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Kreditderivate - Instrumente und Einsatzmöglichkeiten bei Banken

Title: Kreditderivate - Instrumente und Einsatzmöglichkeiten bei Banken

Diploma Thesis , 2000 , 108 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Thomas Riesack (Author)

Economics - Monetary theory and policy
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Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Kreditderivate anhand ihrer Konstruktion und ihrer Anwendungsmöglichkeiten unter besonderer Berücksichtigung der damit verbundenen Vor- und Nachteile darzustellen sowie einen Einblick in das Risikomanagement von Banken in bezug auf diese Instrumente zu geben. Wie im Verlauf der Arbeit sichtbar wird, bildet das Kreditrisiko den zentralen Bestandteil eines Kreditderivats.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Gang der Überlegungen

2. Kreditrisiko als zentraler Faktor beim Einsatz von Kreditderivaten

2.1 Der Markt für Kreditderivate

2.2 Kreditrisiko als Bestandteil des Gesamtrisikos einer Bank

2.3 Abgrenzung des Begriffes „Kreditrisiko“

2.4 Risikomanagement in Banken

2.4.1 Messung von Kreditrisiken

2.4.1.1 Interne Verfahren

2.4.1.2 Externe Maßstäbe zur Risikomessung

2.4.2 Traditionelle Steuerung von Kreditrisiken

3. Merkmale und Ausgestaltung von Kreditderivaten

3.1 Definition und Vertragselemente

3.2 Systematische Darstellung ausgewählter Instrumente

3.2.1 Credit Options

3.2.2 Swaps

3.2.3 Forwards

3.2.4 Credit Linked Notes

3.2.5 Exotische und Hybrid-Varianten

4. Einsatzmöglichkeiten von Kreditderivaten in Kreditinstituten

4.1 Portfoliomanagement mit Kreditderivaten

4.1.1 Kreditrisikoverkauf

4.1.2 Kreditrisikokauf

4.1.3 Kreditlinienmanagement

4.2 Passivmanagement

4.3 Eigenhandel mit Kreditderivaten

4.3.1 Spekulation

4.3.2 Arbitrage

4.4 Vorteile gegenüber traditionellen Steuerungsinstrumenten

5. Risikomanagement von Kreditderivaten in Banken

5.1 Risiken im Rahmen von Kreditderivatgeschäften

5.1.1 Kreditrisiko

5.1.2 Liquiditätsrisiko

5.1.3 Marktrisiko

5.1.4 Operationales Risiko

5.2 Externe Vorgaben für das Risikomanagement

5.2.1 Vorschläge zur aufsichtsrechtlichen Behandlung von Kreditderivaten

5.2.2 Standardisierte Vertragsdokumentation

5.3 Entwurf einer Infrastruktur für den Einsatz von Kreditderivaten in Banken

5.3.1 Organisation, Mitarbeiter, EDV-Systeme

5.3.2 Analyse- und Bewilligungsprozeß

5.3.3 Risikomessung und -limitierung

5.3.4 Richtlinien für das Risikomanagement

6. Entwicklungsperspektiven des Marktes für Kreditderivate

7. Anhang

7.1 Tabellarische Darstellung der Entwicklung von Insolvenzen

7.2 1997/98 BBA Credit Derivatives Survey

7.3 Ratingsymbole und deren Bedeutung

7.4 Beispiel für eine Rating-Übergangsmatrix

7.5 ISDA-Rahmenvertrag für Credit Default Swaps

7.6 Gegenüberstellung der wesentlichen Kreditderivate

7.7 Darstellung der Vorschläge zur aufsichtsrechtlichen Behandlung von Kreditderivaten

7.7.1 Berücksichtigung von Kreditderivaten im Anlagebuch

7.7.2 Berücksichtigung von Kreditderivaten im Handelsbuch

7.7.3 Beispielhafte Rechnung für einen Credit Default Swap (CDS)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Kreditderivate als Instrumente für das Risikomanagement in Banken. Dabei liegt der Fokus auf der konstruktiven Darstellung dieser Instrumente, ihren Anwendungsmöglichkeiten bei der Steuerung von Kreditrisiken sowie den Herausforderungen für das bankinterne Risikomanagement unter Berücksichtigung regulatorischer Rahmenbedingungen.

  • Konstruktionsmerkmale und Grundtypen von Kreditderivaten
  • Einsatzmöglichkeiten im Portfoliomanagement, Passivmanagement und Eigenhandel
  • Methoden der Risikomessung und -limitierung für Kreditderivate
  • Analyse bankinterner Risiken wie Kredit-, Liquiditäts- und Marktrisiko
  • Aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen und Dokumentationsstandards

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition und Vertragselemente

Bei Kreditderivaten handelt es sich um bilaterale Finanzkontrakte, die spezifische Aspekte des Kreditrisikos aus einem Referenzinstrument (Underlying) heraustrennen und zwischen den Kontraktpartnern transferieren. Kreditderivate sind nicht standardisierte Produkte, die mit flexiblen Vereinbarungen über Underlying, Kreditereignis, Ausgleichsleistung, Prämie, Nennwert und Laufzeit außerbörslich (Over-the-Counter) und außerbilanziell (off-balance) gehandelt werden. Somit zeichnen sie sich durch ihre auf die persönlichen Bedürfnisse und Grundgeschäfte der Kontraktpartner spezifisch abgestimmten Vertragsbedingungen aus. Abbildung 7 zeigt die Vertragsbeziehungen auf, die einem Kreditderivatgeschäft zugrunde liegen:

Wie aus der Abbildung und der Definition ersichtlich wird, bilden sechs Vertragselemente die Hauptbestandteile eines OTC-Vertrages im Rahmen eines Kreditderivatgeschäfts, die im folgenden näher beschrieben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Problematik von Kreditrisiken im internationalen Bankensektor und führt in die Bedeutung von Kreditderivaten als Lösungsansatz ein.

