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Allgemeine Ansatzkriterien von Vermögensgegenständen und Schulden nach HGB und von assets und liabilities nach IAS/IFRS

Title: Allgemeine Ansatzkriterien von Vermögensgegenständen und Schulden nach HGB und von assets und liabilities nach IAS/IFRS

Term Paper , 2003 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Oliver Schultze (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Im Rahmen dieses Referats erfolgt eine Behandlung des Themas: „Allgemeine Ansatzvorschriften von Vermögensgegenständen und Schulden gemäß dem Handelsgesetzbuch (HGB) sowie von assets (Vermögenswerte) und liabilities (Schulden) nach den Vorschriften der IAS/IFRS“. Anhand einer Gegenüberstellung der verschiedenen Ansatzkriterien beider Rechnungslegungssysteme sollen die Besonderheiten und Unterschiede beider Systeme verdeutlicht werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Prüfung der abstrakten und der konkreten Bilanzierungsfähigkeit

3. Die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit im Handelsrecht

3.1 Die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit eines Vermögensgegenstands

3.2 Die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit einer Schuld

4. Die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit eines assets und einer liability gemäß den International Accounting Standards (IAS) / International Financial Reporting Standards (IFRS)

4.1 Die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit eines assets

4.2 Die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit einer liability

5. Die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Vermögensgegenständen und assets bzw. Schulden und Liabilities

6. Der Grundsatz der konkreten Bilanzierungsfähigkeit

7. Die konkrete Bilanzierungsfähigkeit eines Vermögensgegenstands bzw. einer Schuld

8. Bilanzierungsverbote des Handelsrechts

9. Bilanzierungswahlrechte im Handelsrecht

10. Die konkrete Bilanzierungsfähigkeit eines assets und einer liability gemäß den International Accounting Standards (IAS) / International Financial Reporting Standards (IFRS)

11. Bilanzierungsverbote der IAS/IFRS

12. Bilanzierungswahlrechte gemäß IAS/IFRS

13. Ablaufschema zu der abstrakten und der konkreten Bilanzierungsfähigkeit von Vermögensgegenständen und Schulden

14. Ablaufschema zu der abstrakten und der konkreten Bilanzierungsfähigkeit von assets und liabilities

15. Schlussteil

16. Begriffserklärungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die allgemeinen Ansatzvorschriften für Vermögensgegenstände und Schulden nach deutschem Handelsrecht (HGB) im Vergleich zu assets und liabilities gemäß den internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS), um die konzeptionellen Unterschiede beider Systeme aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Bilanzierungsfähigkeit (abstrakt vs. konkret)
  • Ansatzkriterien für Vermögenswerte und Schulden im HGB
  • Definitionen von assets und liabilities nach IAS/IFRS
  • Gegenüberstellung und Unterschiede der beiden Rechnungslegungssysteme
  • Bilanzierungsverbote und Wahlrechte in HGB und IFRS

Auszug aus dem Buch

3.1 Die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit eines Vermögensgegenstands

Gemäß den GoB ist ein Vermögensgegenstand: Eine Sache, ein Recht und sonstiger wirtschaftlicher Vorteil, der selbständig bewertbar und selbständig verwertbar ist.

Wirtschaftliche Vorteile umfassen Sachen, Rechte und sonstige wirtschaftliche Vorteile (dies sind Vorteile, die weder Sachen noch Rechte sind, z.B. technisches know-how).

Eine selbständige Bewertbarkeit beinhaltet die eindeutige Zuordnung von Aufwendungen zur Sache, zum Recht oder zum sonstigen wirtschaftlichen Vorteil.

Unter der selbständige Verwertbarkeit versteht man, dass der Vorteil für sich alleine nutzbar ist. Dieser Vorteil ist immer dann erfüllt, wenn er als solcher veräußerbar ist. Das Kriterium stellt sicher, das der betreffende Posten einen Wert beinhaltet. Die selbständige Verwertbarkeit spiegelt den Gedanken des Gläubigerschutzes wieder, da hierdurch die Gläubiger die Möglichkeit erhalten, Objekte zur Schuldentilgung einsetzen zu können.

Zahlt ein Unternehmen beispielsweise einen freiwilligen Zuschuss zum Ausbau einer öffentlichen Straße, die zu einem Grundstück führt, ist keine selbständige Verwertbarkeit dieses wirtschaftlichen Vorteils gegeben. Es liegt damit kein Vermögensgegenstand vor.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Gegenüberstellung von Ansatzvorschriften zwischen HGB und IAS/IFRS.

2. Die Prüfung der abstrakten und der konkreten Bilanzierungsfähigkeit: Erläuterung des zweistufigen Prüfschemas zur Feststellung der Bilanzierungsfähigkeit.

3. Die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit im Handelsrecht: Definition der Anforderungen an Vermögensgegenstände und Schulden nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB).

4. Die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit eines assets und einer liability gemäß den International Accounting Standards (IAS) / International Financial Reporting Standards (IFRS): Darstellung der Definitionen von assets und liabilities nach den internationalen Framework-Vorgaben.

5. Die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Vermögensgegenständen und assets bzw. Schulden und Liabilities: Aufarbeitung der Unterschiede hinsichtlich der zeitpunkt- und zeitraumbezogenen Betrachtungsweise.

6. Der Grundsatz der konkreten Bilanzierungsfähigkeit: Einführung in die ergänzenden Kriterien, die neben der abstrakten Definition erfüllt sein müssen.

7. Die konkrete Bilanzierungsfähigkeit eines Vermögensgegenstands bzw. einer Schuld: Analyse der Kriterien wirtschaftliches Eigentum und Zugehörigkeit zum Betriebsvermögen.

8. Bilanzierungsverbote des Handelsrechts: Aufzählung der gesetzlichen Verbote zur Aktivierung bzw. Passivierung von bestimmten Posten nach HGB.

9. Bilanzierungswahlrechte im Handelsrecht: Erläuterung der Optionen für den Bilanzaufsteller, Posten optional in die Bilanz aufzunehmen.

10. Die konkrete Bilanzierungsfähigkeit eines assets und einer liability gemäß den International Accounting Standards (IAS) / International Financial Reporting Standards (IFRS): Darstellung der Kriterien Probability, Reliability, Relevance sowie des wirtschaftlichen Eigentums.

11. Bilanzierungsverbote der IAS/IFRS: Auflistung der expliziten Ansatzverbote innerhalb der internationalen Standards.

12. Bilanzierungswahlrechte gemäß IAS/IFRS: Erklärung der restriktiven Handhabung von Wahlrechten und der Ausnahme für qualifying assets.

13. Ablaufschema zu der abstrakten und der konkreten Bilanzierungsfähigkeit von Vermögensgegenständen und Schulden: Grafische Zusammenfassung des Entscheidungsprozesses nach HGB.

14. Ablaufschema zu der abstrakten und der konkreten Bilanzierungsfähigkeit von assets und liabilities: Grafische Zusammenfassung des Entscheidungsprozesses nach IAS/IFRS.

15. Schlussteil: Zusammenfassung der Ergebnisse und Betonung der unterschiedlichen Adressatenorientierung (Gläubigerschutz vs. Anlegerinformation).

16. Begriffserklärungen: Detaillierte Erläuterung zu Bilanzierungshilfen und Sonderposten mit Rücklagenanteil.

Schlüsselwörter

Bilanzierung, Bilanzierungsfähigkeit, HGB, IAS, IFRS, Vermögensgegenstand, Schuld, Asset, Liability, Gläubigerschutz, Ansatzvorschriften, Bilanzierungshilfe, Bilanzierungsverbot, Wahlrechte, Substanz über Form.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die grundlegenden Kriterien und Unterschiede für die Aufnahme von Vermögenswerten und Schulden in die Bilanz nach deutschem Handelsrecht (HGB) und internationalen Standards (IAS/IFRS).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Prüfung der abstrakten und konkreten Bilanzierungsfähigkeit, die Definition von Vermögensgegenständen bzw. assets sowie die Abgrenzung von Schulden und liabilities unter Berücksichtigung von Verboten und Wahlrechten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Verdeutlichung der unterschiedlichen Ansätze der beiden Systeme, wobei das HGB primär den Gläubigerschutz und die IAS/IFRS die realistische Information für Anleger fokussieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Analyse der bestehenden gesetzlichen Vorschriften und Rahmenbedingungen (Framework) der jeweiligen Rechnungslegungssysteme.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Prüfung der Bilanzierungsfähigkeit, die spezifischen Ansätze für HGB und IAS/IFRS, die Unterschiede in der zeitlichen Betrachtungsweise sowie die Erläuterung von Bilanzierungsverboten und Wahlrechten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Bilanzierung, Asset, Liability, Gläubigerschutz, Bilanzierungsfähigkeit und Substanz über Form charakterisieren.

Warum gibt es Bilanzierungshilfen nach HGB?

Bilanzierungshilfen dienen dazu, Nachteile, die durch die Nicht-Aktivierbarkeit bestimmter Aufwendungen entstehen könnten, in der Anfangsphase eines Unternehmens abzumildern.

Wie unterscheidet sich die Bewertung bei qualifying assets?

Ein qualifying asset nach IAS/IFRS erfordert einen längeren Zeitraum bis zur Betriebsbereitschaft, wodurch unter bestimmten Bedingungen Fremdkapitalkosten in die Anschaffungskosten einbezogen werden können, was bei normalen assets nicht vorgesehen ist.

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Details

Title
Allgemeine Ansatzkriterien von Vermögensgegenständen und Schulden nach HGB und von assets und liabilities nach IAS/IFRS
College
Berlin School of Economics
Course
Ausgewählte Probleme des Rechnungswesen
Grade
1,7
Author
Oliver Schultze (Author)
Publication Year
2003
Pages
25
Catalog Number
V18633
ISBN (eBook)
9783638229333
ISBN (Book)
9783640522712
Language
German
Tags
Allgemeine Ansatzkriterien Vermögensgegenständen Schulden IAS/IFRS Ausgewählte Probleme Rechnungswesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Schultze (Author), 2003, Allgemeine Ansatzkriterien von Vermögensgegenständen und Schulden nach HGB und von assets und liabilities nach IAS/IFRS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/18633
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