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Umsatzkostenverfahren versus Gesamtkostenverfahren

Title: Umsatzkostenverfahren versus Gesamtkostenverfahren

Term Paper , 1999 , 26 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Diplomkaufmann (MBA) Patrick Press (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Die Kostenträgerzeitrechnung (kurzfristige Erfolgsrechnung, kurzfristige Betriebsergebnisrechnung) ist Bestandteil des internen Rechnungswesens. Sie hat die Aufgabe durch eine Gegenüberstellung der Leistungen und Kosten einer Abrechnungsperiode das Betriebsergebnis zu ermitteln und durch eine Aufschlüsselung der Leistungen und Kosten nach Kostenträgern bzw. Kostenträgergruppen die Ursachen des Erfolges erkennen zulassen, um kurzfristige Entscheidungen treffen zu können. Die kurzfristige Ermittlung des Betriebserfolges ist außerdem notwendig, um eine Kontrolle über die betriebliche Leistungserstellung und des Absatzes zu gewährleisten. Sie ist durch zwei wesentliche Merkmale gekennzeichnet:

- Sie stellt den Erfolg als Ergebnis einer betrieblichen Kosten- und Leistungsrechnung fest. Hierzu ermittelt sie das sachzielbezogene Ergebnis einer Periode und klammert damit das Finanzergebnis sowie das außerordentliche Ergebnis, die im Jahresabschluß enthalten sind, aus.
- Sie ermittelt diese Informationen relativ kurzfristig

Der Betriebserfolg wird in der Regel monatlich ermittelt, mindestens aber vierteljährlich, um betriebliche Entscheidungen rechtzeitig treffen zu können.

Auf welche Weise kann nun das kurzfristige Betriebsergebnis ermittelt werden?

Hierfür gibt es zwei Methoden das Gesamtkostenverfahren und das Umsatzkostenverfahren. Grundlage können dabei beim Umsatzkostenverfahren sowohl die sogenannten Vollkosten als auch die Teilkosten sein, wohingegen das Gesamtkostenverfahren nur auf Vollkostenbasis durchgeführt wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Umsatzkostenverfahren und Gesamtkostenverfahren als Verfahren der Betriebsergebnisrechnung

2. Ermittlung des Betriebsergebnisses mit dem Gesamtkostenverfahren

2.1 Abgrenzungsrechnung

2.2 Problematik der Betriebsergebnisermittlung bei Lagerbestandsveränderungen

2.2.1 Ermittlung des Betriebsergebnisses bei Bestandserhöhung

2.2.2 Ermittlung des Betriebsergebnisses bei Bestandsminderung

2.2.3 Bewertung der Lagerbestände

2.3 Darstellungsformen des Gesamtkostenverfahrens

2.3.1 Statistisch-tabellarische Ermittlung des Betriebserfolges

2.3.2 Darstellung in Kontenform

3. Durchführung des Gesamtkostenverfahrens anhand eines Fallbeispiels

3.1 Vorteile des Gesamtkostenverfahrens

3.2 Nachteile des Gesamtkostenverfahrens

4. Ermittlung des Betriebsergebnisses mit dem Umsatzkostenverfahren

4.1 Darstellungsformen des Umsatzkostenkostenverfahrens

4.1.1 Statistisch-tabellarische Ermittlung des Betriebserfolges

4.1.2 Darstellung des Umsatzkostenverfahren in Kontenform

4.2 Umsatzkostenverfahren auf Vollkostenbasis

4.2.1 Durchführung des Umsatzkostenverfahrens auf Vollkostenbasis anhand eines Fallbeispiels

4.2.2 Vergleich der Abrechnungsverfahren anhand des Fallbeispiels

4.2.3 Problem der periodengerechten Verteilung der fixen Kosten

4.3 Umsatzkostenverfahren auf Teilkostenbasis

4.3.1 Durchführung des Umsatzkostenverfahrens auf Teilkostenbasis anhand des Fallbeispiels

4.3.2 Vorteile des Umsatzkostenverfahrens

4.3.3 Nachteile des Umsatzkostenverfahrens

5. Vergleich der Abrechnungstechniken des Gesamtkostenverfahrens und des Umsatzkostenverfahrens

6. Vergleich des Umsatzkostenverfahrens mit dem Gesamtkostenverfahren bezüglich der Ermittlung des Wertansatzes

7. Fazit

Zielsetzung und Themenbereiche

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die beiden Verfahren der Betriebsergebnisrechnung – das Gesamtkostenverfahren und das Umsatzkostenverfahren – detailliert zu erläutern, voneinander abzugrenzen und ihre jeweilige Eignung für moderne Anforderungen an die Erfolgsermittlung zu bewerten.

  • Grundlagen und Abgrenzung der Verfahren der Betriebsergebnisrechnung
  • Detaillierte Analyse des Gesamtkostenverfahrens inklusive Fallbeispiel
  • Eingehende Betrachtung des Umsatzkostenverfahrens auf Voll- und Teilkostenbasis
  • Vergleich der Abrechnungstechniken und der Ermittlung des Wertansatzes

Auszug aus dem Buch

2.2 Problematik der Betriebsergebnisermittlung bei Lagerbestandsveränderungen

Die Ermittlung des Betriebsergebnisses ist nach Durchführung der eben beschriebenen Abgrenzungsrechnung solange problemlos, wenn die produzierten Leistungen einer Periode vollständig verkauft werden und keine innerbetrieblichen Leistungen erstellt werden. Probleme können jedoch entstehen, wenn die in einer Periode erzeugten Produktmengen nicht mit den abgesetzten Produktmengen übereinstimmen. Dann muß die Rechnung entsprechend korrigiert werden. Korrekturen müssen in zwei Fällen durchgeführt werden:

1. Es wurden in einer Periode mehr Produkte erzeugt als verkauft. Hieraus ergibt sich eine Erhöhung des Bestandes.

2. Es wurden in einer Periode mehr Produkte abgesetzt als produziert. Hieraus ergibt sich eine Bestandsverminderung. Dabei resultiert das Plus aus dem Verkauf der aus den Vorperioden stammenden Bestände.