2. Kreditrisiko als zentraler Faktor beim Einsatz von Kreditderivaten: Dieses Kapitel definiert das Kreditrisiko als zentrales Element des Bankenrisikomanagements und beschreibt die methodischen Grundlagen zur Risikomessung und -steuerung.

3. Merkmale und Ausgestaltung von Kreditderivaten: Hier werden die strukturellen Grundtypen von Kreditderivaten, wie Optionen, Swaps, Forwards und Credit Linked Notes, sowie deren wesentliche Vertragsbestandteile detailliert erläutert.

4. Einsatzmöglichkeiten von Kreditderivaten in Kreditinstituten: Das Kapitel behandelt die praktische Anwendung der Instrumente in den Bereichen Portfoliomanagement, Passivmanagement und Eigenhandel und stellt die Vorteile gegenüber traditionellen Instrumenten heraus.

5. Risikomanagement von Kreditderivaten in Banken: Es erfolgt eine Analyse der mit Kreditderivaten verbundenen Risiken sowie ein Entwurf für eine adäquate bankinterne Infrastruktur und aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen.

6. Entwicklungsperspektiven des Marktes für Kreditderivate: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Standardisierung des Kreditderivatemarktes.

Schlüsselwörter

Kreditderivate, Kreditrisiko, Risikomanagement, Banken, Credit Default Swap, Total Return Swap, Credit Linked Note, Portfoliomanagement, Eigenkapitalunterlegung, Ausfallrisiko, Referenzinstrument, OTC-Geschäft, aufsichtsrechtliche Behandlung, Bonitätsrisiko, Finanzinnovationen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Instrumente und Anwendungsmöglichkeiten von Kreditderivaten für Banken, um Kreditrisiken aktiver zu steuern.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Werk?

Die zentralen Felder umfassen die Konstruktionsmerkmale der Derivate, deren Einsatz im Portfoliomanagement und Eigenhandel sowie das Risikomanagement und die aufsichtsrechtlichen Vorgaben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Kreditderivate anhand ihrer Konstruktion und Anwendungsmöglichkeiten darzustellen sowie einen Einblick in das Risikomanagement von Banken im Umgang mit diesen Instrumenten zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer strukturierten theoretischen Aufarbeitung aktueller Finanzmarktliteratur, regulatorischer Anforderungen und bankbetriebswirtschaftlicher Ansätze.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Instrumente (Kapitel 3), deren Einsatzmöglichkeiten (Kapitel 4) sowie die Infrastruktur und Risikokontrolle innerhalb von Kreditinstituten (Kapitel 5).

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Kreditderivate, Kreditrisiko, Risikomanagement, Portfoliomanagement, Eigenkapitalunterlegung und aufsichtsrechtliche Behandlung.

Warum ist das Kreditrisiko für Banken so kritisch?

Kreditrisiken sind laut der Arbeit das bedeutendste nominelle Risiko im Bankgeschäft, da Ausfälle existenzbedrohend sein können und eine effiziente Steuerung oft an traditionelle Grenzen stößt.

Welche Rolle spielen Ratingagenturen bei Kreditderivaten?

Ratingagenturen liefern externe Maßstäbe zur Risikomessung, da ihre Bonitätsbewertungen oft als Grundlage für das Pricing von Kreditderivaten und die Definition von Credit Events dienen.

Wie helfen Kreditderivate bei Eigenkapitalanforderungen?

Durch die Übertragung von Kreditrisiken auf Dritte kann das notwendige haftende Eigenkapital reduziert werden, wodurch Kapital für neue Kreditvergaben frei wird.

Was ist der Unterschied zwischen Cash Settlement und Physical Settlement?

Beim Barausgleich (Cash Settlement) erfolgt eine Zahlung der Differenz zwischen Nominalwert und Restwert, während bei der physischen Lieferung (Physical Settlement) das zugrundeliegende Instrument tatsächlich getauscht wird.

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Details

Title
Kreditderivate - Instrumente und Einsatzmöglichkeiten bei Banken
College
Cologne University of Applied Sciences
Grade
1.7
Author
Thomas Riesack (Author)
Publication Year
2000
Pages
108
Catalog Number
V185526
ISBN (eBook)
9783656980131
ISBN (Book)
9783867464147
Language
German
Tags
kreditderivate instrumente einsatzmöglichkeiten banken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Riesack (Author), 2000, Kreditderivate - Instrumente und Einsatzmöglichkeiten bei Banken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185526
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