Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Integration eines Logistics-Service-Providers in die Supply Chain Collaboration

Titel: Integration eines Logistics-Service-Providers in die Supply Chain Collaboration

Diplomarbeit , 2005 , 111 Seiten , Note: 1.7

Autor:in: Peer Grube (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Logistics-Service-Providern und deren Integration in Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette. Es wird ein Überblick gegeben, welche Arten von Kollaborationen es gibt, wie diese Kollaboration durch ...

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Aufbau der Arbeit

1.2 Grundlagen

1.2.1 Logistik

1.2.2 Supply Chain Management (SCM)

1.2.3 Collaborative Supply Chain Management (CSCM)

2 Begriff und Merkmale von Kooperationen

2.1 Vertikale Kooperationen

2.2 Horizontale Kooperationen

2.3 Diagonale Kooperationen

2.4 Kooperationsformen

2.4.1 Unternehmensnetzwerke

2.4.2 Kartelle

2.4.3 Konsortien

2.4.4 Fusionen

2.4.5 Joint Ventures (JV)

2.4.6 Virtuelle Unternehmen (VU)

2.5 Ziele der Kollaborationspartner

2.6 Vorteile und Nachteile für die Kollaborationspartner

3 Arten der Kollaborationen

3.1 Forecast Collaboration

3.2 Capacity Collaboration

3.3 Inventory Collaboration

3.4 Order Collaboration

3.5 Transportation Collaboration

3.6 Multi-Tier Collaboration

4 Logistics-Service-Provider (LSP)

4.1. Aufgaben der Logistics-Service-Provider

4.1.1 Operative Aufgaben

4.1.2 Administrative Aufgaben

4.2 Klassifizierung der Logistics-Service-Provider

4.3 Third-Party-Logistics-Provider (3PL)

4.3.1 Service Provider

4.3.2 Solution Provider

4.4 Leistungen des 3PL

4.4.1 Financial Services

4.4.2 Information Technology

4.4.3 Forwarding and Customs Activities

4.4.4 Warehousing & Inventory Management

4.4.5 Transport Planning & Management

4.4.6 Consulting Services & Product related Services

4.5 Fourth-Party-Logistics-Provider (4PL)

4.5.1 Externe Weiterentwicklungsstrategie

4.5.2 Interne Weiterentwicklungsstrategie

4.5.3 Strategie der neuartigen Marktteilnehmer

4.6 Leistungen des 4PL

4.6.1 Logistik-Systemgestaltung (Design)

4.6.2 Prozessplanung und Collaboration

4.6.3 Monitoring

4.6.4 Fulfillment

4.6.5 Zusatzdienste

4.7 Beispiele für 4PL Unternehmen

4.7.1 Setlog GmbH

4.7.2 Volkswagen Transport GmbH & Co. OHG

4.7.3 eChain Logistics AG

4.8 Vorteile der Integration für die Unternehmen

5 Elektronische Standards als Kollaborationsbasis

5.1 Electronic Data Interchange (EDI)

5.2 Extensible Markup Language (XML)

5.3 XML/EDI

5.4 WebEDI

5.5 Web Collaboration

5.6 Business-to-Business Collaboration

5.7 Enterprise Application Integration (EAI)

6 Elektronische Märkte und Transaktionspartner

6.1 Business-to-Business (B2B)

6.2 Business-to-Customer (B2C)

6.3 Elektronische Marktplätze (EMP)

6.4 Arten elektronischer Märkte

6.4.1 Einkaufsorientierte Marktplätze

6.4.2 Neutrale Marktplätze

6.4.3 Verkaufsorientierte Marktplätze

6.4.4 Horizontale Marktplätze

6.4.5 Vertikale Marktplätze

6.4.6 Schwarzes Brett

6.4.7 Katalogbasierte Marktplätze

6.4.8 Auktionsbasierte Marktplätze

6.5 Beispiele für Logistikportale

6.5.1 Bundesvereinigung Logistik e.V.

6.5.2 eLog-Center

6.5.3 Logistikinitiative Niedersachsen

7 Fazit und Ausblick

8 Quellenangabe

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Integration von Logistics-Service-Providern (LSP) in die Wertschöpfungskette, um durch unternehmensübergreifende Kollaborationen Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Dabei werden die verschiedenen Formen der Zusammenarbeit, die notwendigen elektronischen Standards sowie die Rolle von 3PL- und 4PL-Anbietern analysiert, um die Effizienz der Supply Chain nachhaltig zu steigern.

