Betrachtet man die aktuellen Entwicklungen im Internet-Bereich, so kann man erkennen, daß die elektronischen Marktplätze und somit auch der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen in Zukunft die Regeln des Wettbewerbs in den verschiedenen Branchen stark verändern wird. Doch das Online-Geschäft befindet sich in Deutschland noch in der Anfangsphase und bei vielen Unternehmen ist die Internet-Euphorie schon wieder in Ernüchterung umgeschlagen. Der Grund hierfür liegt oftmals in den zu hohen Erwartungen der Unternehmen, aber auch am fehlenden Know-How und der Unkenntnis über die Struktur und das Profil des neue Mediums „Internet“.
Das Wirtschaftsleben der heutige Zeit ist gekennzeichnet durch den globalen Wettbewerb und der ständig ansteigenden Anforderungen der Kunden und Geschäftspartner. In der Zukunft werden die Unternehmenserfolge von der Zeit, den Kosten und der Kunden- und Lieferantennähe geprägt. Das Konzept der Anpassung an die neuen Anforderungen liegt in der elektronischen Unterstützung der Geschäftsabwicklung
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
2. SHOPPING MALLS UND ELECTRONIC COMMERCE
2.1 Grundlagen des E-Commerce
2.1.1 Entstehung/Bedeutung von E-Commerce
2.1.2 Definitionen E-Commerce
2.2 Unterscheidung und Abgrenzung von E-Business und E-Commerce
2.2.1 E-Business
2.2.1.1 Government to Government
2.2.1.2 Government to Business
2.2.1.3 Government to Consumer
2.2.2 E-Commerce
2.2.2.1 Business to Business
2.2.2.2 Business to Consumer
2.2.2.3 Consumer to Consumer
2.3 Dimensionen im Electronic-Commerce
2.3.1 Intranet
2.3.2 Extranet
2.3.3 Internet
2.4 Formen von E-Commerce
2.4.1 Elektronische Auktionen
2.4.2 Elektronische Ausschreibung
2.4.3 Elektronische Kataloge
2.5 Chancen und Risiken des Electronic Commerce
2.5.1 Chancen des E-Commerce
2.5.2 Risiken des E-Commerce
2.6 Kosten für einen E-Commerce Einstieg
2.7 Fazit
2.8 Elektronische Zahlungssysteme
2.8.1 Zahlungsverfahren im Internet
2.8.1.1 Konventionelle Verfahren
2.8.1.2 Lieferung gegen Nachnahme
2.8.1.3 Lastschriftverfahren
2.8.1.4 Lieferung gegen Rechnung
2.8.2 Elektronisches Geld
2.8.2.1 E-Cash von DigiCash
2.8.2.2 CyperCoin
2.8.3 Universale Zahlungsmittel
2.8.3.1 Kreditkarte
2.8.3.2 Chipbasierende Geldkarten (Smardcards)
2.9 Fazit
3. ELECTRONIC SHOPPING-MALLS
3.1 Online-Shopping – der Weg der Zukunft
3.2 Der elektronische Handel im Wandel der Zeit
3.2.1 Der Versorgungshandel
3.2.2 Der Erlebnishandel
3.3 Der elektronische Markt
3.3.1 Bedeutung
3.3.2 Aufgaben und Nutzen
3.3.3 Definition
3.4 Der Zusammenhang von elektronischen Märkten und Electronic Shopping Malls
3.5 Electronic Mall, Shopping Malls – die virtuellen Einkaufszentren
3.5.1 Grundlagen der Electronic Shopping Malls
3.5.1.1 Definition
3.5.1.2 Ausprägungen einer Electronic Mall
3.5.1.2.1 Die Electronic Mall als komplettes System
3.5.1.2.2 Die Electronic Mall als Produktkatalog
3.5.1.2.3 Die Electronic Mall als Mehrwert-Verzeichnis und reine Link-Sammlung
3.5.2 Inhaltliche Kriterien einer Shopping Mall
3.5.2.1 Branchen
3.5.2.2 Firmen
3.5.2.3 Einzelnen Produktgruppen
3.5.2.4 Geographischen Gesichtspunkten
3.5.2.5 Andere
3.6 Grundanforderungen an eine Electronic Mall
3.6.1 Offenheit
3.6.1.1 Die technische Offenheit
3.6.1.2 Die Benutzeroffenheit
3.6.2 Standardisierung
3.6.2.1 Kommunikationsstandard
3.6.2.2 Datenformat-Standards
3.6.3 Multibranchenfähigkeit
3.6.4 Multibankfähigkeit
3.6.5 Die Einbindung in ein offenes E-Mail-System
3.6.6 Eine benutzerfreundliche Schnittstelle von Mensch und Maschine
3.6.7 Sicherheit
3.6.8 Navigationshilfen
3.6.9 Erlebniswelt
3.7 Produkte und Produktgruppen einer Mall
3.8 Die Rollenverteilung in einer Electronic Mall
3.8.1 Rolle der Anbieter
