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Internet - Chancen und Risiken des neuen interaktiven Mediums für die pädagogische Arbeit in der Schule

Title: Internet - Chancen und Risiken des neuen interaktiven Mediums für die pädagogische Arbeit in der Schule

Examination Thesis , 2000 , 126 Pages , Grade: 2

Autor:in: Markus Bentlage (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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„Das multimediale Zeitalter bricht für jeden an, auch für dich!“ Mit diesem Wortlaut überraschte mich ein Werbeslogan während einer Werbepause im Fernsehen. Dabei war mir bereits bewusst, dass ein multimediales Zeitalter existierte. Überall in Ge-schäften oder Cafes gab es Computer und ähnliches. Von Bekannten und Freunden hörten ich bereits, dass sie jetzt „online“ sind und per „E-Mail“ zu erreichen sind. Für mich stellte das Internet damals nur eine große „Spielwiese“ dar, welche von „Spiel-Junkies“ besucht wurde. Ich dachte über einen Internet-Zugang nach, und entschied schließlich, mir ein Modem zuzulegen. Schließlich wollte auch ich „drin“ sein, um mitreden zu können. Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass das Internet viel mehr Möglichkeiten bot, als ich vorher geahnt hätte. Nach dem ich erfahren hatte, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt ins Internet zu gelangen, versuchte ich mein Glück und „surfte“ ,ohne die Zeit zu beachten im Internet. Dabei stellte ich fest, dass es im Internet möglich ist, an jegliche Information zu gelangen, die gewünscht wird. Selbst mit anderen Menschen in Kontakt zu treten war damit möglich. „Chats“ waren solche Möglichkeiten, wobei ein virtueller Raum vorgegeben wurde, in dem Menschen mit-einander reden konnten. Nach diesen Erfahrungen überlegte ich, wie das Internet sonst noch zu nutzen wäre. Mir kam der Gedanke, dass dieses Medium eine Chance für die Arbeit in der Schule darstellen könnte. Wenn ich allein schon mit der ganzen Welt in Kontakt treten kann, warum soll dann nicht auch z.B. eine Klasse oder Schule mit an-deren Klassen oder Schulen aus der ganzen Welt in Kontakt treten? Deshalb entschloss ich mich, den Einsatz des Internets für die pädagogische Arbeit in der Schule zum Thema dieser Wissenschaftlichen Hausarbeit im Rahmen der Ersten Staatsprüfung zu machen.

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

I. Einleitung

II. Das Internet.

1. Geschichte des Internets

2. Aufbau des Internets

3. Internet, Netzwerk der Welt

4. Anwendungsdienste

4.1 E-Mail: Die Elektronische Post

4.2 FTP (File Transport Protokoll)

4.3 WWW

4.3.1 Hypermedia

4.3.2 Client-Server-Prinzip

4.3.3 Uniform Resource Locators (URL)

4.4 Newsgroups

4.5 Internet Relay Chat – Live-Diskussionen

III. Internet und Bildung

1. Der Bildungsbegriff

2. Strukturwandel der Bildung durch gesellschaftliche Formationen

2.1 Definition einer „Informationsgesellschaft“

2.2 Das Medium „Internet“ in der Wirtschafts- und Arbeitswelt

2.3 Zwei-Klassen-Gesellschaft

2.4 Bildungsoffensive und Schulreform

3. Bedeutung neuer Technologien für das Bildungswesen

3.1 Wissen, das „Kapital der Zukunft“

3.2 Aufgabe des Bildungssystems

3.2.1 Soziale Gerechtigkeit

3.2.2 Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft

3.2.3 Aufklärung und technische Bereitstellung

3.2.4 Kompetenzen der Lehrenden

4. Ziele der Bildung in der Informationsgesellschaft

4.1 Computer-Kenntnisse, Medienkompetenz und Integration

4.1.1 Haltungen ausbilden

4.1.2 Umgang mit Wissen

4.2 Postulate an die Bildung

4.3 Altersgemäße Definierung der Bildungsziele

5. Neuer Bildungsbegriff?

IV. Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet – Qualifikation für die Zukunft

