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Beispiel einer flexionalen Derivation im Rahmen des Beardschen Modells einer "Lexeme-Morphem-Base-Morphology" (LMBM)

Titel: Beispiel einer flexionalen Derivation im Rahmen des Beardschen Modells einer "Lexeme-Morphem-Base-Morphology" (LMBM)

Seminararbeit , 1997 , 21 Seiten

Autor:in: Magister Markus Mross (Autor:in)

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ich werde im folgenden die Derivation des französischen Satzes „Pierre chantera cette chanson“ innerhalb des von Beard (1995) vorgeschlagenen LMBM-Modells aufzeigen. Den zentralen Punkt meiner Darstellung bildet dabei die Derivation der Form des flektierten Verbes „chantera“. Weiterhin werde ich versuchen, das Zusammenwirken der autonomen grammatischen Module bei der Derivation dieses Satzes innerhalb des Beardschen LMBM-Modells schrittweise dazustellen. Zum besseren Verständnis der Funktionsweise dieser autonomen grammatischen Module im Beardschen LMBM-Modell halte ich es für notwendig, auf die Basisprinzipien einzugehen, auf welche sich Beard bei der Konzeption dieser grammatischen Module stützt. Daher werde ich eingangs die Ableitung des Aufbaus der grammatischen Module von den grundlegenden Basisprinzipien kurz umreißen. Ich werde auf die Konsequenzen, welche sich aus den Basisprinzipien für Beards Konzeption der grammatischen Module in seinem LMBM-Modell ergeben, bei der schrittweisen Derivation des Satzes „Pierre chantera cette chanson“ differenzierter eingehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Die Basisprinzipien des Beardschen LMBM-Modells

2.1. Die Separationshypothese

2.2. Das erste Grundprinzip Beards

2.3. Die „Split-Morphology-Hypothesis“

2.4. Das vierte Grundprinzip Beards

3. Die Derivation der Form des flektierten Verbes „chantera“ innerhalb des Beardschen LMBM-Modells

3.1. Die Merkmalsmatrix der Form des flektierten Verbes „chantera“

3.2. Beards Konzeptioin von Flexion als syntaktischem Interpretationsmechanismus von morpholexikalischen Kategoriemerkmalen

3.3. Beards Unterteilung von grammatischen Kategorien in lexikalische und flexionale Kategorien

3.4. Die flexionale Kategorie „Agreement“ als syntaktischer Interpretationsmechanismus von morpholexikalischen Merkmalen

3.5. Die graphische Darstellung von Agreementfunktionen und flexionalen Kategoriemerkmalen in der Syntax

3.6. Die Tilung von syntaktischen Klammern und Verbanhebung durch die MS-Komponente

3.7. Die Spelling-Operationen der MS-Komponente

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Derivation des französischen Satzes „Pierre chantera cette chanson“ basierend auf dem „Lexeme-Morpheme-Base-Morphology“ (LMBM)-Modell von Beard. Ziel ist es, die Funktionsweise und das Zusammenwirken der autonomen grammatischen Module bei der Bildung des flektierten Verbs „chantera“ schrittweise aufzuzeigen.

  • Grundlegende Prinzipien des Beardschen LMBM-Modells
  • Trennung von Lexikon und Syntax (Split-Morphology-Hypothesis)
  • Die Rolle der „Morphological Spelling“-Komponente (MS-Komponente)
  • Mechanismen der Verbanhebung und Agreement-Bildung

