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Marketingkonzept für ein internetbasiertes Parkplatzinformationssystem

Titel: Marketingkonzept für ein internetbasiertes Parkplatzinformationssystem

Diplomarbeit , 2000 , 100 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Patrick Preß (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Konsequente Unternehmensführung setzt angesichts komplexer, dynamischer Markt– und Umweltbedingungen schlüssige, ganzheitliche, auf Strategien basierende Marke-ting-Konzeptionen (Leitprogramme) voraus. Sie haben die Funktion auf der Basis differenzierter Informationen und Projektionen, die richtige konzeptionelle Grundlage für schlüssiges Markthandeln zu schaffen. Besonders Existenzgründer scheitern oft recht früh, weil sie ihr Handeln noch viel zu stark auf die Bewältigung des Augenblicks (Taktik) ausrichten, ohne die taktischen Maßnahmen auf der Basis eines schlüssigen Grundkonzeptes (Strategie) konsequent abzuleiten und umzusetzen.

Deshalb ist besonders für Existenzgründer wichtig, ihren Markteintritt auf der Basis ei-nes schlüssigen Grundkonzeptes konsequent abzuleiten und vorzubereiten.

Die hier vorliegende Arbeit behandelt deshalb zunächst theoretisch und später dann em-pirisch an der Erstellung eines Marketingkonzeptes für das Geschäftsmodell Teleparking die systematische Erarbeitung von Marketingkonzepten.

Mit der Erarbeitung des Marketingkonzeptes für das Projekt Teleparking soll der Markteintritt vorbereitet und Anregungen zur Durchführung gegeben werden. Es soll der Stand des Unternehmens analysiert, mögliche Strategien aufgezeigt und konkrete Maßnahmen innerhalb des Marketing–Mix entworfen werden. Der Focus bei der Erar-beitung des Marketing-Mix soll auf den kommunikationspolitischen Maßnahmen liegen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 ZIELSETZUNG

