Diese Arbeit beschäftigt sich eingehend mit den US-amerikanischen Wertpiergesetzen und den damit verbundenen Registrierungs- und Publizitätspflichten. Ein eigenes Kapitel ist dem 2002 verabschiedeten Sarbanes-Oxley Act gewidmet.
Inhaltsverzeichnis
- Die US Securities and Exchange Commission
- Geschichtliche Entwicklung
- Organisatorischer Aufbau
- Rechtliche Einordnung und Aufgabengebiet
- Gesetzgebungsprozess
- US-Wertpapiergesetze
- Der Securities Act von 1933
- Der Securities Exchange Act von 1934
- Der Registrierungsprozess
- Registrierung nach dem Securities Act
- Registrierung nach dem Exchange Act
- Beendigung der Registrierung nach dem Exchange Act
- Publizitätspflichten nach dem Exchange Act
- Ausnahmebestimmungen für ausländische Gesellschaften
- Wirkungsbereich von Rule 12g3-2(b)
- Anwendungsbereich von Rule 12g3-2
- Prospekthaftung
- Begriffsdefinition Prospekt
- Ausnahmen von der Prospekthaftung
- Rule 135a - Abgrenzung Prospekt / Werbung
- Rule 135 - zulässige Informationen der "Pre-Filing Period"
- Rule 134 – zulässige Informationen der "Waiting Period"
- Rechtliche Problemfelder des Prospektinhalts
- Haftung bei zukunftsgerichteten Aussagen
- Veröffentlichung von Research Reports
- Sonderformen der US-Kapitalbeschaffung
- Shelf registration/shelf offering
- American Depositary Receipts
- Rechtliche Stellung des ADR-Zertifikats
- Vor- und Nachteile von ADRs
- Arten von ADRs
- Unsponsored ADR-Programme
- Sponsored ADR-Programme
- Level I-Programme
- Level II-Programme
- Level III-Programme
- Private Placements
- Sonstige Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung
- American Depositary Notes
- Registered Share Programs
- Class action Verfahren nach US-Prozessrecht
- Grundvorraussetzungen einer class
- Grundsätzlicher Ablauf
- Urteilswirkung
- Besonderheiten von securities class actions
- § 18(a) Exchange Act - Liability for Misleading Statements
- Rule 10b-5 - Manipulative and Deceptive Devices
- § 12 Securities Act - Civil Liabilities regarding Prospectuses
- Der Sarbanes-Oxley Act 2002
- Intention des Gesetzgebers
- Wirkungsbereich
- Inkrafttreten der Bestimmungen
- Wesentliche Kapitalmarktregulationen des SOA
- Public Company Accounting Oversight Board
- Public Company Audit Committee
- Erweiterte Sorgfaltspflichten nach § 302 SOA
- Verhaltensregeln für Rechtsanwälte
- Unternehmensinterne Darlehen
- Ad hoc Publizität
- Strafrahmen
- Literaturverzeichnis
- Anhang
- Überschneidung von Federal Law und State Law
- Überblick über ADR-spezifische Registrierungsanforderungen
- Überblick über die von der SEC verwendeten Formulare
- Gesetzesänderungen durch den Sarbanes-Oxley Act
- Gesetzesimplementierungen durch den Sarbanes-Oxley Act
- Zeitplan zur Umsetzung des Sarbanes-Oxley Act
- Abkürzungsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit den neuen Kapitalmarktregulationen des Sarbanes-Oxley Act 2002 (SOA) im US-Wertpapierrecht. Sie analysiert die Intention des Gesetzgebers, den Wirkungsbereich und das Inkrafttreten der Bestimmungen. Die Arbeit beleuchtet die wesentlichen Kapitalmarktregulationen des SOA, darunter die Einrichtung des Public Company Accounting Oversight Board, die Rolle des Public Company Audit Committee, die erweiterten Sorgfaltspflichten nach § 302 SOA, die Verhaltensregeln für Rechtsanwälte, die Regulierung von Unternehmensinterne Darlehen, die Ad hoc Publizität und die Strafrahmen.
