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Erfolgsfaktoren von Biospezialimmobilien

Title: Erfolgsfaktoren von Biospezialimmobilien

Diploma Thesis , 2006 , 85 Pages , Grade: 2

Autor:in: Stefan Mayer (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, die Faktoren aufzuzeigen, die den Erfolg von Biospezialimmobilien beeinflussen. Biospezialimmobilien sind speziell für junge Biotechnologieunternehmen und zumeist unter Mitwirkung der öffentlichen Hand erstellte Immobilien. Ihre Errichtung erfolgt zumeist unter dem Aspekt der Ansiedlung neuer Unternehmen und der Schaffung neuer Arbeitsplätze.
Nach einer Einführung in die Biotechnologie werden Biospezialimmobilien zur Einordnung des Begriffes aus dem in Deutschland bestehenden System der Innovationszentren hergeleitet. Um die Erfolgsfaktoren einordnen zu können, entwickelte der Verfasser einen Fragebogen. Dieser wurde an den Großteil der deutschen Betreiber solcher Immobilien verschickt. Die Ergebnisse der Auswertung flossen in die entsprechenden Abschnitte ein, die sich mit den spezifischen Erfolgsfaktoren beschäftigen. Die Untersuchungen zum Thema zeigen, dass ein Zusammenspiel der drei großen Einflussfaktoren Standort, Objekt und Management für den Erfolg notwendig ist.
Als der wichtigste Faktor stellt sich der Standort dar. Durch die besondere Neigung der Biotechnologiebranche zur Clusterbildung bestimmt insbesondere die vorherrschende Branchenstruktur und die Verfügbarkeit von wissenschaftlichen Institutionen die Anziehungskraft. Die Errichtung von Biospezialimmobilien ohne eine solche Wirtschaftsstruktur kann im Allgemeinen nicht erfolgreich sein, da die notwendigen Synergieeffekte nicht aufgebaut werden können.
Ergänzende Managementleistungen stellen den zweitwichtigsten Faktor dar. Darunter versteht man vor allem Dienstleistungen, die der Betreiber gegenüber dem Mieter anbietet. Als besonders wichtig wird die Einbindung in Netzwerke angesehen. Dadurch können die Mieter auf weit reichende Kontakte zurückgreifen, die ihnen sowohl bei wissenschaftlichen als auch bei unternehmerischen Problemen helfen. Das zeigt sich vor allem im Bereich des Zugangs zu Kapital. Neben dem Netzwerk sind vor allem für junge und unerfahrene Biotechnologieunternehmen die Gemeinschaftseinrichtungen und die Beratungsleistungen der Betreiber wichtig, die bei typischen Gründerproblemen hilfreich sind.
Der letzte große Erfolgsfaktor ist das Objekt selbst, das in seiner Bedeutung jedoch zurückgestellt ist. Um am Markt zu bestehen, müssen die vermietbaren Laborbereiche den Ansprüchen der Mieter entsprechen. Die Ausstattung lässt sich im Gegensatz zum Standort und teilweise zu den Managementleistungen leicht duplizieren, weswegen eine Abgrenzung von der Konkurrenz nur über das Objekt kaum möglich erscheint.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Abschnitt: Typologische Aspekte von Biospezialimmobilien

A. Biotechnologiebranche als Nutzer

I. Technologiefelder der modernen Biotechnologie

II. Gesellschaftliches Potential

III. Gesamtwirtschaftliche Bedeutung

a) Funktion der Unternehmenstypen

1. Start-Ups als Innovatoren

2. Wirtschaftliche Umsetzung durch etablierte Großunternehmen

b) Kennzahlen der deutschen Biotechnologiebranche

IV. Entwicklung der modernen Biotechnologie

V. Förderansätze für Biotechnologieunternehmen

B. Besonderheiten von Biospezialimmobilien

I. Idealtypische Ausprägungen von Innovationszentren

a) Gründerzentrum

b) Technologiezentrum

c) Forschungszentrum

d) Innovationsparks in Abgrenzung zum Innovationszentrum

II. Definition des neuen Immobilientyps „Biospezialimmobilien“

III. Bestimmung des Erfolges in Abhängigkeit von der Zielsetzung

a) Öffentliche Hand

b) Privat betriebene Biospezialimmobilien

C. Einblick in den deutschen Markt

I. Geografische Verteilung der befragten Biospezialimmobilien

II. Verteilung entsprechend Größeclustern

III. Unterteilung nach dem Alter der BSI

2. Abschnitt: Standort- und Objektanalyse

A. Standort als notwendiges Kriterium

I. Makroebene

a) Einfluss der Wirtschaftsstruktur auf Neuansiedlungen

1. Branchenstruktur der Region

2. Verfügbarkeit von Humankapital

3. Magnetwirkung durch wissenschaftliche Institutionen

b) Überregionale Infrastrukturanbindung

c) Politisch-rechtliche Gegebenheiten

II. Mikroebene

a) Bauliche Gegebenheiten am Standort

b) Verkehrsanbindung

B. Objekt als hinreichendes Kriterium

I. Flächen mit exklusivem Nutzungsrecht

a) Einflussfaktoren auf den Ausstattungsgrad

b) Ausstattung der Mietflächen

c) Umsetzung sicherheitstechnischer Anforderungen im Laborbereich

II. Flächen ohne exklusives Nutzungsrecht

3. Abschnitt: Nutzenerhöhung durch optimales Betreibermanagement

A. Aspekte der Organisation

I. Trägerschaft bei Biospezialimmobilien

II. Vertragsmanagement

III. Optimierung des Mietermix

B. Dienstleistungen als Mehrwert für den Mieter

I. Hauptleistungen

a) Gemeinschaftseinrichtungen

b) Optimale Mieterbetreuung durch Beratungsleistungen

c) Sonstige Dienstleistungen zur Ergänzung des Serviceangebots

II. Nebenleistungen

a) Potenzierung der Synergieeffekte durch Bildung von Netzwerken

b) Unterstützung des Technologietransfer

c) Unterstützung beim Zugang zu Kapital

Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die kritischen Erfolgsfaktoren für Immobilien, die speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen der Biotechnologiebranche zugeschnitten sind (Biospezialimmobilien). Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Identifikation der wesentlichen Kriterien in den Bereichen Standort, Objektbeschaffenheit und Betreibermanagement, die notwendig sind, um diese spezifischen Immobilien erfolgreich zu betreiben und das Wachstum junger Biotechnologieunternehmen zu fördern.