1.2 AUFBAU DER ARBEIT

2. MARKETING ALS FÜHRUNGSPHILOSOPHIE

2.1 ANSATZPUNKTE DES MARKETING

2.2 ENTWICKLUNG DES MARKETING

2.3 BEDEUTUNG DES MARKETING

3. THEORETISCHE VORGEHENSWEISE BEI DER ERARBEITUNG VON MARKETINGKONZEPTEN

3.1 DER KONZEPTIONSBEGRIFF IM MARKETING

3.2 VORTEILE DES KONZEPTIONELLEN MARKETING

4. MARKETINGKONZEPT FÜR TELEPARKING

4.1 STRATEGISCHE ANALYSE

4.1.1 Unternehmensanalyse

4.1.1.1 Unternehmensvision

4.1.1.2 Unternehmensaufbau

4.1.1.3 Die Kernkompetenzen

4.1.1.4 Aktueller Stand des Projekts Teleparking

4.1.2 Umweltanalyse

4.1.2.1 Globale Umwelt

4.1.2.2 Branchenstruktur

4.1.2.3 Wettbewerber

4.1.2.4 Marktpotential

4.2 DIE SWOT-ANALYSE

4.2.1 Stärken (intern)

4.2.2 Schwächen (intern)

4.2.3 Chancen (extern)

4.2.4 Risiken (extern)

4.2.5 Die SWOT-Matrix

5. ZIELE

5.1 PROZESS DER ZIELPLANUNG

5.2 ZIELKATALOG UND ZIELOPERATIONALISIERUNG

5.3 DIE STRATEGISCHEN MARKETINGZIELE

5.3.1 Finanzziele

5.3.2 Produktziele

5.3.3 Ziele für die Interessengruppen

5.3.4 Marktziele

6. STRATEGIEN

6.1 ENTWICKLUNG DES GENERELLEN STRATEGIEPROGRAMMS FÜR TELEPARKING

6.1.1 Marktfeldstrategien

6.1.2 Marktstimulierungsstrategien

6.1.3 Marktparzellierungsstrategien

6.1.4 Marktarealstrategien

6.1.5 Exkurs: Angebotserstellung auf Testmärkten

6.1.6 Strategieprogramm für Teleparking

6.2 WEITERE SPEZIELLE STRATEGIEN FÜR TELEPARKING

6.2.1 Pionierstrategie

6.2.2 Frühe Folgestrategie

6.2.3 Konkurrenzgerichtete Strategie

6.3 REALISIERUNG DES MARKTEINTRITTS

7. MARKETING-MIX

7.1 PRODUKTPOLITIK

7.2 PREISPOLITIK

7.3 DISTRIBUTIONSPOLITIK

7.4 KOMMUNIKATIONSPOLITIK

7.5 DAS MARKETINGBUDGET

7.6 DIE MEDIA-STRATEGIE

7.7 ANZEIGENENTWÜRFE

8. ABSCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit hat zum Ziel, eine systematische Erarbeitung eines Marketingkonzepts für das Geschäftsmodell Teleparking darzustellen, um den Markteintritt des Unternehmens methodisch fundiert vorzubereiten. Hierbei liegt der Fokus auf der Analyse der Unternehmens- und Marktsituation sowie der Entwicklung einer schlüssigen Marketingstrategie und eines darauf abgestimmten Marketing-Mix.

  • Grundlagen von Marketingkonzepten und deren Bedeutung als Führungsphilosophie.
  • Systematische Situations- und strategische SWOT-Analyse für das Projekt Teleparking.
  • Formulierung strategischer Marketingziele sowie eines zielgerichteten Strategieprogramms.
  • Ausgestaltung des Marketing-Mix mit besonderem Schwerpunkt auf kommunikationspolitischen Maßnahmen.

Auszug aus dem Buch

4.1.1.1 Unternehmensvision

Der verfügbare Raum für Straßen und Parkhäuser ist begrenzt. Besonders in den Zentren von Ballungsräumen, verstärkt in Innenstadtbereichen von Großstädten, kommt es in Stoßzeiten trotz moderner Parkleitsysteme zu überfüllten Straßen und damit verbunden zu Lärm- und Abgasbelastungen. Bis zu 40% Prozent des Verkehrs in Ballungsräumen ist dabei Parksuchverkehr [TPU, S. 1]. Die Parkplatzsuche führt bei den ankommenden Autofahrern zu Zeitverlusten, Kosten und Unbequemlichkeit. Ihre Mobilität wird dadurch zunehmend eingeschränkt.

Staus und Parkplatzsuchverkehre lassen sich aber vermeiden, wenn die Autofahrer über die Parkplatzsituation unterrichtet sind:

»Wie komme ich am schnellsten zu dem Parkhaus?«

»In welchem Parkhaus sind noch Plätze frei?«

»Wo kann ich mir einen Parkplatz reservieren lassen?«

»Wo ist der nächste P+R-Platz?«

»Wieviel Zeit wird die Parkplatzsuche kosten?«

Die Antwort auf diese Fragen möchte das Unternehmen Teleparking geben. Teleparking möchte Autofahrern langfristig bundesweit einen Parkservice anbieten, der einerseits aus umfassenden Informationen zum Parken besteht und anderseits die Möglichkeit einer Parkplatzreservierung beinhaltet.

Während Verkehrsinformationen heute bundesweit verfügbar sind (z. B. RDS/TMC) und ständig verbessert werden, sind Informationen über die Belegung von Parkhäusern kaum verfügbar [vgl. TP, S. 9].

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Notwendigkeit ganzheitlicher Marketingkonzepte für Existenzgründer und definiert die Zielsetzung sowie den strukturellen Aufbau der Arbeit für das Projekt Teleparking.

2. Marketing als Führungsphilosophie: Dieses Kapitel beschreibt Marketing als marktorientierte Unternehmensphilosophie und Management-Grundhaltung, die auf den Wandel von Verkäufer- zu Käufermärkten reagiert.

