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Anwendungsintegration durch Webservices

Title: Anwendungsintegration durch Webservices

Diploma Thesis , 2002 , 105 Pages , Grade: 2

Autor:in: Benjamin Krischer (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist es, Antworten auf die Fragen „Inwieweit kann die noch junge WS-Technologie schon heute bei der Realisierung von Aufgaben im Bereich der unternehmensinternen und -übergreifenden Anwendungsintegration zum Einsatz kommen?“ und „Welchen Mehrwert bietet ein derartiger Einsatz gegenüber anderen Technologien?“ zu finden. Dazu bedarf es neben einer Ausarbeitung der Unterschiede zwischen WS und anderen heutigen Architekturen einer Beurteilung der Eignung von WS für unternehmenskritische Anwendungen, sowie einer technischen und betriebswirtschaftlichen Bewertung der Technologie. Zudem wird aufgezeigt, wie die weitere Entwicklung von WS sich auf Anwendungsintegration (AI) auswirken könnte.
Im ersten Teil der Arbeit wird sowohl die Entstehung und heutige Bedeutung der AI systematisch erarbeitet, als auch ein Überblick über die derzeit bedeutendsten Standards gegeben. In den folgenden Kapiteln wird dem Leser die Welt der WS näher gebracht. Hierzu dient der 3. Abschnitt als generelle Einführung in Funktionsweise und Anwendungsbereiche. Darauf aufbauend werden in Kapitel 4 die Grundlagen der Technologie erörtert. Ein Vergleich des WS-Frameworks mit der ebXML Initiative beendet das Kapitel. Im 5. Kapitel rundet eine vergleichende Betrachtung von Werkzeugen zur Erstellung von WS den technischen Teil der Arbeit ab. Der 6. Teil liefert eine detaillierte Analyse der Eignung von WS zur Integration unternehmensinterner und -externer Anwendungen. Das 7. und letzte Kapitel schließt die Arbeit mit einem kurzen Resümee ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Webservices - Mehrwert für Anwendungsintegration?

2 Anwendungsintegration

2.1 Begriffliche Abgrenzung

2.2 Entstehung und heutige Bedeutung

2.2.1 Integrationsziele

2.2.2 Historische Entwicklung

2.2.3 Die Rolle von Electronic Data Interchange

2.2.4 Anwendungsintegration heute

2.3 Kommunikationsmodell: Synchron versus Asynchron

2.4 Integrationsansätze

2.4.1 Präsentationsintegration

2.4.2 Integration von Daten

2.4.3 Funktionsbasierte Integration

2.5 Integrationstopologien

2.5.1 Point-to-Point

2.5.2 Hub-and-Spoke

2.5.3 Bus / Pipeline

2.6 Ausgewählte Middleware als Beispiel für Integrationsplattformen

2.6.1 Grundlegende Differenzierungskriterien

2.6.2 CORBA - Die Common Object Request Broker Architecture

2.6.3 Enterprise Java Beans

2.6.4 Das (Distributed) Component Object Model

3 Webservices - Eine Einführung

3.1 Grundlegende Funktionsweise

3.2 Einsatzmöglichkeiten

4 Die Webservices-Technologie

4.1 XML - normierte Auszeichnungssprache als technologische Grundlage

4.2 Discovery - Das Auffinden von Webservices

4.2.1 UDDI - Grüne Seiten für Webservices

4.2.2 WSIL

4.3 Description - Selbstbeschreibende Dienste

4.3.1 WSDL

4.3.2 Ergänzende Beschreibungsansätze

4.3.2.1 User Interfaces

4.3.2.2 Weitere Beschreibungssprachen

4.4 Packaging - Die Übertragungsprotokolle

4.4.1 SOAP

4.4.2 Ergänzungen des SOAP Protokolls

4.5 Transport - Wege zur Verteilung

4.5.1 HTTP

4.5.2 Alternative Transportwege

4.6 ebXML - Konkurrierendes Framework oder Ergänzung?

