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Bilanzierung von Stock Options nach US-GAAP, IAS und HGB. Ein Abriss bestehender Standards und Perspektiven einer Neuregelung.

Titel: Bilanzierung von Stock Options nach US-GAAP, IAS und HGB. Ein Abriss bestehender Standards und Perspektiven einer Neuregelung.

Diplomarbeit , 2002 , 114 Seiten , Note: 2

Autor:in: Rainer Bauer (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Bilanzierung von Stock Options ist ein international kontrovers diskutiertes Thema, das in den vergangenen Jahren aufgrund diverser Vorstöße zur Neuregelung und der Forderung vieler international tätiger Unternehmen nach einheitlichen Regeln an Dy-namik dazugewonnen hat.

Im Rahmen dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, den Bogen von den derzeiti-gen Bilanzierungsregeln nach US-GAAP, IAS und deutschem HGB zu den Vorschlägen zur Vereinheitlichung eines international gültigen Bilanzierungsstandards zu spannen. Da letzteres ein in den Anfängen steckender Prozess ist, kann nur eine Momentaufnahme erstellt und eine Prognose gewagt werden.

Zu Beginn der Arbeit wird ein kurzer Abriss der Entstehung und Entwicklung von Stock-Option-Systemen erstellt, der die steigende Bedeutung dieses Vergütungssystems veranschaulichen soll. Danach folgt eine Darstellung der rechtlichen Grundlagen in Deutschland, die für das Verständnis der Bilanzierungsmethodik von Aktienoptionen nach HGB unerlässlich ist. Dabei wird jenen Neuregelungen in Deutschland besondere Aufmerksamkeit geschenkt, die eine weitgehende Implementierung von Stock-Option-Plänen in deutschen Unternehmen ermöglicht haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG VON STOCK OPTION-SYSTEMEN

3 RECHTLICHE GRUNDLAGEN

3.1 Neuregelung der Rahmenbedingungen

3.1.1 Das KonTraG in Deutschland

3.1.2 Kapitalmarktoffensive-Gesetz (KMOG) in Österreich

3.1.3 Aktienoptionengesetz (AOG) in Österreich

3.2 Rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten von Aktienoptionsplänen

3.2.1 Wandel- oder Optionsanleihen und bedingtes Kapital

3.2.2 Nackte Optionen und bedingtes Kapital

3.2.3 Nackte Optionen und Aktienrückkauf

3.2.4 Direkte Finanzierung über die GuV-Rechnung

3.2.5 Vergleich der Gestaltungsmöglichkeiten

4 BILANZIERUNG VON STOCK OPTIONS

4.1 Problemstellung

4.2 Begriffsbestimmungen

4.3 Bilanzielle Behandlung nach US-GAAP

4.3.1 Entwicklung der US-GAAP-Regelung

4.3.2 Arten von Aktionsplänen

4.3.2.1 Non-compensatory Plans

4.3.2.2 Compensatory Plans

4.3.3 Intrinsic-Value-Based-Method (APB Opinion No. 25)

4.3.3.1 Fixe und variable Optionspläne

4.3.3.2 Beispiel 1: Fixer Optionsplan nach APB 25

4.3.3.3 Beispiel 2: Variabler Optionsplan nach APB 25

4.3.4 Fair-Value-Based-Method (SFAS 123)

4.3.4.1 Beispiel 1: Optionsplan nach SFAS 123

4.3.5 Erforderliche Anhangangaben nach US-GAAP

4.3.6 Berücksichtigung beim Gewinn je Aktie

4.3.6.1 Auswirkungen auf Cash flow und Gewinn von US-Unternehmen

4.4 Bilanzansatz nach deutschem Handelsrecht

4.4.1 Unterschiede zur Regelung nach US-GAAP

4.4.2 Problematik der Zuordnung zur Unternehmessphäre

4.4.3 Überlegungen zur Übernahme der US-GAAP-Regelungen

4.5 Bilanzielle Behandlung nach IAS 19

4.5.1 Angabepflichten nach IAS

4.6 Zusammenfassendes Beispiel zu IAS und US-GAAP

5 BILANZIERUNG VON STOCK APPRECIATION RIGHTS (SAR)

5.1 Definition

5.2 Vergleich mit echten Aktienoptionenprogrammen

5.2.1 Vor- und Nachteile gegenüber realen Optionen

5.2.2 Vermögens- und Liquiditätswirkungen

5.2.3 Exkurs: STAR-Programm der SAP AG

5.2.3.1 STAR-Programm 1999

5.3 Bilanzielle Behandlung nach US-GAAP

5.4 Bilanzielle Behandlung nach deutschem Handelsrecht

5.4.1 Bilanzansatz

5.4.2 Bilanzbewertung und zeitliche Verteilung

5.5 Bilanzielle Behandlung nach IAS

6 ENTWICKLUNG ZU EINER WELTWEIT EINHEITLICHEN BILANZIERUNG

6.1 G4+1 Discussion Paper: Accounting for Share-Based Payment

6.1.1 Eckpunkte des G4+1 Discussion Paper

6.1.2 Kontroverse Aspekte des Positionspapiers

6.1.3 Aktuelle Stellungnahmen und Kritikpunkte

6.2 Positionspapier der Arbeitsgruppe Stock Options

6.2.1 Bilanzierungsvorschläge des Positionspapiers

6.2.2 Stellungnahmen und aktuelle Diskussion

6.3 Entwurf eines Rechnungslegungsstandards in Deutschland

6.3.1 Unterschiede zu anderen Positionspapieren

6.3.1.1 Positionspapier der G4+1-Gruppe

6.3.1.2 Positionspapier des Deutschen Standardisierungsrates

6.3.2 Stellungnahmen und aktuelle Kritik

6.3.3 Illustrierende Zahlenbeispiele

6.3.3.1 Beispiel 1: Aktienoptionen auf Basis von § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG

6.3.3.2 Beispiel 2: Aktienoptionen in Verbindung mit einer Optionsanleihe

6.3.3.3 Beispiel 3: Aktienoptionen auf Basis von eigenen Anteilen

6.3.3.4 Beispiel 4: Barvergütung (Stock Appreciation Rights)

6.3.3.5 Beispiel 5: Kombination aus Aktienoptionen und Barvergütung

6.4 Ausblick

7 SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die komplexe Thematik der Bilanzierung von Stock Options und ähnlichen aktienkursorientierten Vergütungsinstrumenten. Ziel der Arbeit ist es, die bestehenden Bilanzierungsvorschriften nach US-GAAP, IAS und dem deutschen Handelsrecht (HGB) detailliert darzustellen, ihre Unterschiede herauszuarbeiten und die aktuellen Bemühungen um eine internationale Vereinheitlichung der Bilanzierungsstandards kritisch zu beleuchten.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen für Aktienoptionspläne in Deutschland und Österreich.
  • Detaillierte Analyse der bilanziellen Behandlung nach US-GAAP (APB 25 und SFAS 123).
  • Gegenüberstellung und Vergleich der Bilanzierungsmodelle mit dem deutschen Handelsrecht.
  • Untersuchung der Bilanzierung von virtuellen Instrumenten (Stock Appreciation Rights) am Beispiel der SAP AG.
  • Darstellung der Entwicklungstendenzen hin zu einem weltweit einheitlichen Rechnungslegungsstandard.

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Entwicklung der US-GAAP-Regelung

Grundlage für die Bilanzierung von Stock Options nach US-GAAP sind die vom Accounting Principles Board (APB) im Jahr 1972 herausgegebene Opinion No. 25 “Accounting for Stock Issued to Employees” (APB Opinion No. 25) und das vom FASB 1995 veröffentlichte Statement of Financial Accounting Standards (SFAS) No. 123 “Accounting for Stock-Based Compensation”. Grundsätzlich sollte die jüngere Regelung (SFAS 123) die ältere (APB Opinion No. 25) ersetzen. Nach kontroverser Diskussion und starkem Widerstand zahlreicher US-Unternehmen gegen die Ansatzpflicht nach SFAS 123 wurde ein Wahlrecht geschaffen, das beide eben genannten Standards nebeneinander bestehen lässt.

“Professor Steve Zeff of Rice University (in Cooke and Nobes, 1997) has given a lively account – and commented on the fearful dangers – of how successful economic consequences lobbying by US corporations, reaching a new height in gaining support in the US Congress and in particular form the Senate, forced the FASB to abandon its originally proposed standard on the treatment of stock option compensation in the income statement, even though the Board remained convinced that this was the proper accounting treatment and had the support, inter alia, of seventy US accounting academics who wrote to Senator Levin, and of one of the leading US institutional investors (Warren Buffet), who wrote similarly; ‘If options aren’t a form of compensation, what are they? If compensation isn’t an expense, what is it? And, if expenses shouldn’t go into the calculation of earnings, where in the world should they go?’”

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die kontroverse Diskussion um die Bilanzierung von Stock Options ein und umreißt das Ziel, die bestehenden Regelwerke mit den aktuellen Harmonisierungsbestrebungen zu verknüpfen.

2 Entstehung und Entwicklung von Stock Option-Systemen: Dieses Kapitel erläutert den Aufstieg von Aktienoptionsplänen in den USA und deren wachsende Bedeutung als Entlohnungsinstrument auch im deutschsprachigen Raum.

