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Der Einsatz umweltökonomischer Bewertungsverfahren im Straßenwesen

Titre: Der Einsatz umweltökonomischer Bewertungsverfahren im Straßenwesen

Mémoire (de fin d'études) , 1999 , 113 Pages , Note: 2.3

Autor:in: Alain Grenier (Auteur)

Economie politique - Economie de l'environnement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Ziel dieser Arbeit ist es, eine Antwort, die sich wissenschaftlich belegen lässt, auf die oben gestellte Frage "Bringen heute neue Straßen mehr Nutzen als sie uns gesamtwirtschaftlich kosten?" zu formulieren. Der Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit bildet die Analyse der monetären Bewertung der Kosten und Nutzen im Straßenwesen. Die Bewertung der Kosten- und Nutzenkomponenten durch die verschiedenen Methoden (siehe Kap.3) wollen wir durchleuchten und nachvollziehbar machen: Wie kommt ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 10 zustande, woher kommt der eine oder andere Kostenansatz, welche Gedanken und Annahmen wurden den Verfahren zugrunde gelegt, wie kann weniger Lärm, eine bessere Luft einen Wert in DM haben, was wird berücksichtigt, wie groß sind die Manipulationsmöglichkeiten eines Verfahrens, wird durch manche Verfahren die Notwendigkeit, neue Straßen zu bauen unter- oder überbewertet, usw. [...]
Nach dieser Einführung in die Thematik wird im Kapitel 2 die Geschichte der Straße grob skizziert: die Anfänge, die Entwicklung bis heute und wie es morgen sein könnte. Das Kapitel 3 beschreibt kurz die verschiedenen Bewertungsverfahren aus der Umweltökonomie, die im Straßenwesen Anwendung finden, angefangen mit der Planung über die Monetarisierungsproblematik von Nutzen und Kosten bis zu den direkten, indirekten, standardisierten und anderen Bewertungsverfahren. Anhand von Beispielen soll die jeweilige Beschreibung ergänzt werden.
Es folgen Kapitel 4 und 5, der Schwerpunkt der Arbeit, wo die Bewer-tungen der verschiedenen Nutzen- und Kostenkomponenten untersucht werden. Mit Hilfe empirischer Studien, Ergebnissen zahlreicher Forschungsarbeiten und der Fachliteratur soll jede Komponente unter die Lupe genommen werden und der Stand der Diskussion dargestellt werden.

Anschließend wird im Kapitel 6 mit einem beispielhaften Projekt aus der Praxis eine Brücke zwischen der Theorie und der vorangegangenen Analyse geschlagen. Die Zusammenfassung und die aus dieser Arbeit gewonnenen Schlussfolgerungen werden im Kapitel 7 festgehalten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Ziele und Aufbau der Arbeit

2 EINLEITUNG

2.1 Die ersten Wege

2.2 Die Rolle des Wegesystems

2.3 Das Straßennetz- eine Bestandsaufnahme

2.4 Die Bundesverkehrswegeplanung

2.5 Ansätze für eine nachhaltige Verkehrspolitik

3 BEWERTUNGSVERFAHREN

3.1 Erste Bewertung: Die Planung

3.2 ....... Planungsablauf und dazugehörige Verfahren für neue Straßen - ein Überblick

