Auswirkungen demographischer Veränderungen auf die wirtschaftliche Entwicklung und regionale Struktur in den neuen Bundesländern


Diplomarbeit, 1994
89 Seiten, Note: 1.3

Leseprobe

AUSWIRKUNGEN DEMOGRAPHISCHER VERÄNDERUNGEN AUF DIE
WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG UND REGIONALE STRUKTUR
IN DEN NEUEN BUNDESLÄNDERN
DIPLOMARBEIT
(mit drei Monaten Bearbeitungsdauer)
zur Erlangung des Grades eines Diplomvolkswirtes
an der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Eingereicht von:
cand. rer. pol. Annett Knackstedt
Halle, 25.11.1994

II
Inhaltsverzeichnis
Seite
Darstellungsverzeichnis
IV
Abkürzungsverzeichnis
V
1
Einleitung
1
1.1 Der Stellenwert der demoökonomischen Diskussion in der
Wirtschaftswissenschaft
1
1.2 Zielstellung und Aufbau dieser Arbeit
2
2 Demographische Entwicklung in Ostdeutschland
4
2.1
Theoretische
Vorüberlegungen
4
2.2 Der Bevölkerungsrückgang: Ausmaß und Determinanten
5
2.3
Prognose
der
Bevölkerungsentwicklung
9
2.4
Konsequenzen
für
die
Altersstruktur
12
3 Effekte des Bevölkerungsrückgangs auf die wirtschaftliche
Entwicklung
in
Ostdeutschland
14
3.1
Folgen
für
den
Arbeitsmarkt
14
3.1.1
Die
Arbeitsmarktlage
in
Ostdeutschland
14
3.1.2 Einfluß des Bevölkerungsrückgangs auf die Höhe
des
Arbeitsangebots
15
3.1.3 Bedingt der Bevölkerungsrückgang Arbeitslosigkeit ?
19
3.2 Qualitative Auswirkungen auf das Humankapital
24
3.2.1 Die neuen Anforderungen an die Erwerbspersonen
24
3.2.2 Mobilität und Leistungsfähigkeit bei verändertem
Altersaufbau
der
Erwerbsbevölkerung 25
3.2.3 Zusammenhang zwischen einer schrumpfenden,
alternden Bevölkerung und der Neuerungsaktivität
28
3.3 Konsequenzen für die Konsumgüternachfrage
31
3.3.1
Vorbemerkungen
31
3.3.2 Folgen einer veränderten Bedarfsträgerzahl
33
3.3.3 Die Sättigungsdebatte im Kontext des Bevölkerungs-
rückgangs
36

III
3.3.4 Auswirkungen des Alterungsprozesses auf die
Struktur
der
Konsumgüternachfrage
39
3.4 Die Bedeutung der Bevölkerungsentwicklung für die
privaten
Investitionen
44
3.4.1 Der Stellenwert der Investitionstätigkeit in
Ostdeutschland
44
3.4.2
Wachstumstheoretische
Überlegungen
46
3.4.3 Bevölkerungsschwund in Ostdeutschland - Grund
zum Pessimismus bei Investitionsentscheidungen ?
49
3.5
Zusammenfassung
52
4 Folgen der demographischen Veränderungen für die regionale
Struktur
in
den
neuen
Bundesländern
54
4.1
Abgrenzung
des
Problembereiches
54
4.2
Regionale
Bevölkerungsentwicklung 57
4.3 Der Einfluß der Bevölkerungsentwicklung auf die räumliche
Diffusion
von
wirtschaftlichen
Aktivitäten
61
4.3.1 Die Theorie der unternehmerischen Standortwahl
61
4.3.2 Vergleich der Standortbedingungen bei Bevölkerungs-
rückgang in gering- und dichtbesiedelten Regionen
65
4.3.3 Die Attraktivität ländlicher und (hoch-)verdichteter
Räume
für
einzelne
Branchentypen
69
4.4
Fazit
74
5
Schlußbetrachtung
76
Literaturverzeichnis
83
Eidesstattliche
Erklärung
88

IV
Darstellungsverzeichnis
Seite
Darstellung 1: Einteilungsschema für die demographischen Veränderungen
5
Darstellung 2: Bevölkerungsentwicklung in Ostdeutschland im Zeitraum
1988
bis
Mitte
1993
6
Darstellung 3: Innerdeutsche Wanderungen im Zeitraum 1989 bis 1992
7
Darstellung 4: Entwicklung der Zahl der Lebendgeborenen und
Gestorbenen in den neuen Bundesländern und
Berlin-Ost im Zeitraum 1989 bis 1992
8
Darstellung 5: Überblick ausgewählter Bevölkerungsvoraus-
berechnungen für Ostdeutschland bis zum Jahr 2040
11
Darstellung 6: Entwicklung der Altersstruktur der ostdeutschen
Bevölkerung
bis
zum
Jahr
2040
12
Darstellung 7: Verbrauchsstruktur der privaten Haushalte in der
Bundesrepublik Deutschland nach Alter der Bezugs-
person
im
Jahr
1988
41
Darstellung 8: Bevölkerungsentwicklung in den neuen Ländern und
Berlin-Ost nach siedlungsstrukturellen Kreistypen
im Zeitraum Ende 1988 bis Mitte 1992
57
Darstellung 9: Wanderungsverluste und Geburtendefizite in
Ostdeutschland nach siedlungsstrukturellen Kreis-
typen im Zeitraum 1989 bis 1991
58