1. Grundlegende Überlegungen zur Medienkompetenz

1.1 Aufgaben der Schule in der Informationsgesellschaft

1.2 Definition der Medienkompetenz

1.3 Manko des Begriffes „Medienkompetenz“

1.4 Inhalte der Medienkompetenz

2. Kompetenzen im Umgang mit dem Internet

2.1 Medienkunde

2.1.1 Geschichtliche Entwicklung der Medien und technische Grundlagen

2.1.1.1 Virtualitätskompetenz

2.1.2 Medieninstitution und Medienwirtschaft

2.1.3 Medienwirkungen

2.1.4 Medienrecht

2.2 Mediennutzung

2.2.1 Hypertext- und Selektionskompetenz

2.2.2 Interaktionskompetenz

2.2.3 Multimediakompetenz

2.3 Mediengestaltung

2.4 Medienkritik

V. Konstruktivistische Lehr- und Lernprinzipien als Chance für ein verbessertes Lernen und Lehren

1. Veränderte Lernumgebungen

2. Der Ansatz des Konstruktivismus

3. Neue Möglichkeiten des Lernens

3.1 Vernetzung

3.2 Integration

3.3 Interaktivität

3.3.1 Interaktives Lernen

3.3.2 Arbeitsumgebungen im Hyper-Media Bereich

4. Neue Chancen für Lehrende

5. Neue Rolle der Lernenden

6. Wird menschliches Lernen entbehrlich?

7. Werden menschliche Lehrer entbehrlich?

VI. Möglichkeiten der Internetnutzung für den Bildungsbereich

1. Altersgemäßer Einsatz

2. Vermittlung von Medienkompetenz

3. Informationsbeschaffung

4. Kommunikation „online“

4.1 E-Mail

4.2 Diskussionsforen

4.3 Netiquette – Die Verhaltensregel der Online-Kommunikation

4.3.1 FAQs

4.3.2 Emoticons

5. Projektbezogener Unterricht

5.1 E-Mail-Projekte

5.2 Projekte im Internet vorstellen

6. Unterrichtsmaterialien aus dem Internet

7. Mogelparadies Internet

VII. Pädagogisch-didaktische Reflexion einer pädagogischen Arbeit mit dem Internet

1. Chancen des Internet-Einsatzes

1.1 Die Vermittlung und Förderung von Medienkompetenz

1.2 Das Medium Internet als neuer Lerninhalt

1.3 Die vierte Kulturtechnik als Erwerb der Internet-Existenz

1.4 Informationsmedium Internet

1.5 Qualifikation der „Informationserschließung“ und „Informationsbewertung“

1.6 Öffnung von Schule und Unterricht

2. Risiken des Internet-Einsatzes

2.1 Das Phänomen der Medienkritik

2.2 Verfall sinnlichen Lernens und Verlust der Realitätswahrnehmung

2.3 Uneingeschränkter Zugang zu Informationen

2.4 Risiko der Einsamkeit, sozialen Isolation und die Abhängigkeit vom Netz

2.5 Orientierungslosigkeit im Netz

2.6 Gesundheitliches Risiko

3. Zusammenfassung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogische Relevanz und Einsatzmöglichkeiten des Internets in der schulischen Bildung vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Strukturwandels zur Informationsgesellschaft.

  • Technologische Grundlagen und Funktionsweise des Internets
  • Veränderte Bildungsanforderungen durch die Informationsgesellschaft
  • Vermittlung von Medienkompetenz als zentrale Qualifikation für die Zukunft
  • Konstruktivistische Lehr- und Lernprinzipien im Kontext digitaler Medien
  • Einsatzmöglichkeiten im Unterricht, Chancen und Reflexion potenzieller Risiken

Auszug aus dem Buch

1. Die Geschichte des Internets

Das Internet verdankt seine Existenz de m US-Verteidigungsministerium. Als Geburt stunde wird gerne das Jahr 1969 genannt. In diesem Jahr wurden verschiedene militä risch genutzte Computer durch das ARPANET (Advanced Research Projekt Agancy Network) verbunden. „Während der Jahre zuvo r wurde im Auftrag des Department of Defense, des am erikanischen Verteidigungsministerium, nach einer Möglichkeit ge sucht, mittels eines Kontrollnetzwerks einzelne Städte und Militärbasen miteinander zu verbinden.“ Ziel war es ein Netzwerk zu scha ffen, das auch nach der Zerstörung ein zelner Knotenpunkte durch Feindeinwirkung den Info rmationsaustausch zwischen verschiedenen Dienststellen gewährleistet.

Im Ge gensatz zu einer „Komm andozentrale“ besitzt das Computernetz keine ze ntrale Leitstelle, a lle beteiligten Rechner haben den gleichen Status und sind untereinander vernetzt. Ei ne Nachricht wurde nun vom Absender mit der Adresse des Zielcomputers versehen und anschließend von Rechner zu Rechner weitergeleitet, bis sie beim gewünschten Empfänger ankam. „Der Weg, den eine Nach richt vom Sender zum Empfänger nahm, war unbedeutend, solange die Nachricht nur ankam.“ Bei einer eventuellen Zerstörung eine s Teiles des Netzes, blieben imm er noch alternative W ege, mit denen die beid en Rechner miteinander k ommunizieren können.