3.3 Monetarisierungsproblematik von Nutzen und Kosten

3.4 Indirekte Bewertungsverfahren

3.4.1 Aufwandsmethode

3.4.2 Hedonischer Preisansatz

3.4.3 Preis-Standard-Ansatz

3.4.4 Schadenskostenansatz

3.4.5 Vermeidungskostenansatz

3.5 Direkte Bewertungsverfahren

3.5.1 Kontingenter Bewertungsansatz

3.5.2 Marktsimulation

3.6 Standardisierte Bewertungsverfahren im Straßenwesen

4 BEWERTUNG DER NUTZENKOMPONENTE IM STRASSENBAU

4.1 Transportkostensenkung (NB)

4.2 Verbesserung der Erreichbarkeit (NE)

4.3 Erhöhung der Verkehrssicherheit (NS)

4.4 Räumliche Vorteile (NR)

4.5 Entlastung der Umwelt (NU)

4.6 Bewertung weiterer Nutzenkomponenten

5 BEWERTUNG DER KOSTENKOMPONENTEN IM STRASSENBAU

5.1 Investitions- und Infrastrukturkosten

5.2 Bewertung des induzierten Verkehrs

5.3 Bewertung der Straßenverkehrsunfällen

5.4 Bewertung der Lärmbelastung

5.5 Bewertung der Luftbelastung

5.6 Bewertung der Klimabelastung

5.7 Bewertung der Trennwirkung von Straßen

5.8 Bewertung des Flächenverbrauchs

5.9 Bewertung weiterer Kostenkomponente

6 EINSATZ IN DER PRAXIS

6.1 Beispiel: Umfahrung Grafenberg B 313

6.2 Projektvorstellung und Untersuchungsablauf

6.3 Angewandte Bewertungsverfahren

6.4 Ergebnisse der Untersuchung

7 ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSFOLGERUNGEN

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die wissenschaftliche Beantwortung der Frage, ob der Bau neuer Straßen gesamtwirtschaftlich mehr Nutzen als Kosten verursacht. Dabei wird insbesondere die monetäre Bewertung der Kosten- und Nutzenkomponenten im Straßenwesen kritisch analysiert, um die Validität der verwendeten Methoden im Rahmen der Bundesverkehrswegeplanung (BVWP) zu hinterfragen.

  • Analyse umweltökonomischer Bewertungsverfahren für Verkehrsprojekte
  • Kritische Untersuchung der Nutzenkomponenten wie Zeitersparnis und Transportkostensenkung
  • Bewertung externer Kosten (Umwelt, Lärm, Flächenverbrauch, Unfallfolgen)
  • Diskussion über den induzierten Verkehr und dessen Einfluss auf die Straßenplanung
  • Nachhaltigkeitsansätze im Vergleich zur aktuellen Investitionspolitik

Auszug aus dem Buch

3.3 Die Monetarisierungsproblematik von Nutzen und Kosten

Die "Verstraßung" der Landschaft, die zunehmende Zersiedlung der Städte, der permanente Geräuschpegel unserer Verkehrsmittel sind Faktoren, die die Nutzung der Umweltdienste beeinträchtigen. Schäden in Mark und Pfennig auszudrücken ist schwierig. Welchen Wert in Mark hat man verloren, wenn Bäume absterben, wenn die Gesundheit beeinträchtigt wird oder wenn Menschen zu Tode kommen? "Geld ist das Maß aller Dinge" lautet ein portugiesisches Sprichwort.

Hinter dem Versuch, den Wert von Gütern wie frische Luft, Gesundheit, Leben etc., die auf dem Markt nicht erhältlich sind, zu monetarisieren, in Geldeinheiten auszudrücken, steckt ein ganz wichtiger Gedanke: Die Umwelt als öffentliches Gut, wie das Straßennetz, die strahlende Sonne oder die Luft dieser Erde steht jedem Menschen uneingeschränkt und kostenlos zur Verfügung. Auf einer Straße kann man zum Nulltarif hin und her fahren, so oft man will, die Sonne genießen, so lange man will und so viel Luft atmen, wie man braucht. Diese implizite Bewertung der Umweltnutzung hat in fast allen Wirtschaftsformen zu der heutigen weltweiten Umweltzerstörung, die wir kennen, geführt. "Die Umwelt wird zerstört, verschmutzt und geschändet, weil Verschmutzung nichts kostet."

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass wissenschaftliche Wahrheiten in der Umweltökonomie kontrovers diskutiert werden und die monetäre Bewertung von Umweltgütern in einer Marktwirtschaft oft problematisch ist.

2 EINLEITUNG: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung des Straßenwesens sowie die Rolle der Bundesverkehrswegeplanung und erörtert Ansätze für eine nachhaltige Verkehrspolitik.

3 BEWERTUNGSVERFAHREN: Das Kapitel beschreibt verschiedene direkte und indirekte Methoden der Umweltökonomie, die zur Monetarisierung von Nutzen und Kosten eingesetzt werden, und diskutiert deren Vor- und Nachteile.

