Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sociology - Work, Education, Organisation

Arbeitskultur in Ost-Deutschland - Chance oder Hindernis?

Title: Arbeitskultur in Ost-Deutschland - Chance oder Hindernis?

Term Paper , 2002 , 14 Pages , Grade: 3.3

Autor:in: Anton Reumann co. Roos (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Ursachen, Merkmale und Trends des besonderen Zustandes des Sektors Arbeit in den neuen Bundesländern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffklärung: Arbeitskultur

3. Standortbetrachtungen

3.1. Arbeit und Ideologie in der DDR

3.2. Die Arbeitskultur in Ostdeutschland

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Sektor Arbeit in Ostdeutschland nach der Wende von 1989. Ziel ist es, mittels Auswertung von Studien aus den Jahren 1990 bis 1994 herauszuarbeiten, ob ein spezifisches „arbeitskulturelles Erbe der DDR“ existiert, wie sich dieses äußert und ob es als Chance oder Hindernis für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung zu bewerten ist.

  • Analyse des Arbeitsbegriffs und der Arbeitskultur
  • Einfluss der DDR-Ideologie auf das Arbeitsverständnis
  • Vergleich der Arbeitsmentalitäten zwischen Ost- und Westdeutschland
  • Rolle von Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein
  • Langfristige Angleichung der Wertemuster

Auszug aus dem Buch

3.2. Die Arbeitskultur in Ostdeutschland

Die Arbeitssituation in Ostdeutschland unterscheidet sich von der in Westdeutschland erheblich, was sich in der folgenden Graphik wiederspiegelt. Die Arbeitslosenquote im Jahr 2001 und 2002 beträgt im Osten mehr als das doppelte der westlichen.

Die Arbeitslosenstatistik gibt Anlass zu der Annahme, dass nicht nur die Struktur des ostdeutschen Arbeitsmarktes, sondern auch die Arbeitskultur der Ostdeutschen eine Ursache für solch hohe Arbeitslosenquoten sind.

DDR eine „nivellierte Arbeiter- und Bauerngesellschaft“ war, dies hat sich nach der Wende geändert, da eine Bauern- und Arbeitergesellschaft auf dem derzeitigen europäischen Markt, der fast nur aus modernen Dienstleistungsgesellschaften besteht, nicht konkurrenzfähig ist. Die ehemalige DDR adaptierte also das westdeutsche Marktmodell (wie aus der Erwerbstätigen - Graphik ersichtlich wird) und die gesamte materielle Kultur Westdeutschlands, jedoch nicht die immaterielle Kultur, denn dazu bedarf es mehr Zeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird die Fragestellung nach einem möglichen arbeitskulturellen Erbe der DDR und dessen Auswirkungen auf die Transformation des Arbeitssektors in Ostdeutschland eingeführt.

2. Begriffklärung: Arbeitskultur: Dieses Kapitel definiert den Begriff Arbeitskultur als Gesamtheit der Verhaltensweisen, Mentalitäten und Werte, die durch die Teilnahme am Arbeitsprozess in Institutionen geprägt werden.

3. Standortbetrachtungen: Es wird untersucht, wie die DDR-Politik Arbeit als zentrales Element der sozialistischen Identität nutzte, und welche Unterschiede sich in der modernen Arbeitskultur der neuen Bundesländer zeigen.

3.1. Arbeit und Ideologie in der DDR: Das Kapitel analysiert die Gleichheitspolitik und das marxistische Weltbild der DDR, das individuelle Leistungen hinter die kollektive Planwirtschaft stellte.

3.2. Die Arbeitskultur in Ostdeutschland: Dieser Abschnitt beleuchtet aktuelle Defizite bei Eigeninitiative und Selbständigkeit sowie die Diskrepanz zwischen überkommenen kollektiven Werten und modernen Marktbedingungen.

4. Fazit: Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass DDR-Werte teils noch als Ballast wirken, langfristig jedoch eine Angleichung der Wertemuster zwischen Ost und West zu erwarten ist.

Schlüsselwörter

Arbeitskultur, DDR, Ostdeutschland, Arbeitsmarkt, Transformationsprozess, Wertemuster, Eigeninitiative, Kollektivarbeit, Arbeitslosigkeit, Transformation, Identität, Sozialismus, Arbeitsmentalität, Wirtschaftsgeschichte, Leistungsgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der fünfzigjährigen DDR-Geschichte auf die heutige Arbeitskultur und das Arbeitsverhalten in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen der Einfluss von Ideologie auf das Arbeitsleben, der Vergleich zwischen ost- und westdeutschen Arbeitsmentalitäten sowie die Herausforderungen der wirtschaftlichen Transformation.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Die Arbeit soll klären, ob es ein spezifisches DDR-Erbe in der Arbeitswelt gibt und ob dieses die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland eher hemmt oder fördert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, bei der soziologische und psychologische Untersuchungen aus den Jahren 1990 bis 1994 sowie aktuelle Arbeitsmarktstatistiken ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung von Arbeitskultur, eine historische Betrachtung der DDR-Arbeitsideologie und eine Analyse der aktuellen Situation in Ostdeutschland unter Berücksichtigung von Werten wie Eigeninitiative und Teamwork.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Arbeitskultur, Transformationsprozess, DDR-Identität, kollektives Arbeitsverständnis und die sozio-ökonomische Entwicklung in den neuen Bundesländern.

Warum wird im Text der Begriff "Kollektivarbeit" als Überbleibsel bezeichnet?

Der Autor versteht darunter eine spezifische, in der DDR geprägte Arbeitsweise, die auf Spezialisierung und Gehorsam gegenüber Vorgesetzten basiert, im Gegensatz zum westdeutschen, eigenverantwortlichen Teamwork.

Wie bewertet der Autor das "Arbeitserbe" der DDR abschließend?

Er sieht es als einen zwiespältigen Prozess: Während Arbeit und Solidarität einen hohen Stellenwert behalten haben, wirken mangelnde Eigeninitiative und fehlendes Selbstbewusstsein bei Verantwortungsübernahme zunächst als Ballast für den modernen Markt.

Excerpt out of 14 pages  - scroll top

Details

Title
Arbeitskultur in Ost-Deutschland - Chance oder Hindernis?
College
http://www.uni-jena.de/
Grade
3.3
Author
Anton Reumann co. Roos (Author)
Publication Year
2002
Pages
14
Catalog Number
V186281
ISBN (eBook)
9783869438030
Language
German
Tags
arbeitskultur ost-deutschland chance hindernis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anton Reumann co. Roos (Author), 2002, Arbeitskultur in Ost-Deutschland - Chance oder Hindernis?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186281
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  14  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint