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Analyse der Berichterstattung über das Hedge Accounting in den Geschäftsberichten deutscher Unternehmen

Titel: Analyse der Berichterstattung über das Hedge Accounting in den Geschäftsberichten deutscher Unternehmen

Seminararbeit , 2003 , 22 Seiten , Note: 2

Autor:in: Dipl.-Kauffrau Lidia Patru (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details


In folgenden wird die bilanzielle Abbildung von Sicherungszusammenhängen erläutert. In einem zweiten Schritt wird anhand der Publizitätspflichten nach IAS 39 und SFAS 133 die Berichterstattung über das Hedge Accounting in ausgewählten deutschen Unternehmen nach Umfang und Qualität analysiert.
Die Untersuchung zeigt, daß die ausgewählten Unternehmen die Veröffentlichungserfordernisse gemäß SFAS 133 und IAS 39 für die Präsentation und Erläuterung des Hedge Accounting nur in eingeschränkten Umfang erfüllen. Obwohl die Unternehmen umfangreiche interne Dokumentationserfordernisse erfüllen müssen bevor sie Hedge Accounting anwenden dürfen, spiegelt sich das nicht in dem geforderten Umfang in der Veröffentlichung wider. Es kann festgestellt werden, daß es zwischen den Unternehmen Parallelen bei der Nichtveröffentlichung von Informationen gibt, besonders bei Angaben über vorhergesehene Transaktionen.
Auch sind die geforderten Angaben in den Vorschriften IAS 39 und SFAS 133 teilweise nicht genau genug konkretisiert. Eine anstehende Überarbeitung dieser Vorschriften sollte dies berücksichtigen.

(...)

In folgenden wird die bilanzielle Abbildung von Sicherungszusammenhängen erläutert. In einem zweiten Schritt wird anhand der Publizitätspflichten nach IAS 39 und SFAS 133 die Berichterstattung über das Hedge Accounting in ausgewählten deutschen Unternehmen nach Umfang und Qualität analysiert.
Die Untersuchung zeigt, daß die ausgewählten Unternehmen die Veröffentlichungserfordernisse gemäß SFAS 133 und IAS 39 für die Präsentation und Erläuterung des Hedge Accounting nur in eingeschränkten Umfang erfüllen. Obwohl die Unternehmen umfangreiche interne Dokumentationserfordernisse erfüllen müssen bevor sie Hedge Accounting anwenden dürfen, spiegelt sich das nicht in dem geforderten Umfang in der Veröffentlichung wider. Es kann festgestellt werden, daß es zwischen den Unternehmen Parallelen bei der Nichtveröffentlichung von Informationen gibt, besonders bei Angaben über vorhergesehene Transaktionen.
Auch sind die geforderten Angaben in den Vorschriften IAS 39 und SFAS 133 teilweise nicht genau genug konkretisiert. Eine anstehende Überarbeitung dieser Vorschriften sollte dies berücksichtigen.
























Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bilanzierung von Hedge Accounting

2.1 Überblick

2.2 Anforderungen an die Grundgeschäfte

2.3 Anforderungen an Sicherungsinstrumente

2.4 Voraussetzungen an die Dokumentation von Hedge Accounting

2.5 Bilanzierung bei verschiedenen Arten des Hedge Accounting

2.5.1 Fair Value Hedge Accounting

2.5.2 Cash Flow Hedge Accounting

2.5.2 Foreign Currency Hedge Accounting

3. Berichterstattung über das Hedge Accounting

3.1 Publizitätspflicht nach IAS 39 und Berichterstattung ausgewählter deutscher Unternehmen:

BMW

VW

Allianz

Münchener Rück

Commerzbank

Hypovereinsbank

3.2 Publizitätspflicht nach SFAS 133 und Berichterstattung ausgewählter deutscher Unternehmen:

Daimler Chrysler

Deutsche Bank

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Qualität und den Umfang der Berichterstattung über Hedge Accounting in den Geschäftsberichten ausgewählter deutscher Unternehmen unter Berücksichtigung der Anforderungen nach IAS 39 und SFAS 133.

  • Grundlagen der bilanziellen Behandlung von Sicherungszusammenhängen
  • Analyse der Publizitätspflichten nach internationalen Standards (IAS 39, SFAS 133)
  • Empirische Untersuchung der Geschäftsberichte namhafter deutscher Konzerne
  • Vergleich der Berichtspraxis mit den geforderten Offenlegungsanforderungen
  • Kritische Würdigung der Informationsqualität zur Risikomanagement-Berichterstattung

Auszug aus dem Buch

2.1 Überblick

Ein Hedge Accounting ist nach IAS 39 und SFAS 133 nur dann zugelassen, wenn sowohl das Grundgeschäft als auch das Sicherungsinstrument unterschiedlichen Ansatz- und Bewertungsgrundsätzen folgen. Wenn beispielsweise beide Positionen zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, ist ein Hedge Accounting nicht möglich, da sich die Sicherungswirkung in der gleiche Periode in der GuV zeigt wie die Marktwertänderung aus dem Grundgeschäft. Nach IAS 39 und SFAS 133 sind folgende drei Arten von Hedge Accounting möglich:

a) Fair Value Hedge

b) Cash Flow Hedge

c) Foreign Currency Hedge

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit erörtert die Notwendigkeit von Risikomanagement-Systemen und stellt die regulatorischen Rahmenbedingungen (IAS 39, SFAS 133) für Hedge Accounting dar.

2. Bilanzierung von Hedge Accounting: Es werden die theoretischen Voraussetzungen, Anforderungskriterien für Sicherungsbeziehungen und die verschiedenen bilanziellen Abbildungsmethoden erläutert.

3. Berichterstattung über das Hedge Accounting: Der Hauptteil analysiert detailliert, inwieweit deutsche Großunternehmen die Publizitätspflichten gemäß IAS 39 und SFAS 133 in ihrer Praxis umsetzen.

4. Zusammenfassung: Die Ergebnisse zeigen, dass die Offenlegungspflichten trotz interner Dokumentationsvorgaben in den Geschäftsberichten nur teilweise und oft lückenhaft erfüllt werden.

Schlüsselwörter

Hedge Accounting, IAS 39, SFAS 133, Risikomanagement, Geschäftsbericht, Finanzderivate, Sicherungsinstrumente, Fair Value Hedge, Cash Flow Hedge, Publizitätspflicht, Bilanzierung, Marktrisiko, derivative Finanzinstrumente, Rechnungslegung, Transparenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Qualität der Berichterstattung über Sicherungsgeschäfte (Hedge Accounting) in den Geschäftsberichten bedeutender deutscher Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Kernthemen umfassen die regulatorischen Anforderungen der Standards IAS 39 und SFAS 133 sowie deren praktische Umsetzung in der Unternehmensberichterstattung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu prüfen, ob deutsche Unternehmen die Transparenzforderungen der internationalen Rechnungslegungsstandards bei der Darstellung ihrer Sicherungsaktivitäten vollständig erfüllen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive Analyse und ein Soll-Ist-Vergleich der Geschäftsberichte ausgewählter Konzerne anhand der expliziten Offenlegungskriterien der genannten Standards.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Berichtspraktiken von Unternehmen wie BMW, VW, Allianz und der Deutschen Bank im Hinblick auf ihre spezifischen Absicherungsstrategien evaluiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hedge Accounting, IAS 39, SFAS 133, Finanzderivate, Risikomanagement und Publizitätspflicht.

Warum erfüllen viele Unternehmen die Anforderungen nicht vollständig?

Die Analyse zeigt, dass insbesondere Angaben zu erwarteten Transaktionen und deren Auswirkungen auf das Periodenergebnis häufig vernachlässigt werden.

Was ist das Fazit bezüglich der Regulierungsstandards?

Die Autorin stellt fest, dass die bestehenden Vorschriften teilweise unpräzise formuliert sind und eine Überarbeitung zur besseren Vergleichbarkeit notwendig wäre.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Analyse der Berichterstattung über das Hedge Accounting in den Geschäftsberichten deutscher Unternehmen
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
2
Autor
Dipl.-Kauffrau Lidia Patru (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
22
Katalognummer
V186267
ISBN (eBook)
9783656995562
ISBN (Buch)
9783656995616
Sprache
Deutsch
Schlagworte
analyse berichterstattung hedge accounting geschäftsberichten unternehmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Kauffrau Lidia Patru (Autor:in), 2003, Analyse der Berichterstattung über das Hedge Accounting in den Geschäftsberichten deutscher Unternehmen , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186267
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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