5 Werkzeuge zur Entwicklung von Webservices

5.1 Java 2 Enterprise Edition

5.1.1 Die J2EE Architektur

5.1.2 Die Entwicklung von Webservices mit J2EE

5.2 Microsoft .NET

5.2.1 Die Vision hinter .NET

5.2.2 .NET Framework und Services

5.2.3 .NET Server

5.3 Vergleichende Betrachtung: J2EE versus .NET

6 Der Einsatz von Webservices zur Integration heterogener Welten

6.1 Einordnung von Webservices in das Integrationsschema

6.2 Webservices - Ein Paradigmenwechsel?

6.3 Prämissen beim Einsatz von Webservices zur Anwendungsintegration

6.3.1 Standardisierung

6.3.2 Interoperabilität

6.3.3 Verbreitungsgrad

6.3.4 Sicherheit

6.3.5 Transaktionsunterstützung

6.3.6 Quality of Service

6.3.7 Weitere Faktoren

6.4 Weitere technische Gesichtspunkte

6.5 Webservices und heutige Middleware

6.6 Betriebswirtschaftliche Faktoren

6.7 Integration innerhalb von Unternehmensgrenzen

6.8 Organisationsübergreifende Integration

7 Webservices zwischen Vision und Wirklichkeit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit die Webservices-Technologie zur Realisierung von unternehmensinternen und unternehmensübergreifenden Integrationsaufgaben beitragen kann und welchen Mehrwert sie im Vergleich zu etablierten Middleware-Architekturen bietet.

  • Eignung von Webservices für unternehmenskritische Anwendungen
  • Vergleichende Analyse von Webservices gegenüber traditionellen Middleware-Ansätzen (CORBA, J2EE, .NET)
  • Technische und betriebswirtschaftliche Bewertung der Webservices-Architektur
  • Systematische Einordnung und Analyse bestehender Integrationsprobleme und Lösungsansätze

Auszug aus dem Buch

2.5.1 Point-to-Point

Die Point-to-Point Architektur entspricht weitgehend dem ursprünglichen Ansatz der AI, nämlich dem Einsatz individueller Schnittstellen zwischen jeweils zwei Anwendungssystemen. Die Verbindung von Anwendungen erfolgt über Konnektoren, die sowohl erworben als auch selbst entwickelt werden können und bei deren Verwendung die Schnittstelle des betroffenen Systems nicht angepasst werden muss. Ist der Einsatz von Konnektoren nicht möglich, ist die Schaffung einer entsprechenden Schnittstelle erforderlich. Positiv an dieser Topologie ist der i. d. R. hohe Datendurchsatz und die damit einhergehende hohe Performance zu bewerten. Anwendung findet diese Architektur vor allem bei einer geringen Schnittstellenanzahl, weil dann die Vorteile vollständig zum Tragen kommen und die Kosten weit unter denen für andere Systematiken bleiben. Jedoch wachsen mit zunehmender Anzahl an Systemen (n) die Schnittstellen exponentiell (Die Anzahl der möglichen Schnittstellen ergibt sich aus den Ausdruck (n * [n-1]) bzw. n * [(n-1)/2] unter der Bedingung, dass die Schnittstelle in beide Richtungen arbeitet), es entsteht das sog. Schnittstellenspaghetti.

Demnach ist die Point-to-Point Topologie für komplexe Integrationsaufgaben ungeeignet. Eine solche Architektur ist oftmals das Ergebnis von im Zeitablauf gewachsenen Strukturen, d. h. es erfolgt keine Reorganisation der vorhandenen Systeme. Nachteile dieses Ansatzes sind ein hoher Pflegeaufwand für Schnittstellen, eine suboptimale Nutzung der Ressourcen, ein hoher Aufwand bei der Integration neuer Anwendungen und häufig inhomogene und inkonsistente Daten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Webservices - Mehrwert für Anwendungsintegration?: Einführung in die Problematik starrer IT-Systeme und die Notwendigkeit von Webservices als neues Integrationswerkzeug.

2 Anwendungsintegration: Umfassende Analyse der Begrifflichkeit, Ziele, Geschichte und der verschiedenen Integrationsmethoden sowie -topologien.