3 RECHTLICHE GRUNDLAGEN: Es werden die gesellschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und Österreich sowie die Instrumente zur Bedienung von Optionsplänen, wie das bedingte Kapital und der Aktienrückkauf, erörtert.

4 BILANZIERUNG VON STOCK OPTIONS: Das zentrale Kapitel analysiert die Bilanzierung nach US-GAAP (Intrinsic- und Fair-Value-Methoden), vergleicht sie mit den Regelungen des HGB und diskutiert die Einordnung nach IAS.

5 BILANZIERUNG VON STOCK APPRECIATION RIGHTS (SAR): Dieser Teil widmet sich der Bilanzierung von virtuellen Optionen, inklusive eines Exkurses zum STAR-Programm der SAP AG, und stellt die Unterschiede zu "echten" Aktienoptionen heraus.

6 ENTWICKLUNG ZU EINER WELTWEIT EINHEITLICHEN BILANZIERUNG: Das Kapitel befasst sich mit den internationalen Harmonisierungsbemühungen, insbesondere dem G4+1-Diskussionspapier und dem Standardentwurf des Deutschen Standardisierungsrates (DSR).

7 SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass eine international einheitliche Lösung trotz der Globalisierung der Finanzmärkte aufgrund komplexer Interessengegensätze noch in weiter Ferne liegt.

Schlüsselwörter

Stock Options, Bilanzierung, US-GAAP, IAS, HGB, Aktienoptionspläne, Stock Appreciation Rights, Fair Value, Intrinsic Value, Rechnungslegung, KonTraG, Mitarbeiterbeteiligung, Standardisierung, G4+1, DSR.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der bilanziellen Erfassung von Mitarbeiter-Aktienoptionsprogrammen und ähnlichen Entlohnungsinstrumenten in verschiedenen Rechnungslegungssystemen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der rechtlichen Gestaltung von Optionsplänen, den spezifischen US-amerikanischen Bilanzierungsregeln sowie der Diskussion um eine Harmonisierung der internationalen Rechnungslegung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die aktuelle Bilanzierungspraxis zu analysieren, die Unterschiede zwischen den Rechnungslegungsstandards aufzuzeigen und die Herausforderungen für deutsche Unternehmen im Kontext internationaler Harmonisierungsbestrebungen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Standards, Gesetze und aktueller wissenschaftlicher Beiträge sowie der Auswertung von Standardentwürfen und empirischen Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die rechtlichen Grundlagen, die detaillierte Bilanzierung nach US-GAAP, HGB und IAS sowie eine vertiefende Betrachtung der "Stock Appreciation Rights" und aktueller Standardisierungsprojekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stock Options, US-GAAP, IAS, HGB, Fair Value, Aktienrückkauf, Kapitalrücklage, Personalaufwand und internationale Rechnungslegung.

Warum ist das SAP-STAR-Programm ein wichtiges Fallbeispiel?

Das STAR-Programm dient als anschauliches Beispiel für die praktische Umsetzung virtueller Optionen und verdeutlicht die damit verbundenen Liquiditätsrisiken sowie die Transparenzvorteile bei der Verbuchung als Personalaufwand.

Welche Rolle spielt das KonTraG in der deutschen Bilanzierung?

Das KonTraG hat das aktienrechtliche Instrumentarium erweitert und die Ausgabe nackter Optionen sowie den Rückkauf eigener Aktien erleichtert, was die Verbreitung von Aktienoptionsplänen in Deutschland maßgeblich vorangetrieben hat.

Wie steht es um die Harmonisierung der Bilanzierung?

Obwohl internationale Gremien wie die G4+1 oder das IASB an einheitlichen Standards arbeiten, zeigen die kontroversen Stellungnahmen zum Entwurf E-DRS 11, dass ein Konsens aufgrund der unterschiedlichen Zielsetzungen nationaler Rechnungslegungssysteme nur schwer zu erreichen ist.

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Details

Titel
Bilanzierung von Stock Options nach US-GAAP, IAS und HGB. Ein Abriss bestehender Standards und Perspektiven einer Neuregelung.
Hochschule
Wirtschaftsuniversität Wien
Note
2
Autor
Rainer Bauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
114
Katalognummer
V185744
ISBN (eBook)
9783656981503
ISBN (Buch)
9783867466288
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bilanzierung stock options us-gaap abriss standards perspektiven neuregelung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rainer Bauer (Autor:in), 2002, Bilanzierung von Stock Options nach US-GAAP, IAS und HGB. Ein Abriss bestehender Standards und Perspektiven einer Neuregelung., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185744
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