  • Integration von Logistik-Dienstleistern in Supply Chain Partnerschaften
  • Analyse kollaborativer Prozesse wie Forecast, Capacity und Inventory Collaboration
  • Einsatz elektronischer Standards (EDI, XML) und EAI zur Systemintegration
  • Klassifizierung und Leistungsmerkmale von 3PL- und 4PL-Anbietern
  • Bedeutung elektronischer Märkte und Logistikportale für die moderne Logistik

Auszug aus dem Buch

1.2.1 Logistik

Zu den wichtigsten Anforderungen, die an ein Unternehmen gestellt werden, gehört eine reibungs- und lückenlose Gestaltung des Material-, Wert- und Informationsflusses. Die Logistik kann helfen, Instrumente zu schaffen und Maßnahmen zu treffen, die diesen Anforderungen gerecht werden und den Fluss möglichst optimal gestalten. In der Literatur ist eine Vielzahl von unterschiedlichen Definitionen zu finden, die je nach den zugewiesenen Aufgabenschwerpunkten variieren.

Eine relativ kurze und prägnante Definition ist in dem Logistik Lexikon zu finden. Demnach kann die Logistik wie folgt beschrieben werden: „Planen, Ausführen und Kontrolle von Material-, Informations-, Werte-, Personen- und Energieflüssen. Es gilt eine gewisse Menge in einer Zeit an einen bestimmten Ort zu schaffen. Teildisziplinen sind z.B. Beschaffungs-, Lager-, Transport-, Produktions-, Distributions- und Entsorgungslogistik.“

Ehrmann ergänzt diese Definition und liefert eine umfassendere Beschreibung des Begriffes. „Logistik stellt die aus den Unternehmenszielen abgeleiteten planerischen und ausführenden Maßnahmen und Instrumente zur Gewährleistung eines optimalen Material-, Wert- und Informationsflusses im Rahmen des betrieblichen Leistungserstellungsprozesses dar, wobei sich dieser von der Beschaffung von Produktionsfaktoren und Informationen über deren Bearbeitung und Weiterleitung bis zur Distribution der erstellten Leistungen erstreckt.“ Zusätzlich hebt er hervor, dass es sich nicht um eine Aneinanderreihung von Maßnahmen und Instrumenten handeln darf, sondern dass es der Entwicklung eines durchgehenden logistischen Konzeptes bedarf, und die Logistik als eine eigene wichtige betriebliche Funktion betrachtet werden muss.

Kürzer als die beiden genannten Definitionen und dennoch sehr zielorientiert ausgerichtet ist die Seven-Rights Definition nach Plowman. Logistik bedeutet für ihn, „die Verfügbarkeit des richtigen Gutes, in der richtigen Menge, im richtigen Zustand, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, für den richtigen Kunden, zu den richtigen Kosten zu sichern.“ Die Logistik stellt sowohl für Gesamt- als auch für Teilsysteme in Unternehmen, Konzernen, Netzwerken und sogar virtuellen Unternehmen prozess- und kundenorientierte Lösungen bereit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung schildert die zunehmend instabile wirtschaftliche Lage, die Globalisierung und den steigenden Konkurrenzdruck, der Unternehmen zu kollaborativen Ansätzen in der Supply Chain zwingt.

2 Begriff und Merkmale von Kooperationen: In diesem Kapitel werden Grundlagen zu Unternehmenskooperationen erläutert und verschiedene Typen wie vertikale, horizontale und diagonale Kooperationen differenziert.

