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Die strategische Planung in Logistikunternehmen

Titre: Die strategische Planung in Logistikunternehmen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2003 , 24 Pages , Note: 2.3

Autor:in: Tanja Preuss (Auteur)

Gestion d'entreprise - Achats, Production, Logistique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Ziel dieser Arbeit ist eine Darstellung der strategischen Planung (sP) bezogen auf Logistikunternehmen (LU). Das folgende Kapitel widmet sich zunächst den Definitionen der beiden Begriffe. Darauf aufbauend konzentriert sich das dritte Kapitel auf die Komp
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Ein generelles Anliegen von Logistikunternehmen (LU) ist die Stärkung ihrer Position, um sich am Markt im Spannungsfeld hoher Wettbewerbsintensität und steigender Kundenanforderungen gegenüber Konkurrenten behaupten und verbessern zu können. Dies bedeutet für die strategische Planung (sP), „… die strukturellen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Veränderungen und Entwicklungen zu erkennen und unter deren Berücksichtigung, zukünftige und erfolgsversprechende (…) Geschäftsfelder, Elemente und Struktur der Unternehmung, zielorientiert zu bestimmen“.1
Ziel dieser Arbeit ist eine Darstellung der sP bezogen auf LU. Das folgende Kapitel widmet sich zunächst den Definitionen der beiden Begriffe. Darauf aufbauend konzentriert sich das dritte Kapitel auf die Komponenten - Analyse, Ziele, Strategiewahl, Strategieimplementierung und Kontrolle - der sP, die sich mit folgenden zentralen Fragen beschäftigen: Wo befinden wir uns? Wo wollen wir hin und wie wollen wir dahin? Wie sollen die Strategien2 umgesetzt werden? Und mit welchen Mitteln lassen sich die ausgewählten Strategien überwachen?
Grundlegend für die Entwicklung der Strategien von LU ist hierbei die Ausrichtung des Unternehmens am Markt entsprechend der Marketingkonzeption.3 Da Logistikleistung für LU im Unterschied z.B. zu Industrieunternehmen eine Primärleistung ist, kann die Marketingkonzeption direkt auf die sP von LU bezogen werden.4 Bezugspunkt der Marktorientierung sind vor allem Kunden und Konkurrenten sowie die aus dieser Betrachtung resultierenden Informationen.5 Abschließend wird im letzten Kapitel ein kurzes Resümee mit einem Ausblick auf zukünftige Herausforderungen für die sP im LU gezogen.
[...]
1 Vgl. Hammer (1992), S. 49.
2 Anm.: Strategien werden definiert als Maßnahmen zur Sicherung des langfristigen Erfolgs. Vgl. hierzu Bea/Haas(1997), S. 155.
3 Anm.: Unter Marketingkonzeption ist ein strategischer Grundsatzentwurf für die Koordination aller marktbezogener Aktivitäten einer Unternehmung oder eines marktbezogenen Ausschnitts einer Unternehmung zu verstehen. Vgl. Hadeler/ Winter/ Arentzen (2000), Schlagwort (Marketingkonzeption).
4 Vgl. Göpfert/Wehberg (1995), S. 21f.
5 Vgl. Pfohl (1994), S. 104ff.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffliche Abgrenzungen

2.1 Strategische Planung

2.2 Logistikunternehmen

3 Strategischer Planungsprozess im Logistikunternehmen

3.1 Strategische Analyse

3.1.1 Umweltanalyse

3.1.1.1 Die globale Umweltanalyse

3.1.1.2 Die aufgabenspezifische Umweltanalyse

3.1.2 Unternehmensanalyse

3.2 Strategische Ziele

3.3 Strategiewahl

3.3.1 Wachstumsstrategien

3.3.2 Wettbewerbsstrategien

3.3.3 Strategie der Netzwerkausrichtung

3.4 Strategieimplementierung

3.5 Strategische Kontrolle

4 Neue Perspektiven und Herausforderungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die strategische Planung in Logistikunternehmen vor dem Hintergrund eines zunehmend komplexen Marktumfeldes. Ziel ist es, den strategischen Planungsprozess zu strukturieren, die relevanten Analyseinstrumente darzustellen und aufzuzeigen, wie Logistikunternehmen durch gezielte Strategiewahl ihre Wettbewerbsposition nachhaltig stärken können.

  • Grundlagen der strategischen Planung und Definition von Logistikunternehmen
  • Methoden der strategischen Umwelt- und Unternehmensanalyse
  • Zielbildung und strategische Optionen wie Wachstums- und Wettbewerbsstrategien
  • Bedeutung von Netzwerkstrategien und Kooperationen in der Logistik
  • Implementierung und Kontrolle strategischer Entscheidungen

Auszug aus dem Buch

3.1.1.2 Die aufgabenspezifische Umweltanalyse

„Das aufgabenspezifische Umfeld stellt das Wettbewerbsumfeld des Unternehmens dar und ist durch eine Interaktion des Unternehmens mit diesem Umfeld zur Erreichung der Unternehmensaufgabe gekennzeichnet“.23 Die Wettbewerbssituation in der Logistikbranche lässt sich in Anlehnung an Porter, anhand folgender Wettbewerbskräfte beschreiben (Vgl. Abb. 1): Kunden, potentielle und brancheninterne Konkurrenten, Beschaffung (i.S.v. Lieferanten) und Substitutionsleistungen. Die Absatzmarktanalyse, deren Kernbestandteil die Kunden- und Konkurrentenanalyse ist, nimmt in dieser Branchenanalyse eine entscheidende Funktion ein.24

