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Theoretische und praktische Einführung von softwareunterstütztem Wissensmanagement in einem IT-Beratungsunternehmen

Title: Theoretische und praktische Einführung von softwareunterstütztem Wissensmanagement in einem IT-Beratungsunternehmen

Diploma Thesis , 2001 , 128 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Steffi Baumann (Author)

Computer Science - Applied
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Summary Excerpt Details

Das Ziel dieser Diplomarbeit ist die Entwicklung einer Leitidee für eine sowohl theoretische als auch praktische Wissensmanagementstrategie. Dazu wird ein umfassendes Konzept für die Einführung von ganzheitlichem Wissensmanagement mit Softwareunterstützung entwickelt.
Die zentrale Aufgabe hierbei ist, die Notwendigkeit von Wissensmanagement darzulegen und für das untersuchte Unternehmen zu begründen.

Die Vorstellung einer Managementstrategie bildet den theoretischen Teil. Der praktische Teil besteht aus dem Vorschlag einer IT-Unterstützung und eines Gesamtkonzeptes mit exakt auf das Unternehmen zugeschnittenen Empfehlungen für die Einführung eines ganzheitlichen Wissensmanagements. Das unternehmensspezifische Gesamtkonzept ist in die allgemeine und theoretische Managementstrategie eingebettet.

Diese Diplomarbeit trägt den Titel: ,,Theoretische und praktische Einführung von softwareunterstütztem Wissensmanagement in einem IT-Beratungsunter-nehmen". Der in der Literatur beschriebene Zeitbedarf für ein solches Projekt beträgt im Mittel ca. 2 Jahre, bis zur produktiven Nutzung eines Wissensmanagement-Systems 1-1,5 Jahre. Herbst spricht sogar von 3-5 Jahren.
Abb. 1-2 illustriert den durchschnittlichen Zeitbedarf. Dieser Bedarf ist abhängig von Projektumfang und Engagement der Führungskräfte und Mitarbeiter.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung der Arbeit

