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Konzeption eines Projektverwaltungssystems für betriebswirtschaftliche Datenanalyseprozesse in einem offenen Business-Intelligence-System

Titel: Konzeption eines Projektverwaltungssystems für betriebswirtschaftliche Datenanalyseprozesse in einem offenen Business-Intelligence-System

Diplomarbeit , 2002 , 162 Seiten , Note: 2.3

Autor:in: Frank Riesner (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Komplexität der Unternehmensumwelt ist in den vergangenen Jahren zunehmend
durch Diskontinuitäten und dynamische Veränderungen gekennzeichnet; betriebliche
Entscheidungsträger müssen dieser Entwicklung mit verkürzten Analyseund
Entscheidungsprozessen begegnen. In diesem Zusammenhang bietet das Business-
Intelligence-Konzept eine vielversprechende Lösung. Man versteht darunter die
analytische Aufgabe, welche fragmentierte Unternehmens- und Umweltdaten in
handlungsgerichtetes Wissen für unternehmerische Entscheidungen transformiert.
Business-Intelligence-Systeme (BIS) beinhalten dabei seitens der Informationstechnologie
ein enormes Potential, das weite Spektrum der betriebswirtschaftlichen Datenanalyse
möglichst komplett abzudecken und verschiedenen Anwendergruppen zu erschließen.
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer Konzeption für solche Systeme. Nach einer
theoretischen Fundierung der zur Verfügung stehenden Analyseverfahren sowie
der Untersuchungsvorgehensweisen und -abläufe wird aufbauend auf den Schwächen
früherer Management-Unterstützungssysteme ein umfangreicher Anforderungskatalog
für idealtypische BIS definiert. Teil dieser Arbeit ist außerdem die praktische
Umsetzung von Auszügen dieser Anforderungen in Form eines prototypischen Anwendungssystems.
Dieses implementiert schwerpunktmäßig ein generisches Projektverwaltungssystem
für betriebswirtschaftliche Datenanalyseprozesse. Dabei können
Analyseprojekte und zugehörige Analysephasen problemspezifisch verwaltet und
durch eine Ablaufsteuerung zielgerichtet ausgeführt werden. Ein simulierter Analyseprozeß
veranschaulicht dabei die Funktionalität der Applikation.
Neben Ausführungen über die allgemeine zukünftige Fortentwicklung innerhalb dieses
wissenschaftlichen Gebiets zeigen abschließend einige beispielhafte Ansätze
Möglichkeiten zur Erweiterung und Anpassung des prototypischen Business-
Intelligence-Systems auf.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Information als Unternehmensressource

