Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Psychology - Consulting and Therapy

Möglichkeiten der Suchtprävention in der Sekundarstufe I am Beispiel Tabak

Title: Möglichkeiten der Suchtprävention in der Sekundarstufe I am Beispiel Tabak

Examination Thesis , 2006 , 133 Pages , Grade: 1

Autor:in: Denise Treichel (Author)

Psychology - Consulting and Therapy
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Das vieldiskutierte Thema "Rauchen" unter verschiedenen Gesichtspunkten wie Geschichte, Gefahren- aber auch der Frage, warum Menschen (und hier vor allem junge Menschen) überhaupt mit dem Rauchen beginnen- und ob es möglich sein kann, daß sie darauf gerne verzichten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte des Tabakkonsums

3. Epidemiologie des Rauchens

3.2 Prävalenz des Rauchens bei Jugendlichen

3.3 Einstiegsalter der Raucher

3.4 Schadstoffe in Zigaretten

3.4.1 Nikotin

3.4.2 Teer/Kondensat

3.4.3 Kohlenstoffmonoxid (CO)

3.4.4 Weitere Schadstoffe

3.4.5 Zusatzstoffe

4. Gesundheitliche Risiken durch Rauchen

4.1 Gesundheitsrisiken für Raucher

4.1.1 Krebs

4.1.2 Herzinfarkt

4.1.3 Schlaganfall

4.1.4 Durchblutungsstörungen

4.1.5 Atemwegserkrankungen

4.1.6 Diabetes

4.1.7 Sinkende Attraktivität von Rauchern

4.1.8 Beeinträchtigungen der Sexualität

4.1.9 Abhängigkeit

4.1.10 Nikotin als ‚Türöffner’ für andere Abhängigkeiten

4.1.11 Mortalität der Raucher

4.2 Gesundheitsrisiken für Passivraucher

4.2.1 Kurzfristige Wirkungen

4.2.2 Krebs

4.2.3 Herzkrankheiten

4.2.4 Durchblutungsstörungen

4.2.5 Mortalität der Passivraucher

4.3 Besondere Gesundheitsrisiken für passivrauchende Kinder

5. Motive Jugendlicher für das Rauchen

5.1 Physiologischer Erklärungsansatz

5.2 Genetischer Erklärungsansatz

5.3 Psychologische Erklärungsansätze

5.3.1 Lerntheoretische Modelle

5.3.1.1 Lernen am Modell

5.3.1.2 Konditionierungsprozesse

5.3.2 Entwicklungspsychologischer Erklärungsansatz

5.4 Multifaktorielle Erklärungsansätze

6. Motive Jugendlicher gegen das Rauchen

7. Ebenen und Ziele von Suchtprävention

7.1 Primärprävention

7.2 Sekundärprävention

7.3 Tertiärprävention

7.4 Universelle, selektive und indikative Suchtprävention

9. Schulische Suchtprävention

9.1 Geschichte der schulischen Suchtprävention

9.2 Wirksamkeit schulischer Suchtprävention

9.3 Planung von Suchtprävention in der Sekundarstufe I gegen Tabakkonsum

9.2.1 Zielsetzung

9.2.2 Zielgruppe

9.2.3 Rahmenbedingungen

9.2.4 Beteiligung von Erziehungsberechtigten und gesellschaftlichen Gruppen

9.2.5 Auswahl eines Konzepts für Suchtprävention

9.2.6 Reflektion bzw. Evaluation des Konzepts für Suchtprävention

9.3 Vorstellung zweier Konzepte zur Suchtprävention für die Sekundarstufe I

9.3.1 Konzept ‚Erwachsen werden’

9.3.1.1 Zielsetzung

9.3.1.2 Zielgruppe

9.3.1.3 Rahmenbedingungen

9.3.1.4 Beteiligung von Erziehungsberechtigten und gesellschaftlichen Gruppen

9.3.1.5 Das Konzept

9.3.1.6 Persönliche Bewertung des Konzepts

9.3.1.7 Evaluation des Konzepts

9.3.2 Konzept ‚BASS – Bausteinprogramm Schulische Suchtvorbeugung’

9.3.2.1 Zielsetzung

9.3.2.2 Zielgruppe

9.3.2.3 Rahmenbedingungen

9.3.2.4 Beteiligung der Erziehungsberechtigten und gesellschaftlichen Gruppen

9.3.2.5 Das Konzept

9.3.2.6 Persönliche Bewertung des Konzepts

9.3.2.7 Evaluation des Konzepts

9.4 Ergänzende Methoden zu den Konzepten

9.5 Tertiärprävention in der Sekundarstufe I gegen den Tabakkonsum

9.5.1 Zielsetzung

9.5.2 Zielgruppe