1.2 Überblick über Aufbau und Argumentationsfolge

2. Theoretische Grundlagen des Wissensmanagements

2.1 Begriffsklärungen

2.2 Wissensmanagement – Eine kritische Betrachtung

2.3 Wissensmanagementmethoden in Literatur und Praxis

2.3.1 Organisations- und Managementlehre

2.3.1.1 Der Ansatz von G. Probst (Schweiz 1997)

2.3.1.2 Der Ansatz von I. Nonaka und H. Takeuchi (Japan 1997)

2.3.1.3 Der Ansatz von P. Senge (Amerika 1996)

2.3.2 Knowledge Engineering als Kybernetik I. Ordnung

2.3.3 Systemisches Management als Kybernetik II.Ordnung

2.3.4 Business Process Reengineering

2.3.5 Bezugsrahmen

3. IT-Unternehmensberatungen und KMU als wissensintensive Unternehmen

3.1 Begriff und Abgrenzung von IT-Unternehmensberatungen

3.2 Geschäftsfelder, Produktportfolio und Branchenzugehörigkeit der VIVEON AG

3.3 Einsatzpotenziale von Wissensmanagement in IT-Unternehmensberatungen

3.4 Schlussfolgerung

3.5 Begriff und Abgrenzung von KMU

3.5.1 Quantitative Abgrenzung von KMU

3.5.2 Qualitative Abgrenzung von KMU

3.6 Feststellung der Unternehmensgröße

3.7 Einsatzpotenziale von Wissensmanagement in KMU

3.8 Schlussfolgerung

4. Das Modulsystem nach Probst bezogen auf die VIVEON AG

4.1 Überblick

4.2 Wissensziele

4.3 Pilotbereich

4.4 Wissensidentifikation

4.5 Wissenserwerb

4.6 Wissensentwicklung

4.7 Wissensteilung

4.7.1 Teilungsbarrieren

4.7.2 Notwendigkeit von Anreizsystemen

4.8 Wissensnutzung

4.9 Wissensbewahrung

4.10 Wissensbewertung

5. IT-Unterstützung

5.1 Markt

5.2 Architektur von Wissensmanagement-Systemen (WMS)

5.3 Funktionalitäten von Wissensmanagement-Systemen (WMS)

5.3.1 Anforderungen aus Literatur und Praxis

5.3.1.1 Zugriff und Benutzerverwaltung

5.3.1.2 Anbindung an bestehende Systeme

5.3.1.3 Archivierung und Verwaltung zur Strukturierung von Wissen

5.3.1.4 Suchsystem und Navigation

5.3.1.5 Darstellung

5.3.1.6 Anreize

5.3.1.7 Statistik

5.3.1.8 Qualitätsmanagement

5.3.1.9 Wissenskommunikation

5.3.1.10 Wissensentwicklung

5.2.2 Unternehmensspezifische Anforderungen

5.2.2.1 Aufbau des Kriterienkataloges

5.2.2.2 Auswertung des Kriterienkataloges

5.2.3 Funktionelle Anforderungen eines WMS für die VIVEON AG

5.4 Evaluierung

5.4.1 Ausschluss aufgrund des Preisrahmens

5.4.1.1 ARIS for Hyperwave

5.4.1.2 Autonomy

5.4.1.3 Gauss-VIP’s

5.4.1.4 Hyperwave

5.4.1.5 MIRES

5.4.1.6 orenge

5.4.1.7 pirobase

5.4.1.8 SER

5.4.1.9 Zusammenfassung der Anforderungskriterien

5.4.2 Fehlender Vertrieb in Deutschland

5.4.3 Mangelnde Auskunftsbereitschaft der Anbieter

5.4.4 Ausschluss aufgrund nicht geeigneter Funktionalitäten

5.4.4.1 CREALIS

5.4.4.2 Davis-Module

5.4.4.3 Dynasight

5.4.4.4 Spearmint

5.4.4.5 Income-Suite

5.4.4.6 Documentum 4i

5.4.4.7 Ucone

5.4.4.8 Documind CS

5.4.4.9 DocuShare

5.4.4.10 KnowledgeMiner

5.4.4.11 Live Link

5.4.4.12 Eurospider Suchsystem

5.4.4.13 Zusammenfassung der Anforderungskriterien

5.4.5 Feinanalyse

5.4.5.1 Knowledge Café

5.4.5.2 knowledge mission

5.4.5.2.1 knowledge navigator

5.4.5.2.2 knowledge space builder

5.4.5.3 Vergleich von Knowledge Café und knowledge mission

6. Zusammenfassung und Ausblick

6.1 Maßnahmen für die Einführung von Wissensmanagement bei der VIVEON AG

6.1.1 Vorbereitung

6.1.2 Unternehmenskultur

6.1.3 Organisation

6.1.4 Mensch

6.1.5 Technologie

6.1.6 Handlungsbedarf bezogen auf die Wissensmanagement Bausteine von Probst

6.2 Ausblick

Exkurs – Hat das Unternehmen ein Anrecht auf das Wissen seiner Mitarbeiter?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit entwickelt eine fundierte Managementstrategie für das Wissensmanagement in kleinen IT-Beratungsunternehmen. Das zentrale Ziel besteht darin, ein ganzheitliches Konzept zu entwerfen, das durch geeignete Softwarewerkzeuge (WMS) gestützt wird, um Wissenslücken zu schließen und die Wettbewerbsfähigkeit der untersuchten VIVEON AG zu sichern.

  • Theoretische Grundlagen und kritische Einordnung von Wissensmanagement-Konzepten.
  • Analyse der spezifischen Anforderungen kleiner IT-Beratungsunternehmen.
  • Implementierung eines Wissensmanagement-Modells nach Probst auf das Praxisbeispiel VIVEON AG.
  • Evaluierung von marktverfügbaren Software-Lösungen zur IT-Unterstützung.
  • Ableitung konkreter organisatorischer und technischer Maßnahmen zur Einführung.

Auszug aus dem Buch

Die Wissensspirale nach NONAKA/TAKEUCHI

Den Mittelpunkt des Ansatzes von NONAKA/TAKEUCHI bildet die sogenannte Wissensspirale. Es werden die Teilbereiche der Sozialisation, Externalisierung, Kombination und Internalisierung unterschieden. Die Sozialisation beschreibt den Übergang des impliziten Wissens in implizites Wissen, welches mittels Erfahrungsaustausch, Beobachten und Nachahmen möglich gemacht wird. Dies erfordert den Aufbau eines Interaktionsfeldes. Bei der Externalisierung wird implizites Wissen in explizites Wissen transformiert, dies geschieht durch den Prozess der Artikulation (Dialog), bei dem implizites Wissen in Form von Modellen, Konzepten oder Analogien expliziert wird. Die Externalisierung ist somit als Schlüsselvorgang zur Wissensschaffung anzusehen. Kombination bezeichnet den Prozess der Erfassung von Konzepten innerhalb eines Wissenskomplexes. Sie dient dazu, verschiedene Bereiche von explizitem Wissen miteinander zu verbinden. Die Internalisierung kann dem learning by doing gleichgesetzt werden, sie beschreibt den Wiedereingliederungsprozess expliziten Wissens in das implizite Wissen.

Alle diese Prozesse für sich betrachtet, können den Wissensbestand eines Unternehmens nicht vergrößern. Erst durch das Zusammenwirken aller ergibt sich eine Innovation.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel zur Informationsgesellschaft und definiert das Ziel, eine ganzheitliche Wissensmanagementstrategie für ein IT-Beratungsunternehmen zu entwickeln.

2. Theoretische Grundlagen des Wissensmanagements: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe und Konzepte wie implizites und explizites Wissen sowie verschiedene Managementansätze, wobei das Modell nach Probst favorisiert wird.

3. IT-Unternehmensberatungen und KMU als wissensintensive Unternehmen: Hier wird die VIVEON AG als kleines IT-Beratungsunternehmen positioniert und die hohe Relevanz von Wissensmanagement für diesen Sektor begründet.

4. Das Modulsystem nach Probst bezogen auf die VIVEON AG: In diesem Teil wird das Prozessmodell von Probst auf das Fallbeispiel angewendet, von der Wissensidentifikation bis zur Wissensbewertung.

5. IT-Unterstützung: Dieses Kapitel stellt Anforderungen an Wissensmanagement-Systeme auf und evaluiert marktverfügbare Softwarelösungen hinsichtlich ihrer Eignung für die VIVEON AG.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Maßnahmen zur Einführung und gibt einen Ausblick auf die zu erwartenden Entwicklungen bei der VIVEON AG.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, IT-Beratung, Wissensspirale, Probst-Modell, Wissensmanagement-Systeme, Wissensidentifikation, IT-Unterstützung, Wissensgesellschaft, Wissensteilung, Unternehmenskultur, Wissensbewertung, Wissensentwicklung, KMU, Projekterfahrung, Wissenstransfer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung von Wissensmanagement in einem mittelständischen IT-Beratungsunternehmen (VIVEON AG), um Prozesse durch Softwareunterstützung effizienter zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Der Fokus liegt auf den drei Säulen Mensch, Organisation und Technologie sowie auf der Einbettung von Wissensmanagement in die spezifischen Arbeitsabläufe von IT-Beratungen.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Erstellung einer Leitidee für eine Wissensmanagementstrategie sowie eines konkreten Konzepts für die Einführung einer geeigneten IT-Unterstützung (WMS) zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung verwendet?

Es werden gängige Wissensmanagement-Modelle (insbesondere das St. Gallener Modell von Probst) analysiert, Anforderungen mittels Mitarbeiterbefragungen erhoben und eine strukturierte Software-Evaluierung durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Anwendung des Probst-Modells auf das Unternehmen sowie eine umfassende IT-Marktstudie und Produktauswahl.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wissensmanagement, IT-Beratung, Wissensspirale, Wissensmanagement-Systeme, Wissensidentifikation und IT-Unterstützung sind die wesentlichen Begriffe.

Warum ist die Wahl des Probst-Modells für die VIVEON AG besonders passend?

Das Modell von Probst wurde in Zusammenarbeit mit der Praxis entwickelt, ist pragmatisch, übersichtlich gestaltet und lässt sich somit gut in die realen Abläufe eines kleineren IT-Beratungsunternehmens integrieren.

Welches Ergebnis liefert die Software-Evaluierung im fünften Kapitel?

Die Evaluierung zeigt, dass viele Produkte für die Anforderungen der VIVEON AG zu teuer oder branchenfremd sind; als besonders geeignet werden schließlich die Tools "Knowledge Café" und "knowledge mission" identifiziert.

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Details

Title
Theoretische und praktische Einführung von softwareunterstütztem Wissensmanagement in einem IT-Beratungsunternehmen
College
Schmalkalden University of Applied Sciences  (Informatik)
Grade
1,3
Author
Steffi Baumann (Author)
Publication Year
2001
Pages
128
Catalog Number
V1859
ISBN (eBook)
9783638111393
Language
German
Tags
Wissensmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Steffi Baumann (Author), 2001, Theoretische und praktische Einführung von softwareunterstütztem Wissensmanagement in einem IT-Beratungsunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1859
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