Bevor die Wettbewerbssituation analysiert wird, bedarf es einer Abgrenzung des Marktes, die insbesondere für eine Vorhersage des Verhaltens der Kunden und Konkurrenten und damit auch für die zukünftige Ausrichtung der marktgerichteten Aufgaben von LU von Bedeutung ist.25

In einem ersten Schritt ist hierzu der relevante Markt aus Sicht des Logistikanbieters abzugrenzen. Zöllner schlägt hierzu die Dimensionen Kundengruppe (Welche aktuellen und potentiellen Kunden fühlen sich durch das Leistungsangebot des LU angesprochen?), Kundenprobleme (Welche LDL werden und sollen in Zukunft angeboten werden?), geographische Räume (Welchen geographischen Raum bedient das LU derzeit und in welchem will es zukünftig tätig sein?), Technologie (Welche Technologie wendet das LU für Kundenprobleme in der Zukunft und heute an?) und Ebene der Leistungserstellung (Auf welchen Stufen in der Wertkette ist das LU derzeit tätig und will es in Zukunft sein?) vor. Die Dimensionen können in Abhängigkeit von der Zielsetzung des LU unterschiedlich kombiniert werden.26 Die folgende Abb. 2 dient als Veranschaulichung eines möglichen strategischen Suchraums, zur Definition des Gesamtmarkts für temperaturgeführte Güter.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit strategischer Planung in Logistikunternehmen, um im Spannungsfeld von hohem Wettbewerbsdruck und steigenden Kundenanforderungen erfolgreich zu bestehen.

2. Begriffliche Abgrenzungen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe „Strategische Planung“ als Teil des strategischen Managements und „Logistikunternehmen“ als Anbieter von Wertschöpfungssystemen definiert.

3 Strategischer Planungsprozess im Logistikunternehmen: Dieses Kernkapitel strukturiert den Planungsprozess in die Phasen Analyse, Zielsetzung, Strategiewahl, Implementierung und Kontrolle.

4 Neue Perspektiven und Herausforderungen: Das abschließende Kapitel diskutiert zukünftige Entwicklungen und die Bedeutung der kontinuierlichen Anpassung von Strategien an die dynamische Unternehmensumwelt.

Schlüsselwörter

Strategische Planung, Logistikunternehmen, Wettbewerbsstrategie, Umweltanalyse, Unternehmensanalyse, Wertkette, Wachstumsstrategie, Kostenführerschaft, Differenzierungsstrategie, Netzwerkstrategie, Strategieimplementierung, Strategische Kontrolle, Logistikkonzeption, Marktentwicklung, Kundenorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Planung in Logistikunternehmen und wie diese Prozesse Unternehmen helfen, ihre Marktposition zu festigen und Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der strategischen Analyse von Umwelt und Unternehmen, der Definition strategischer Ziele, der Wahl passender Wettbewerbsstrategien sowie deren Umsetzung und Kontrolle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung des strategischen Planungsprozesses im spezifischen Kontext von Logistikdienstleistern und die Erarbeitung von Ansätzen, um auf Marktveränderungen proaktiv reagieren zu können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden gängige betriebswirtschaftliche Frameworks wie die Wertkette nach Porter, die Leistungs-Markt-Matrix nach Ansoff sowie Wettbewerbsmodelle zur Analyse herangezogen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert den strategischen Prozess in die fünf Phasen: Analyse, Zielbildung, Strategiewahl (Wachstum/Wettbewerb/Netzwerk), Implementierung und Kontrolle.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben der strategischen Planung vor allem die Wettbewerbsvorteile, Kernkompetenzen, Netzwerkstrategien und die Marktorientierung.

Wie unterscheidet sich die strategische Planung bei Logistikunternehmen von anderen Branchen?

Da Logistik die Primärleistung für Logistikunternehmen darstellt, kann die Marketingkonzeption hier direkt auf die strategische Planung übertragen werden, was eine hohe Prozess- und Kundenorientierung erfordert.

Welche Rolle spielen Netzwerke in der Strategie?

Netzwerkstrategien gewinnen durch die Fokussierung auf Kernkompetenzen und die zunehmende Globalisierung massiv an Bedeutung, da sie die Kooperation entlang der Wertschöpfungskette ermöglichen.

Was besagt die Marktdurchdringungsstrategie in diesem Kontext?

Sie zielt darauf ab, mit einem bestehenden Dienstleistungsangebot in bereits erschlossenen Märkten durch intensive Marktbearbeitung Absatzsteigerungen zu erzielen.

Warum ist die strategische Kontrolle für Logistikunternehmen essenziell?

Aufgrund der hohen Komplexität und Unsicherheit der Märkte dient die Kontrolle als notwendiger, planungsbegleitender Prozess, um Risiken frühzeitig zu erkennen und Kurskorrekturen zu ermöglichen.

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Résumé des informations

Titre
Die strategische Planung in Logistikunternehmen
Université
University of Marburg
Note
2.3
Auteur
Tanja Preuss (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
24
N° de catalogue
V185864
ISBN (ebook)
9783656990543
ISBN (Livre)
9783656991373
Langue
allemand
mots-clé
planung logistikunternehmen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tanja Preuss (Auteur), 2003, Die strategische Planung in Logistikunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185864
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Extrait de  24  pages
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