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Stock Options

Titel: Stock Options

Diplomarbeit , 1999 , 83 Seiten , Note: 1.7

Autor:in: Frank Alpenstädt (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zusammenhang mit Shareholder Value-Konzeptionen halten Stock Options als anreizerhöhendes Mittel für Führungskräfte von Aktiengesellschaften in den letzten Jahren als ergänzender oder ersetzender neuer Bestandteil des variablen Teils der Kompensationspakete des Managements zunehmend auch Einzug in die deutschen Vorstandsetagen.
Die vorliegende Arbeit analysiert das Vergütungsinstrument Stock Options. Im Mittelpunkt stehen dabei die aufgrund der verfolgten Anteilseignerziele bedingten Anforderungen an eine optimierte Ausgestaltung zur Formulierung effizienter Stock Options.
Das methodische Vorgehen der Arbeit stellt sich dabei wie folgt dar. Im zweiten Kapitel werden die theoretischen Grundlagen, welche das Fundament bilden, aus dem die Rechtfertigung der Existenz von Stock Options abgeleitet wird, erörtert (Shareholder Value-Konzept, Agency-Theorie), sowie die Konsequenzen einer Begebung von Stock Options für die Stakeholder diskutiert (Risk-Sharing, Signalling-Effekt, Kosten, Verwässerung, Accounting, Besteuerung, Optimales Ausübungsverhalten, Stock Appreciation Rights, Horizontproblem etc.). Gegenstand des dritten Kapitels ist die praxisrelevante Diskussion der Anforderungen an die strukturelle Ausgestaltung von Stock Options, um einen optimierten und damit effizienten Einsatz dieses Vergütungsinstruments zu gewährleisten. In diesem Rahmen wird auch untersucht, inwiefern die Stock Options-Praxis mit den formulierten Anforderungen konform geht. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Frage der Bewertung von Stock Options, d.h., ob und unter welchen Annahmen Stock Options einer Bewertung zugänglich sind und zu welchen Ergebnissen eine Stock Options-Bewertung unter Berücksichtigung der Bewertungsbesonderheiten führt, was u.U. Rückschlüsse hinsichtlich eines sinnvollen Einsatzes von Stock Options zulassen wird. Mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und einem Ausblick schließt die Arbeit.
Das umfangreiche Literaturverzeichnis ermöglicht den schnellen Zugang zu generellen und speziellen Fragestellungen des Themas.
Das zusätzliche, umfangreiche Schlagwortregister ermöglicht das leichte, gezielte Nachschlagen bestimmter Themenaspekte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Motive und Wirkungen

2.1 Shareholder Value-Konzept und Zielfunktion der Anteilseigner

2.2 Agency-Theorie: Anreizsysteme und Prinzipal-Agent-Konflikt

2.3 Konsequenzen von Stock Options-Plänen

2.3.1 Managementkompensation

2.3.2 Konsequenzen in der Anteilseignersphäre

2.3.3 Accountingwirkungen

2.3.4 Steuerrechtliche Behandlung

2.3.5 Empirische Befunde

3 Anforderungen an eine strukturell zielgerechte Ausgestaltung

3.1 Unternehmensendogene Anforderungen

3.1.1 Begünstigtenkreis

3.1.2 Objektivität der Ausgestaltung

3.1.3 Dividendenneutralität – Dividend Protection

3.1.4 Ausübungssperren – Vesting Periods

3.1.5 Temporale Struktur

3.1.6 Mindestrendite als Ausübungshürde

3.1.7 Indexierung der Ausübungshürde

3.1.8 Transparenz

3.2 Externe Anwendungsprobleme

3.2.1 Nicht börsennotierte Unternehmen

3.2.2 Insiderrechtliche Probleme – Trading Windows

3.2.3 Deutsches Aktienrecht

3.2.4 Die Unternehmensverfassung in Deutschland

3.2.5 Der imperfekte Kapitalmarkt in Deutschland

4 Die Bewertungsfrage

4.1 Das „Nichtwirtschaftsgut“ Stock Options

4.2 Der finanztheoretische „Normalfall“ der Kaufoption

4.2.1 Wertbestimmende Faktoren eines Calls

4.2.2 Optionsbewertung mit finanztheoretischen Modellen

4.3 Der „Sonderfall“ Stock Options

4.3.1 Strukturelle Restriktionen

4.3.2 Empirische Auffälligkeiten

4.4 Adjustierung der Black/Scholes-Formel

4.4.1 Multiplikatoren-Ansatz

4.4.2 Fluktuationskorrelation

4.4.3 Indexierungs-Ansatz

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert Stock Options als Vergütungsinstrument. Im Mittelpunkt steht dabei die aufgrund der verfolgten Anteilseignerziele bedingte Notwendigkeit einer effizienten Ausgestaltung des Instruments, um eine kongruente Interessenlage zwischen Management und Kapitalgebern zu gewährleisten.

  • Theoretische Fundierung von Stock Options mittels Shareholder-Value-Konzept und Agency-Theorie
  • Analyse der finanziellen, buchhalterischen und steuerlichen Konsequenzen
  • Diskussion struktureller Anforderungen an eine effiziente Optionsgestaltung
  • Untersuchung von Anwendungsproblemen im deutschen Unternehmensumfeld
  • Darstellung mathematischer Bewertungsansätze unter Berücksichtigung von Restriktionen

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Problemstellung Seit den 20er Jahren dieses Jahrhunderts findet die Vergütungsform Stock Options in den USA Verwendung und ist dort selbstverständlicher Bestandteil der Vergütungspakete des Managements börsennotierter Unternehmen [62]. Mit ihrem Einsatz wird das primäre Ziel einer Ausrichtung der Interessen des Unternehmensmanagements auf die Vermögensinteressen der Anteilseigner verfolgt.