9.5.3 Rahmenbedingungen

9.5.4 Beteiligung der Erziehungsberechtigten

9.5.5 Das Konzept

9.5.6 Persönliche Bewertung des Konzepts zur Tertiärprävention

10. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist die Untersuchung von Möglichkeiten der Suchtprävention in der Sekundarstufe I unter besonderer Berücksichtigung des Tabakkonsums. Es wird analysiert, inwiefern schulische Konzepte Jugendliche in ihrer aktuellen Lebenssituation wirksam erreichen können, um den Einstieg in das Rauchen zu verhindern oder den Ausstieg zu fördern.

  • Epidemiologische Daten und gesundheitliche Folgen des Tabakkonsums
  • Physiologische, genetische und psychologische Motive für den Tabakkonsum bei Jugendlichen
  • Strukturmodelle und Ziele der schulischen Suchtprävention
  • Vergleichende Analyse und Evaluation praktischer Interventionskonzepte

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Themen ‚Rauchen’ und ‚Passivrauchen’ scheinen im Jahr 2006 aktueller denn je. Rauchverbote und -einschränkungen in Ländern wie Irland und Italien führen auch hierzulande zu Diskussionen über den besseren Schutz von Passivrauchern und Kindern von Rauchern. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht ein neuer Beitrag über die gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Rauchens oder eine Umfrage zu Rauchverboten in den Medien erscheint.

Durch die regelmäßigen Meldungen über junge Raucher erwachte auch mein Interesse am Thema. Ich fragte mich, ob der Einstieg in das Rauchen verhinder- oder verzögerbar sein könnte, oder ob es sich um eine Art ‚Automatismus’ handelt, der zum Erwachsenwerden gehört wie der Erwerb des Führerscheins oder der erste Diskobesuch.

Ich habe selbst mit 14 Jahren mit dem Rauchen begonnen und 7 Jahre lang mehr als 2,5 Schachteln Zigaretten täglich geraucht. Ich war eine stark abhängige Raucherin. An die Suchtprävention während meiner Schulzeit (1981 bis 1993) erinnere ich vorwiegend als Präsentation von Bildern verelendeter Heroinabhängiger. Neben einigen wenigen Experimenten zum Thema ‚Rauchen’ im Biologieunterricht fand keine spezifische Suchtprävention für Nikotin oder Alkohol statt. Gespräche mit Lehrern über das Rauchen beschränkten sich auf Strafen, wenn ich auf dem Schulhof mit einer Zigarette erwischt wurde. Dabei rauchte ich dort nicht aus Boshaftigkeit oder um zu provozieren: Ich musste rauchen, weil ich abhängig war. Als Raucherin schien es mir nicht möglich, mich an die Schulordnung zu halten. Ansprachen von Eltern und Verwandten, ich könne vom Rauchen krank werden, motivierten mich in keinster Weise zum Aufhören sondern riefen nur meinen Widerstand hervor. Krankheiten wie Lungenkrebs schienen nur ‚irgendwelche anderen’ Menschen zu bekommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle gesellschaftliche Relevanz von Rauchverboten und die persönliche Motivation der Autorin zur Auseinandersetzung mit Suchtprävention.

2. Geschichte des Tabakkonsums: Dieses Kapitel beschreibt die historische Entwicklung der Tabakpflanze und ihrer Nutzung von rituellen Ursprüngen bis hin zur globalen Verbreitung als Genussmittel.

3. Epidemiologie des Rauchens: Hier werden statistische Daten zur Verbreitung des Rauchens bei Erwachsenen und Jugendlichen sowie die chemischen Grundlagen der Zigaretteninhaltsstoffe erörtert.

4. Gesundheitliche Risiken durch Rauchen: Das Kapitel analysiert detailliert die körperlichen Langzeitschäden bei aktiven Rauchern sowie die Gefahren für Passivraucher und Kinder.

5. Motive Jugendlicher für das Rauchen: Es werden verschiedene wissenschaftliche Erklärungsansätze (physiologisch, genetisch, psychologisch, multifaktoriell) diskutiert, die das Rauchverhalten im Jugendalter begründen.

6. Motive Jugendlicher gegen das Rauchen: Dieses Kapitel stellt Beweggründe dar, warum Jugendliche sich gegen den Konsum entscheiden oder warum bestehende Raucher ihre Gewohnheit aufgeben wollen.

7. Ebenen und Ziele von Suchtprävention: Definition und Abgrenzung der Präventionsstufen (Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention) bilden den theoretischen Rahmen für präventives Handeln.

9. Schulische Suchtprävention: Der Hauptteil konzentriert sich auf die Rolle der Schule bei der Suchtvorbeugung, stellt spezifische Konzepte (Lions-Quest, BASS) vor und bewertet deren Wirksamkeit und praktische Umsetzbarkeit.

10. Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die Ergebnisse und betont die Notwendigkeit einer verstärkten Investition in bildungsbezogene Präventionsarbeit.

Schlüsselwörter

Suchtprävention, Tabakkonsum, Jugendliche, Sekundarstufe I, Nikotin, Abhängigkeit, Gesundheitsrisiken, Präventionskonzepte, Lebenskompetenz, Schule, Rauchentwöhnung, Suchtvorbeugung, Epidemiologie, Konditionierung, Gesundheitserziehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit?

Die Arbeit analysiert Möglichkeiten der Suchtprävention im Bereich Tabak in der Sekundarstufe I und untersucht, wie Schulen wirksam auf den Tabakkonsum bei Jugendlichen reagieren können.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zu den zentralen Themen gehören die gesundheitlichen Risiken des Tabakkonsums, die Erklärungsmodelle für das Rauchverhalten bei Jugendlichen sowie die praktische Planung und Evaluation schulischer Präventionsprogramme.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Jugendliche durch lebenskompetenzorientierte Konzepte vor Sucht geschützt oder bei einem Ausstieg aus dem Rauchen unterstützt werden können.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, wertet statistische Daten (z. B. Mikrozensus, BZgA-Studien) aus und reflektiert eigene Erfahrungen mit pädagogischen Konzepten und Seminaren zur Suchtprävention.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Fundierung der Suchtprävention, der detaillierten Beschreibung und Bewertung der Programme „Erwachsen werden“ (Lions-Quest) und „BASS“ sowie ergänzenden methodischen Ansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Suchtprävention, Tabak, Jugendliche, Lebenskompetenz, Schule, Nikotinabhängigkeit und Interventionskonzepte.

Wie unterscheiden sich die Programme „Erwachsen werden“ und „BASS“ in ihrer Struktur?

„Erwachsen werden“ ist ein interaktives Bausteinkonzept mit Fokus auf die Förderung sozialer Kompetenzen, während „BASS“ ein spezifischeres Bausteinprogramm der niedersächsischen Landesstelle ist, das stärker auf die systematische Suchtvorbeugung ausgerichtet ist.

Warum ist die „Tertiärprävention“ laut der Autorin für Schulen wichtig?

Die Autorin argumentiert, dass Schulen nicht nur die Entstehung von Sucht verhindern (Primärprävention), sondern auch Schülern, die bereits rauchen, eine Perspektive und Hilfe für den Ausstieg anbieten müssen, um ihrer Verantwortung als Bildungs- und Erziehungseinrichtung gerecht zu werden.

Excerpt out of 133 pages  - scroll top

Details

Title
Möglichkeiten der Suchtprävention in der Sekundarstufe I am Beispiel Tabak
College
University of Hildesheim
Grade
1
Author
Denise Treichel (Author)
Publication Year
2006
Pages
133
Catalog Number
V186397
ISBN (eBook)
9783869437293
ISBN (Book)
9783656993346
Language
German
Tags
möglichkeiten suchtprävention sekundarstufe beispiel tabak
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Denise Treichel (Author), 2006, Möglichkeiten der Suchtprävention in der Sekundarstufe I am Beispiel Tabak, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186397
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  133  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint