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Marken wirkungsvoll inszenieren

Naming, Logo- und Produktdesign als visueller Anker am Markt

Titel: Marken wirkungsvoll inszenieren

Bachelorarbeit , 2006 , 55 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Sandra Schleevoigt (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgrund stetig neuer Markeneinführungen und der Fülle von Brands am Markt ist es für Unternehmen immer schwieriger mit ausgewählten Gestaltungsmitteln eine neue Marke im Kopf der Konsumenten zu etablieren. Um einem Produkt ein prägnantes Gesicht zu verleihen, ist es nötig, eine unvergleichliche Identität zu schaffen. Darauf aufbauend werden eigens Namen, Logo- und Produktdesigns kreiert. Der ?visuelle Anker? muss zum richtigen Zeitpunkt den Konsumenten einfangen, um dann mit einer größtmöglichen positiven Wirkung zu überzeugen. Der Verbraucher muss sich in dem Moment, wo er den Markenartikel erblickt, sicher sein, dass er dieses Produkt, so fern er es noch nicht kennt, ausprobieren möchte. Hat das Produkt den ersten positiven Eindruck im Selbsttest bestätigt, kann im Laufe der Zeit eine Markenloyalität aufgebaut werden. Dabei dienen die drei Gestaltungselemente als Schlüssel. Denn erblickt der Konsument das Logo oder hört den Namen, hat er sofort ein Bild vor Augen, welches er mit der Marke verbindet. In wie weit die einzelnen Elemente Name, Logo und Produktdesign zur positiven und langfristigen Wirkung beim Verbraucher beitragen, wie sie in einer Synergie wirken können und sollten und welche Möglichkeiten für ein gelungenes Design existieren, ist Kern der Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Aufbau und Ziel der Arbeit

2. Markenverständnis

2.1 Grundlagenwissen Marke

2.1.1 Historische Entwicklung

2.1.2 Begriffsbestimmung Marke

2.1.3 Markenfunktionen

2.3 Marke als Teil des Brandings

3. Phasen des Markenaufbaus

4. Gestaltungsprozess von Marken

4.1 Gestalterische Grundprinzipien

4.2 Namensentwicklung

4.2.1 Typen von Markennamen im Vergleich

4.2.2 Anforderungen an neue Markennamen

4.2.3 Wirkungsweisen von Markennamen

4.3 Markenzeichen wirkungsvoll gestalten

4.3.1 Arten von Markenzeichen

4.3.2 Formale Gestaltungsrichtlinien

4.3.3 Verhaltenswirksam gestalten

4.4 Wechselwirkung von Name und Logo

4.5 Verpackungs- und Produktdesign

4.5.1 Funktion und Nutzen der Verpackung

4.5.2 Innere Triebe des Menschen nutzen

4.5.3 Multisensuales Packaging

4.5.4 Diskriminationsfähigkeit und Prägnanz

4.5.5 Ästhetik als Markenpusher

4.6. Geschlossenheit der Marke

4.6.1 Markenkommunikation

4.6.2 Ladendesign

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch die strategische Gestaltung von Markennamen, Logos und Produktdesigns eine unverwechselbare Identität schaffen können, um sich in gesättigten Märkten bei Konsumenten durchzusetzen. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie diese visuellen Elemente als "visueller Anker" wirken, um den Kaufentscheidungsprozess zu beeinflussen und langfristige Markenloyalität aufzubauen.

  • Wirkungsweisen und Funktionen von Markenelementen
  • Prozess der Markennamen- und Logogestaltung
  • Bedeutung von multisensualem Verpackungsdesign
  • Psychologische Steuerung von Konsumentenverhalten
  • Synergieeffekte zwischen Design und Markenkommunikation

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Typen von Markennamen im Vergleich

Markennamen können in verschiedene Kategorien eingegliedert werden und je nach Art einen mehr oder minder großen Bezug zum Produkt aufweisen oder aber in keinem Zusammenhang mit diesem stehen. Diese Einteilungen gehen fließend in einander über. Ein Markenname kann durchaus mehreren Kategorien entsprechen.

Namen mit lexikalischer Bedeutung: Die Markenmacher appellieren mit assoziativen bzw. lexikalisch geprägten Namen an das Wissen des Verbrauchers. Sie wählen gezielte Namenskompositionen, mit denen der Verbraucher schon gelernte Inhalte verbindet. Beispielsweise kann der Eindruck vermittelt werden, ein Haarshampoo sei hochwertig, wenn man es nach dem Edelstein Topas benennt oder ein PKW suggeriert Schnelligkeit, da es den Namen Jaguar trägt.

Beschreibende Namen: Namen dieser Kategorie beschreiben die Ware, sodass Konsumenten sofort wissen, für welchen Verwendungszweck (z.B. Du darfst), welche Produktgruppe (z.B. Heisse Tasse), welches spezielle Produkt (z.B. Gemüsebrühe) usw. er steht. Sie können nicht international eingesetzt werden, da die Beschreibungen in der jeweiligen Landessprache erfolgt. Aber sie erscheinen durchaus sinnvoll, wenn ein Unternehmen beispielsweise in einer Produktgruppe präsent sein möchte ohne dafür große Investitionen zu tätigen.

Artifiziell, phonetische Namen: Sie transportieren aufgrund ihrer Phonetik eine klare Assoziation an den Verbraucher. Artifiziell, phonetische Namen greifen dabei auf ähnlich klingende Wörter bzw. Wortbestandteile der Sprache und/oder des Sprachstammes zurück ohne dabei einen konkreten Inhalt zu vermitteln. Diese Wörter sind daher in jedem Land unbesetzt und international schutzfähig.

Phantasienamen: Phantasienamen lassen keine Schlussfolgerungen bezüglich des Produktes zu. Sie sind nichtssagend und werden im allgemeinen Sprachgebrauch nicht verwendet. Daher sind diese Namen besonders gut schutzfähig und unverwechselbar. Allerdings leisten sie keinen Beitrag zum Imageaufbau und Unternehmen müssen einen hohen Aufwand an Kommunikation betreiben, damit der Name unter den Verbrauchern bekannt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufbau und Ziel der Arbeit: Diese Einleitung definiert die Markenführung im 21. Jahrhundert und stellt die Forschungsfrage, ob Marken durch Designelemente den Kaufentscheidungsprozess aktiv beeinflussen können.

2. Markenverständnis: Hier werden die historischen Ursprünge der Markenbildung, rechtliche Grundlagen sowie die Funktionen der Marke aus Sicht von Unternehmen und Konsumenten dargelegt.

3. Phasen des Markenaufbaus: Dieses Kapitel erläutert die Markenidentität als Fundament und skizziert den Prozess von der Positionierung bis hin zur Überprüfung der Markenwirkung.

4. Gestaltungsprozess von Marken: Das Herzstück der Arbeit analysiert tiefgehend die Gestaltung von Namen, Logos, Verpackungen und Ladendesigns sowie deren multisensuale Wirkung auf den Kunden.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass eine konsequente, integrierte Gestaltung über alle Elemente hinweg essenziell ist, um in der heutigen Informationsflut als Marke zu bestehen.

Schlüsselwörter

Markenführung, Markendesign, Branding, Namensentwicklung, Logogestaltung, Verpackungsdesign, Konsumentenverhalten, Markenidentität, Multisensuales Marketing, Point of Sale, Markenloyalität, Kaufentscheidung, Markenimage, Produktgestaltung, Unternehmensmarke

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung visueller Gestaltungselemente wie Namen, Logos und Produktdesign für den Erfolg von Marken im modernen Wettbewerbsumfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Markennamen, dem Design von Markenzeichen, der multisensualen Gestaltung von Verpackungen und dem Einfluss auf das Konsumentenverhalten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird analysiert, inwieweit Marken durch ihre Gestaltung den Konsumenten im Kaufentscheidungsprozess überzeugen und längerfristig binden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse aktueller empirischer Studien zur Markenwirkung und Wahrnehmungspsychologie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert den Gestaltungsprozess in konkrete Phasen und untersucht detailliert die Wirkungsweise von Farben, Typografie, Symbolen und multisensualen Reizen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Markenführung, Branding, Markendesign, Kaufentscheidungsprozess und multisensuales Marketing.

Warum ist das "Packaging" für Marken so entscheidend?

Da Konsumenten am PoS nur wenig Zeit für die Entscheidung haben, dient das Packaging als "Gesicht der Marke" und fungiert als primärer Träger für Markenassoziationen.

Was besagt die Theorie zum "integrierten Branding"?

Integrierte Ansätze, bei denen Name und Logo inhaltlich und formal aufeinander abgestimmt sind, erzielen eine deutlich höhere Gedächtnisleistung und Markenwirkung als fragmentierte Ansätze.

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Details

Titel
Marken wirkungsvoll inszenieren
Untertitel
Naming, Logo- und Produktdesign als visueller Anker am Markt
Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Note
1.3
Autor
Sandra Schleevoigt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
55
Katalognummer
V186289
ISBN (eBook)
9783656998716
ISBN (Buch)
9783869431055
Sprache
Deutsch
Schlagworte
marken naming logo- produktdesign anker markt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Schleevoigt (Autor:in), 2006, Marken wirkungsvoll inszenieren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186289
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  55  Seiten
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