1.2 Problemstellung und Zielsetzung

1.3 Aufbau und methodische Behandlung

1.4 Allgemeine Konventionen

2 Betriebswirtschaftliche Datenanalyse

2.1 Konzept der Untersuchungssituation

2.2 Grundtypen von Datenanalyseproblemen

2.2.1 Data-Warehouse-Systeme

2.2.2 Verfahren hypothesengetriebener Ansätze

2.2.3 Verfahren datengetriebener Ansätze

2.3 Phasen und Aufgaben der betriebswirtschaftlichen Datenanalyse

2.3.1 Identifikation des Untersuchungsproblems

2.3.2 Durchführung der Datenanalyse

2.3.3 Umsetzung der Untersuchungserkenntnisse

2.3.4 Evaluierung der Untersuchungssituation

2.3.5 Einbettung in das Regelkreismodell

2.4 Business Intelligence (BI)

2.5 Typische Untersuchungssituationen

3 Knowledge Discovery in Databases (KDD)

3.1 Begriff und Zielsetzung

3.2 Phasen und Aufgaben

3.2.1 Selektion

3.2.2 Exploration

3.2.3 Manipulation

3.2.4 Datenanalyse

3.2.5 Interpretation

3.3 Herausforderungen und Einordnung

4 Unterstützung von Datenanalysen durch Management-Unterstützungssysteme

4.1 Management-Informationssysteme (MIS)

4.2 Entscheidungsunterstützungssysteme (EUS)

4.3 Führungsinformationssysteme (FIS)

4.4 Analytische Informationssysteme (AIS)

4.5 Business-Intelligence-Systeme (BIS)

5 Anforderungen an Business-Intelligence-Systeme

5.1 Fachliche Anforderungen an die Verfahrensintegration

5.1.1 Integration von Verarbeitungsfunktionen

5.1.2 Kopplung von Untersuchungssituationen

5.1.3 Unterstützung des gesamten KDD-Prozesses

5.2 Fachliche Anforderungen an die Verfahrensdurchführung

5.2.1 Projektverwaltung

5.2.2 Problemspezifische Ablaufsteuerung und Dokumentation

5.2.3 Ergonomische Benutzerschnittstelle

5.2.4 Knowledge-Management-Dienste

5.2.5 Bereinigte und konsolidierte Datenbasis

5.3 Technische Anforderungen

5.3.1 Offenheit und Flexibilität

5.3.2 Abstraktion von Heterogenität

5.3.3 Datenintegrierte Prozeßabwicklung

5.3.4 Performanz und Skalierbarkeit

5.4 Integrationsgrad von Business-Intelligence-Systemen

6 Prototyp für ein Projektverwaltungssystem eines BIS

6.1 Zielsetzung

6.2 Fachliche Architektur

6.2.1 Kommunikation

6.2.2 Datenverwaltung

6.2.3 Anwendung

6.3 Softwaretechnische Architektur

6.3.1 Kommunikation

6.3.2 Datenverwaltung

6.3.3 Anwendung

6.4 Ansätze zur Weiterentwicklung

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer Konzeption für Business-Intelligence-Systeme, die betriebswirtschaftliche Datenanalyseprozesse unterstützen. Die Forschungsarbeit konzentriert sich darauf, wie komplexe Analyseprozesse durch ein generisches Projektverwaltungssystem transparent und effizient für verschiedene Anwendergruppen gestaltet werden können.

  • Konzeptionelle Fundierung der betriebswirtschaftlichen Datenanalyse und Business Intelligence.
  • Entwicklung eines umfangreichen Anforderungskatalogs an idealtypische Business-Intelligence-Systeme.
  • Integration des Knowledge Discovery in Databases (KDD) Prozesses.
  • Praktische Implementierung eines Prototyps für ein Projektverwaltungssystem zur Ablaufsteuerung von Datenanalysen.
  • Evaluierung der Anforderungen und der Systemarchitektur im Kontext moderner Management-Unterstützungssysteme.

Auszug aus dem Buch

2.1 Konzept der Untersuchungssituation

Das Konzept der Untersuchungssituation wurde 1979 von O.K. Ferstl vorgeschlagen [Fers79, 43f.]. Es eignet sich zur Darstellung besonderer Eigenschaften von Datenanalyseproblemen und soll als Beschreibungsrahmen für die folgenden Ausführungen dienen. Demnach wird die Untersuchung von Objekten als Abfolge von vier Aktivitäten angesehen:

(1) Spezifikation bekannter Charakteristika des relevanten Untersuchungsobjekts O,

(2) Festlegung des Untersuchungsziels Z, welches auf bisher unbekannte Eigenschaften von O abzielt.

Durch das Tupel (O, Z) wird ein Untersuchungsproblem definiert.

(3) Ermittlung von geeigneten und verwendbaren Untersuchungsverfahren Vi zur Erreichung des Untersuchungsziels,

(4) Durchführung mindestens eines dieser Untersuchungsverfahren.

Die Elemente des Tupel (O, Z, Vi) legen die Untersuchungssituation fest. Diese ist eine Problemlösung, wenn zumindest eines der Untersuchungsverfahren zur Verfügung steht, ansonsten gilt sie als unlösbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Bedeutung von Informationen als strategische Unternehmensressource dar und führt die Problemstellung ein, die zur Entwicklung von Business-Intelligence-Konzepten motiviert.