3. Theoretische Vorgehensweise bei der Erarbeitung von Marketingkonzepten: Hier wird der konzeptionelle Ansatz nach Becker vorgestellt, der als Leitfaden für die Entwicklung eines schlüssigen Marketingplans dient.

4. Marketingkonzept für Teleparking: Dieses Kapitel umfasst die strategische Analyse, inklusive Unternehmens-, Umwelt- und SWOT-Analyse, um die Ausgangslage für Teleparking fundiert zu bewerten.

5. Ziele: Hier erfolgt die Herleitung und Operationalisierung eines konsistenten Zielsystems, das sich an den Erfordernissen des Markteintritts von Teleparking orientiert.

6. Strategien: Dieses Kapitel legt das Strategieprogramm fest, inklusive der Wahl von Marktfeld-, Marktstimulierungs-, Marktparzellierungs- und Marktarealstrategien sowie spezieller Vorgehensweisen wie der Pionierstrategie.

7. Marketing-Mix: Der letzte Teil detailliert die operative Umsetzung der Strategien durch Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik inklusive eines ausgearbeiteten Mediaplans.

8. Abschlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Chancen und Risiken zusammen und empfiehlt die Nutzung von Testmärkten für eine realistische Prüfung des Markteintritts.

Schlüsselwörter

Teleparking, Marketingkonzept, Markteintritt, Mobilitätsdienstleistungen, Parkplatzreservierung, Strategische Analyse, SWOT-Analyse, Marketing-Mix, Kundenbindung, Zielgruppen, Markenstrategie, Kommunikationspolitik, Wettbewerbsvorteil, Dienstleistungsmarketing, Innovationsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Kerninhalt dieser Arbeit?

Die Arbeit entwickelt ein umfassendes Marketingkonzept für das Unternehmen Teleparking, um den Markteintritt für einen neuen, internetbasierten Parkplatzinformations- und Reservierungsservice vorzubereiten.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die strategische Marktanalyse, die Zielplanung, die Entwicklung von Marketingstrategien und die konkrete operative Gestaltung des Marketing-Mix.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, dem Unternehmen Teleparking einen systematischen Fahrplan für den erfolgreichen Markteintritt zu liefern und konkrete Handlungsempfehlungen für die Marktphase zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird der konzeptionelle Ansatz nach Becker verwendet, der einen systematischen Entscheidungsprozess über drei Ebenen (Ziele, Strategien, Maßnahmen) vorsieht.

Was umfasst der Hauptteil der Untersuchung?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Situationsanalyse, die Definition strategischer Ziele, die Entwicklung eines Strategieprogramms sowie eine detaillierte Planung des Marketing-Mix und Budgets.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Konzept?

Zu den zentralen Begriffen gehören unter anderem Marketingkonzeption, Teleparking, Marktsegmentierung, Wettbewerbsvorteile und Dienstleistungsmarketing.

Wie plant Teleparking den Markteintritt konkret?

Teleparking verfolgt eine Strategie der inselförmigen Gebietserschließung in ausgewählten deutschen Großstädten, beginnend mit Pilotprojekten zur Validierung der technischen und marktspezifischen Annahmen.

Warum spielt das "Service-Providing-System" eine so wichtige Rolle?

Da Teleparking keine physischen Parkplätze besitzt, dient das System als Rückkopplungsstelle und Vertriebskanal, um Daten zwischen Parkhausbetreibern und Endkunden zu vermitteln, was für die Servicequalität entscheidend ist.

Ende der Leseprobe aus 100 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Marketingkonzept für ein internetbasiertes Parkplatzinformationssystem
Hochschule
Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel; Standort Wolfenbüttel
Note
1.3
Autor
Patrick Preß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
100
Katalognummer
V185819
ISBN (eBook)
9783668289048
ISBN (Buch)
9783867466981
Sprache
Deutsch
Schlagworte
marketingkonzept parkplatzinformationssystem
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patrick Preß (Autor:in), 2000, Marketingkonzept für ein internetbasiertes Parkplatzinformationssystem, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185819
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Leseprobe aus  100  Seiten
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