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Die Beziehungen von Unternehmen zur Kunst in Deutschland

Arten und Gründe der Kunstförderung

Titel: Die Beziehungen von Unternehmen zur Kunst in Deutschland

Diplomarbeit , 2004 , 91 Seiten , Note: 2.3

Autor:in: Max von Troschke (Autor:in)

Kunst - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Kunstförderung stellt das Erfahrungsobjekt dieser Arbeit dar. Das übergeordnete Ziel und somit das Erkenntnisobjekt dieser Arbeit isteine Darstellung unternehmerischer Kunstförderung in Deutschland. Im Folgenden werden insofern ‚Arten’ in Form von konkreten Umsetzungsalternativen dargestellt. Ferner sollen Erkenntnisse über die Beweggründe der Unternehmen zusammengetragen und in Bezug zu ökonomischen Theorien zu gesetzt werden. Diesbezüglich werden die Gründe einerseits aus einer funda-mental-liberalen Perspektive diskutiert, die dem weit verbreiteten ‚Shareholder-Ansatz’nachkommt. Andererseits wird auch auf die zunehmende Bedeutung gesellschaftlicher Verantwortung für Unternehmen eingegangen, die sich u.a.im Konzept des Normativen Managements konkretisiert und alle Anspruchsgruppen mit einbezieht. Das konkrete Ziel dieser Arbeit ist die Verbindung theoretischer Erkenntnisse und empirischer Befunde. Da die zu untersuchende Thematik sowohl in der Literatur umfassend behandelt wird, als auch zahlreiche empirische Untersuchungen vorliegen, wird an dieser Stelle der Versuch unternommen, die gewonnenen Erkenntnisse zusammenfassend darzustellen und mit Hilfe von konkreten Beispielen zu veranschaulichen. Auf diese Weise soll ein Bild unternehmerischer Kunstförderung in Deutschland entwickelt werden, dass die Intentionen der Unternehmen verdeutlicht, Umsetzungsalternativen aufzeigt, Wirkungsmechanismen beschreibt und auf potentielle Problemfelder aufmerksam macht. Durch die Einbeziehung empirischer Untersuchungen soll hierbei der Praxisbezug hergestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.2 Gang der Untersuchung