2 Betriebswirtschaftliche Datenanalyse: Erläutert die Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Datenanalyse, klassifiziert Analyseprobleme und führt das Konzept der Untersuchungssituation ein.

3 Knowledge Discovery in Databases (KDD): Detailliert den KDD-Prozess als Lösungsverfahren zur Wissensentdeckung in großen Datenbeständen durch Phasen wie Selektion, Exploration und Interpretation.

4 Unterstützung von Datenanalysen durch Management-Unterstützungssysteme: Beschreibt die historische Evolution von Management-Unterstützungssystemen hin zu modernen Business-Intelligence-Systemen.

5 Anforderungen an Business-Intelligence-Systeme: Definiert fachliche und technische Anforderungen an Systeme, die betriebswirtschaftliche Datenanalysen effektiv unterstützen sollen.

6 Prototyp für ein Projektverwaltungssystem eines BIS: Dokumentiert die praktische Konzeption und Umsetzung eines Prototyps (DaBIS) als Unterstützungssystem für Analyseprojekte.

7 Fazit und Ausblick: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich Business Intelligence.

Schlüsselwörter

Business Intelligence, Data Mining, Knowledge Discovery in Databases, KDD, Projektverwaltung, Datenanalyse, Entscheidungsunterstützung, Data Warehouse, Unternehmensressource, Systemarchitektur, Business-Intelligence-Systeme, Datenqualität, Informationslogistik, Prozessmodell, Anforderungskatalog

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines Projektverwaltungssystems, das betriebswirtschaftliche Datenanalyseprozesse innerhalb eines offenen Business-Intelligence-Systems unterstützt.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen betriebswirtschaftliche Datenanalyse, Knowledge Discovery in Databases (KDD), Management-Unterstützungssysteme sowie die Konzeption und Realisierung eines Prototyps.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Definition eines Anforderungskatalogs für idealtypische Business-Intelligence-Systeme und die praktische Umsetzung einer Projektverwaltung, die den Analyseprozess durch Steuerung und Dokumentation unterstützt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und der Anwendung des KDD-Prozessmodells sowie der Systemarchitektur-Strukturmodelle zur Entwicklung eines Prototyps.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Datenanalyseverfahren, KDD-Phasen, die Evolution von Unterstützungssystemen, fachliche/technische Anforderungen an BIS und die Architektur des Prototyps DaBIS.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Business Intelligence, Data Mining, KDD, Projektverwaltung, Entscheidungsunterstützung, Data Warehouse und Datenanalyse.

Warum ist eine Projektverwaltung in einem BI-System notwendig?

Sie dient dazu, den komplexen iterativen Analyseprozess zu strukturieren, Erfahrungswissen zu sammeln und die Lernkurve der Anwender durch Wiederverwendung von Lösungsansätzen zu verkürzen.

Wie unterstützt der Prototyp "DaBIS" den Anwender?

Der Prototyp bietet Funktionen zur Erfassung, Verwaltung und Bereitstellung von Analyseprojekten sowie eine Ablaufsteuerung, die dem Anwender durch den KDD-Prozess führt.

Welche Rolle spielen Metadaten in diesem Konzept?

Metadaten fungieren als zentrale Elemente, die das Zusammenspiel von Systemkomponenten ermöglichen, indem sie Informationen über Dateninhalte und Strukturen bereitstellen.

Ende der Leseprobe aus 162 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konzeption eines Projektverwaltungssystems für betriebswirtschaftliche Datenanalyseprozesse in einem offenen Business-Intelligence-System
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
2.3
Autor
Frank Riesner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
162
Katalognummer
V185794
ISBN (eBook)
9783656990710
ISBN (Buch)
9783867466776
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konzeption projektverwaltungssystems datenanalyseprozesse business-intelligence-system
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Frank Riesner (Autor:in), 2002, Konzeption eines Projektverwaltungssystems für betriebswirtschaftliche Datenanalyseprozesse in einem offenen Business-Intelligence-System, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185794
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