Auch heute noch funktioniert da s Internet nach diesem Prinzip. Selbst die E igenart Nachrichten in kleine S tücke zu zerteilen (man spricht heute von Paketen) und unab hängig voneinander zu verschicken, geht auf die Funktionsweise des ARPANET z u rück. Daten im Internet werden mit den TCP/IP Protokolls übertragen. Dabei werden die zu übermittelnden Daten in kleine Pake te zerlegt und beim Empfänger wieder zu sammengesetzt. Der Weg jedoch, den die Dateien nehm en und über welchen Rechner sie verschickt werden, kann nicht vorhergesa gt werden, so dass es nur schwer möglich ist, bestimmte Inhalte aus dem Netz zu filtern oder deren Einspeisung ins Netz zu ver hindern. Dieses hat natürlich auch Kons equenzen, beispielsweise für den Jugend schutz.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung thematisiert das Internet als zentrales Medium unserer Zeit und leitet zur pädagogischen Fragestellung nach dessen Chancen und Risiken in der schulischen Bildung über.

II. Das Internet.: Dieses Kapitel erläutert die technologischen Grundlagen, die historische Entwicklung sowie die wesentlichen Anwendungsdienste des Internets.

III. Internet und Bildung: Der Text beschreibt den Strukturwandel der Bildung durch die Informationsgesellschaft und definiert Ziele sowie Anforderungen an das Bildungssystem.

IV. Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet – Qualifikation für die Zukunft: Das Kapitel begründet die Notwendigkeit von Medienkompetenz und analysiert ihre verschiedenen Teilbereiche wie Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung und Medienkritik.

V. Konstruktivistische Lehr- und Lernprinzipien als Chance für ein verbessertes Lernen und Lehren: Es wird erörtert, wie konstruktivistische Ansätze durch die Vernetzung, Integration und Interaktivität des Internets neue Möglichkeiten für das Lehren und Lernen eröffnen.

VI. Möglichkeiten der Internetnutzung für den Bildungsbereich: Dieses Kapitel stellt praktische Einsatzfelder wie Informationsbeschaffung, Online-Kommunikation und projektbezogenen Unterricht im schulischen Alltag dar.

VII. Pädagogisch-didaktische Reflexion einer pädagogischen Arbeit mit dem Internet: Hier erfolgt eine kritische Zusammenfassung der Chancen und Risiken des Interneteinsatzes, gefolgt von einer abschließenden Reflexion.

Schlüsselwörter

Internet, Bildung, Medienkompetenz, Informationsgesellschaft, Konstruktivismus, Schule, Medienkritik, Mediennutzung, E-Mail, Projektunterricht, Wissenserwerb, Lernumgebungen, Digitale Medien, Medienkunde, Mediengestaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich kritisch mit den Auswirkungen des Internets auf den Bildungsbereich auseinander und untersucht dessen Chancen und Risiken für die pädagogische Arbeit in der Schule.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der technologischen Einführung in das Internet, der Definition von Medienkompetenz, den Veränderungen von Lehr- und Lernprozessen durch den Konstruktivismus sowie der praktischen Implementierung in den Schulunterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, das Internet vor der Kulisse aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen als Informations- und Kommunikationsmedium vorzustellen und einen Ausschnitt möglicher schulischer Einsatzmöglichkeiten sowie damit verbundene Risiken aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und Reflexion pädagogisch-didaktischer Konzepte im Kontext der modernen Medienentwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technologische Grundlagen, bildungstheoretische Reflexionen, die Konzeption von Medienkompetenz, die Bedeutung konstruktivistischer Lehrprinzipien sowie konkrete Handlungsfelder für den Internet-Einsatz im Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Internet, Medienkompetenz, Informationsgesellschaft, Bildung, Konstruktivismus und Schule sind die zentralen Begriffe.

Warum ist Medienkompetenz laut dem Autor eine "Qualifikation der Zukunft"?

Weil das Internet eine unüberschaubare Menge an Informationen bietet, deren kritische Auswahl und Bewertung für die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe in der Informationsgesellschaft unerlässlich geworden sind.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Lehrers in einer "vernetzten Schule"?

Der Autor sieht den Lehrer weniger als reinen Wissensvermittler, sondern zunehmend als Wissensmoderator, der Lernende in ihrem eigenständigen Wissenserwerb begleitet und berät.

Was sind laut der Arbeit die größten Risiken eines unreflektierten Interneteinsatzes?

Zu den Risiken gehören die soziale Isolation, der Verfall sinnlichen Lernens, eine mögliche Überforderung durch Informationsflut sowie die Orientierungslosigkeit im "Informationsdschungel".

Excerpt out of 126 pages  - scroll top

Details

Title
Internet - Chancen und Risiken des neuen interaktiven Mediums für die pädagogische Arbeit in der Schule
College
University of Hildesheim
Grade
2
Author
Markus Bentlage (Author)
Publication Year
2000
Pages
126
Catalog Number
V185831
ISBN (eBook)
9783656982487
ISBN (Book)
9783867467117
Language
German
Tags
internet chancen risiken mediums arbeit schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Bentlage (Author), 2000, Internet - Chancen und Risiken des neuen interaktiven Mediums für die pädagogische Arbeit in der Schule , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185831
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