V
Abkürzungsverzeichnis
ABM
=
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen
BfLR
=
Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung
EG
= Europäische
Gemeinschaft
FuU
=
Fortbildung und Umschulung
Hrsg.
=
Herausgeber
ifo
=
Institut für Wirtschaftsforschung München
IWH
=
Institut für Wirtschaftsforschung Halle
Jg.
=
Jahrgang
km
= Kilometer
KSPW
=
Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen
Wandels in den neuen Bundesländern
NRR
=
Nettoreproduktionsrate

1
1 Einleitung
1.1
Der Stellenwert der demoökonomischen Diskussion in der
Wirtschaftswissenschaft
Das Interesse an der Beobachtung und Analyse von Bevölkerungsvorgängen hat in den
letzten Jahren stark zugenommen. Vor allem ist dies darauf zurückzuführen, daß seit
Ende der 60er Jahre dem andauernden exponentiellen Bevölkerungswachstum in den
Entwicklungsländern eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung in den meisten Indu-
strienationen gegenübersteht. Da es sich hierbei offensichtlich um ein langfristiges Phä-
nomen handelt, gewinnt die Erörterung der Folgen einer Bevölkerungsimplosion für die
wirtschaftliche Entwicklung zunehmend an Bedeutung.
In der Diskussion kristallisieren sich im wesentlichen zwei Extrempositionen heraus:
Bevölkerungsoptimisten vertreten die Auffassung, daß unterhalb einer bestimmten oder
sogar negativen Bevölkerungswachstumsrate eine optimale Kombination von volkswirt-
schaftlichen Ressourcen und menschlicher Arbeitskraft nicht möglich sei. Dagegen ste-
hen die Bevölkerungspessimisten auf dem Standpunkt, daß ein fortwährendes Wachs-
tum der Bevölkerung zu einer Überbeanspruchung der natürlichen Ressourcen und in
der Konsequenz zu einem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch
führt. Aus letzterer Sicht wäre ein Bevölkerungsrückgang wünschenswert.
Die Untersuchung der Beziehungen zwischen Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwick-
lung wird dadurch erschwert, daß ein wechselseitiger Ursache-Wirkungs-Mechanismus
besteht. Außerdem beeinträchtigt die Unklarheit über den Prozeß des Wirtschaftswachs-
tums selbst die Zuverlässigkeit der Aussagen. Auf Grund dieser Erschwernisse blieben
bevölkerungsökonomische Aspekte lange Zeit in der Wirtschaftswissenschaft unbe-
rücksichtigt. Dies äußert sich beispielsweise darin, daß die Bevölkerungswachstumsrate
in vielen neoklassischen Wachstumsmodellen lediglich als exogene, konstante Größe
eingeht.
Die demoökonomischen Forschungen erfuhren erst mit dem Rückgang der Geburtenzif-
fern, insbesondere auch in Westdeutschland seit ca. 1972, eine Wiederbelebung.
Mit den gesellschaftlichen Veränderungen in der DDR im Jahr 1989 erlangt das Phäno-
men "Bevölkerungsrückgang" noch eine ganz andere Dimension. Hier vollzog bzw.
vollzieht sich ein vergleichsweise abrupter demographischer Wandel. Die ostdeutsche
Wirtschaft ist damit nicht nur strukturellen Anpassungsproblemen, bedingt durch die
Einführung der Marktwirtschaft, sondern auch gravierenden Veränderungen der demo-
graphischen Verhältnisse ausgesetzt.
Diese Situation gibt daher erneut Anlaß, sich mit den wirtschaftlichen Konsequenzen
demographischer Veränderungen auseinanderzusetzen.