Auszug aus dem Buch

2.1. Die Separationshypothese

Die Separationshypothese trennt die Derivation grammatischer Merkmale strikt von der Markierung dieser Merkmale durch grammatische Morpheme (Affigierung) (Beard,1995;S.45-51/97). Die Markierung grammatischer Merkmalswerte durch grammatische Morpheme unterliegt einem autonomen grammatischen Modul, der „Morphological Spelling“-Komponente (MS-Komponente). Grammatische Morpheme werden als Prozesse dieser Spelling-Komponente definiert (Beard,1995;S.48-49). Der Status der Spelling-Komponente als eines eigenen Modul wird dadurch gewährt, daß die Spelling-Operationen keinen Zugang zum internen Ablauf von Derivationsregeln haben (Beard,1995;S.50). Die Spelling-Komponente operiert lediglich auf dem Output der Derivation grammatischer Merkmale. Die Spelling-Komponente operiert somit unabhängig von Derivationsregeln, grammatische Morpheme sind allerdings aufgrund ihrer Reaktion auf lexikalische und flexionale Merkmale definiert (Beard,1995;S.50). Die Markierung von derivierten grammatischen Merkmalswerten erfolgt postsyntaktisch. Gebundene Morphologie umfaßt somit zwei unabhängige, getrennte Prozesse, auf welche sich Beard als „Derivation“ und „morphologisches Spelling“ bezieht (Beard,1995;S.46). Derivationale Operationen und morphologische Spelling-Operationen operieren jedoch auf denselben Objekten, Lexemen.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Einführung in die Thematik der Derivation des Satzes „Pierre chantera cette chanson“ unter Anwendung des Beardschen LMBM-Modells.

2) Die Basisprinzipien des Beardschen LMBM-Modells: Erläuterung der theoretischen Grundlagen wie der Separationshypothese und der Split-Morphology-Hypothesis.

3. Die Derivation der Form des flektierten Verbes „chantera“ innerhalb des Beardschen LMBM-Modells: Detaillierte Darstellung des Derivationsprozesses, von der Merkmalsmatrix bis hin zu den Spelling-Operationen der MS-Komponente.

Schlüsselwörter

LMBM-Modell, Lexeme-Morpheme-Base-Morphology, Beard, Separationshypothese, Morphological Spelling, MS-Komponente, Split-Morphology-Hypothesis, Derivation, Flexion, Verbanhebung, Agreement, Syntax, Morpheme, Merkmalsmatrix, Französisch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die morphologische und syntaktische Derivation des französischen Verbs „chantera“ innerhalb des von Beard vorgeschlagenen LMBM-Modells.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen des LMBM-Modells, die Trennung von Derivation und morphologischem Spelling sowie die Prozesse der Verbanhebung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Zusammenwirken der autonomen grammatischen Module innerhalb des Beardschen Modells schrittweise anhand eines konkreten französischen Beispiels darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die theoretische Analyse und Anwendung des Beardschen LMBM-Modells, um einen konkreten Satz linguistisch abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Merkmalsmatrix des Verbs, der Flexion als Interpretationsmechanismus, der Agreement-Bildung und der Rolle der MS-Komponente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie LMBM-Modell, Separationshypothese, Morphological Spelling und Verbanhebung definieren.

Wie unterscheidet Beard zwischen Lexemen und grammatischen Morphemen?

Lexeme werden als Tripel aus phonologischen, grammatischen und semantischen Merkmalen definiert, während grammatische Morpheme als kontextabhängige, indirekte Mittel der Referenz fungieren.

Welche Funktion hat die MS-Komponente bei der Tilgung von syntaktischen Klammern?

Sie kontrolliert die Verbanhebung und ersetzt syntaktische Klammern während des Prozesses der Kopf-zu-Kopf-Bewegung durch phonologisches Material.

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Details

Titel
Beispiel einer flexionalen Derivation im Rahmen des Beardschen Modells einer "Lexeme-Morphem-Base-Morphology" (LMBM)
Hochschule
Universität Hamburg
Autor
Magister Markus Mross (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1997
Seiten
21
Katalognummer
V185963
ISBN (eBook)
9783867469685
ISBN (Buch)
9783656991458
Sprache
Deutsch
Schlagworte
beispiel derivation rahmen beardschen modells lexeme-morphem-base- morphology lmbm
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magister Markus Mross (Autor:in), 1997, Beispiel einer flexionalen Derivation im Rahmen des Beardschen Modells einer "Lexeme-Morphem-Base-Morphology" (LMBM), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185963
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Leseprobe aus  21  Seiten
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