Die Verfahrensweise bei Bestandserhöhungen und Bestandsverminderung soll nun im einzelnen erläutert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Umsatzkostenverfahren und Gesamtkostenverfahren als Verfahren der Betriebsergebnisrechnung: Einführung in die Kostenträgerzeitrechnung als Instrument zur kurzfristigen Erfolgsermittlung und Entscheidungsvorbereitung.

2. Ermittlung des Betriebsergebnisses mit dem Gesamtkostenverfahren: Erläuterung der traditionellen Vorgehensweise in Deutschland inklusive Abgrenzungsrechnung und der Problematik von Bestandsveränderungen.

3. Durchführung des Gesamtkostenverfahrens anhand eines Fallbeispiels: Praxisnahe Darstellung der Kalkulation und Analyse der spezifischen Vor- und Nachteile des Verfahrens.

4. Ermittlung des Betriebsergebnisses mit dem Umsatzkostenverfahren: Analyse des weltweit führenden Verfahrens mit Fokus auf Voll- und Teilkostenrechnung sowie dessen Eignung für unternehmerische Entscheidungen.

5. Vergleich der Abrechnungstechniken des Gesamtkostenverfahrens und des Umsatzkostenverfahrens: Gegenüberstellung der beiden Methoden hinsichtlich ihrer Darstellungsform in der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß HGB.

6. Vergleich des Umsatzkostenverfahrens mit dem Gesamtkostenverfahren bezüglich der Ermittlung des Wertansatzes: Analyse der Unterschiede in der laufenden Erfassung des Leistungsprozesses und der Bewertung von Beständen.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Verfahren, wobei das Umsatzkostenverfahren als zukunftsorientierter für mittlere und große Unternehmen hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Betriebsergebnisrechnung, Gesamtkostenverfahren, Umsatzkostenverfahren, Kostenträgerrechnung, Abgrenzungsrechnung, Lagerbestandsveränderungen, Vollkostenbasis, Teilkostenbasis, Deckungsbeitragsrechnung, Erfolgskontrolle, interne Erfolgsrechnung, Unternehmenserfolg, Periodenerfolg, Kostenstellenrechnung, Kostenträger.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Hausarbeit befasst sich mit den beiden Methoden der internen Erfolgsermittlung, dem Umsatzkostenverfahren und dem Gesamtkostenverfahren, und untersucht deren Funktionsweise sowie Eignung.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung zum externen Rechnungswesen, die Bewertung von Beständen, die Unterscheidung zwischen Voll- und Teilkostenrechnung sowie die Vergleichbarkeit der Abrechnungstechniken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Unterschiede zwischen den beiden Verfahren aufzuzeigen, ihre Vor- und Nachteile anhand von Fallbeispielen zu verdeutlichen und eine Empfehlung für deren Anwendung auszusprechen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine systematische deskriptive Analyse durchgeführt, die durch praxisorientierte Zahlenbeispiele und den Vergleich mit den handelsrechtlichen Vorgaben (§ 275 HGB) ergänzt wird.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung des Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahrens, die Durchführung von Fallbeispielen, den Vergleich der Abrechnungsarten und die Analyse der periodengerechten Kostenverteilung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kostenträgerzeitrechnung, Betriebsergebnis, Deckungsbeitrag, Lagerbestandsveränderungen und interne Erfolgsrechnung charakterisieren.

Warum wird das Gesamtkostenverfahren als eher ungeeignet für große Unternehmen bewertet?

Da das Verfahren Bestandsveränderungen nur durch Inventur korrekt erfasst und keine detaillierte Erfolgsanalyse pro Kostenträger erlaubt, ist es für komplexe Unternehmensstrukturen weniger aussagekräftig als das Umsatzkostenverfahren.

Wie löst das Umsatzkostenverfahren die Problematik der periodengerechten Kostenverteilung?

Durch die direkte Gegenüberstellung von Umsatzerlösen und den dazugehörigen Selbstkosten ermöglicht es eine verursachungsgerechtere Analyse des Betriebsergebnisses, insbesondere bei Anwendung auf Teilkostenbasis.

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Details

Title
Umsatzkostenverfahren versus Gesamtkostenverfahren
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel  (Fachbereich Transport- und Verkehrswesen)
Course
Rechnungswesen 2
Grade
2,7
Author
Diplomkaufmann (MBA) Patrick Press (Author)
Publication Year
1999
Pages
26
Catalog Number
V1854
ISBN (eBook)
9783638111379
ISBN (Book)
9783656205159
Language
German
Tags
Kostenträgerzeitrechnung Kostenträger Kosten- und Leistungsrechnung Betriebsergebnis Umsatzkostenverfahren Gesamtkostenverfahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplomkaufmann (MBA) Patrick Press (Author), 1999, Umsatzkostenverfahren versus Gesamtkostenverfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1854
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