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Wissensmanagement in Kleinunternehmen - Prozesse und Methoden am Beispiel zweier Wissensdienstleister

Title: Wissensmanagement in Kleinunternehmen - Prozesse und Methoden am Beispiel zweier Wissensdienstleister

Diploma Thesis , 2001 , 137 Pages , Grade: 1

Autor:in: Alfred Schaider (Author)

Business economics - Operations Research
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Summary Excerpt Details

„Wie sieht die Praxis von Wissensmanagement in Kleinunternehmen aus?“
Dazu wird zuerst ein theoretischer Bezugsrahmen aufgestellt: Wissen ist als „an Personen gebunden“ definiert und entsteht in einem Prozess des Lernens. Durch Lernen verändert sich die Wissensbasis der Organisation, die bestimmt, welches Wissen zugänglich ist, und in Entscheidungen einfließen kann. Daher wird im ersten Schritt
ein Überblick darüber 0g0egeben, wie einzelne Menschen lernen (individuelles Lernen). Weiters werden Umstände und Rahmenbedingungen beschrieben, unter denen man von Gruppenlernen und organisationalem Lernen sprechen kann. Diese drei Ebenen des Lernens werden – der Anschaulichkeit wegen – zu einem Kreislaufmodell zusammengefasst, das einen Übergang bietet, zu drei Kernprozessen des
Wissensmanagement: „Wissen schaffen bzw. beschaffen“, „Wissen speichern“ und „Wissen anwenden“ (d.h. kommunizieren, testen oder reflektieren). Dann wird auf die spezielle Situation von Kleinunternehmen eingegangen und fünf Kriterien definiert, anhand derer die Anwendbarkeit von Wissensmanagementmethoden
für Kleinunternehmen beurteilt werden kann. Daraufhin werden einige exemplarische Methoden zu den Kernprozessen anhand von fünf
Spannungsfeldern die sich aus der Betrachtung des Begriffs „Wissen“ ergeben, sowie im Spannungsfeld des Kontroll- bzw. Ermöglichungsdenkens näher beschrieben, und mittels der fünf Anwendbarkeitskriterien für Kleinunternehmen beurteilt. Danach folgt der praktische Teil:
Eine Fallstudie der Prozesse, Methoden und Rahmenbedingungen in zwei wissensintensiven Kleinunternehmen – hier als Wissensdienstleister bezeichnet – die sich schon seit längerer Zeit mit Wissensmanagement beschäftigen. Schließlich wird, im Anhang, die Vorgangsweise der empirischen Erhebung reflektiert, um bei Bedarf nachvollzogen und wiederholt werden zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EIN LANGER WEG ... BEGINNT