- Der Sarbanes-Oxley Act 2002 und seine Regulierungsmaßnahmen im US-Wertpapierrecht
- Die Intention des Gesetzgebers und die Hintergründe des SOA
- Die wesentlichen Kapitalmarktregulationen des SOA
- Die Auswirkungen des SOA auf die Finanzmärkte und Unternehmen
- Die Rolle der Securities and Exchange Commission (SEC) bei der Umsetzung des SOA
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel der Seminararbeit befasst sich mit der US Securities and Exchange Commission (SEC). Es beleuchtet die geschichtliche Entwicklung der SEC, ihren organisatorischen Aufbau, ihre rechtliche Einordnung und ihr Aufgabengebiet sowie den Gesetzgebungsprozess. Das zweite Kapitel behandelt die US-Wertpapiergesetze, insbesondere den Securities Act von 1933 und den Securities Exchange Act von 1934. Das dritte Kapitel analysiert den Registrierungsprozess nach dem Securities Act und dem Exchange Act, einschließlich der Beendigung der Registrierung, der Publizitätspflichten und der Ausnahmebestimmungen für ausländische Gesellschaften. Das vierte Kapitel befasst sich mit der Prospekthaftung, der Begriffsdefinition des Prospekts und den Ausnahmen von der Prospekthaftung. Es behandelt auch die rechtlichen Problemfelder des Prospektinhalts, insbesondere die Haftung bei zukunftsgerichteten Aussagen und die Veröffentlichung von Research Reports. Das fünfte Kapitel untersucht Sonderformen der US-Kapitalbeschaffung, wie Shelf registration/shelf offering, American Depositary Receipts (ADRs) und andere Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung. Das sechste Kapitel befasst sich mit Class action Verfahren nach US-Prozessrecht, einschließlich der Grundvorraussetzungen, des Ablaufs, der Urteilswirkung und der Besonderheiten von securities class actions. Das siebte Kapitel analysiert den Sarbanes-Oxley Act 2002 (SOA), seine Intention, seinen Wirkungsbereich, das Inkrafttreten der Bestimmungen und die wesentlichen Kapitalmarktregulationen des SOA.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Sarbanes-Oxley Act 2002 (SOA), US-Wertpapierrecht, Kapitalmarktregulationen, Public Company Accounting Oversight Board, Public Company Audit Committee, Sorgfaltspflichten, Verhaltensregeln für Rechtsanwälte, Unternehmensinterne Darlehen, Ad hoc Publizität, Strafrahmen, Securities and Exchange Commission (SEC), Registrierungsprozess, Prospekthaftung, Class action Verfahren, American Depositary Receipts (ADRs).
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Sarbanes-Oxley Act (SOA) 2002?
Der SOA ist ein US-Bundesgesetz, das als Reaktion auf Bilanzskandale verabschiedet wurde, um die Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung von Unternehmen zu verbessern.
Was ist das Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB)?
Das PCAOB ist eine durch den SOA geschaffene Aufsichtsbehörde, die Wirtschaftsprüfer von börsennotierten Unternehmen überwacht.
Welche Rolle spielt die SEC im US-Wertpapierrecht?
Die Securities and Exchange Commission (SEC) ist die zentrale US-Börsenaufsichtsbehörde, die für die Durchsetzung der Wertpapiergesetze und den Anlegerschutz zuständig ist.
Was sind American Depositary Receipts (ADRs)?
ADRs sind Zertifikate, die das Eigentum an Aktien einer ausländischen Gesellschaft verbriefen und an US-Börsen wie amerikanische Aktien gehandelt werden können.
Was regelt Paragraph 302 des Sarbanes-Oxley Act?
Er verpflichtet das Management (CEO und CFO), die Richtigkeit der Finanzberichte persönlich zu zertifizieren und die Wirksamkeit der internen Kontrollen zu bestätigen.
Welche Auswirkungen hat der SOA auf Rechtsanwälte?
Der SOA führt Verhaltensregeln ein, nach denen Anwälte verpflichtet sind, Verstöße gegen Wertpapiergesetze innerhalb des Unternehmens zu melden („Up-the-ladder reporting“).
- Quote paper
- Erik Ludl (Author), 2004, US-Wertpapierrecht - Neue Kapitalmarktregulationen des Sarbanes-Oxley Act 2002, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185904