3 Arten der Kollaborationen: Dieses Kapitel detailliert spezifische kollaborative Prozesse wie Forecast, Capacity, Inventory, Order, Transportation und Multi-Tier Collaboration innerhalb der Wertschöpfungskette.

4 Logistics-Service-Provider (LSP): Hier erfolgt eine Klassifizierung von Dienstleistern in 3PL und 4PL, wobei deren jeweilige Aufgaben, Strategien und reale Beispiele (z.B. Setlog GmbH) beschrieben werden.

5 Elektronische Standards als Kollaborationsbasis: Dieses Kapitel behandelt die technischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, insbesondere EDI, XML, WebEDI und EAI.

6 Elektronische Märkte und Transaktionspartner: Hier wird der Einfluss des Internets auf Geschäftsbeziehungen analysiert, insbesondere im Kontext von elektronischen Marktplätzen (EMP) und spezifischen Logistikportalen.

7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Notwendigkeit flexibler Supply Chains zusammen und prognostiziert eine Zunahme der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit durch Outsourcing an spezialisierte LSP.

8 Quellenangabe: Auflistung der verwendeten Literatur und Web-Ressourcen.

Schlüsselwörter

Logistik, Supply Chain Management, CSCM, Kooperation, 3PL, 4PL, EDI, XML, WebEDI, EAI, B2B, Supply Chain Collaboration, Outsourcing, Marktplätze, Logistikportale.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit und Umsetzung der Integration von externen Logistik-Dienstleistern (LSP) in die Supply Chain eines Unternehmens, um durch Kollaboration Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Formen von Kooperationen, spezifische Arten der Supply Chain Kollaboration, die Klassifizierung von Logistik-Dienstleistern (3PL/4PL) sowie technische Integrationsstandards wie EDI und XML.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch Outsourcing logistischer Aufgaben an 4PL-Anbieter und durch elektronische Prozessintegration effizientere und flexiblere Wertschöpfungsketten gestalten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, kombiniert mit Definitionen und Modellen aus der Betriebswirtschaftslehre, ergänzt durch Beispiele aus der Praxis und Marktanalysen zu LSP-Strategien.

Welche Inhalte werden schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Darstellung kollaborativer Prozessarten (wie Forecast oder Inventory Collaboration), die Differenzierung von Dienstleisterkonzepten (3PL vs. 4PL) und die Rolle elektronischer Marktplätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Supply Chain Management, Collaborative Supply Chain Management (CSCM), Third-Party-Logistics-Provider, Fourth-Party-Logistics-Provider, EDI, XML und die verschiedenen Formen elektronischer Kooperationsplattformen.

Was unterscheidet einen 3PL von einem 4PL-Anbieter laut dieser Arbeit?

Ein 3PL übernimmt primär physische Logistikaufgaben (Lager, Transport). Ein 4PL agiert als „Netzwerkintegrator“ und „Wissensbroker“, der übergeordnete Steuerungs- und Koordinationsfunktionen innehat und spezialisierte Leistungen verschiedener 3PL-Partner zu Gesamtlösungen bündelt.

Wie trägt EAI zur Verbesserung der logistischen Prozesse bei?

EAI (Enterprise Application Integration) fungiert als Middleware, die heterogene IT-Systeme miteinander koppelt. Dadurch werden Dateninkonsistenzen vermieden, Prozesse automatisiert und ein schnellerer Austausch von Geschäftslogik und Informationen über Systemgrenzen hinweg ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 111 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Integration eines Logistics-Service-Providers in die Supply Chain Collaboration
Hochschule
Hochschule Bremerhaven
Note
1.7
Autor
Peer Grube (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
111
Katalognummer
V185997
ISBN (eBook)
9783656981084
ISBN (Buch)
9783867467872
Sprache
Deutsch
Schlagworte
integration logistics-service-providers supply chain collaboration
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peer Grube (Autor:in), 2005, Integration eines Logistics-Service-Providers in die Supply Chain Collaboration, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185997
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  111  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum