Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem noch nicht so oft besprochenen Thema: Titeldesign von Kinoproduktionen.
Inhaltsverzeichnis
A. EINLEITUNG
B. DIE ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG
1. Historischer Überblick des ‚Main Title Designs’
2. Amerikanische Vorbilder
3. Beispiele amerikanischer Vertreter
4. Entwicklungen in Deutschland
5. Beispiele deutscher Vertreter
C. DIE ELEMENTE DES ‚MAIN TITLE DESIGNS’
1. Der Titel als Aufhänger
2. Der Vorspann und seine Wirkung auf das Publikum
3. Die Untersuchung von Beispielen
4. Der Abschluss eines jeden Films: der Abspann
D. DIE GESTALTUNG DES ‚MAIN TITLE DESIGNS’
1. Die Aufgabe der visuellen Faktoren
2. Die Aufgabe der auditiven Faktoren
E. EXKURS: CORPORATE IDENTITY
F. DAS BEISPIELPROJEKT: „DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI“
1. Die Beschreibung des ‚Main Title Designs’
2. Das Artwork und der Wiedererkennungswert
G. SCHLUSSBETRACHTUNG
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des sogenannten ‚Main Title Designs’ als visuelle und dramaturgische Anfangs- sowie Endgestaltung von Kinoproduktionen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie das Titeldesign den Zuschauer beeinflusst, inwieweit es zur Etablierung des Film-Genres beiträgt und welche Synergieeffekte durch eine konsistente Gestaltung zwischen Film, Marketing und Corporate Identity entstehen.
- Historische Entwicklung der Titelgestaltung von den Anfängen der Kinematografie bis zur Gegenwart
- Analyse der visuellen und auditiven Faktoren bei der Gestaltung von Vorspännen
- Untersuchung der Funktionen von Titelsequenzen (narrativ, emotional, informativ, kommerziell etc.)
- Vergleich amerikanischer und deutscher Herangehensweisen bei der Konzeption von Titeln
- Fallstudie zur Bedeutung des ‚Main Title Designs’ am Beispiel des Films „Die fetten Jahre sind vorbei“
Auszug aus dem Buch
3. Beispiele amerikanischer Vertreter
Während der Recherche zu meiner Arbeit, stieß ich verhäuft auf den Titeldesigner Kyle Cooper. Es gibt keine Literatur oder Website, die ihn nicht zitiert oder erwähnt. Er ist der Designer, der aus der Budgetnot eine kreative Tugend machte. Cooper ist dafür bekannt, dass er mit Makrofotografien, Bildbearbeitungssoftware und animierter Typografie den Inhalt des Films reflektiert. Er selbst sagt: „Ich mag es, wenn der Vorspann zur ersten Szene eines Films wird.” Und: „My style is to create a metaphor born out of a concept, instead of something entirely decorative.”
Seit der Herstellung der Titelsequenz zu David Finchers „Seven“ steht er mit seinem Namen für die Zunft der Titeldesigner und für deren Stellung im Filmgeschäft.
Zusammenfassung der Kapitel
A. EINLEITUNG: Die Autorin legt die Motivation für ihre Diplomarbeit dar, die durch das Zitat eines Titeldesigners und eine spezielle Filmanalyse angeregt wurde, und skizziert den Aufbau der Untersuchung.
B. DIE ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG: Dieses Kapitel gibt einen historischen Überblick über die Entwicklung der Titelgestaltung, stellt bekannte amerikanische und deutsche Pioniere vor und beleuchtet Einflüsse der Avantgarde.
C. DIE ELEMENTE DES ‚MAIN TITLE DESIGNS’: Hier werden die Kernkomponenten Filmtitel, Vorspann und Abspann detailliert analysiert und deren unterschiedliche Funktionen sowie Wirkungsweisen anhand von Beispielen verdeutlicht.
D. DIE GESTALTUNG DES ‚MAIN TITLE DESIGNS’: Die Autorin teilt die Gestaltung in visuelle und auditive Faktoren ein und untersucht, wie Typografie, Farbe und Sound die Wahrnehmung des Zuschauers beeinflussen.
E. EXKURS: CORPORATE IDENTITY: Ein kurzer Exkurs über die Bedeutung einer einheitlichen Selbstdarstellung eines Films und die Synergieeffekte zwischen Filmdesign und Marketing.
F. DAS BEISPIELPROJEKT: „DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI“: Dieses Kapitel dient als praktische Fallstudie, in der die Beschreibung des Designs und die Umsetzung des Artworks bei diesem spezifischen Film analysiert werden.
G. SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Analyse und dem Fazit ab, dass das ‚Main Title Design’ als Visitenkarte eines Films fungiert und eine strategisch frühere Einbindung in den Produktionsprozess wünschenswert wäre.
Schlüsselwörter
Main Title Design, Filmvorspann, Abspann, Titeldesigner, Typografie, Kinoproduktion, Corporate Identity, visuelle Gestaltung, Filmgeschichte, Marketing, Filmanalyse, visuelle Kommunikation, Produktionsprozess, Filmgenre, Artwork
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Gestaltung von Filmvorspännen und Abspännen, dem sogenannten ‚Main Title Design’, und dessen Funktion innerhalb einer Kinoproduktion.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Untersuchung umfasst die historische Entwicklung des Titeldesigns, die Analyse visueller und auditiver Gestaltungselemente sowie die Bedeutung einer konsistenten Identität für das Marketing eines Films.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie das ‚Main Title Design’ als „Visitenkarte“ eines Films fungiert und wie wichtig eine gezielte, frühe Einbindung dieser Gestaltung in den Filmproduktionsprozess ist.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin nutzt eine filmwissenschaftliche Analyse, die Literaturrecherche, Experteninterviews sowie die praktische Untersuchung von Fallbeispielen zur Kategorisierung der Funktionen von Titelsequenzen kombiniert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die historischen Wurzeln, die Elemente (Titel, Vorspann, Abspann), die visuelle und auditive Gestaltung sowie die Übertragung der Erkenntnisse auf ein konkretes Beispielprojekt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Main Title Design, Filmvorspann, Typografie, Corporate Identity, visuelle Kommunikation und Filmmarketing.
Welche Rolle spielt der Film „Die fetten Jahre sind vorbei“ in der Arbeit?
Dieser Film dient als zentrales Fallbeispiel, um zu demonstrieren, wie ein durchgängiges Gestaltungskonzept stringent durch den Film, das Marketingmaterial und die Online-Präsenz umgesetzt werden kann.
Was betont der Titeldesigner Lutz Lemke bezüglich der Arbeit deutscher Designer?
Lutz Lemke weist darauf hin, dass Titeldesigner in Deutschland meist erst sehr spät in den Produktionsprozess einbezogen werden, was die kreativen Möglichkeiten einschränkt.
- Arbeit zitieren
- Nadine Möllers (Autor:in), 2006, Das Main Title Design von Kinoproduktionen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186218