3 Webservices - Eine Einführung: Definition von Webservices, Erläuterung der funktionalen Grundprinzipien und Darstellung potenzieller Anwendungsgebiete.

4 Die Webservices-Technologie: Detaillierte technische Beschreibung der Basiskomponenten wie XML, UDDI, WSDL, SOAP und deren Zusammenspiel.

5 Werkzeuge zur Entwicklung von Webservices: Vergleichende Betrachtung der J2EE-Plattform und Microsoft .NET hinsichtlich ihrer Eignung zur Erstellung von Webservices.

6 Der Einsatz von Webservices zur Integration heterogener Welten: Zentrale Analyse der Eignung von Webservices unter Berücksichtigung technischer, betriebswirtschaftlicher und sicherheitsspezifischer Prämissen.

7 Webservices zwischen Vision und Wirklichkeit: Zusammenfassende Einschätzung der Technologie als Evolutionsschritt innerhalb der IT-Landschaft.

Schlüsselwörter

Anwendungsintegration, Webservices, Middleware, XML, SOAP, WSDL, UDDI, EAI, Interoperabilität, Standardisierung, .NET, J2EE, Geschäftsprozesse, Datenintegration, Unternehmensübergreifende Integration

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendungsintegration und der Frage, ob die noch junge Webservices-Technologie geeignet ist, bestehende Integrationsprobleme flexibler und effizienter zu lösen als bisherige Middleware-Lösungen.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Anwendungsintegration, die detaillierte technische Architektur von Webservices (XML, SOAP, WSDL, UDDI) sowie ein praktischer Vergleich der Entwicklungsplattformen J2EE und .NET.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu ermitteln, welchen Mehrwert Webservices gegenüber anderen Integrationsarchitekturen bieten und inwieweit sie für unternehmenskritische Anwendungen bereits einsetzbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine systematische Aufarbeitung des Standes der Technik sowie eine vergleichende Analyse technischer und betriebswirtschaftlicher Faktoren durchgeführt, ergänzt durch eine kritische Beurteilung der Marktreife und Investitionssicherheit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Integrationsgrundlagen, die tiefgehende Beschreibung der Webservices-Technologie, den Vergleich von J2EE und .NET sowie die Analyse der Eignung von Webservices zur Lösung von Integrationsszenarien in heterogenen Umgebungen.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Anwendungsintegration, Webservices, Interoperabilität, Standardisierung sowie die technologischen Standards SOAP, WSDL und UDDI geprägt.

Wie unterscheidet sich der Ansatz der Webservices von klassischem EDI?

Während klassisches EDI oft auf geschlossenen, proprietären Netzen und hochspezialisierten Datenformaten basiert, setzen Webservices auf offene, ubiquitäre Standards wie das Internet (HTTP) und XML, was eine flexiblere und dynamischere Integration ermöglicht.

Warum ist das Thema Sicherheit bei Webservices besonders kritisch?

Da Webservices die vormals abgeschotteten, internen IT-Systeme über Port 80 für das Internet öffnen, entstehen neue Angriffsflächen, die spezielle Sicherheitsmechanismen wie Firewalls, Verschlüsselung und Authentifizierung zwingend erforderlich machen.

Welche Rolle spielt das dynamische Binden in dieser Arbeit?

Das dynamische Binden über UDDI-Verzeichnisse wird als ein zentraler Mehrwert von Webservices zur Laufzeit hervorgehoben, jedoch weist der Autor kritisch darauf hin, dass die aktuelle Datenqualität in solchen Verzeichnissen noch unzureichend ist.

Excerpt out of 105 pages  - scroll top

Details

Title
Anwendungsintegration durch Webservices
College
University of Marburg
Grade
2
Author
Benjamin Krischer (Author)
Publication Year
2002
Pages
105
Catalog Number
V185797
ISBN (eBook)
9783656982661
ISBN (Book)
9783867466790
Language
German
Tags
anwendungsintegration webservices
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benjamin Krischer (Author), 2002, Anwendungsintegration durch Webservices, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185797
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