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Internetdienste E-Mail und World Wide Web als Instrument der Panelforschung

Title: Internetdienste E-Mail und World Wide Web als Instrument der Panelforschung

Diploma Thesis , 2000 , 169 Pages , Grade: 1

Autor:in: Sabrine Klaus (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

Es ist das Ziel dieser Arbeit zu untersuchen, ob und, wenn ja, in welcher Form die Internetdienste E-Mail und World Wide Web in der Panelforschung als einem Teil der primären Marktforschung eingesetzt werden können. Dabei wird der Schwerpunkt auf den benannten Internetdiensten als potentielle Erhebungsinstrumente der Befragung liegen. Obwohl das Netz gleichfalls neue Möglichkeiten im Bereich der Beobachtung bietet, soll diese Arbeit aus dem Blickwinkel eines Informationsanbieters, d.h. eines Marktforschungsinstituts, geschrieben werden. Laut BERNDT spielen "[...] Beobachtungen –im Vergleich zu Befragungen– nur eine untergeordnete Rolle im Rahmen der Marktforschung [...]"12, weshalb sie hier, außer als gleichzeitigem Nebeneffekt von Befragungen, keine weitere Berücksichtigung finden.
Diese Arbeit konzentriert sich auf die Gründung eines Online Panels.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einführung

I.1 Themenbegründung

I.2 Zielsetzung

I.3 Gang der Untersuchung

II. Grundlagen

II.1 Marktforschung

II.1.1 Information als 4. Produktionsfaktor

II.1.2 Begriffsabgrenzung: Marketing - Marktforschung

II.1.3 Marktforschungsprozeß

II.1.4 Merkmalsdimensionen

II.1.5 Teilerhebung

II.1.6 Auswahlverfahren

II.1.6.1 Quota-Verfahren

II.1.6.2 Probleme des Quota-Verfahrens

II.1.7 Erhebungsmethoden in der primären Marktforschung

II.1.7.1 Befragung

II.1.7.1.1 Face-to-Face (mündliche) Befragung

II.1.7.1.2 Telefonische Befragung

II.1.7.1.3 Schriftliche Befragung

II.1.7.1.4 Computergestützte Befragung

II.1.7.1.5 Vergleich der Befragungsarten

II.1.8 Panelforschung (Tracking-Forschung)

II.1.8.1 Begriffsabgrenzung

II.1.8.2 Das Quota-Verfahren in der Panelforschung

II.1.8.3 Panelarten

II.1.8.4 Befragungsperioden und -methoden

II.1.8.5 Panel-Probleme

II.2 Internet

II.2.1.1 Geschichte & Grundlagen

II.2.1.2 Internetdienste

II.2.1.2.1 E-Mail

II.2.1.2.2 World Wide Web

II.2.1.3 Verbreitung

II.2.2 Nutzerstruktur und -demographie in Deutschland

II.2.2.1 Anzahl der Internetnutzer

II.2.2.2 Demographie der Internetnutzer

II.2.2.2.1 Alter

II.2.2.2.2 Geschlecht

II.2.2.2.3 Herkunft

II.2.2.2.4 Ausbildung

II.2.2.2.5 Berufliche Tätigkeit & Einkommen

III. Internetdienste E-Mail und World Wide Web als Instrument der Panelforschung

III.1 Theorie

III.1.1 Begriffsabgrenzung 'Online Panel'