2 Begriffliche und inhaltliche Grundlagen

2.1 Definition und Abgrenzung von Kultur, Kunst und Kunstförderung

2.1.1 Darstellung verschiedener Auffassungen von Kultur

2.1.2 Definition und Abgrenzung von Kunst

2.1.3 Definition und Abgrenzung von Kunstförderung

2.2 Notwendigkeit der Förderung des Kunstsektors

2.2.1 Die Rolle des Staates in der Kunstförderung

2.2.2 Politische Förderargumente

2.2.3 Marktorientierte Förderungsargumente

2.3 Einflussfaktoren auf unternehmerische Kunstförderung

2.3.1 Endogene Faktoren

2.3.2 Exogene Faktoren

3 Arten, Umsetzung und Gründe unternehmerischer Kunstförderung

3.1 Mäzenatentum und Sponsoring: zwei Extrempunkte eines Kontinuums

3.1.1 Mäzenatentum als patronatische Förderung

3.1.2 Sponsoring als ökonomisch-rationale Förderung

3.1.3 Abgrenzungsschwierigkeiten und -kriterien

3.1.4 Empirische Befunde

3.2 Formen unternehmerischer Kunstförderung

3.2.1 Rechtliche Gestaltungsalternativen

3.2.2 Umsetzungsalternativen

3.2.3 Empirische Befunde

3.3 Gründe unternehmerischer Kunstförderung

3.3.1 Bezug der Gründe unternehmerischer Kunstförderung zu den Unternehmenszielen

3.3.2 Unternehmenspolitische Gründe

3.3.2.1 Markt- und kundenbezogene Gründe

3.3.2.1.1 Förderung von Bekanntheitsgrad, Reputation und Image

3.3.2.1.2 Förderung der Kundenbindung durch spezifische Zielgruppenansprache

3.3.2.1.3 Weitere markt- und kundenbezogene Gründe

3.3.2.2 Unternehmensinterne Gründe

3.3.2.2.1 Motivation der Mitarbeiter

3.3.2.2.2 Gesteigerte Innovationsfähigkeit

3.3.2.2.3 Unterstützung der Unternehmenskultur

3.3.2.2.4 Weitere unternehmensinterne Gründe

3.3.3 Gesellschaftspolitische Gründe

3.3.4 Individuelle Gründe

3.3.5 Empirische Befunde

3.4 Planung der Kunstförderung

3.5 Risiken und Gefahrenpotentiale unternehmerischer Kunstförderung

4 Wirkung und Wirkungskontrolle unternehmerischer Kunstförderung

4.1 Der Wirkungsprozess als Modell der Informationsverarbeitung

4.2 Wirkungskontrolle unternehmerischer Kunstförderung

4.2.1 Notwendigkeit einer Wirkungskontrolle und Umsetzung in der Praxis

4.2.2 Prozess- und Ergebniskontrollen

4.2.3 Problemfelder der Wirkungskontrolle

5 Zusammenfassende Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spektrum unternehmerischer Kunstförderung in Deutschland, analysiert die Beweggründe von Unternehmen im Kontext ökonomischer Theorien und bewertet die verschiedenen Umsetzungsformen. Ziel ist es, ein umfassendes Bild über die Intentionen, Wirkungsmechanismen und Problemfelder dieser Praxis zu zeichnen.

  • Vergleich zwischen Mäzenatentum und Sponsoring als Konzepte
  • Analyse unternehmerischer Motive und Zielsetzungen (Markt, Kunden, Mitarbeiter, Gesellschaft)
  • Untersuchung rechtlicher und operativer Umsetzungsalternativen (Stiftungen, Sammlungen, Aufträge)
  • Bewertung von Planungsprozessen und Wirkungskontrolle in der Praxis

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1964 stellte GALBRAITH fest, dass das Verhältnis zwischen der Wirtschaft und der Kunst allenfalls dadurch gekennzeichnet sei, dass es nicht existiere. Seitdem hat sich jedoch dieses Verhältnis grundlegend geändert: Eine Vielzahl von Unternehmen ist in der Kunstförderung aktiv und setzt diese bewusst als Kommunikationsinstrument ein. Künstler, Kunstinstitutionen, Ausstellungsbesucher und die Medien sind deutlich weniger skeptisch im Umgang mit fördernden Unternehmen, als dies noch vor einigen Jahren bzw. Jahrzehnten der Fall war. Wie anhand von zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen und empirischen Studien zu sehen ist, gewinnt die Verbindung von Kunst und Wirtschaft auch in der Forschung zunehmend an Bedeutung.

Private und unternehmerische Kunstförderung sind jedoch kein neues Phänomen. Bereits in der Antike förderte MAECENAS Dichter durch finanzielle Unterstützung. Umstritten ist jedoch, ob er rein altruistisch handelte und somit zu Recht als einer der ersten Mäzene in die Geschichte einging. Kunstförderung durch einzelne Unternehmer und Firmengründer lässt sich bis in zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Seitdem wurde allmählich das fördernde Individuum (als idealtypischer Mäzen) durch fördernde Unternehmen (als Sponsoren mit Dominanz ökonomischer Interessen) abgelöst. Kunstsponsoring wird seit Mitte der achtziger Jahre verstärkt in Unternehmen als Kommunikationsinstrument eingesetzt.

Wie aktuelle Umfragen belegen, wird die Bedeutung unternehmerischer Kunstförderung in der Zukunft von Unternehmensvertretern als konstant (49,4%) bis (weiterhin) zunehmend (43,1%) eingeschätzt. Für 90% der deutschen, in der Kunstförderung aktiven Unternehmen sind kulturelle Anliegen bewusster Bestandteil der Unternehmenspolitik und stellen eine Investition in Identität und Image dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Entwicklung der Kunstförderung durch Unternehmen ein und definiert die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit.

