.1. Problemstellung

3.2. Umfang der Arbeit

4. Das Verhältnis der Steuersysteme verschiedener Länder zueinander

4.1. Souveränitätsprinzip

4.2. Prinzipien zur grundsätzlichen Abgrenzung der Steuerhoheit

5. Problematik der Doppelbesteuerung

5.1. Begriff und Definition der Doppelbesteuerung

5.2. Ökonomische Wirkung der Doppelbesteuerung

5.3. Methoden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung

5.3.1. Freistellungsmethode

5.3.2. Anrechnungsmethode

5.3.3. Abzugsmethode

5.3.4. Pauschale Steuerermäßigungen

6. Das Besteuerungsrecht in der Bundesrepublik Deutschland

6.1. Arten der unbeschränkten Steuerpflicht und deren Bestimmungsmerkmale

6.1.1. Originäre unbeschränkte Steuerpflicht (§ 1 Abs. 1 EStG)

6.1.1.1. Wohnsitz (§ 8 AO)

6.1.1.2. Gewöhnlicher Aufenthalt (§ 9 AO)

6.1.1.3. Beginn und Ende der unbeschränkten Steuerpflicht

6.1.2. Erweiterte unbeschränkte Steuerpflicht (§ 1 Abs. 2 EStG)

6.1.3. Unbeschränkte Steuerpflicht auf Antrag

6.1.3.1. nach § 1 Abs. 3 EStG

6.1.3.2. nach § 1a Abs. 1 Nr. 2 EStG bzw. § 1a Abs. 2 EStG

6.1.3.3. Vorteile der unbeschränkten Steuerpflicht auf Antrag

6.2. Die beschränkte Einkommensteuerpflicht und ihre Bestimmungsmerkmale

6.2.1. Beschränkte Steuerpflicht nach § 1 Abs. 4 EStG

6.2.1.1. Inländische Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit

6.2.1.2. Ausübung der nichtselbständigen Arbeit im Inland

6.2.1.3. Verwertung der nichtselbständigen Arbeit im Inland

6.2.2. Erweiterte beschränkte Steuerpflicht (§ 2 AStG)

6.2.3. Besonderheiten bei der Veranlagung beschränkt Steuerpflichtiger

6.3. Wechsel der Steuerpflicht während des Jahres

7. Entsendung eines Mitarbeiters in ein Land, mit dem Deutschland kein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat

7.1. Entsendung ohne Aufgabe des Wohnsitzes in Deutschland

7.1.1. Steueranrechnung nach § 34c Abs. 1 EStG

7.1.2. Steuerabzug nach § 34c Abs. 2 EStG

7.1.3. Steuerabzug nach § 34c Abs. 3 EStG

7.1.4. Steuererlass oder Pauschalierung § 34c Abs. 5 EStG

7.1.4.1. Auslandstätigkeitserlass (ATE)

7.1.4.2. Pauschalierungserlass

7.2. Entsendung mit Aufgabe des inländischen Wohnsitzes oder gewöhnlichen Aufenthalts

8. Entsendung eines Mitarbeiters in ein Land, mit dem Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat

8.1. Allgemeine Bedeutung und Grundsätze der Doppelbesteuerungsabkommen

8.1.1. Gliederung und Sachlicher Anwendungsbereich der DBA

8.1.2. Begriffswelt und Auslegung der DBA

8.1.3. Verhältnis zum innerstaatlichen Recht und Treaty Override

8.1.4. Steuerbefreiungs- und Steuerermäßigungsvorschriften

8.2. Voraussetzung für eine persönliche Abkommensberechtigung

8.2.1. Bedeutung der Ansässigkeit

8.2.2. Doppelansässigkeit des Arbeitnehmers ("Tie-breaker-Rule")

8.2.3. Zuweisung des Besteuerungsrechts

8.3. Art. 15 OECD-Musterabkommen: Unselbständige Arbeit

8.3.1. 183-Tage-Klausel (Art. 15 Abs. 2a OECD-MA)

8.3.1.1. Ermittlung des 183-Tage-Zeitraums

8.3.1.2. Aufteilung des Arbeitslohns

8.3.1.3. Zeitraum der Ermittlung der 183-Tage-Frist

8.3.2. Betriebsstättenvorbehalt (Art. 15 Abs. 2b OECD-MA)

8.3.3. Ansässigkeit des Arbeitgebers (Art. 15 Abs. 2c OECD-MA)

8.3.4. Sonderregelungen für bestimmte Berufsgruppen

8.3.5. Besteuerung des Arbeitslohns von Organen einer Kapitalgesellschaft

8.3.6. Grenzgängerregelung

8.3.7. Rückfall-Klauseln bzw. Verbot der virtuellen Doppelbesteuerung

8.4. Gestaltungsmöglichkeiten während den Transferjahren einer Entsendung in ein DBA-Land

9. Zusammenfassung

10. Anhang

10.1. Gliederung des OECD-Musterabkommens 1977

10.2. Abbildung 1: Übersicht - Steuerpflicht in Deutschland

10.3. Abbildung 2: Zuordnungsregelung der Besteuerung laut DBA

10.4. Abbildung 3: Übersicht der Besteuerung ausländischer Einkünfte

10.5. Musterberechnung: Vergleich der Vorteilhaftigkeit der Besteuerung im Inland (Deutschland) oder Ausland (z.B. USA)

10.5.1. Fall 1:

10.5.2. Fall 2:

10.6. Musterrechnung zur Aufteilung des Arbeitslohns nach vereinbarten Arbeitstagen

10.7. Beispiel zur 183-Tage-Regelung:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die steuerliche Situation bei der zeitlich begrenzten Entsendung von Mitarbeitern inländischer Arbeitgeber ins Ausland. Im Fokus steht dabei die Vermeidung oder Milderung einer möglichen Doppelbesteuerung der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, unter Berücksichtigung sowohl unilateraler Maßnahmen als auch bilateraler Doppelbesteuerungsabkommen (DBA).

  • Grundlagen der internationalen Besteuerung und das Souveränitätsprinzip
  • Methoden zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (Freistellungs- und Anrechnungsmethode)
  • Darstellung der unbeschränkten und beschränkten Einkommensteuerpflicht in der Bundesrepublik Deutschland
  • Analyse der Besteuerungsfolgen bei Entsendung in Länder ohne bzw. mit Doppelbesteuerungsabkommen
  • Bedeutung der 183-Tage-Regelung und des Betriebsstättenvorbehalts nach dem OECD-Musterabkommen

Auszug aus dem Buch

5.2. Ökonomische Wirkung der Doppelbesteuerung

Die Doppelbesteuerung wird völkerrechtlich als zulässig angesehen, da sie nach internationalem Verständnis eine Folge des Souveränitätsprinzips und damit der autonomen Steuererhebung einzelner Länder ist. Die ökonomischen Auswirkungen einer Mehrfachbesteuerung werden jedoch stets als unerfreulich angesehen, die es möglichst zu vermeiden gilt.

Betrachtet man die Doppelbesteuerung aus der betriebswirtschaftlichen Sichtweise, so stellt sie eine Rentabilitätseinbuße dar, die bei Ländern mit hohen Erfolgssteuersätzen dazu führen kann, daß der aufgrund der wirtschaftlichen Aktivität erzielte Gewinne vor Steuern durch die Besteuerung in beiden Staaten übermäßig stark belastet wird. Die erzielten Einkünfte können oft erheblich dezimiert, vollständig wegbesteuert oder – im Extremfall – zu einer mehr als 100%-igen Belastung führen.

Auf Ebene einer gesamten Volkswirtschaft lassen sich drei Aspekte der Wirkung einer Doppelbesteuerung unterscheiden. Zum einen wirkt sich die Belastung von Einkünften durch eine Doppelbesteuerung in starkem Maße wettbewerbsmindernd aus, da ausländische Wettbewerber auf dem Inlandsmarkt und inländische Wettbewerber auf dem Auslandsmarkt weitgehend benachteiligt werden. Eine internationale Arbeitsteilung wird dadurch empfindlich erschwert und die internationale Mobilität des Produktionsfaktors Arbeit und Kapital stark vermindert. Volkswirtschaftlich wünschenswerte Direktinvestitionen im Ausland unterbleiben aus Kostengründen.

Zum Anderen ergeben sich bei kurzfristiger und langfristiger finanzwirtschaftlicher Beurteilung der Doppelbesteuerung unterschiedliche Wirkungen dieser Steuerbelastung.

Zusammenfassung der Kapitel

3. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Problemstellung der internationalen Entsendung von Fach- und Führungskräften und definiert den Umfang der Arbeit, wobei der Fokus auf befristeten Abordnungen und Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit liegt.

4. Das Verhältnis der Steuersysteme verschiedener Länder zueinander: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der steuerlichen Kollisionen, insbesondere das Souveränitätsprinzip und die Abgrenzungsprinzipien der Steuerhoheit, erläutert.

5. Problematik der Doppelbesteuerung: Das Kapitel behandelt den Begriff und die ökonomischen Auswirkungen der Doppelbesteuerung sowie die Methoden zu deren Vermeidung, wie die Freistellungs-, Anrechnungs- und Abzugsmethode.

6. Das Besteuerungsrecht in der Bundesrepublik Deutschland: Hier werden die verschiedenen Arten der unbeschränkten und beschränkten Einkommensteuerpflicht im deutschen Steuerrecht sowie die Konsequenzen eines Wechsels der Steuerpflicht erläutert.

7. Entsendung eines Mitarbeiters in ein Land, mit dem Deutschland kein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat: Dieses Kapitel erläutert die innerstaatlichen (unilateralen) Maßnahmen Deutschlands zur Vermeidung der Doppelbesteuerung bei fehlenden Abkommen, einschließlich des Auslandstätigkeitserlasses.

8. Entsendung eines Mitarbeiters in ein Land, mit dem Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat: In diesem zentralen Teil werden die Grundsätze der Doppelbesteuerungsabkommen, insbesondere das OECD-Musterabkommen und die 183-Tage-Klausel, sowie spezifische Gestaltungsmöglichkeiten in den Transferjahren detailliert dargelegt.

9. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die steuerlichen Herausforderungen bei der Entsendung von Mitarbeitern und unterstreicht die Bedeutung der Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung für die internationale Unternehmensplanung.

Schlüsselwörter

Doppelbesteuerung, Entsendung, Einkommensteuer, Unbeschränkte Steuerpflicht, Beschränkte Steuerpflicht, DBA, OECD-Musterabkommen, 183-Tage-Regelung, Freistellungsmethode, Anrechnungsmethode, Betriebsstättenvorbehalt, Auslandstätigkeitserlass, Arbeitnehmerentsendung, Steuersystem, Außensteuergesetz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die steuerlichen Rahmenbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten bei der Entsendung von Mitarbeitern durch inländische Arbeitgeber ins Ausland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Untersuchung umfasst die Problematik der Doppelbesteuerung, die Unterschiede zwischen unbeschränkter und beschränkter Steuerpflicht in Deutschland sowie die steuerlichen Konsequenzen bei der Entsendung in Länder mit und ohne Doppelbesteuerungsabkommen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die steuerliche Belastung bei Auslandseinsätzen von Arbeitnehmern durch geschickte Planung und Kenntnis der gesetzlichen Regelungen optimiert oder Doppelbesteuerungen vermieden werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit ist eine systematische Analyse der steuerrechtlichen Grundlagen (Einkommensteuergesetz, Außensteuergesetz) sowie der bilateralen Doppelbesteuerungsabkommen unter Einbeziehung aktueller Rechtsprechung und Literatur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der deutschen Steuerpflicht, die unilateralen Vermeidungsmethoden bei fehlenden Abkommen sowie eine tiefgehende Analyse der Mechanismen im Rahmen von Doppelbesteuerungsabkommen, insbesondere des Art. 15 des OECD-Musterabkommens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Doppelbesteuerung, Entsendung, Welteinkommensprinzip, 183-Tage-Regelung, Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) und Betriebsstättenvorbehalt.

Welche Rolle spielt die 183-Tage-Regelung bei der Entsendung?

Sie ist das zentrale Kriterium, um festzulegen, ob das Besteuerungsrecht für Einkünfte aus unselbständiger Arbeit im Ansässigkeitsstaat verbleibt oder auf den Tätigkeitsstaat übergeht, sofern bestimmte weitere Bedingungen erfüllt sind.

Wann ist der Auslandstätigkeitserlass relevant?

Er ist eine unilaterale Maßnahme, die in den Fällen Anwendung findet, in denen mit dem Tätigkeitsstaat kein Doppelbesteuerungsabkommen besteht, um bestimmte Tätigkeiten von der deutschen Einkommensteuer zu befreien und die Exportwirtschaft zu fördern.

Was unterscheidet die Freistellungsmethode von der Anrechnungsmethode?

Bei der Freistellungsmethode werden ausländische Einkünfte von der inländischen Besteuerung ausgenommen (ggf. unter Progressionsvorbehalt), während bei der Anrechnungsmethode die ausländische Steuer auf die inländische Steuerschuld angerechnet wird.

Final del extracto de 70 páginas  - subir

Detalles

Título
Steuerliche Gestaltung bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland
Universidad
University of Frankfurt (Main)
Calificación
2
Autor
Oliver Mathis (Autor)
Año de publicación
1999
Páginas
70
No. de catálogo
V185432
ISBN (Ebook)
9783656999690
ISBN (Libro)
9783867461979
Idioma
Alemán
Etiqueta
steuerliche gestaltung entsendung mitarbeitern ausland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Oliver Mathis (Autor), 1999, Steuerliche Gestaltung bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185432
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