2
1.2.
Zielstellung und Aufbau dieser Arbeit
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zu erörtern, inwieweit derartig neue Rahmenbedin-
gungen auf den Verlauf des wirtschaftlichen Umstrukturierungsprozesses in
Ostdeutschland sowohl in kurz- bis mittelfristiger als auch in langfristiger Sicht Einfluß
nehmen könnten. Da der Bevölkerungsrückgang in den Industrieländern ein geschicht-
lich völlig neuartiges Phänomen darstellt, fehlt es noch weitgehend an historischer Er-
fahrung und gesicherten empirischen Erkenntnissen. Dies betrifft in besonderer Weise
das Territorium der neuen Bundesländer
1
. Aus diesem Grund basiert die Analyse
überwiegend auf Plausibilitätsüberlegungen, wobei staatliche und sonstige äußere Ein-
flüsse auf das Wirtschaftsgeschehen (z.B. die selektive Wirkung von Einwanderungen)
außer acht gelassen werden.
Im Vordergrund steht die theoretische Untersuchung der möglichen Effekte des demo-
graphischen Wandels auf folgende wesentliche wirtschaftliche Bestimmungsfaktoren:
Quantität und Qualität des Arbeitskräfteangebots, Niveau und Struktur der Konsumgü-
ternachfrage sowie private Investitionstätigkeit. Des weiteren werden die Auswirkungen
des Bevölkerungsrückgangs auf die regionale Wirtschaftsstruktur näher betrachtet.
Folgende Vorgehensweise wurde als zweckmäßig erachtet:
Ausgangspunkt bildet die Darstellung der bisherigen Bevölkerungsentwicklung in Ost-
deutschland. Zudem werden Prognoseergebnisse verschiedener Autoren vorgestellt, um
ein Bild von dem sich abzeichnenden Alterungsprozeß der ostdeutschen Bevölkerung
zu geben.
Im Anschluß daran soll der Frage nachgegangen werden, ob die sinkende Bevölke-
rungszahl den ostdeutschen Arbeitsmarkt entlasten oder die bereits hohe Sockelarbeits-
losigkeit eher noch verstärken wird. Der Einfluß der demographischen Veränderungen
auf die Arbeitsnachfrage wird hier nicht gesondert untersucht, da die Arbeitsnachfrage
eine aus der Höhe und Struktur der Güternachfrage sowie der Produktionstechnik abge-
leitete Größe ist.
Weiterhin soll geklärt werden, ob die schrumpfende und alternde Bevölkerung in den
neuen Bundesländern die Leistungsfähigkeit, die Mobilitätsbereitschaft und die Neue-
rungsaktivität der Erwerbspersonen beeinträchtigen könnte.
In einem nächsten Analyseschritt wird untersucht, welche Folgen die Abnahme der
Verbraucherzahl und der Haushaltsgröße sowie der erhöhte Anteil älterer Konsumenten
für das Niveau bzw. die Struktur der Konsumgüternachfrage hat.
1
Der Ausdruck 'neue Bundesländer' schließt zur Vereinfachung Berlin-Ost mit ein und ist demnach in
dieser Arbeit als Synonym für Ostdeutschland anzusehen.

3
Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Erörterung der
Problemstellung, ob der Schrumpfungs- und Alterungsprozeß der Bevölkerung Investi-
tionszurückhaltung auslöst.
Das vorletzte Kapitel beschäftigt sich, ausgehend von der Darstellung der regionalen
Bevölkerungsentwicklung, mit der Frage, inwieweit die demographischen Verände-
rungen die unternehmerische Standortwahl und somit im entscheidenden Maße die re-
gionale Wirtschaftsstruktur determinieren kann. Als räumliche Analyseeinheiten wer-
den die siedlungsstrukturellen Kreistypen gewählt, wobei dem ländlichen Raum beson-
dere Aufmerksamkeit gewidmet werden soll.
Die Zusammenfassung und Bewertung der Ergebnisse beschließen die Arbeit.