  • Systematik und Potentiale der modernen Biotechnologie
  • Theoretische Definition und Abgrenzung von Biospezialimmobilien
  • Analyse standortspezifischer Erfolgsfaktoren (Makro- und Mikroebene)
  • Anforderungen an die Objektbeschaffenheit und Labortechnik
  • Managementleistungen als Mehrwert (Beratung, Netzwerkbildung, Technologietransfer)

Auszug aus dem Buch

A. Standort als notwendiges Kriterium

Die ersten BTU entstanden an Standorten, an denen ein intensiver Austausch zwischen Wirtschaft und Forschung stattfand. Außerdem wurden sie vor allem durch Wissenschaftler gegründet, die sich naturgemäß in der Nähe wissenschaftlicher Einrichtungen niederlassen. Durch diese Häufung verringerte sich das Risiko von unwirtschaftlichen Entwicklungen und es entstand eine produktivere Start-Up-Kultur an den Hochschulstandorten. Ab einer gewissen Größe entwickelten diese Biotechnologie-Cluster eine selbst verstärkende Anziehungskraft auf Dritte und lockten somit internationale Unternehmen und führende Wissenschaftler an.

Allerdings spielen neben den wissenschaftlichen Institutionen auch noch andere Einflüsse eine Rolle; allen voran die am Standort vertretene Wirtschaftsstruktur, welche sowohl auf die Richtung als auch auf die Entwicklungsgeschwindigkeit des Clusters einwirkt.

Im Folgenden sollen die Ansprüche von BTU bzw. potentieller Gründer aufgezeigt und ein geeignetes Standortprofil entworfen werden. Dazu wird der Standort, wie in der Immobilienökonomie üblich, sowohl auf der Makroebene als auch auf der Mikroebene betrachtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abschnitt: Typologische Aspekte von Biospezialimmobilien: Dieses Kapitel führt in die Biotechnologie ein, definiert Biospezialimmobilien und grenzt diese von herkömmlichen Innovationszentren ab.

2. Abschnitt: Standort- und Objektanalyse: Hier werden die notwendigen Standortfaktoren auf Makro- und Mikroebene sowie die spezifischen Anforderungen an die Bausubstanz und Labortechnik von Biotechnologieimmobilien erläutert.

3. Abschnitt: Nutzenerhöhung durch optimales Betreibermanagement: Das Kapitel analysiert die Bedeutung des Managements, insbesondere in Bezug auf Dienstleistungen, Netzwerkbildung und die Unterstützung beim Technologietransfer und Kapitalzugang.

Schlüsselwörter

Biospezialimmobilien, Biotechnologie, Innovationszentrum, Standortanalyse, Technologietransfer, Netzwerkbildung, Labortechnik, Start-Ups, Clusterbildung, Immobilienmanagement, Wirtschaftsförderung, Forschungs- und Entwicklungskooperationen, Standortfaktoren, Gründerzentrum, Biotechnologiebranche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Erfolgsfaktoren für Immobilien, die explizit für Biotechnologieunternehmen (Biospezialimmobilien) konzipiert sind.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Dokument?

Die Schwerpunkte liegen auf der Standortwahl, der spezifischen Beschaffenheit der Gebäude (z.B. Labortechnik) und der Bedeutung eines professionellen Betreibermanagements.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, welche Kriterien über den Erfolg einer Biospezialimmobilie entscheiden, um optimale Bedingungen für forschende und produzierende Biotechnologieunternehmen zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor führt eine theoretische Herleitung durch und verknüpft diese mit den Ergebnissen einer Umfrage unter Betreibern von entsprechenden Zentren sowie Erkenntnissen aus Experteninterviews.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Mittelpunkt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Standort- und Objektanalyse sowie die Untersuchung von Managementleistungen, die für Mieter einen echten Mehrwert darstellen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Biotechnologie, Clusterbildung, Technologietransfer, Inkubation, Laborsicherheit und standortbezogene Synergieeffekte.

Welche Rolle spielt die "Bio City Leipzig" im Kontext der Untersuchung?

Die Bio City Leipzig dient als praktisches Beispiel, an dem viele der theoretischen Erkenntnisse, insbesondere bezüglich der Flächennutzung und Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, belegt werden.

Warum ist eine "Clusterbildung" für den Erfolg einer Biospezialimmobilie so entscheidend?

Die räumliche Nähe zu wissenschaftlichen Instituten und anderen Unternehmen der gleichen Branche fördert den Austausch, Wissenstransfer und die Bildung von Synergien, was für Biotechnologieunternehmen überlebenswichtig ist.

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Details

Title
Erfolgsfaktoren von Biospezialimmobilien
College
University of Leipzig
Grade
2
Author
Stefan Mayer (Author)
Publication Year
2006
Pages
85
Catalog Number
V186230
ISBN (eBook)
9783869438375
ISBN (Book)
9783869430706
Language
German
Tags
erfolgsfaktoren biospezialimmobilien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Mayer (Author), 2006, Erfolgsfaktoren von Biospezialimmobilien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186230
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