Im Zusammenhang mit Shareholder Value-Konzepten halten Stock Options als anreizerhöhendes Mittel für Führungskräfte von Aktiengesellschaften in den letzten Jahren als ergänzender oder ersetzender neuer Bestandteil des variablen Teils der Kompensationspakete des Managements zunehmend auch Einzug in die deutschen Vorstandsetagen, gemessen an ihrer Marktkapitalisierung, großer deutscher Publikumsgesellschaften. So haben ungefähr zwanzig deutsche Publikumsgesellschaften Stock Options-Pläne aufgelegt oder planen dies [55, S. 250]. In den Tagesordnungen zu den Hauptversammlungen deutscher Publikumsgesellschaften, insbesondere supranational tätiger Unternehmen, finden sich daher in zunehmendem Maße für eine Beschlussfassung vorgelegte Maßnahmen über die Ermächtigung des Vorstands bezüglich der Ausgabe von Aktienoptionen oder Aktienoptionspaketen an die Führungskräfte. Als einschlägige Begründung der jeweiligen Anträge wird dabei die Angleichung an internationale Vergütungsstandards angeführt [9] [50, Anm. 9]. Die Kompensationsusancen scheinen sich entsprechend zugunsten von Stock Options zu ändern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Verbreitung von Stock Options als Vergütungsinstrument und formuliert die Problemstellung einer effizienten Ausgestaltung.

2 Motive und Wirkungen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, insbesondere das Shareholder-Value-Konzept und die Agency-Theorie, und analysiert die finanziellen Folgen für verschiedene Stakeholder.

3 Anforderungen an eine strukturell zielgerechte Ausgestaltung: Hier werden praxisrelevante Anforderungen an die Gestaltung von Optionsplänen diskutiert, um eine effiziente Anreizwirkung zu gewährleisten und Probleme im deutschen Kontext zu adressieren.

4 Die Bewertungsfrage: Dieses Kapitel untersucht die ökonomische Bewertbarkeit von Stock Options und stellt methodische Ansätze zur Adjustierung gängiger Bewertungsmodelle für spezifische Bedingungen vor.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel resümiert die wesentlichen Ergebnisse der Analyse und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Managementvergütung.

Schlüsselwörter

Stock Options, Shareholder Value, Managementvergütung, Agency-Theorie, Kapitalmarkt, Anreizsysteme, Black/Scholes-Formel, Unternehmensführung, Corporate Governance, Aktienkurs, Optionsbewertung, Investor Relations, Performancebindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Stock Options als Instrument der Managementvergütung und untersucht, wie diese effizient gestaltet werden können, um eine Interessenharmonisierung zwischen Managern und Anteilseignern zu erreichen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung durch das Shareholder-Value-Konzept, die Auswirkungen auf verschiedene Stakeholder-Gruppen, die praktischen Anforderungen an eine zielgerechte Ausgestaltung sowie die mathematische Bewertungsfrage.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Ableitung einer effizienten Ausgestaltung von Stock Options, um die bei Publikumsgesellschaften bestehenden Agency-Probleme zu minimieren und die Interessen des Managements auf eine nachhaltige Wertsteigerung des Unternehmens auszurichten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es erfolgt eine fundierte theoretische Analyse auf Basis ökonomischer Modelle (Agency-Theorie, neoklassische Kapitalmarkttheorie) unter Einbeziehung empirischer Befunde und der Diskussion finanzmathematischer Bewertungsansätze wie dem Black/Scholes-Modell.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Motive und Wirkungen, die Erarbeitung von Anforderungen an eine zielgerechte Strukturierung (inklusive Problemen in Deutschland) sowie die kritische Auseinandersetzung mit der Bewertbarkeit und Adjustierung von Optionsmodellen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Stock Options, Agency-Problematik, Shareholder Value, Performancebindung, Marktkapitalisierung und verschiedene regulatorische Rahmenbedingungen.

Warum ist die „Indexierung“ bei Stock Options so wichtig?

Eine Indexierung stellt sicher, dass das Management nur für die relative Outperformance belohnt wird und verhindert „Windfall Profits“, die lediglich aus allgemeinen Marktbewegungen resultieren, für die das Management nicht verantwortlich ist.

Welche Bedeutung hat das KonTraG für dieses Thema in Deutschland?

Das KonTraG hat in Deutschland die rechtliche Grundlage für die Ausgabe von Aktienoptionen an Mitglieder der Unternehmensführung explizit geschaffen und damit die Diskussion über moderne Corporate-Governance-Instrumente maßgeblich geprägt.

Warum ist die Bewertung von Stock Options mathematisch komplex?

Da Stock Options oft nicht fungibel (nicht handelbar) sind und spezifische Restriktionen (wie Vesting Periods) unterliegen, müssen Standardmodelle wie Black/Scholes angepasst werden, um nicht zu falschen Ergebnissen bezüglich der tatsächlichen Kosten für das Unternehmen zu führen.

Ende der Leseprobe aus 83 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stock Options
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1.7
Autor
Frank Alpenstädt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1999
Seiten
83
Katalognummer
V185456
ISBN (eBook)
9783656982982
ISBN (Buch)
9783867463515
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stock options
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Frank Alpenstädt (Autor:in), 1999, Stock Options, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185456
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Leseprobe aus  83  Seiten
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