4
2
Demographische Entwicklung in Ostdeutschland
2.1 Theoretische
Vorüberlegungen
Der empirischen Betrachtung der Bevölkerungsvorgänge in den neuen Bundesländern
sind einige theoretische Überlegungen voranzustellen. Dabei ist zu klären, welche
statistischen Größen sich hinter dem Begriff "demographische Veränderungen" ver-
bergen.
In Anlehnung an das Erhebungssystem der Bevölkerungsstatistik kann man zwischen
Bevölkerungsbestand und -bewegung unterscheiden. Die Bevölkerungszahl und deren
Struktur hinsichtlich statistischer Merkmale wie z.B. Alter, Geschlecht, Haushalt, Re-
gion und Nationalität unterliegen als Bestandsgrößen ständig Veränderungen, die durch
natürliche und räumliche Bevölkerungsvorgänge hervorgerufen werden. Zu der natür-
lichen Bevölkerungsbewegung zählen die Fertilität, die Mortalität und die Heirats-und
Scheidungstätigkeit, während man unter räumlicher Bevölkerungsbewegung die Bin-
nen- und Außenwanderung versteht.
1
Diese Prozesse, die durch individuelle Ereignisse (z.B. Heirat, Geburt) getragen wer-
den, sind ihrerseits von biologischen (z.B. Fruchtbarkeit, Gesundheitszustand) und von
sozioökonomischen Variablen (z.B. Beteiligung am Erwerbsleben, generatives Ver-
halten, Einkommenssituation) abhängig.
2
Die Intensität der Bevölkerungsbewegungen
steht aber auch in einem engen Zusammenhang zu den Bestandsgrößen. Beispielsweise
determiniert der Altersaufbau einer Bevölkerung (pilz- oder pyramidenförmig) im
entscheidenden Maße die absolute Zahl der Geburten und Sterbefälle.
Demzufolge besteht eine wechselseitige Beziehung zwischen Bestands- und Bewe-
gungsgrößen.
Wie aus der nachfolgenden Darstellung 1 ersichtlich ist, können sowohl die
Schwankungen im Verlauf der Bevölkerungsprozesse als auch die Schwankungen der
Bevölkerungszahl und -struktur als demographische Veränderungen bezeichnet werden.
In dieser Arbeit sind die Veränderungen der statistischen Größen - Geburten, Sterbe-
fälle, Binnenwanderung, Bevölkerungsstand sowie Altersstruktur und regionale
Struktur - von besonderem Interesse.
1
Vgl. Abels, Heiner: Wirtschafts- und Bevölkerungsstatistik. 3. Aufl. Wiesbaden 1991, S.60 f. und vgl.
Feichtinger, Gustav: Demographische Analyse und populationsdynamische Modelle: Grundzüge der
Bevölkerungsmathematik. Wien 1979, S.14.
2
Vgl. Feichtinger: a.a.O., S.14.

5
Darstellung 1:
Einteilungsschema für die demographischen Veränderungen
demographische Veränderungen
Schwankungen
der
Bewegungsgrößen:
Schwankungen
der
Bestandsgrößen:
Geburten;
Sterbefälle;
Bevölkerungszahl;
Altersstruktur;
Heiratstätigkeit
Scheidungstätigkeit
Geschlechtsstruktur;
Haushaltsstruktur;
Binnenwanderung
Außenwanderung
Nationalitätenstruktur;
regionale Struktur
Quelle: eigene Darstellung
Auf die anderen o.g. demographischen Veränderungen soll hier nicht näher einge-
gangen werden.
2.2
Der Bevölkerungsrückgang: Ausmaß und Determinanten
Im Gegensatz zum früheren Bundesgebiet, in dem seit Mitte der 70er Jahre ein Gebur-
tendefizit vorherrscht, weist die Bevölkerungsentwicklung in der ehemaligen DDR bis
zum Jahr 1988 keine einschneidenden demographischen Veränderungen auf. Zwar ging
auch hier das Geburtenniveau tendenziell zurück, jedoch ergab sich unter Berücksichti-
gung der Sterbefälle letztlich ein Geborenenüberschuß.
3
Der Rückgang der Einwohnerzahl der DDR im Zeitraum von 1950 bis 1988 von 18,39
Mill.
4
auf 16,67 Mill.
5
(um ca. 9,35 %) erklärt sich deshalb hauptsächlich aus den Ab-
wanderungsbewegungen in das westdeutsche Gebiet.
6
Seit dem Jahr 1989 zeichnet sich
allerdings ein tiefgreifender demographischer Wandel in den neuen Bundesländern ab.
Die Darstellung 2 verdeutlicht den starken Abwärtstrend der Bevölkerungszahlen.
3
Vgl. Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Bevölkerungsstruktur und Wirtschaftskraft der Bun-
desländer 1994. Stuttgart 1994, S.45.
4
Stand 30.06. Vgl. Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch 1991. Stuttgart
1991, S.52.
5
Vgl. Schoer, Karl und Edith Dabbert: Bevölkerung in den neuen Ländern und Berlin-Ost nach
Ländern. In: Zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in den neuen Bundesländern,
Vierteljahreszeitschrift März 1994, S.11.
6
Vgl. Daten in: Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Bevölkerungsstruktur. a.a.O., S.44.

6
Es ist erkennbar, daß sich die Einwohnerzahl im betrachteten Zeitraum um rund 1,03
Mill. Personen verringerte, das entspricht rund 6,2 %.
Darstellung 2:
Bevölkerungsentwicklung in Ostdeutschland im Zeitraum 1988 bis Mitte 1993
Jahr
Personen (1000
)
15.000
15.200
15.400
15.600
15.800
16.000
16.200
16.400
16.600
16.800
1988
1989
1990
1991
1992
2. Vj.
1993
Quelle der Daten: Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Zur wirtschaftlichen und sozialen Lage
in den neuen Bundesländern. Stuttgart Juni 1993, S.172.
Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Wirtschaft und Statistik. Stuttgart Juni
1994, S.378.
Ausschlaggebend für diese Forcierung des Bevölkerungsrückgangs war die politische
Wende in der DDR. Mit ihr änderten sich die Rahmenbedingungen der räumlichen
Mobilität grundlegend.
Infolgedessen wurde die Abwanderung ostdeutscher Bürger in
das frühere Bundesgebiet zur wesentlichen Determinante des Bevölkerungsrückgangs.
Der nachfolgenden Darstellung 3 kann man entnehmen, daß von 1989 bis Ende 1992
rund 1,23 Mill. Menschen das Gebiet der ehemaligen DDR in Richtung
Westdeutschland verließen. Da dieser Verlust durch die Zuwanderung von rund
233.000 Personen
nicht ausgeglichen werden konnte, ergab sich für Ostdeutschland ein
Wanderungsdefizit von ca. 1 Mill. Einwohnern. Damit erklärte die Ost-West-Migration
zum großen Teil den oben skizzierten Bevölkerungsschwund. Im Jahr 1990 betrug der
Erklärungsanteil ca. 88,7 %
7
. Trotz einer deutlichen Verlangsamung des Abwande-
rungstempos und einer verstärkten Zuwanderung aus dem früheren Bundesgebiet
7
Anteil des Wanderungsverlustes im Jahr 1990 am Bevölkerungsrückgang 1989-1990; eigene Berech-
nung aus den Daten der Darstellungen 2 und 3.

7
dominierte der Wanderungsverlust auch im Jahr 1992 noch mit 83,6 %
8
als
wesentlicher Faktor für den Bevölkerungsrückgang in den neuen Bundesländern.
Darstellung 3:
Innerdeutsche Wanderungen im Zeitraum 1989 bis 1992
Jahr
Zuzüge in die neuen
Bundesländer und
Berlin-Ost aus dem
früheren Bundesgebiet
Fortzüge aus den
neuen Bundesländern
und Berlin-Ost in das
frühere Bundesgebiet
Wanderungssaldo
gegenüber dem
früheren
Bundesgebiet
1 000
Personen
1989
5,1
388,4
- 383,3
1990
36,2
395,3
- 359,1
1991
80,3
249,7
- 169,5
1992
111,3
199,2
- 87,8
gesamter
Zeitraum
233,0
1232,7
-999,7
Quelle: Schoer, Karl und Edith Dabbert: Bevölkerung in den neuen Ländern und Berlin-Ost nach
Ländern. In: Zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in den neuen Bundesländern,
Vierteljahreszeitschrift März 1994, S. 14.
Weitaus bedeutungsvoller für die spätere Wirkungsanalyse ist jedoch die Struktur der
Migration
.
9
Im Jahr 1989 ergab sich beispielsweise folgendes Bild:
- Der Anteil der Hochqualifizierten an der Gesamtzahl der Übersiedler lag bei knapp
16 %. Die Qualifikation eines Facharbeiters bzw. Meisters hatten 68 %, und 16 %
waren An- und Ungelernte.
10
- Hinsichtlich der Altersstruktur konnte man einen Anteil der Personen im erwerbsfä-
higen Alter von rund 74 % beobachten, 23 % der Übersiedler waren Kinder unter 15
Jahren, und nur 3 % befanden sich im Rentenalter.
11
- Geschlechtsspezifische Unterschiede der Abwanderungsneigung traten dagegen
kaum zum Vorschein. Der Frauenanteil betrug 49 % aller Fortzüge in das frühere
Bundesgebiet.
12
8
Anteil des Wanderungsverlustes im Jahr 1992 am Bevölkerungsrückgang 1991-1992; eigene Berech-
nung aus den Daten der Darstellungen 2 und 3.
9
Bezüglich der regionalen Struktur der Migration wird auf Abschnitt 4.2 verwiesen.
10
Vgl. Hof, Bernd: Gesamtdeutsche Perspektiven zur Entwicklung von Bevölkerung und Arbeitskräfte-
angebot / 1990 bis 2010. Hrsg. Institut der deutschen Wirtschaft. Köln 1990, S.10.
11
Vgl. ebenda, S.10.
12
Vgl. Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Bevölkerungsstruktur und Wirtschaftskraft der Bun-
desländer 1994. Stuttgart 1994, S. 44 und eigene Berechnung.

8
Diese strukturellen Komponenten der Ost-West-Migration wirken sich unmittelbar auf
die zukünftige Bevölkerungsstruktur aus. Besonders fällt der Verlust der jungen Men-
schen ins Gewicht, da dadurch das Potential an Eheschließenden und somit auch Eltern
in den neuen Bundesländern erheblich vermindert wird.
13
Der drastische Geburtenrückgang, der infolge der politischen und sozialen Umwäl-
zungen nach 1989 einsetzte, wird durch diesen Effekt demzufolge noch verstärkt. Somit
dominiert im zunehmenden Maße die natürliche Bevölkerungsbewegung mit einem ho-
hen Gestorbenenüberschuß als Determinante des Bevölkerungsrückgangs in
Ostdeutschland. Die Darstellung 4 zeigt die rückläufige Entwicklung der Geborenen-
zahl im Vergleich zur relativ stabilen Zahl der Sterbefälle.
Darstellung 4:
Entwicklung der Zahl der Lebendgeborenen und Gestorbenen in den neuen Bundes-
ländern und Berlin-Ost im Zeitraum 1989 bis 1992
Jahr
Personen
0
50.000
100.000
150.000
200.000
250.000
1989
1990
1991
1992
Gestorbene
Lebendgeborene
Quelle der Daten: Schoer, Karl und Edith Dabbert: Bevölkerung in den neuen Ländern und Berlin-Ost
nach Ländern. In: Zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in den neuen Bundeslän-
dern, Vierteljahreszeitschrift März 1994, S. 15.
Daraus ergibt sich für den Zeitraum 1989 bis 1992 ein Geburtendefizit von 233 000
Personen. Dies entspricht einer Halbierung der Geburtenrate von ca. 12,0 Geburten je
1000 Einwohner (1989) auf ein Niveau von ca. 5,6 Geburten je 1000 Einwohner
(1992).
14
Eine zusätzliche Information über das Ausmaß der veränderten
Geburtenhäufigkeit liefert die Nettoreproduktionsrate (NRR). Sie spiegelt den durch die
13
Vgl. Schoer, Karl und Edith Dabbert: Bevölkerung in den neuen Ländern und Berlin-Ost nach
Ländern. In: Zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in den neuen Bundesländern,
Vierteljahreszeitschrift März 1994, S.16.
14
Vgl. ebenda, S.16.

9
Mädchengeburten ersetzten Anteil einer Frauengeneration unter Berücksichtigung der
Sterblichkeitsverhältnisse wider.
15
Im Jahr 1989 betrug die NRR noch 0,75
16
und liegt
derzeit mit einem Wert von 0,36 weit unter dem westdeutschen Niveau (0,66)
17
. Für den
vollständigen Ersatz der Frauengeneration wäre jedoch eine NRR von 1,0 erforderlich.
Eine Fertilität, die das Bestandserhaltungsniveau so weit unterschreitet, wird ohne Ein-
wanderungen einen fortwährenden Bevölkerungsrückgang nach sich ziehen. Dieser
Schrumpfungsprozeß wird sogar bei Rückkehr zu einer bestandserhaltenden Geburten-
zahl (mehr als 2 Kinder je Frau) noch über Jahrzehnte andauern, da eine schrumpfende
Basis den Fertilitätsanstieg überkompensiert. Es setzt demnach eine Eigendynamik der
Bevölkerungsentwicklung ein, wie sie in umgekehrter Form bei dem exponentiellen
Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern zu beobachten ist.
18
Im folgenden werden Prognosen über die Bevölkerungsentwicklung in Ostdeutschland
vorgestellt, um diesen absehbaren Trend zahlenmäßig zu untermauern und die Auswir-
kungen auf die künftige Altersstruktur aufzuzeigen.
2.3
Prognose der Bevölkerungsentwicklung
Bei den Bevölkerungsvorausberechnungen wird zwischen Vorausschätzungen und Mo-
dellrechnungen unterschieden.
Bevölkerungsvorausschätzungen treffen auf der Grundlage der bestehenden Verhält-
nisse Aussagen über die absehbare Entwicklung im mittelfristigen Zeitraum (10-15
Jahre). Dagegen erstrecken sich Modellrechnungen über eine wesentlich größere Zeit-
spanne und zeigen damit die längerfristige Entwicklung der Bevölkerung auf.
19
Sie er-
fordern deshalb bestimmte Annahmen zur Bevölkerungsentwicklung, die sich vor allem
auf die drei Größen - Geburtenentwicklung, Sterblichkeitsverhältnisse und Wande-
rungen - beziehen.
15
Vgl. Gabler-Verlag (Hrsg.): Gabler Wirtschaftslexikon L-SO, Stichwort "Nettoreproduktionsrate". 13.
Aufl. Wiesbaden 1992, S.2379.
16
Vgl. Sommer, Bettina: Entwicklung der Bevölkerung bis zum Jahr 2030 - Ergebnis der siebten koordi-
nierten Bevölkerungsvorausberechnung. In: Wirtschaft und Statistik, Heft 4, 1992, S. 217.
17
Birg, Herwig: Demographische Wirkungen politischen Handelns. Eine neue Perspektive. In: Altern
hat Zukunft. Hrsg. Hans Ulrich Klose. Opladen 1993, S.55 f.
18
Vgl. ebenda, S. 68.
19
Vgl. Sommer, Bettina: a.a.O., S. 217.

10
Diese Komponenten üben aber im unterschiedlichen Maße Einfluß auf die zukünftige
Bevölkerungsgröße und -struktur in den neuen Bundesländern aus. So wird die Sterb-
lichkeit kaum Spielraum für unterschiedliche Szenarien zulassen. Da zu erwarten ist,
daß sich die Lebensbedingungen in Ostdeutschland an die des früheren Bundesgebietes
angleichen werden, wird sich auch die Lebenserwartung an das derzeit noch höhere Le-
benserwartungsniveau in Westdeutschland allmählich annähern.
20
In Hinsicht auf die Fruchtbarkeit herrscht ebenfalls die Meinung vor, daß eine Anglei-
chung der ostdeutschen Geburtenrate an die westdeutsche erfolgen wird. Über die
Dauer dieses Anpassungsprozesses besteht allerdings eine gewisse Unklarheit (vgl.
nachfolgende Darstellung 5). Das kontinuierliche Sinken der Geborenenzahlen, wie es
in Abschnitt 2.2 dargestellt wurde, läßt eher vermuten, daß der Tiefpunkt noch nicht
erreicht ist.
Noch schwieriger ist die Formulierung von Hypothesen über die künftige Wande-
rungsbilanz in Ostdeutschland, da Wanderungen besonders stark von ökonomischen
Faktoren (z.B Arbeitsmarktsituation, Einkommen) abhängen. Demzufolge spielt die er-
wartete wirtschaftliche Entwicklung bei der Einschätzung der zukünftigen Wande-
rungsströme eine gewichtige Rolle.
In Anbetracht der Strukturbrüche in Ostdeutschland erscheint es jedoch fast, unmöglich
den exakten Verlauf der ökonomischen Entwicklung vorauszusagen. Die Hypothesen
werden deshalb in einem gewissen Grad willkürlich gesetzt und führen damit zu einem
breiten Spektrum an Prognosemodellen und zu Unsicherheiten der Bevölkerungs-
prognose für die neuen Bundesländer. Eine zusammenfassende Übersicht über das
grundlegende Annahmegerüst und die prognostizierten Bevölkerungszahlen verschiede-
ner Autoren enthält die nachfolgende Darstellung 5.
Vergleicht man die verschiedenen Szenarien in Darstellung 5 miteinander, so ergibt sich
für das Jahr 2010 eine Bandbreite der prognostizierten Bevölkerungszahl von
14 161 Tsd. Personen (Bernd Hof) bis 15 308 Tsd. Personen (Bettina Sommer). Einen
Ausblick bis zum Jahr 2040 unter Berücksichtigung der erwarteten Wanderungsbewe-
gungen liefert die achte koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung (vgl. Bettina
Sommer). Danach würde die Bevölkerung, wie aus Darstellung 5 ersichtlich, auf
13,175 Mill. Einwohner bzw. auf ca. 80,2 % des Ausgangsbestandes von 1989
schrumpfen.
Inwieweit damit Verschiebungen im Altersaufbau der ostdeutschen Bevölkerung ver-
bunden sind, soll abschließend dargelegt werden.
Darstellung 5:
20
Vgl. Institut für Wirtschaftsforschung Halle (Hrsg.): Arbeitsmarktperspektiven Ostdeutschlands bis
zum Jahr 2010, Forschungsreihe 5/94. Halle 1994, S. 27.

11
Überblick ausgewählter Bevölkerungsvorausberechnungen für Ostdeutschland bis zum
Jahr 2040
Autor,
Publikations-
jahr /
Annahmen
Sommer, B.
(Statistisches Bun-
desamt), Variante 2,
1994 a
Inst. f. Wirtschafts-
forschung Halle,
1993 b
Schwarz, K. (Inst. f.
Raumforsch. u.
Raumord.),1993 c
Hof, B. (Inst. d.
deutschen.
Wirtschaft Köln),
1990 d
Geburten-
entwicklung
zusammengefaßte
Geburtenziffer sinkt
bis 1994 auf 0,79
Kinder/Frau und
steigt von 1996 bis
2005 auf das west-
deutsche Niveau
von 1,4 Kinder/Frau
allmähliche Anglei-
chung an das west-
deutsche Niveau
allmähliche Anglei-
chung an das west-
deutsche Niveau
zusammengefaßte
Geburtenziffer
sinkt bis zum Jahr
2000 auf 1,5
Kinder/ Frau
Sterblichkeit allmähliche
Anglei-
chung an das leicht
steigende west-
deutsche Niveau bis
2030
allmähliche Anglei-
chung an das west-
deutsche Niveau
allmähliche Anglei-
chung an das west-
deutsche Niveau
bis zum Jahr 2010
sinkende Alters-
sterblichkeit
innerdeutsche
Wanderung
und Außen-
wanderung
Ausklingen der Ost-
West-Wanderungen
bis 2005, ein Fünftel
der abnehmenden
Außenzuwanderung
entfällt auf Ost-
deutschland
im Zeitraum 2000
bis 2010: Nettoab-
wanderung von ca.
140 Tsd. Personen;
positiver Gesamt-
wanderungssaldo
durch Außenzu-
wanderung
bleiben im Modell
unberücksichtigt
im Zeitraum 1990
bis 2000: 1,2 Mio.
Abwanderer,
danach vermehrt
Rückwanderung;
Außenzuwande-
rung wird berück-
sichtigt
Prognosejahr 1000
Personen
2000
15 379
15 243
15 600
14 587
2005
14 932
14 386
2010
15 308
14 657
15 000
14 161
2020
14 918
14 200
2030
14 053
13 000
2040
13 175
: keine Angabe
Quelle: a Sommer, Bettina: Entwicklung der Bevölkerung bis 2040 - Ergebnis der achten
koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung. In: Wirtschaft und Statistik, Heft 7, 1994, S.
497-503.
b Institut für Wirtschaftsforschung Halle (Hrsg.): Arbeitsmarktperspektiven Ostdeutschlands
bis zum Jahr 2010, Forschungsreihe 5/94. Halle 1994, S. 27-31.
c Schwarz, Karl: Überlegungen zu Zahl und Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland im
Zusammenhang mit Überlegungen zu den grenzüberschreitenden Wanderungen. In:
Raumforschung und Raumordnung, Jg. 51, 1993, S. 249.
d Hof, Bernd: Gesamtdeutsche Perspektiven zur Entwicklung von Bevölkerung und Arbeits-
kräfteangebot / 1990 bis 2010. Hrsg. Institut der deutschen Wirtschaft. Köln 1990. S. 32-
41 / 120.

12

13
2.4
Konsequenzen für die Altersstruktur
Die Ausführungen zur bisherigen und zukünftigen Bevölkerungsentwicklung in den
neuen Bundesländern haben deutlich gemacht, daß in den nächsten Jahrzehnten ein be-
trächtlicher Bevölkerungsschwund die demographische Situation prägen wird. Da die
demographischen Prozesse selektive Wirkungen haben, wird sich die Altersstruktur der
ostdeutschen Bevölkerung stark verändern. Dies ist anhand der Darstellung 6 erkennbar.
Im Jahr 1989 betrug der Anteil der Kinder und Jugendlichen (unter 20 Jahre) an der Ge-
samtbevölkerung noch 26 %. Er wird sich bis zum Jahr 2040 aber deutlich verringern,
voraussichtlich auf einen Wert von ca. 15
%. Die Altersgruppe der 20-
bis unter 60jährigen, d.h. der erwerbsfähigen Personen, wird anteilsmäßig erst in län-
gerfristiger Betrachtung einen Rückgang zu verzeichnen haben, von rund 56 % (1989)
auf einen Prognosewert von ca. 51 % (2040). Demgegenüber steht, wie Darstellung 6
zeigt, eine Zunahme des Anteilswertes der Personen über 60 Jahre: Im Jahr 2040 wird
voraussichtlich über ein Drittel der Bevölkerung 60 Jahre und älter sein, während der
Anteil im Jahr 1989 nur rund 18 % betrug.
Darstellung 6:
Entwicklung der Altersstruktur der ostdeutschen Bevölkerung bis zum Jahr 2040
1989
26%
18%
56%
2010
60%
24%
16%
2040
51%
34%
15%
unter 20 Jahre
20 bis unter 60 Jahre
60 Jahre und
älter
Quelle der Daten: Sommer, Bettina: Entwicklung der Bevölkerung bis 2030 - Ergebnis der siebten koor-
dinierten Bevölkerungsvorausberechnung. In: Wirtschaft und Statistik, Heft 4, 1992,
S. 220.
Sommer, Bettina: Entwicklung der Bevölkerung bis 2040 - Ergebnis der achten koor-
dinierten Bevölkerungsvorausberechnung. In: Wirtschaft und Statistik, Heft 7, 1994,
S. 501.
Ende der Leseprobe aus 89 Seiten

Details

Titel
Auswirkungen demographischer Veränderungen auf die wirtschaftliche Entwicklung und regionale Struktur in den neuen Bundesländern
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
1.3
Autor
Jahr
1994
Seiten
89
Katalognummer
V185709
ISBN (eBook)
9783656981367
ISBN (Buch)
9783867465861
Dateigröße
934 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auswirkungen, demographischer, veränderungen, wirtschaftliche, entwicklung, regionale, struktur, neuen, bundesländern
Arbeit zitieren
Annett Kettner (Autor), 1994, Auswirkungen demographischer Veränderungen auf die wirtschaftliche Entwicklung und regionale Struktur in den neuen Bundesländern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185709

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