2 DAS GRUNDSÄTZLICHE

2.1 WISSEN

2.2 WISSENSMANAGEMENT

2.3 KLEINUNTERNEHMEN (KU)

2.4 WISSENSDIENSTLEISTER

3 WAS IST DIE WISSENSBASIS DER ORGANISATION?

4 LERNTHEORIEN – WIE VERÄNDERT SICH DIE WISSENSBASIS?

4.1 INDIVIDUELLES LERNEN

4.1.1 Behaviorismus

4.1.2 Kognitive Lerntheorien

4.1.3 Zusammenfassendes Beispiel

4.2 GRUPPENLERNEN

4.3 LERNEN VON ORGANISATIONEN

4.3.1 Was ist das „organisationale“ am Lernen von Organisationen?

4.3.2 Anpassungslernen

4.3.3 Organisationskultureller Ansatz

4.3.4 Entwicklung der Wissensbasis

4.3.5 Organisationales Lernen als Prozess – eine Zusammenfassung

5 VOM ORGANISATIONALEN LERNEN ZUM WISSENSMANAGEMENT

6 WISSENSMANAGEMENT – WIE KANN MAN BEWUSST AUF DIE ORGANISATIONALE WISSENSBASIS EINWIRKEN?

6.1 DIE DREI KERNPROZESSE DES WISSENSMANAGEMENTS – SIE BEEINFLUSSEN DIE ORGANISATIONALE WISSENSBASIS

6.1.1 Neues Wissen (be)schaffen

6.1.2 Wissen speichern

6.1.3 Wissen anwenden

6.2 MIT WELCHER ART VON WISSEN HAT MAN ES BEI DIESEN PROZESSEN ZU TUN?

6.2.1 Fünf Spannungsfelder des Wissensbegriffs – ein Überblick

6.2.2 Was genau ist Erfahrungs- bzw. Rationalitätswissen?

6.2.3 Was genau ist implizites- bzw. explizites Wissen?

6.3 WISSENSMANAGEMENT IN KLEINUNTERNEHMEN

6.3.1 Was ist speziell an der Situation der Kleinunternehmen?

6.3.2 Wann sind Methoden für Kleinunternehmen geeignet?

6.4 EINIGE METHODEN – WIE WIRKEN SIE, UND WIE SIND SIE FÜR KLEINUNTERNEHMEN GEEIGNET?

6.4.1 Soll/Ist-Vergleich

6.4.2 Stakeholdermanagement – neues Wissen gemeinsam schaffen

6.4.3 Wissenslandkarte – Überblick und Wissen speichern

6.4.4 Wissensbroker – Wissen weitergeben

6.4.5 Regelmässige Treffen – Wissen testen und reflektieren

6.5 RAHMENBEDINGUNGEN FÜR WISSENSMANAGEMENT

6.6 ZUSAMMENFASSUNG UND ÜBERLEITUNG

7 FALLSTUDIE – WIE SIEHT WISSENSMANAGEMENT IN DER PRAXIS VON ZWEI WISSENSDIENSTLEISTERN AUS?

7.1 WELCHE ZIELE WURDEN MIT DER FALLSTUDIE VERFOLGT?

7.2 WELCHE ORGANISATIONEN WURDEN UNTERSUCHT?

7.3 WELCHE VORGANGSWEISE WURDE GEWÄHLT?

7.4 WAS SIND DIE WICHTIGSTEN ERGEBNISSE BEI ORGANISATION A?

7.4.1 Rahmenbedingungen für Wissensmanagement in Organisation A

7.4.2 Angewandte Methoden des Wissensmanagements

7.5 WAS SIND DIE WICHTIGSTEN ERGEBNISSE BEI ORGANISATION B?

7.6 WAS BRINGT DIE ZUKUNFT?

8 EIN LANGER WEG ... GELANGT AN EIN ZIEL

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu untersuchen, wie Wissensmanagement in Kleinunternehmen praktisch umgesetzt wird. Dabei wird analysiert, welche Prozesse und Methoden bei wissensintensiven Dienstleistern zum Einsatz kommen, um Wissen zu generieren, zu speichern und anzuwenden, und welche organisatorischen Rahmenbedingungen diese Praxis beeinflussen.

  • Theoretische Grundlagen des Wissensmanagements und Lernprozesse in Organisationen.
  • Die spezifische Situation und Herausforderungen von Kleinunternehmen im Wissensmanagement.
  • Analyse und Bewertung praxisnaher Methoden wie Soll/Ist-Vergleiche, Wissenslandkarten und Netzwerke.
  • Fallstudienorientierte empirische Erhebung in zwei Wissensdienstleistern zur Überprüfung der theoretischen Erkenntnisse.

Auszug aus dem Buch

6.4.1 Soll/Ist-Vergleich

Den Anstoß zu den Wissensmanagementprozessen gibt der Soll/Ist-Vergleich. Er regt z.B. Organisationsmitglieder an, sich neues Wissen zu beschaffen. Dieser Soll/Ist-Vergleich wird im täglichen Handeln meist ein intrapersoneller Prozess sein, der (ständig) im Hinterkopf der Organisationsmitglieder abläuft.

Als Initialzündung für Wissensmanagement oder auch in regelmässigen Zeitabständen kann er auch auf organisationaler Ebene, als Soll/Ist-Vergleich der Wissensbasis durchgeführt werden. Betrachtet werden dabei das für die Aufgabenerfüllung der einzelnen Funktionen aktuell und in Zukunft benötigte Wissen. Idealerweise sollte zuerst nach dem in Zukunft benötigten Wissen (Soll) gefragt werden, und sich die Antwort an der Unternehmensstrategie orientieren. Ansonsten besteht, laut Albrecht, die Gefahr, dass ausgehend vom Ist-Profil einfach in die Zukunft fortgeschrieben wird.

Aus den Unterschieden zwischen Soll- und Ist-Profil der Wissensbasis (der Kernwissensgebiete) können bereits in der Gegenwart Wege abgeleitet werden, wie die Wissensbasis verändert werden soll, um die zukünftige Erreichung der Unternehmensziele zu gewährleisten. Ob etwaige Lücken auch wirklich geschlossen werden, hängt natürlich stark von der Lern- und Weiterentwicklungsbereitschaft sowie der Konsequenz der Organisationsmitglieder ab, die (vor allem in KU) die wichtigste Ressource darstellen.

Abgesehen von einem einmaligen umfassenden Soll/Ist-Vergleich, kann dieses leicht verständliche Instrument auch mit vertretbarem Aufwand bei Mitarbeitergesprächen bzw. Ein- und Austrittsgesprächen eingesetzt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EIN LANGER WEG ... BEGINNT: Einführung in das Thema Wissensmanagement und Darstellung der Zielsetzung der Arbeit sowie des persönlichen Nutzens.