4 BEWERTUNG DER NUTZENKOMPONENTE IM STRASSENBAU: Hier werden die zentralen Nutzenkomponenten der BVWP-Methode, wie Transportkostensenkung und Erreichbarkeitsverbesserung, analysiert und kritisch hinterfragt.

5 BEWERTUNG DER KOSTENKOMPONENTEN IM STRASSENBAU: Dieses Kapitel widmet sich den Kostenkomponenten, darunter Investitionskosten, Umweltschäden wie Lärm, Luftbelastung und Flächenverbrauch, sowie der Problematik des induzierten Verkehrs.

6 EINSATZ IN DER PRAXIS: Anhand des Praxisbeispiels "Umfahrung Grafenberg" wird der methodische Ablauf einer konkreten Straßenplanung exemplarisch dargestellt und bewertet.

7 ZUSAMMENFASSUNG UND SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das Fazit fasst die Kritik an der BVWP-Methode zusammen und fordert eine grundlegende Debatte über zukünftige Mobilitätskonzepte jenseits der einseitigen Ausrichtung auf den Straßenbau.

Schlüsselwörter

Umweltökonomie, Bundesverkehrswegeplanung, BVWP, Straßenbau, Kosten-Nutzen-Analyse, KNA, Induzierter Verkehr, Nachhaltige Verkehrspolitik, Monetarisierung, Externer Nutzen, Externe Kosten, Verkehrssicherheit, Lärmbelastung, Luftverschmutzung, Flächenverbrauch

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht den Einsatz umweltökonomischer Bewertungsverfahren im deutschen Straßenwesen und hinterfragt kritisch, ob aktuelle Straßenbauprojekte gesamtwirtschaftlich tatsächlich den behaupteten Nutzen erzielen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Schwerpunkte sind die Methoden der Monetarisierung von Kosten und Nutzen, die Auswirkungen des Straßenbaus auf die Umwelt sowie die Analyse der offiziellen Bewertungsmaßstäbe der Bundesverkehrswegeplanung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, wissenschaftlich zu belegen, ob neue Straßenbaumaßnahmen im Saldo mehr Nutzen stiften, als sie die Gesellschaft kosten, insbesondere unter Berücksichtigung von ökologischen Folgekosten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor analysiert existierende Kosten-Nutzen-Analysen (KNA) und vergleicht diese mit umweltökonomischen Ansätzen, ergänzt durch eine kritische Auseinandersetzung mit empirischen Studien und verkehrspolitischen Strategien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Untersuchung der einzelnen Nutzen- und Kostenkomponenten (z. B. Transportkosten, Sicherheit, Umwelteffekte) sowie die Anwendung dieser Theorie auf ein konkretes Praxisbeispiel.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind die Kostengerechtigkeit, der induzierte Verkehr, die Preiswahrheit im Verkehr, sowie das Nutzen-Kosten-Verhältnis (N/K) in der Bundesverkehrswegeplanung.

Warum wird die aktuelle Bundesverkehrswegeplanung kritisiert?

Der Autor kritisiert, dass Umweltbelange systematisch vernachlässigt oder unterbewertet werden und dass die Methodik wichtige Faktoren wie induzierten Verkehr oder psychosoziale Kosten ausblendet.

Was zeigt das Praxisbeispiel Umfahrung Grafenberg?

Es dient als Fallstudie, um zu illustrieren, wie in der Ingenieurpraxis mit standardisierten Modellen operiert wird, bei denen die Belange der Umwelt oft eine nachrangige Rolle spielen.

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Résumé des informations

Titre
Der Einsatz umweltökonomischer Bewertungsverfahren im Straßenwesen
Université
University of Hagen
Note
2.3
Auteur
Alain Grenier (Auteur)
Année de publication
1999
Pages
113
N° de catalogue
V185438
ISBN (ebook)
9783656994725
ISBN (Livre)
9783867463348
Langue
allemand
mots-clé
einsatz bewertungsverfahren straßenwesen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alain Grenier (Auteur), 1999, Der Einsatz umweltökonomischer Bewertungsverfahren im Straßenwesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185438
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