2 Begriffliche und inhaltliche Grundlagen: Es erfolgt eine Abgrenzung der Begriffe Kultur, Kunst und Kunstförderung sowie eine Diskussion über die Notwendigkeit staatlicher und unternehmerischer Förderung.

3 Arten, Umsetzung und Gründe unternehmerischer Kunstförderung: Dieses Kernkapitel untersucht das Kontinuum zwischen Mäzenatentum und Sponsoring sowie die vielfältigen strategischen Gründe und Umsetzungsformen.

4 Wirkung und Wirkungskontrolle unternehmerischer Kunstförderung: Hier werden Modelle zur Wirkungsmessung vorgestellt und die methodischen Herausforderungen bei der Erfolgskontrolle in der Praxis diskutiert.

5 Zusammenfassende Schlussbetrachtung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Kunstförderung, Kultursponsoring, Mäzenatentum, Unternehmenskommunikation, Imagepflege, Imagetransfer, Wirkungskontrolle, Corporate Identity, Stiftungen, Kunstsammlung, CSR, Kundenbindung, Mitarbeiterorientierung, Kunstmarkt, Wirtschaftsunternehmen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit behandelt die vielschichtigen Beziehungen zwischen Wirtschaftsunternehmen und der Kunst in Deutschland mit Fokus auf die verschiedenen Formen und Motive der Kunstförderung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Mäzenatentum und Sponsoring, die strategische Planung, unternehmenspolitische sowie gesellschaftspolitische Motive und die Herausforderungen bei der Erfolgskontrolle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine fundierte Darstellung der unternehmerischen Förderpraxis, die theoretische Ansätze mit empirischen Befunden verknüpft, um die Absichten und Wirkungsmechanismen von Unternehmen besser zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine umfassende Literaturanalyse durch und kombiniert diese mit der Auswertung einer Vielzahl empirischer Studien zur unternehmerischen Kunstförderung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltlichen Grundlagen, die Analyse von Arten und Gründen des Engagements, die Planung von Förderstrategien sowie die Erörterung von Wirkungskontrollmodellen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Kunstsponsoring, Imagepflege, Imagetransfer, Mäzenatentum und die strategische Integration von Kunst in die Unternehmenskommunikation.

Warum ziehen Unternehmen Sponsoring dem Mäzenatentum oft vor?

Sponsoring erlaubt eine zielorientierte, systematische Planung und ermöglicht die Verknüpfung mit ökonomischen Zielsetzungen wie Imagebildung und Kundenbindung, während klassisches Mäzenatentum altruistisch motiviert ist.

Welche Rolle spielen Stiftungen bei der Kunstförderung?

Stiftungen bieten durch ihre rechtliche Autonomie und langfristige Orientierung die Möglichkeit, Kontinuität im Engagement zu wahren, und sind oft Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung.

Warum ist die Wirkungskontrolle in der Praxis so schwierig?

Die Zuordnung von Wirkungen zu einzelnen Instrumenten der Kommunikation ist aufgrund von Ausstrahlungseffekten und mangelnder Messbarkeit psychographischer Ziele methodisch komplex und aufwändig.

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Details

Titel
Die Beziehungen von Unternehmen zur Kunst in Deutschland
Untertitel
Arten und Gründe der Kunstförderung
Hochschule
European Business School - Internationale Universität Schloß Reichartshausen Oestrich-Winkel
Note
2.3
Autor
Max von Troschke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
91
Katalognummer
V185903
ISBN (eBook)
9783656990260
ISBN (Buch)
9783867467568
Sprache
Deutsch
Schlagworte
beziehungen unternehmen kunst deutschland arten gründe kunstförderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Max von Troschke (Autor:in), 2004, Die Beziehungen von Unternehmen zur Kunst in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185903
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Leseprobe aus  91  Seiten
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