2 DAS GRUNDSÄTZLICHE: Klärung zentraler Begriffe wie Wissen, Wissensmanagement und die Definition von Kleinunternehmen sowie Wissensdienstleistern.

3 WAS IST DIE WISSENSBASIS DER ORGANISATION?: Beschreibung des Schichtenmodells der Wissensbasis und Erläuterung der verschiedenen Arten des Wissens in einer Organisation.

4 LERNTHEORIEN – WIE VERÄNDERT SICH DIE WISSENSBASIS?: Untersuchung verschiedener Lerntheorien auf individueller, Gruppen- und Organisationsebene, um das Verständnis für Wissensveränderungen zu vertiefen.

5 VOM ORGANISATIONALEN LERNEN ZUM WISSENSMANAGEMENT: Darstellung des Übergangs vom Lernprozess zum kontinuierlichen Wissensmanagement mittels eines Kreislaufmodells.

6 WISSENSMANAGEMENT – WIE KANN MAN BEWUSST AUF DIE ORGANISATIONALE WISSENSBASIS EINWIRKEN?: Vertiefung der Kernprozesse (Schaffen, Speichern, Anwenden) und Analyse der Anwendbarkeit von Methoden für Kleinunternehmen.

7 FALLSTUDIE – WIE SIEHT WISSENSMANAGEMENT IN DER PRAXIS VON ZWEI WISSENSDIENSTLEISTERN AUS?: Praktische Anwendung der Theorie durch eine Fallstudie, die Rahmenbedingungen und Methoden bei zwei Wissensdienstleistern analysiert.

8 EIN LANGER WEG ... GELANGT AN EIN ZIEL: Zusammenfassende Betrachtung der "Orientierungswanderung" durch die Wissensmanagementtheorie und Reflexion über die gewonnenen Erkenntnisse.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Kleinunternehmen, Wissensdienstleister, Lernende Organisation, Organisationales Lernen, Wissensbasis, Kernprozesse, Wissenslandkarte, Wissensbroker, Praxistransfer, Wissensumwandlung, Fallstudie, Unternehmensführung, Personalentwicklung, Wissensbeschaffung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die praktische Anwendung von Wissensmanagement in Kleinunternehmen und analysiert, wie diese ihre Prozesse und Methoden zur Wissensgestaltung unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Ressourcen und Rahmenbedingungen optimieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen Lerntheorien, Wissensmanagement-Kernprozesse (Schaffen, Speichern, Anwenden), die Besonderheiten von Kleinunternehmen sowie die praktische Fallstudie bei zwei Wissensdienstleistern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, wie kleinunternehmerische Realität und Wissensmanagementtheorie verbunden werden können, um das Handeln in der Praxis an theoretischen Erkenntnissen auszurichten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben einer umfassenden Literaturanalyse und dem Aufbau eines theoretischen Bezugsrahmens führt der Autor eine Fallstudie bei zwei Wissensdienstleistern durch, unter anderem mittels Interviews und einer Online-Fragebogenerhebung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Kapitel zu Lerntheorien und Wissensmanagement-Prozessen sowie einen praktischen Teil, in dem die Ergebnisse der Fallstudie reflektiert und zukünftige Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Wissensmanagement, Kleinunternehmen, Organisationales Lernen, Wissensbasis und Wissenstransfer charakterisieren.

Warum konzentriert sich die Arbeit speziell auf Kleinunternehmen?

Der Autor argumentiert, dass bestehende Wissensmanagement-Konzepte primär auf Großunternehmen ausgelegt sind. Kleinunternehmen benötigen aufgrund ihrer anderen Vorraussetzungen – wie Ressourcenmangel und Flexibilität – angepasste, praxisnahe Ansätze.

Welche Rolle spielt die "Spannungsfeld-Analyse" in der Arbeit?

Die Analyse der Spannungsfelder (z.B. implizit/explizit, aktuell/zukünftig) dient als wertvolles "mentales Modell", um die Komplexität des Wissens zu strukturieren und Entscheidungen über die Relevanz von Wissen in einem organisationalen Kontext zu erleichtern.

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Details

Title
Wissensmanagement in Kleinunternehmen - Prozesse und Methoden am Beispiel zweier Wissensdienstleister
College
University of Graz
Grade
1
Author
Alfred Schaider (Author)
Publication Year
2001
Pages
137
Catalog Number
V185648
ISBN (eBook)
9783656981701
ISBN (Book)
9783867465458
Language
German
Tags
wissensmanagement kleinunternehmen prozesse methoden beispiel wissensdienstleister
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alfred Schaider (Author), 2001, Wissensmanagement in Kleinunternehmen - Prozesse und Methoden am Beispiel zweier Wissensdienstleister, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185648
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