III.1.2 Online Panel Bildung

III.1.2.1 Rechtslage: E-Mail Werbung

III.1.2.2 Netiquette

III.1.2.3 Rekrutierungsmöglichkeiten

III.1.2.3.1 Ungezielte Ansprache

III.1.2.3.2 Gezielte Ansprache

III.1.2.4 Incentive

III.1.2.4.1 Incentive-Modelle

III.1.2.5 Repräsentativität

III.1.3 Online Panel Pflege

III.1.4 Befragung eines Online Panels: Allgemeiner Ablauf

III.1.4.1 E-Mail

III.1.4.2 World Wide Web

III.1.5 Spezifika bei der Befragung eines Online Panels

III.1.5.1 Alokalität

III.1.5.2 Asynchronität

III.1.5.2.1 Länge der Befragung

III.1.5.3 Automatisierbarkeit

III.1.5.3.1 Kompatibilität

III.1.5.3.1.1 E-Mail

III.1.5.2.1.2 World Wide Web

III.1.5.3.2 Systemsicherheit & Datenschutz

III.1.5.3.2.1 Systemsicherheit

III.1.5.3.2.2 Datenschutz

III.1.5.4 Dokumentierbarkeit

III.1.5.5 Flexibilität

III.1.5.5.1 Steuerung des Befragten

III.1.5.5.1.1 E-Mail

III.1.5.5.1.2 World Wide Web

III.1.5.5.2 Graphische Darstellung

III.1.5.5.2.1 E-Mail

III.1.5.5.2.2 World Wide Web

III.1.5.5.3 Werbeforschung

III.1.5.5.4 Produkt- und Konzepttests

III.1.5.6 Objektivität

III.1.5.6.1 Anonymität

III.1.5.6.2 Interviewereinfluß

III.1.5.7 Ökonomie

III.1.5.7.1 Aufwand

III.1.5.7.2 Sparpotential

III.1.6 Erfolgskriterien eines Online Panels

III.1.6.1 Antwortquote

III.1.6.2 Antwortzeit

III.1.6.3 Antwortqualität

III.1.6.4 Studien zu Antwortquote, -qualität und -zeit

III.1.6.4.1 E-Mail

III.1.6.4.2 World Wide Web

III.2.1 GfK AG (Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung)

III.2.1.1 Unternehmenshintergrund

III.2.1.2 Geschäftsfelder

III.2.1.2.1 Consumer Tracking (21%)

III.2.1.2.2 Non-Food Tracking (31%)

III.2.1.2.3 Ad hoc Forschung (34%)

III.2.1.2.4 Medien (14%)

III.2.2 Umsetzungsschritte eines Online Panels

III.2.2.1 Rekrutierung

III.2.2.2 Technik

III.2.2.2.1 Datenbank

III.2.2.2.2 E-Mail Programm

III.2.2.2.3 World Wide Web Page

III.2.2.2.3.1 Rekrutierung

III.2.2.2.3.2 Befragung

III.2.3 Bereits operierende Online Panels

III.2.3.1. Infratest Burke (www.infratest-burke.com/de)

III.2.3.2 Mediatransfer AG (www.mediatransfer.de)

III.2.3.3. Potentielle Konkurrenten aus anderen Geschäftsfeldern

IV. Beurteilung der Internetdienste E-Mail und WWW als Instrument der Panelforschung

V. Schlußfolgerung

Zielsetzung & thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung, ob und in welcher Form die Internetdienste E-Mail und World Wide Web als Instrumente der primären Marktforschung, insbesondere im Bereich der Panelforschung, eingesetzt werden können. Dabei liegt der Fokus auf der Gründung eines Online Panels unter Berücksichtigung technischer, organisatorischer und datenschutzrechtlicher Rahmenbedingungen.

  • Grundlagen der Marktforschung und Panelforschung im Vergleich zu Online-Methoden
  • Analyse des Internets als Medium für die Datenerhebung
  • Herausforderungen der Repräsentativität und Stichprobenziehung
  • Erfolgsfaktoren von Online Panels (Antwortquote, -zeit, -qualität)
  • Praxisbeispiele und Umsetzungsschritte bei der GfK und anderen Instituten

Auszug aus dem Buch

III.1.2.1 Rechtslage: E-Mail Werbung

Anders als beim Telefon gibt es bis dato kein auch nur annähernd vollständiges Verzeichnis von E-Mail Adressen. Es gibt einige vereinzelte Ansätze, Listen zu erstellen (z.B. www.suchen.de), doch der Eintrag in eine dieser Sammlungen erfolgt bislang auf rein freiwilliger Basis seitens des jeweiligen Nutzers bzw. Besitzers der E-Mail Adresse.

Im Hinblick auf das Versenden von unaufgeforderten E-Mails (sog. Spamming) erging vom LG Traunstein 1997 ein Urteil in Anlehnung an §1 des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) bzw. §5 Abs. 2 des Teledienstdatenschutzgesetzes (TDDSG). E-Mail wurde im TDDSG noch nicht behandelt, so daß das LG Traunstein zur Beurteilung der angegriffenen Werbemaßnahme in seinem Beschluß die Rechtsprechung zur Werbung in vergleichbaren Medien (Briefkasten-, Telefon-, Telefax-, Teletext- und Btx-Werbung) heranzog. Die Literatur stimmt jedoch darin überein, daß vom LG Traunstein zutreffend entschieden wurde.

Die Richter argumentierten, daß bei der Zulassung dieser Methode ein enormes Wachstum an E-Mail Werbung zu erwarten ist, da hierdurch eine billige, schnelle und dadurch besonders attraktive Kundenansprache ermöglicht wird. Der Teilnehmer kann die Werbung jedoch nicht vor dem Herunterladen, sog. Download, als solche identifizieren, sondern muß sie vielmehr auf seine Kosten abrufen. Laut dem LG Traunstein stellt dies eine unzumutbare Belästigung dar. Folglich ist nur 'mail on demand', d.h. das Zusenden erwünschter bzw. angeforderter Mitteilungen, wettbewerbsrechtlich zulässig.

Zum Vergleich führt HAUPTMANN an, daß bei einer postalischen Befragung kein Institut auf die Idee käme, seinen Fragebogen unfrei, d.h. mit einem 'Gebühr zahlt Empfänger'-Vermerk, zu versenden.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einführung: Die Arbeit thematisiert den Wandel der Marktforschung durch das Internet und definiert die Zielsetzung, den Einsatz von E-Mail und WWW in der Panelforschung zu untersuchen.

II. Grundlagen: Hier werden die theoretischen Basisbegriffe der Marktforschung, der Panelforschung sowie die technische Funktionsweise und die Nutzerstruktur des Internets erläutert.

III. Internetdienste E-Mail und World Wide Web als Instrument der Panelforschung: Das Hauptkapitel analysiert theoretisch und praktisch die Anforderungen, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für den Aufbau und Betrieb eines Online-Panels.

IV. Beurteilung der Internetdienste E-Mail und WWW als Instrument der Panelforschung: Eine abschließende Zusammenführung der Ergebnisse bewertet die Eignung der Internetdienste als Instrumente der Panelforschung.

V. Schlußfolgerung: Das Fazit stellt die Unumgänglichkeit der Integration von Online-Methoden fest und prognostiziert eine zunehmende Professionalisierung in den kommenden Jahren.

Schlüsselwörter

Marktforschung, Panelforschung, Online-Panel, E-Mail, World Wide Web, Repräsentativität, Internetnutzer, Datenerhebung, Antwortquote, Incentive, Netiquette, Stichprobe, Befragung, GfK, Web-Technik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Restriktionen, das Internet als Instrument der primären Marktforschung zu nutzen, speziell für den Aufbau von Online-Panels.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die Grundlagen der Marktforschung, die Technik des Internets, demographische Analysen von Internetnutzern, rechtliche Aspekte wie die Netiquette sowie praktische Herausforderungen bei der Umsetzung von Panels.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu klären, ob und in welcher Form die Internetdienste E-Mail und das World Wide Web als Instrumente der Panelforschung sinnvoll und effektiv eingesetzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung der Marktforschung sowie einem Praxisteil, der auf Erfahrungen der GfK und weiterer Marktforschungsinstitute sowie publizierten Studien basiert.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Komponenten für Online-Panels, von der Rekrutierung über technische Aspekte bis hin zu Erfolgskriterien wie Antwortquote, Antwortzeit und Antwortqualität.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Marktforschung, Panelforschung, Online-Panel, E-Mail, World Wide Web, Repräsentativität und Datenerhebung.

Warum ist die Repräsentativität bei Online-Panels so problematisch?

Da die Nutzerstruktur des Internets von der deutschen Gesamtbevölkerung abweicht, ist die Konstruktion einer repräsentativen Stichprobe aufgrund von Selektionseffekten und dem Fehlen zentraler Register schwierig.

Welche Rolle spielt die Netiquette im Kontext der Marktforschung?

Die Netiquette ist ein informeller Kodex für das Internet. Verstöße hiergegen, etwa durch Spam, können zu massiven negativen Reaktionen führen und Marktforschungsinstitute im Internet-Umfeld diskreditieren.

Excerpt out of 169 pages  - scroll top

Details

Title
Internetdienste E-Mail und World Wide Web als Instrument der Panelforschung
College
University of Applied Sciences Dortmund
Grade
1
Author
Sabrine Klaus (Author)
Publication Year
2000
Pages
169
Catalog Number
V185468
ISBN (eBook)
9783656980711
ISBN (Book)
9783867463621
Language
German
Tags
internetdienste e-mail world wide instrument panelforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabrine Klaus (Author), 2000, Internetdienste E-Mail und World Wide Web als Instrument der Panelforschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185468
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