3.8.2 Rolle der Nachfrager
3.8.3 Rolle der Mittler
3.9 Erfolgsfaktoren einer Electronic Shopping Mall
3.9.1 Interaktivität der Kommunikationsstrukturen
3.9.2 Räumliche- und zeitliche Unbegrenztheit der Online-Kommunikation
3.9.3 Die Multimedialität
3.9.4 Leichter Zugang und einfache Nutzung für den Kunden
3.9.5 Möglichkeit der Feedback-Bewertung
3.9.6 Internet als Servicemedium nutzen
3.9.7 Übergreifende Suchmöglichkeiten aller Mall-Anbieter
3.9.8 Globaler Warenkorb
3.10 Werbung für Shopping Malls
3.10.1 Klassische Medien
3.10.2 Suchmaschinen
3.10.3 World Wide Web
3.11 Electronic Shopping Malls und der traditionelle Handel
3.11.1 Auswirkungen der virtuellen Malls auf den Handel
3.11.2 Vorteile und Nachteile der Shopping Mall gegenüber dem Handel
3.12 Der aktuelle Online Shopping Markt in Zahlen
3.12.1 Deutsche verbringen immer mehr Zeit im Internet
3.12.2 Einstellungen und Zahlen zu Online-Shopping
3.12.3 Unternehmen und der Online Verkauf
3.12.4 Marktplätze der Zukunft
3.12.5 Zukunftsaussichten
3.13 Beispiele ausgewählter „Electronic Shopping-Malls“ im WWW
3.13.1 Die Electronic Mall Bodensee (EMB)
3.13.2 Netzmarkt
3.13.3 Electronic Mall Graubünden
3.14 Fazit
4. EIGENE EMPIRISCHE ERHEBUNG
4.1 Marktforschung im Internet
4.1.1 Relevanz der Online-Forschung
4.1.2 Anfänge der Online-Forschung
4.1.2.1 GVU-Umfragen
4.1.2.2 W3B-Studie
4.1.3 Problematik der Online-Forschung
4.2 Methoden der Datengewinnung
4.2.1 Sekundärforschung im Internet
4.2.2 Primärforschung im Internet
4.2.2.1 Fragebogen im WWW
4.2.2.2 Online-Befragung durch E-Mail
4.2.2.3 Online-Befragung in Newsgroups und Mailing-Listen
4.2.2.4 Online-Befragung in Chat-Foren
4.2.2.5 Online-Befragung durch Registerkarten
4.2.2.6 Online Interview (CUSeeMe)
4.2.2.7 Offline-Befragungen
4.3 Ziel und Aufbau der Umfrage
4.3.1 Definitionsphase
4.3.2 Konzipierungsphase
4.3.3 Kontaktherstellung
4.3.4 Datenerhebungsphase
4.3.5 Rücklaufphase
4.3.6 Auswertungsphase
4.4 Wahl der Umfrage-Methode
4.4.1 Umfrage per E-Mail
4.4.2 Umfrage per Newsgoups
4.4.3 Umfrage per WWW-Befragung
4.5 Auswertung der Umfrage
4.6 Fazit
5. SCHLUßBETRACHTUNG
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit analysiert die Potenziale und Herausforderungen von Electronic Shopping Malls im Internet. Ziel ist es, das Kaufverhalten der Nutzer in diesem virtuellen Umfeld empirisch zu untersuchen und zu prüfen, ob die virtuellen Einkaufszentren einen echten Mehrwert gegenüber einzelnen Online-Shops bieten und wie sich ihre Rolle im Kontext des elektronischen Handels gestaltet.
- Grundlagen des Electronic Commerce und elektronische Zahlungssysteme.
- Struktur, Anforderungen und Erfolgsfaktoren von Electronic Shopping Malls.
- Vergleich zwischen dem traditionellen Handel und virtuellen Einkaufszentren.
- Empirische Marktforschung zur Analyse des Kaufverhaltens in Internet-Malls.
- Beispiele real existierender Shopping Malls im World Wide Web.
Auszug aus dem Buch
Electronic Shopping Malls und der traditionelle Handel
Die Frage, ob für den Handel eine verschärfte Konkurrenz durch die Electronic Shopping Malls entsteht, ist für die weitere Zukunft und das Überleben des realen Handels sehr wichtig. Dabei ist eine Verschärfung des (Preis-) Wettbewerbs durch folgende Punkte zu erwarten: Durch die Erhöhung der Markttransparenz: An dieser Stelle sind wohl die besonderen Suchroboter zu nennen, welche in der Lage sind, automatisch das preisgünstigste Angebot für den Nachfrager zu ermitteln. Aber es sind auch die Agenturen zu nennen, die ähnlich wie die Suchroboter im Auftrag ihrer Kunden Angebote ausfindig machen, die trotz der Provisionszahlung meist noch unter dem Preis des nächsten Einzelhandelsgeschäftes liegen.
Durch das Auftreten neuer Anbieter im Endverbrauchergeschäft, insbesondere im Direktvertrieb.
Weiterhin zeigt sich, daß Online-Anbieter folgende Vorteile gegenüber dem stationären Handel haben: Virtuelle Malls sind zu jeder Zeit und an jedem Ort für die Kunden erreichbar.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Anfangsphase des Online-Geschäfts in Deutschland und führt in das Konzept ein, dass Unternehmen mittels Electronic Shopping Malls am elektronischen Geschäftsverkehr teilhaben können.
2. SHOPPING MALLS UND ELECTRONIC COMMERCE: Dieses Kapitel vermittelt einen grundlegenden Überblick über E-Commerce, verschiedene Dimensionen, Handelsformen sowie elektronische Zahlungssysteme als wichtige Erfolgsfaktoren.
3. ELECTRONIC SHOPPING-MALLS: Hier liegt der Schwerpunkt auf der Definition, Struktur und den Anforderungen an virtuelle Einkaufszentren, ergänzt durch Erfolgsfaktoren und Praxisbeispiele.
4. EIGENE EMPIRISCHE ERHEBUNG: Dieses Kapitel dokumentiert die methodische Vorgehensweise und die Ergebnisse einer Online-Umfrage, die das Kaufverhalten und die Einstellung von Mall-Nutzern untersucht.
5. SCHLUßBETRACHTUNG: Die Schlussbetrachtung fasst die Entwicklung des dynamischen deutschen Online-Marktes zusammen und reflektiert über die Zukunftschancen von Electronic Shopping Malls und die Auswirkungen auf traditionelle Arbeitsplätze.
Schlüsselwörter
E-Commerce, Electronic Shopping Malls, Online-Shopping, virtuelle Einkaufszentren, Marktforschung, Kaufverhalten, Zahlungssysteme, Internet-Handel, E-Cash, Business-to-Consumer, Online-Umfrage, Internet-Marketing, Markttransparenz, Digitalisierung, Online-Verkauf
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Chancen und Risiken von Electronic Shopping Malls als virtuelle Vertriebsform im Internet und untersucht, ob diese Konzepte eine sinnvolle Ergänzung oder Herausforderung für den traditionellen Handel darstellen.
Welche sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Felder umfassen E-Commerce-Grundlagen, verschiedene Modelle für virtuelle Einkaufszentren, Sicherheitsaspekte im elektronischen Zahlungsverkehr und eine empirische Analyse des Kundenverhaltens im Internet.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel der Arbeit ist es, das Kaufverhalten von Nutzern in Electronic Shopping Malls zu durchleuchten und zu beurteilen, welche Faktoren deren Erfolg beeinflussen und wie sie sich im Vergleich zu eigenständigen Online-Shops behaupten.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und einer eigenen empirischen Primärforschung mittels eines Online-Fragebogens, um direkte Erkenntnisse über das Nutzerverhalten zu gewinnen.
Welche Inhalte bilden den Hauptteil?
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des E-Commerce, die Definition und technische Anforderungen an Shopping Malls, Erfolgsfaktoren für deren Betrieb sowie eine umfangreiche Auswertung der durchgeführten Online-Umfrage.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Arbeit am besten charakterisieren?
E-Commerce, Electronic Shopping Malls, Online-Shopping, virtuelle Einkaufszentren, Marktforschung und Nutzerverhalten.
Warum spielt das Thema Zahlungssysteme eine so große Rolle?
Da Sicherheitsbedenken der Nutzer das zentrale Hindernis für Online-Einkäufe darstellen, ist eine sichere und bequeme Zahlungsabwicklung entscheidend für den Erfolg von Electronic Shopping Malls.
Welche Rolle spielen virtuelle Agenten in dieser Analyse?
Virtuelle Agenten werden als Zukunftstechnologie diskutiert, die dem Kunden beim Preisvergleich helfen kann, jedoch gleichzeitig die Gefahr von instabilen Preiskämpfen in sich birgt.
Was ist das Hauptergebnis zur "Electronic Mall Bodensee"?
Die Mall gilt als Beispiel für eine erfolgreiche, regional ausgerichtete Plattform, die eine Brücke zwischen der realen Bodenseeregion und dem virtuellen Angebot schlägt, wobei ihre Abhängigkeit von öffentlicher Förderung kritisch hinterfragt wird.
- Quote paper
- Jürgen Fertig (Author), 1999, Shopping Malls im Internet - Eine Analyse der Chancen und Risiken unter der Berücksichtigung einer empirischen Erhebung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185609